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Finanzmanagement in Krisenzeiten bei KMU unter besonderer Berücksichtigung der Rolle der Banken

Finanzmanagement in Krisenzeiten bei KMU unter besonderer Berücksichtigung der Rolle der Banken
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Christoph Litzlbauer
  • Abgabedatum: Dezember 1996
  • Umfang: 114 Seiten
  • Dateigröße: 5,5 MB
  • Institution / Hochschule: Johannes Kepler Universität Linz Österreich
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-5115-8
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-5115-8 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-5115-8 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Litzlbauer, Christoph Dezember 1996: Finanzmanagement in Krisenzeiten bei KMU unter besonderer Berücksichtigung der Rolle der Banken, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Sanierung, Krisenmanagement, Liquidität, Controlling

Diplomarbeit von Christoph Litzlbauer

Einleitung:

Krisen sind, ganz gleich welcher Art, Bestandteil des Lebens. Unternehmenskrisen ziehen jedoch oftmals viel größere Kreise als persönliche Krisen, weil in den meisten Fällen mehr als nur eine Person betroffen sind.

Unternehmenskrisen bahnen sich meistens schon lange vor der eigentlichen Krise an. Man könnte sagen, dass Unternehmenskrisen erst dann entstehen, wenn die Zeichen zu spät erkannt werden. Wichtiger als Krisenmanagement wären mit Sicherheit vorbeugende Maßnahmen zur Früherkennung von Gefahren und ihre Beseitigung.

Ist jedoch die Unternehmenskrise schon in vollem Gang bedeutet das noch lange nicht das Aus der Firma. Ganz im Gegenteil gibt es eine Fülle von Instrumenten, die aus der Krise führen können. In meiner Diplomarbeit habe ich die Unternehmenskrise vor allem von der finanziellen Seite beleuchtet. Jede Sanierungsmaßnahme hat nur dann Sinn wenn vorerst der Konkurs aufgrund Illiquidität verhindert werden kann.

In meiner Diplomarbeit zeige ich Möglichkeiten auf die Liquidität stabil zu halten.

Sicherlich umfasst eine erfolgreiche Unternehmenssanierung mehr als nur die finanzielle Gesundung. Ursachen der Krise und ihre Auswirkungen auf das Unternehmen sind zu erforschen. Aufbauend darauf kann man sich weg von Problemen auf die Suche nach Lösungen begeben und aus Fehlern der Vergangenheit lernen.

Im Vordergrund jeden Handelns steht immer der Mensch. Vielleicht liegt der Schlüssel für Lösungen im Miteinander. Damit meine ich, durchaus kritisch, auch die Hausbanken und Gläubiger.

Inhaltsverzeichnis:

1. EINLEITUNG 6
1.1 INSOLVENZSTATISTIK 7
1.2 DIE 60-TAGE FRIST 8
1.3 BEGRIFF UND WESEN VON KMU 10
2. DIE KRISE 12
2.1 BEGRIFFSABGRENZUNG 12
2.1.1 DEFINITION DER UNTERNEHMENSKRISE 12
2.1.2 ABGRENZUNG DER KRISE VON SINNVERWANDTEN BEGRIFFEN 13
2.1.2.1 Störungen 13
2.1.2.2 Konflikte 14
2.1.2.3 Katastrophen 14
2.1.3 BEGINN UND ENDE DES KRISENPROZESSES 15
2.2 UNTERNEHMENSKRISE - KRISE DES UNTERNEHMERS? 17
2.2.1 DER UNTERNEHMER - DAS HERZ DES UNTERNEHMENS 17
2.2.2 DIE KRISE DES UNTERNEHMERS 17
2.3 DIE ROLLE DES CONTROLLERS IN DER KRISE BEI KMU 20
2.4 KRISENINDIKATOREN BEI KMU 21
2.4.1 INNERBETRIEBLICHER BEREICH 22
2.4.2 AUSSEN- BZW. ZWISCHENBETRIEBLICHER BEREICH 22
2.5 KRISENVERLAUF IN KMU 23
2.6 BEGLEITERSCHEINUNGEN IN DER UNTERNEHMENSKRISE VON KMU 24
2.7 UNTENEHMENSKRISE - FINANZKRISE DES UNTERNEHMENS 27
3. DIE SANIERUNG 28
3.1 BEGRIFFSABGRENZUNG 28
3.2 VORAUSSETZUNGEN FÜR SANIERUNGSMASSNAHMEN BEI UNTERNEHMENSKRISEN 29
3.2.1 SANIERUNGSBEDÜRFTIGKEIT 30
3.2.2 SANIERUNGSFÄHIGKEIT 31
3.2.3 SANIERUNGSWÜRDIGKEITSPRÜFUNG 32
3.3 SANIERUNGSMASSNAHMEN 33
3.3.1 FINANZWIRTSCHAFTLICHE SANIERUNGSMASSNAHMEN 33
3.3.2 LEISTUNGSWIRTSCHAFTLICHE SANIERUNGSMASSNAHMEN 34
4. DAS FINANZMANAGEMENT BEIUNTERNEHMENSKRISEN 36
4.1 DER BEGRIFF DES KRISENMANAGEMENTS 36
4.2 EINGLIEDERUNG DES FINANZMANAGEMENTS IN DASKRISENMANAGEMENT 38
4.3 FINANZIERUNGSPROBLEME VON KMU 40
4.4 ERHALTUNG DER LIQUIDITÄT 41
4.5 ALTERNATIVEN ZUR SENKUNG DES MITTELBEDARFS 43
4.5.1 LAGERBESTÄNDE ABBAUEN 43
4.5.2 VERRINGERUNG DES DEBITORENBESTANDES 44
4.5.3 VERFLÜSSIGUNG DES DEBITORENBESTANDES 45
4.5.3.1 Factoring 46
4.6 ALTERNATIVEN ZUR DECKUNG DES FINANZBEDARFS 48
4.6.1 REDUKTION DER GEPLANTEN INVESTITIONEN 48
4.6.2 AUS MITTELN DER GESELLSCHAFTER 49
4.6.3 AUS MITTELN NEUER GESELLSCHAFTER 50
4.6.4 AUS MITTELN DER GESELLSCHAFT 50
4.6.4.1 Veräußerung von Vermögensteilen 50
4.6.4.2 Sale and lease back 52
4.6.5 AUSWEITUNG DES LIEFERANTENKREDITES 53
4.6.6 FORDERUNGSVERZICHT DER LIEFERANTEN 55
4.6.6.1 Die Rolle der Gläubigerschutzverbände als Vermittler 56
4.6.7 AUFNAHME ZUSÄTZLICHER KREDITE 57
4.6.8 ÖFFENTLICHE SANIERUNGSHILFEN 58
4.6.8.1 Hilfestellung durch die Wirtschaftskammer 58
4.6.8.2 Hilfestellung durch die KGG 59
4.6.8.3 Hilfestellung durch die GKK 60
4.7 DIE INSTRUMENTE DES FINANZMANAGEMENTS 60
4.7.1 LIQUIDITÄTS- UND FINANZPLANUNG 60
4.7.2 FINANZDISPOSITION 63
4.7.3 FINANZKONTROLLE 65
5. DAS VERHALTEN DER BANKEN 67
5.1 EINLEITUNG 67
5.2 KRISENSYMPTOMQUELLEN AUS SICHT DER BANKEN 69
5.2.1 DIE JAHRESABSCHLUSSANALYSE 69
5.2.2 DIE KONTENDATEN 71
5.2.3 DER FINANZPLAN 72
5.2.4 DAS PERSÖNLICHE GESPRÄCH UND BETRIEBSBESICHTIGUNGEN 72
5.3 HANDLUNGSALTERNATIVEN DER BANKEN 73
5.3.1 ABWARTEN 74
5.3.2 UNTERSTÜTZEN DES KREDITNEHMERS 75
5.3.2.1 Vermeidung von Kreditverlusten 76
5.3.2.2 Erhalten potentieller Ertragschancen 76
5.3.3 KONFRONTATION 77
5.4 VORAUSSETZUNGEN FÜR EINE UNTERSTÜTZUNG DURCH DIE BANKEN 78
5.4.1 TRAGFÄHIGES SANIERUNGSKONZEPT 78
5.4.2 VERHÄLTNIS DES UNTERNEHMERS ZUR BANK 80
5.4.3 QUALIFIZIERTE TRÄGER DER SANIERUNG 80
5.4.4 TEAMGEIST UND MOTIVATION 80
5.5 DER ZEITPUNKT EINER INTERVENTION BEIM KREDITNEHMER 81
5.6 RECHTLICHE SCHRANKEN EINER UNTERSTÜTZUNG DURCH DIE BANKEN 82
5.6.1 DAS PROBLEM DES KAPITALERSETZENDEN DARLEHENS 82
5.6.2 DAS PROBLEM DER BEGÜNSTIGUNG UND KENNTNIS DER ZAHLUNGSUNFÄHIGKEIT 82
5.7 UNTERSTÜTZUNGSALTERNATIVEN DER BANKEN BEI DERUNTERNEHMENSSANIERUNG 84
5.7.1 FINANZIELLE UNTERSTÜTZUNGSMASSNAHMEN 84
5.7.1.1 Zahlungsaufschub 85
5.7.1.2 Zinspolitik 86
5.7.1.3 Zusätzliche Kredite 86
5.7.1.4 Forderungsverzicht 89
5.7.1.5 Beteiligung am Eigenkapital des Kreditnehmers 89
5.7.1.6 Finanzierung Dritter zum Vorteil des Kreditnehmers 90
5.7.2 NICHT-FINANZIELLE UNTERSTÜTZUNGSMASSNAHMEN 90
5.7.2.1 Moderations- und Koordinationsleistungen 91
5.7.2.2 Vermittlung von wirtschaftlichen Kontakten 92
5.7.2.3 Beratungsleistungen und temporärer Einsatz von internen Sanierungsspezialisten 93
5.8 UNTERSTÜTZUNG BEI DER FINANZPLANUNG DURCH DIE BANKEN 94
6. FAZIT 96

Arbeit zitieren:
Litzlbauer, Christoph Dezember 1996: Finanzmanagement in Krisenzeiten bei KMU unter besonderer Berücksichtigung der Rolle der Banken, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Sanierung, Krisenmanagement, Liquidität, Controlling

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