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Flottentelematik für Transportdienstleister

E-Business-Lösung für kleinst- bis mittlere Transport-Unternehmen

Flottentelematik für Transportdienstleister
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Rüdiger Quietzsch
  • Abgabedatum: Juli 2008
  • Umfang: 152 Seiten
  • Dateigröße: 917,7 KB
  • Note: 1,3
  • Institution / Hochschule: AKAD Fachhochschule Pinneberg Deutschland
  • Bibliografie: ca. 65
  • ISBN (eBook): 978-3-8366-1671-3
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Quietzsch, Rüdiger Juli 2008: Flottentelematik für Transportdienstleister, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Telematik, E-Business, Güterkraftverkehr, Flottenmanagement, Transport

Diplomarbeit von Rüdiger Quietzsch

Problemstellung:

Die zunehmende Globalisierung der Märkte erhöht weltweit die Markttransparenz und die Vergleichbarkeit von Produkten. Die Welt ist zum Dorf geworden und per Mausklick vom Wohnzimmer aus für jeden erreichbar. Den überdurchschnittlichen Wachstumsraten des Güterverkehrsaufkommens folgen steigende Überlastungsrisiken. Nationale Märkte sind nicht länger geschützt und die Unternehmen stehen in einem weltweiten Wettbewerb. Steigender Wettbewerb, zunehmender Zeitdruck und die Kleinzahligkeit vieler Sendungen zwingen Speditions-Unternehmen, ständig nach Prozessoptimierung zu suchen. Das gilt umso mehr, wenn mittelständische „Kleine“ der Branche mit den Riesen im Markt mithalten müssen. Neue Produkte und Dienstleistungen werden schnell kopiert und verschaffen nur kurzlebige Vorteile. Die Kunden stellen immer höhere Anforderungen. Qualität und Preis sind als isolierte Wettbewerbsargumente nicht länger ausreichend. Um sich gegen die Konkurrenz behaupten zu können, müssen die Unternehmen auch bezüglich Service, Liefergeschwindigkeit und Erfüllung spezifischer Kundenwünsche überdurchschnittliche Leistungen erbringen. Unternehmen erzielen dadurch Wettbewerbsvorteile, indem sie ihre Geschäftsprozesse am Kunden ausrichten und effizient gestalten. Dabei müssen die über Jahre gewachsenen Unternehmensstrukturen und Prozesse in Frage gestellt und ständig optimiert werden, um sich den permanent ändernden Marktbedürfnissen anzupassen.

Die Anpassung und die Entwicklung der kleinen bis mittleren Transport-Unternehmen an die neuen Marktbedürfnisse steht im Vordergrund dieser Arbeit. Im Hinblick auf die Wettbewerbsfähigkeit sind die Unternehmen gezwungen, ihre traditionellen Abläufe radikal zu überdenken und durch effiziente Prozesse auszutauschen. Der Kunde und seine Wünsche und Bedürfnisse müssen in den Vordergrund des unternehmerischen Handelns rücken. Das Erkennen und Identifizieren dieser Bedürfnisse ist entscheidend für die Sicherung langfristiger Wettbewerbsvorteile. Die voranschreitende Technik unterstützt bei diesem Prozess der Neuausrichtung. Moderne Flottentelematiksysteme bedienen sich neuester Informations- und Kommunikationssysteme, die einen weltweiten Zugriff auf Fahrzeugflotten ermöglichen. Die Informationen rund um die Fahrzeuge sind in Echtzeit verfügbar. Das Spektrum an Echtzeit-Informationen ist nahezu grenzenlos.

Die erfolgreiche Einführung dieser elektronischen Informations- und Kommunikationsmechanismen in Transport-Unternehmen wird zum Schwerpunkt dieser Diplomarbeit. Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Einsatz von E-Business bei dem Transportdienstleister „Scholz Internationale Transport- und Logistik GmbH“ (kurz ST GmbH). Zielsetzung ist die projektbezogene Einführung eines Flottentelematiksystems.

Gang der Untersuchung:

In Abschnitt 2 dieser Arbeit werden die Grundlagen hinsichtlich des Arbeitsthemas erörtert. Besonderes Augenmerk wird hierbei auf die Flottentelematik gerichtet. Es folgen Erläuterungen zu weiteren wichtigen Begriffen und Grundlagen zum Thema Geschäftsprozessoptimierung.

Teil 3 befasst sich mit den aktuellen Trends, Technologien und Entwicklungen hinsichtlich Globalisierung und internationaler Wertschöpfungsnetzwerke. Ein Grundpfeiler dieser Entwicklung stellt die Flottentelematik dar, deren zahlreiche Möglichkeiten und Einsatzgebiete anschließend näher betrachtet werden.

Im vierten Kapitel wird der gegenwärtige Ist-Zustand des Transportdienstleisters analysiert und Schwachstellen benannt. Aus dieser Schwachstellenanalyse sollen Erkenntnisse zur Verbesserung bzw. Umgestaltung der Prozesse gewonnen und einzelne Verbesserungsvorschläge in Verbindung mit der Einführung der Flottentelematik konkreter erläutert werden. Anschließend wird die Unternehmens-Umwelt detailliert vorgestellt. Resultierend aus diesen Untersuchungen wird am Ende eine E-Business-Strategie formuliert.

Das 5. Kapitel beschreibt die einzelnen Projektschritte bei Einführung von Flotten-telematik in der ST GmbH. Dieser Abschnitt liefert den „Projekt-Leitfaden“ für die Einführung des Flottentelematiksystems.

In Kapitel 6 wird eine ökonomischen Bewertung und Nutzenbetrachtung hinsichtlich der Einführung des Flottentelematiksystems durchgeführt.

Am Ende der Arbeit wird im Kapitel 7 ein zusammenfassendes Fazit gezogen.

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis II
Abkürzungsverzeichnis IV
Abbildungsverzeichnis VI
1. Einleitung 1
1.1 Problemstellung 1
1.2 Zielsetzung und Motivation der Arbeit 1
1.3 Vorgehensweise und Aufbau 2
2. Begriffliche und theoretische Grundlagen 3
2.1 Güterkraftverkehr 3
2.2 Transport und Logistik 4
2.3 Dienstleistung 6
2.3.1 Notwendigkeit der Leistungsfähigkeit 7
2.3.2 Integration des externen Faktors 7
2.3.3 Immaterialität von Dienstleistungen 8
2.4 Verkehrstelematik 8
2.4.1 Ziele 10
2.4.2 Grundlagen 10
2.4.3 Nutzen 11
2.4.4 Existierende Systeme und Dienste 11
2.5 Electronic Business 14
2.5.1 Definition und Abgrenzung von Electronic Business 14
2.5.2 E-Business-Anwendungen 16
2.5.3 Transaktionspartner 18
2.5.4 Managementbereiche des E-Business 20
2.5.5 Trends und Perspektiven 21
2.5.6 Chancen und Risiken 22
2.6 Flottenmanagement 25
2.6.1 Übersicht 25
2.6.2 Transportmanagement 28
2.6.3 Verkehrsmanagement 29
2.6.4 Fahrzeugmanagement 31
2.7 Flottentelematik 32
2.7.1 Flottentelematik im Profil 32
2.7.2 Vorteile Flottentelematik 34
2.7.3 Branchenlösungen 35
2.7.4 Telematikanbieter 38
2.8 Geschäftsprozessoptimierung - „Business Process Reengineering“ 39
2.8.1 Definition und Grundlagen 39
2.8.2 Gründe und Ziele 42
2.8.3 Phasen 43
2.8.4 Vor- und Nachteile 45
3. E-Business - Zukunftsstrategie für Kleinst- bis mittlere Transportunternehmen 48
3.1 Bedeutung kleiner bis mittlerer Unternehmen 48
3.1.1 Abgrenzung kleiner und mittlerer Unternehmen 48
3.2 Globalisierung und wachsende Wertschöpfungsnetzwerke 51
3.2.1 Die Welt als Einkaufsquelle 51
3.2.2 Veränderte Kundennachfrage 51
3.2.3 Globale Logistikanbieter 52
3.2.4 Wertschöpfungsübergreifende Transparenz der Warenflüsse 52
3.2.5 Professioneller Umgang mit Zeit 53
3.2.6 Just-in-time / Just-in-sequence 53
3.3 Flottentelematik als Informations- und Kommunikationstechnologie 55
3.3.1 Ausgangslage 55
3.3.2 Fahrzeugkommunikation 56
3.3.3 Fahrzeugeinsatzsteuerung 57
3.3.4 Flottentelematik und Supply Chain Management 59
3.3.5 Unterstützung des Fuhrparkmanagements 61
3.3.6 Personalmanagement 62
3.3.7 Fahrzeug- und Ladungssicherheit 63
4. Ist-Situation - Situationsanalyse des Transportdienstleisters 65
4.1 Unternehmensprofil 65
4.2 Unternehmensanalyse 66
4.2.1 Begriff und Zweck der Unternehmensanalyse 66
4.3 Stärken-Schwächen-Analyse 68
4.3.1 Unternehmensleitung und Management 68
4.3.2 Aufbau- und Ablauforganisation 69
4.3.3 Finanzielle Mittel und Sachmittel 69
4.3.4 Personal 70
4.3.5 Kommunikation 70
4.3.6 Prozesse und Prozessabläufe 73
4.3.7 Kunden und Bedürfnisse 74
4.3.8 Stärken-Schwächen-Profil 76
4.4 Umfeldanalyse 76
4.4.1 Chancen-Risiken-Analyse 76
4.4.2 Globale Umweltanalyse 78
4.4.3 Marktbedingungen heute und Entwicklung 79
4.4.4 Aktuelle Marktlage 81
4.4.5 Die Marktgröße des Logistiksektors und dessen Relevanz für die Volkswirtschaft 85
4.4.6 Die brancheninterne Strukturanalyse 87
4.4.7 Transportorientierte Unternehmen 89
4.4.8 Speditionsorientierte Unternehmen 91
4.4.9 Ausblick 93
4.5 Verknüpfung der Stärken-Schwächen-Analyse mit der Chancen-Risiken-Analyse (SWOT-Analyse) 94
4.6 E-Business-Strategie 95
4.6.1 Zielsetzung für den Transportdienstleister 95
4.6.2 Strategie-Umsetzung 95
5. Soll-Konzept - Einführung von Flottentelematik als E-Business-Projekt 96
5.1 Projekt-Definition 96
5.2 Abgrenzung und Definition von E-Business-Projekten 96
5.3 Projektplanung 97
5.3.1 Vorüberlegung 97
5.3.2 Organisation und Team 98
5.3.3 E-Business Know-how 99
5.3.4 Vorgangsliste 99
5.3.5 Projekt-Start 100
5.4 Grob-Konzeption 101
5.4.1 E-Business-Ziele 101
5.4.2 Identifikation Quantitativer und Qualitativer Potentiale 101
5.4.3 Identifikation Zielgruppen-Bedürfnisse 102
5.4.4 Projektauftrag 102
5.4.5 Definition von Teilprojekten 104
5.4.6 Lastenheft 106
5.5 Feinkonzeption 109
5.5.1 Pflichtenheft 109
5.6 System-Auswahl 126
5.6.1 System-Grobselektion 126
5.6.2 System-Feinselektion 126
5.6.3 System-Vorführungen 127
5.6.4 Besuch von Referenzkunden 127
5.7 Realisierung - Systemeinführung 127
5.7.1 Implementierung der Basiskomponente 127
5.7.2 Implementierung des Administrationsteils 128
5.7.3 Implementierung der externen Schnittstellen 128
5.7.4 Ausführliche Tests 128
5.8 Inbetriebnahme 129
5.8.1 Daten-Eingabe 129
5.8.2 Benutzer-Schulung 129
5.8.3 Einführung im Unternehmen 130
5.8.4 Einführung beim Kunden 130
6. Ökonomische Bewertung und Nutzenbetrachtung 131
6.1 Nutzenbetrachtung 131
6.1.1 Begriffe Nutzen und Nutzenanalyse 131
6.1.2 Nutzenanalyse 132
6.2 Ökonomische Bewertung 136
6.2.1 Bewertungskriterien für Flottentelematiksysteme 137
6.3 Kritische Erfolgsfaktoren für Business Networking Systeme 139
6.3.1 Business Networking Systeme 139
6.3.2 Kritische Masse als übergeordneter Erfolgsfaktor 139
6.3.3 Wechselseitiger Nutzen - Reziprozität 139
6.3.4 Menschen initiieren Netzwerke 140
7. Zusammenfassung 141
8. Literatur 143
9. Ehrenwörtliche Erklärung 148

Textprobe:

Kapitel 3.3.5, Unterstützung des Fuhrparkmanagements:

Nur wer viel weiß, kann richtig handeln. Für Transport- und Logistikunternehmen wird die Kommunikation mit dem Fahrzeug, das Wissen um Standorte, Auslastung und technischer Zustand immer wichtiger.

Technische Informationen über den Fuhrpark erhält man im Regelfall nur über die Werkstatt (also nicht so häufig) oder von den Fahrern. Dadurch ist eine permanente technische Überwachung der LKW nur sehr schwer möglich. Die verspätete Reaktion auf Defekte oder falsche Bedienung kann damit zu unnützen und nicht selten sehr hohen Zusatzkosten führen.

Systeme, die Fahrzeuginformationen während des Betriebs überwachen und bereitstellen, sind in der Regel fahrzeugherstellerspezifisch und mit hohen Anschaffungskosten verbunden, da teure Spezialhardware benötigt wird. Meist ist hier auch ein Umstieg auf spezielle Speditionssoftware oder eine aufwendige Integration in bestehende Systeme erforderlich.

Abhilfe schafft hier die Flotten-Management-Schnittstelle (FMS). Die FMS ist eine standardisierte Schnittstelle zu Fahrzeugdaten (CAN-Bus) von Nutzfahrzeugen. Die europäischen LKW-Hersteller (Daimler, MAN, Scania, DAF Trucks, IVECO, Volvo und Renault Trucks) haben sich 2002 zum so genannten FMS-Standard zusammengeschlossen, um so markenübergreifende Anwendungen der Telematik zu ermöglichen.

Der Standard für die Bereitstellung von Telematikdaten für Nutzfahrzeuge FMS bietet zurzeit die Möglichkeit auf über 30 verschiedene Zustandsdaten zugreifen zu können, darunter sind Fahrzeuggeschwindigkeit, Motordrehzahl, Motorlaufzeiten, Stellung von Gaspedal, Bremse und Kupplungsschalter, Kühlwassertemperatur, Achsgewichte, Tankfüllstand, Reifenluftdruck, Kilometerstand und detaillierte Informationen des Fahrtenschreibers.

Die neueren Fahrzeugmodelle (ca. ab Baujahr 2002) genannter Hersteller können mit der benötigten FMS-Schnittstelle ab Werk geliefert oder nachgerüstet werden.

Über die FMS-Schnittstelle können professionelle Telematiksysteme permanent technische Fahrzeugdaten sammeln und an die Zentrale senden.

Somit hat das Fuhrparkmanagement permanenten Überblick über den Zustand der Fahrzeugtechnik und erhält automatisch Information bei Abweichung von Soll-Werten, z.B. Reifenluftdruck, Bremsbelag-Zustände, Beladungszustände oder Funktions-störungen des Kühlgerätes. So können Schäden an Fahrzeug und Ladung vermieden bzw. minimiert werden.

Das vereinfachte und exakte Planen von Wartungsintervallen ermöglicht zudem eine kostenoptimierte Instandsetzung.

Personalmanagement:

Mit Hilfe der modernen Telematiksysteme erfasst der Fahrer alle Tätigkeiten, auch die nicht Fahren sind, am Telematikgerät, anstatt ein Fahrtenbuch zu schreiben. In der Zentrale können die Tätigkeitsberichte der Fahrer abgerufen werden. Diese Daten dienen unter anderem als Grundlage zur Lohnbuchhaltung. Die Auswertung der Fahrertätigkeiten kann auch zur Ermittlung verschiedener Zeiten beim Kunden sein, beispielsweise Warte- oder Ladezeiten. Durch die elektronische Übernahme der Daten müssen die Fahrertätigkeiten nur einmalig an ihrem Entstehungspunkt erfasst werden.

Zudem werden die Lenk- und Ruhezeiten der Fahrer basierend auf dem Tachograf erfasst.

Sowohl der Fahrer, als auch die Zentrale haben somit einen genauen Überblick und können wesentlich besser disponieren. Die Schnittstelle zum digitalen Tachograf überträgt automatisch die Daten an das Telematiksystem. Das Einrichten von Warnmeldungen erleichtert die Erfüllung und die Einhaltung der gesetzlichen Anforderungen.

Neben dem aktuellen Stand sind auch ausführliche Informationen über die Lenk- und Ruhezeit individuell gewählter Zeiträume möglich.

Die Daten aus der FMS-Schnittstelle geben weiterhin einen Einblick in die individuellen Fahreigenschaften der Fahrer. Die Daten geben Aufschluss über den Fahrstil jedes einzelnen Fahrers und wo er sich verbessern kann. Die Auswertungen können für ein einzelnes Fahrzeug detailliert oder für alle Fahrzeuge durchgeführt werden, wodurch Vergleiche zwischen Fahrern, Marken und Fahrstil möglich sind. Beispielsweise können Vergleiche darüber gemacht werden, welcher Fahrer den Motor lange im Stand laufen lässt, selten den Tempomat verwendet und den Schubbetrieb vorteilhaft anwendet. Auch Fahrer mit besonders hohem Kraftstoffverbrauch können ermittelt und entsprechend geschult werden.

Fahrzeug- und Ladungssicherheit:

Die Notwendigkeit der Ladungsverfolgung und Fahrzeugüberwachung nimmt zu. Die Anforderungen der Verlader hinsichtlich Qualität und Verfolgbarkeit steigen stetig, egal ob Cargo-, Frische-, Tiefkühlprodukte oder hochwertige Güter transportiert werden.

Die innovativen Telematiksysteme für Zugmaschine und Anhänger helfen dabei sicher und effizient zu fahren. Die Ortung ermöglicht eine ständige Übersicht über Laufleistung, Ladung und Position der Fahrzeuge. Zusätzlich registrieren die Telematikanwendungen den Koppelzustand der Anhänger, die Kühltemperatur und den Kühlgeräte-Status sowie Türöffnungen. Das erhöht zum einen die Transparenz der Abfertigung und Verladung und zum anderen verfügt man über genaue Nachweise. Durch die Überwachung der Kühlgeräte und –temperatur werden nicht nur die Anforderungen gemäß EU-Verordnung erfüllt, sondern können Ladungsschäden frühzeitig erkannt und vermieden werden. Eine einfache und unbürokratische Dokumentation der Temperaturen sowie das Vermeiden von hohen Administrationsaufwänden zur Beschaffung von Temperatur-Ausdrucken aus Temperaturschreibern sind ein weiterer Nutzen.

Um bei Just-in-Time-Lieferungen sicher zu gehen, liefern die Systeme automatisch Informationen über die termingerechte Zeitfenster-Anlieferung und warnen im Problemfall.

Bei dem Transport von hochwertigen Gütern können die Alarme automatisch an eine Leitstelle einer professionellen Sicherheitsfirma wie Bosch Mobile Security weitergeleitet werden. Diese haben in ganz Europa Partner vor Ort, welche die Ladung in Minuten festsetzen und sichern können.

Arbeit zitieren:
Quietzsch, Rüdiger Juli 2008: Flottentelematik für Transportdienstleister, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Telematik, E-Business, Güterkraftverkehr, Flottenmanagement, Transport

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