Bachelor + Master Publishing
811 Bachelorarbeiten, 533 Masterarbeiten, 10.103 Diplomarbeiten

Finanzierungsproblematik aufgrund von Marketingdefiziten im (Sport-) Vereinsmanagement

Und Erarbeitung von Ansätzen eines innovativen Vermarktungskonzeptes für einen Wiener Traditionsverein

Finanzierungsproblematik aufgrund von Marketingdefiziten im (Sport-) Vereinsmanagement
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Fabian Ringler, Martin Mayer
  • Abgabedatum: Juli 2002
  • Umfang: 290 Seiten
  • Dateigröße: 10,0 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Wirtschaftsuniversität Wien Österreich
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-5785-3
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-5785-3 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-5785-3 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Fabian Ringler, Martin Mayer Juli 2002: Finanzierungsproblematik aufgrund von Marketingdefiziten im (Sport-) Vereinsmanagement, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Sponsoring, Sport, Non Profit Organisationen, Sportmarketing, Verein

Diplomarbeit von Fabian Ringler, Martin Mayer

Einleitung:

Immer mehr Vereine – vor allem im Amateur- und Randsportartenbereich – sehen sich wachsenden wirtschaftlichen Risiken/Erfordernissen gegenüber, die durch Mitglieder, Mäzene, Zuschüsse der Verbände und Sponsoren nicht gedeckt werden. Sinkende Mitgliederzahlen im Jugendbereich – hervorgerufen durch die enorme Vielfalt des Produktes Sport aufgrund der Entwicklung unzähliger Trendsportarten während der letzten Jahre - verstärken den Druck. Die gesellschaftliche Bereitschaft zu ehrenamtlichem Engagement geht zurück. Zusätzlich wird Amateursport immer mehr kommerzialisiert und professionalisiert. Die Veränderung der Rahmenbedingungen wurde/wird oftmals verschlafen. Die Finanzierung des Vereinsbetriebs und gegebenenfalls die Finanzierung von notwendigen Investitionen stellt das Vereinsmanagement vor schwierige Aufgaben. Das entscheidende Kriterium für die Bewältigung der Anforderungen im Umfeld dieser neuen Rahmenbedingungen ist professionelles Vereinsmarketing durch ebenso professionelles Vereinsmanagement.

Wie kommen Sportvereine aus dem Teufelskreis von schwacher finanzieller Basis und daraus resultierender geringer Attraktivität heraus? Wo liegen die Defizite im Marketing der Vereine, sofern Marketing im Vereinsmanagement überhaupt existiert? Wie gestaltet man die „Produktpolitik“ in Vereinen erfolgreich und wie baut man zugkräftige lokale und regionale Marken auf, die Mitglieder, Zuschauer, Förderer und Sponsoren anlocken?

In Zukunft werden Sportvereine große Anstrengungen unternehmen müssen, um veränderten Rahmenbedingungen im „Sportbusiness“ gewachsen zu sein. Professionelle Marketingstrategien (sowohl beschaffungsseitig, als auch leistungsabgabeseitig) und der Aufbau professioneller Strukturen - in der Vergangenheit eher Erfolgsfaktoren für Wirtschaftsunternehmen, wachsen in ihrer Bedeutung auch für Sportvereine, wollen sie attraktive Sponsoringpartner und sonstige Finanzierungsquellen für sich gewinnen und an sich binden.

Gang der Untersuchung:

Im Rahmen der Diplomarbeit sollen nach einer Einführung in die Materie des Vereinsmanagement und des Marketing zunächst sämtliche relevante Einsatzbereiche des Marketing für Sportvereine dargestellt werden. Anschließend werden jene dynamische Faktoren – vereinsendogene wie auch vereinsexogene - erfasst, welche die Finanzierungsproblematik bzw. Marketingerfordernisse von Vereinen entscheidend zu beeinflussen vermochten/vermögen. Hier soll u.a. auf die Entwicklungen und Trends im Bereich des Sponsoring eingegangen werden. Aus der Diskrepanz zwischen dynamischen Rahmenbedingungen und unprofessionellem Vereinsmanagement bzw. Marketing ergeben sich zwangsläufig Finanzierungsprobleme, die sogar die Zukunft des Sportvereins gefährden können. Daraus schlussfolgernd sollen die wichtigsten Erfolgsfaktoren für modernes Vereinsmanagement zusammenfassend abgeleitet werden.

Als praktischer Teil der Arbeit werden im Anschluss - vor dem Hintergrund dieser Problematik – Ansätze für ein innovatives, zukunftssicherndes Club- bzw. Marketingkonzept für einen Wiener Traditionsverein unter Berücksichtigung eines dynamischen Umfelds erarbeitet: Die Weiterentwicklung der Hockeymannschaft des Serienstaatsmeisters WAC - von der nationalen Spitze im europäischen Mittelfeld zur europäischen Spitze - erfordert die Errichtung eines clubeigenen Kunstrasens und einer clubeigenen Hockeyhalle auf dem traditionsbehafteten Clubgelände des WAC, der bis Mitte der 60er Jahre als „Kleines Praterstadion“ mit 20.000 Zuschauern Fassungsvermögen bekannt war. Ein geschätztes Projektvolumen von 500.000 bis 3 Mio. Euro (je nach Ausbaustufe) soll teils durch innovative Partnerschaften mit der Privatwirtschaft, teils durch Überzeugung öffentlicher Stellen von den sich eröffnenden Perspektiven der Jugend- und Sportförderung dieses Projekts, aufgebracht werden. Mitunter erfordert die Realisierung des Vorhabens auch eine gröbere Veränderung der Vereinsstrukturen des Allroundsportvereins WAC, z.B. im Rahmen eines zeitgeistkonformen Leistungsprogramms.

Inhaltsverzeichnis:

1. EINLEITUNG 1
1.1 Problemstellung 1
1.2 Aufbau und Ziele der Arbeit 2
1.3 Inhaltliche Verantwortungsbereiche 3
2. VEREINSMANAGEMENT 4
2.1 Begriffsabgrenzungen 4
2.1.1 Der Verein 4
2.1.2 Management 6
2.2 Der rechtliche Rahmen des Vereins 8
2.2.1 Die Erlangung der Rechtsfähigkeit 9
2.2.2 Der wirtschaftliche und der ideelle Verein 10
2.2.3 Der Vereinszweck 12
2.2.4 Die Statuten 15
2.2.5 Die Organe des Vereins 16
2.2.5.1 Der Vorstand 17
2.2.5.2 Die Generalversammlung 18
2.2.5.3 Sonstige Organe 19
2.2.5.3.1 Rechnungsprüfer 19
2.2.5.3.2 Schiedsgericht 19
2.2.6 Haftung 19
2.2.6.1 Haftung des Vereins gegenüber Mitgliedern oder Dritten 20
2.2.6.2 Haftung des Vorstands 20
2.3 Der Sportverein als wirtschaftende Organisation 21
2.3.1 Organisation 21
2.3.1.1 Aufbauorganisation 21
2.3.1.2 Ablauforganisation 26
2.3.1.3 Projektorganisation 27
2.3.2 Personalpolitik 31
2.3.2.1 Ehrenamtlichkeit vs. Professionalismus 32
2.3.2.2 Personal- und Qualifizierungsplanung 35
2.3.3 Finanzmanagement 36
2.3.3.1 Vereinsbudget 38
2.3.3.1.1 Mitgliedsbeiträge 39
2.3.3.1.2 Fundraising 39
2.3.3.1.3 Mäzenatentum 40
2.3.3.1.4 Sponsoring 40
2.3.3.1.5 Unterstützung durch Verbände 41
2.3.3.1.6 Unterstützung durch den Staat 42
2.3.4 Verwaltung und Controlling 46
2.3.5 Marketing 48
2.3.6 Qualitätsmanagement 49
2.3.7 Change Management 52
2.4 Vereinskultur, Corporate Identity 55
3. THEORIE DES MARKETING: ESSENTIELLE BASICS 58
3.1 Definition des Marketing 58
3.2 „Non Profit“ und „Non Profit Organisationen“ 65
3.3 Marketing-Management 69
3.4 Marktsegmentierung als Grundlage für die Marktauswahl 70
3.5 Marketing-Ziele 72
3.5.1 Strategische Ziele 73
3.5.2 Finanzziele 74
3.5.3 Marktziele 75
3.6 Marketing-Instrumente 76
3.6.1 Produkt- und Programmpolitik 78
3.6.2 Preis- und Konditionenpolitik 81
3.6.3 Kommunikationspolitik 83
3.6.4 Distributionspolitik 86
3.6.5 Marketing-Mix zur Erreichung der Marketing-Ziele 87
3.7 Sektorale Gliederung des Marketing 89
3.7.1 Investitionsgütermarketing 89
3.7.2 Dienstleistungsmarketing 91
3.7.3 Handelsmarketing 92
3.7.4 Non Profit Marketing 93
4. EINSATZBEREICHE DES MARKETING FÜR SPORTVEREINE 95
4.1 Besonderheiten des Marketing für Sportvereine 95
4.2 Beschaffungsmarketing im Inputbereich 101
4.2.1 Mitgliedergewinnung 102
4.2.2 Personalrekrutierung 107
4.2.3 Finanzmittelbeschaffung - Fundraising 112
4.2.3.1 Sponsoring 120
4.2.3.2 Mäzenatentum 140
4.2.3.3 Subventionen 142
4.2.3.4 Merchandising 149
4.3 Beschaffungs- und Leistungsabgabemarketing im Innenbereich 151
4.3.1 Inputs von Mitgliedern 152
4.3.1.1 Beiträge 152
4.3.1.2 Information 155
4.3.1.3 Mitarbeit 156
4.3.2 Dienstleistungen an Mitglieder 157
4.3.2.1 Leistungsprogramm 158
4.3.2.1.1 Nutzung der Sportanlage 159
4.3.2.1.2 Training 159
4.3.2.1.3 Organisation von Wettkämpfen 160
4.3.2.1.4 Organisation von gesellschaftlichen Events 161
4.3.2.1.5 Aus- und Weiterbildungsangebote für ehrenamtliche Mitarbeiter 162
4.4 Leistungsabgabemarketing im Outputbereich 162
4.4.1 Öffentlichkeitsarbeit 163
4.4.2 Interessensvertretungen 167
4.4.3 Dienstleistungen an Dritte 168
5. FAKTOREN DER FINANZIERUNGSPROBLEMATIK BZW. DES ERFORDERNISSES ZU PROFESSIONELLEM MARKETING IN SPORTVEREINEN 171
5.1 Vereinsexogene Faktoren 171
5.1.1 Gesellschaftliche Rahmenbedingungen 171
5.1.1.1 Soziodemografische Entwicklungstendenzen 172
5.1.1.1.1 Entwicklung des Freizeitumfangs im Wandel der Zeit 172
5.1.1.1.2 Entwicklung der Alters- und Familienstruktur 178
5.1.1.1.3 Entwicklung des Einkommens und der Ausgabenstruktur 185
5.1.1.2 Sozialpsychologische Strömungen 187
5.1.1.2.1 Freizeitangebot und Freizeitgestaltung im Wandel der Zeit 187
5.1.1.2.2 Genereller Wertewandel im Sport 188
5.1.1.2.3 Der Fitnesstrend 191
5.1.1.2.4 „Individualismus“ vs. „Vereinsmeierei“ 195
5.1.1.2.5 Imageverlagerung von Sportarten 202
5.1.2 Entwicklungen und Trends im Sportsponsoring 205
5.1.2.1 Begriffsdefinition 205
5.1.2.2 Historische Entwicklung des Sportsponsorings 206
5.1.2.3 Zunehmende Professionalisierung im Sponsoring 209
5.1.2.3.1 Bedeutung der Medienpräsenz für erfolgreiche Vermarktung - Der Quantitätsaspekt 213
5.1.2.3.2 Bedeutung des Image - Der Qualitätsaspekt 221
5.1.2.3.3 Bedeutung der demografischen und psychografischen Merkmale der Zielgruppen des Gesponserten 224
5.1.3 Professionalisierung im Amateursport 227
5.1.4 Besonderheiten beim Finanzmanagement von Sportvereinen 228
5.1.4.1 Besteuerung wirtschaftlicher Aktivitäten 228
5.1.4.2 Das Sportstättenschutzgesetz und seine Problemfelder 234
5.2 Vereinsendogene Faktoren 235
5.2.1 Sportliche Rahmenbedingungen 235
5.2.1.1 Sportliche Ziele 236
5.2.1.2 Sportliche Erfolge 237
6. CONCLUSIO: ABLEITUNG VON ERFOLGSFAKTOREN IM VEREINSMANAGEMENT 238
6.1 Mission Statement 238
6.2 Corporate Identity 239
6.3 Humanressourcen 239
6.4 Organisationsstruktur 240
6.5 Marketing Know-How 241
6.6 Sensibilität gegenüber dynamischen Rahmenbedingungen 242
6.7 Aktivität und Kreativität 243
7. PRAKTISCHER TEIL: ANSÄTZE FÜR EIN INNOVATIVES CLUBKONZEPT 245
7.1 Situation des Wiener Athletiksport Clubs 246
7.1.1 Zusammenfassende Darstellung des Ist-Zustandes des Vereins 246
7.1.1.1 Sektionen 246
7.1.1.2 Mitgliederzahlen und Mitgliederstruktur 246
7.1.1.3 Sportliche Situation 248
7.1.1.4 Wirtschaftliche Situation 249
7.1.1.5 Vereinskultur 249
7.1.1.6 Mitgliederzufriedenheit 251
7.1.2 Konkrete Problemstellung der Sektion Hockey 253
7.1.2.1 Sportliche Ziele 253
7.1.2.2 Eigene Sportarena als Mittel zum Ziel 253
7.1.2.2.1 Bauliche/Rechtliche Erfordernisse 254
7.1.2.2.2 Vereinsinterne Erfordernisse 255
7.1.2.2.3 Finanzierungserfordernisse 255
7.1.2.2.4 Vermarktungserfordernisse 255
7.2 Der Weg zur Finanzierung: Die operative Sponsoring-Planung 257
7.2.1 Erster Schritt: Informationsanalyse 257
7.2.1.1 Aktuelle Konkurrenzsituation 257
7.2.1.2 Ermittlung des aktuellen Vermarktungspotentials 258
7.2.1.2.1 Vermarktungspotential der Sektion Hockey 258
7.2.1.2.2 Vermarktungspotential der Sektion Tennis 259
7.2.1.2.3 Vermarktungspotential des Gesamtvereins 259
7.2.2 Zweiter Schritt: Definition der Sponsoring-Ziele 260
7.2.3 Dritter Schritt: Analyse des Spannungsfeldes von Sponsoring-Zielen und derzeitigem Vermarktungspotential 261
7.2.4 Vierter Schritt: Ermittlung und Kreation zukünftiger Assets zur Erhöhung des Vermarktungspotentials 261
7.2.4.1 Nutzenkonzept für das Investitionsvorhaben 261
7.2.4.2 Leistungsprogramm 263
7.2.4.3 Vereinsstrukturen 264
7.2.4.4 Corporate Identity 265
7.2.4.5 Sponsoring Dossier - Zusammenstellung vermarktungsrelevanter Daten 266
LITERATURVERZEICHNIS 268

Automatisiert erstellter Textauszug:

richtigen „Fit“ bei der Vermittlung von Werten von Sponsoren und Gesponserten in der Gesellschaft zu finden. Eine Analyse der gemeinsamen Zielgruppensegmente ermöglicht der Sportorganisation später auch, die im Sinne des Sponsoring-Vertrages zu erbringende Gegenleistung zielgruppenspezifisch anzupassen und so Streuverluste in der Kommunikation von Werbebotschaften des Sponsors zu vermeiden.181 4. Die Definition eines Sponsoring-Offerts Als nächstes erfolgt die Erarbeitung eines Sponsoring-Offerts, welches im Wesentlichen aus folgenden Punkten bestehen sollte:182 • Der Sponsoring-Nehmer: Eine kurze Vorstellung der Organisation, der Menschen, die dahinter stecken und der Ziele, die mit einem Sponsoring-Engagement des potentiellen Sponsors erreicht werden sollen. • Die Projektbeschreibung: Wer oder was soll gesponsert werden? Ein Event? Ein Verein? Ein bestimmtes Projekt? Die Beschreibung sollte kurz und prägnant die Ziele herausstreichen und dem Sponsor einen einmaligen, besonderen Nutzen und Wert vermitteln, den keine andere Organisation in derselben Form und im selben Ausmaß bieten kann. • Die Sponsoring-Vision: Hier sollte dem Sponsor klar beschrieben werden, welche Werte mit dem Sponsoring-Engagement bei welcher Zielgruppe vermittelt werden sollen. Basierend auf einer realistischen Ausgangslage und einem fundierten, belegbaren Zahlenmaterial, wie etwa Umfragedaten über das Image der Organisation und dergleichen, kann hier durchaus emotional versucht werden, die eigenen Visionen zu vermitteln. • Die Zielgruppen: Zwei Ebenen sind für den Sponsor sehr bedeutend, nämlich einerseits die demografischen Informationen über die Zielgruppe (Alter, Geschlecht, Einkommen etc.) und andererseits die sog. Lifestyle-Merkmale (konservativ, dynamisch, klassisch, traditionell etc.). • Die Vorteile für den Sponsor: Eine detaillierte Auflistung der kommunikativen Wirkung des Sponsoring bei den verschiedenen Interessensgruppen des Sponsors soll gewährleistet und transportiert werden. [...]

Es sollten anschließend möglichst alle verfügbaren Informationen über die identifizierten potentiellen Sponsoren gesammelt werden und eine Liste von Gründen erarbeitet werden, die für ein Sponsorship des jeweiligen Unternehmens sprechen. Dazu ist es wichtig, sich in die Situation der zukünftigen Sponsoren zu versetzen und die für sie entscheidenden Vorteile detailliert herauszustreichen. Zu beachten ist hier weiters, dass Sponsoring-Verträge zwar mit Unternehmen abgeschlossen werden, die dahinter liegenden Entscheidungen werden allerdings von Menschen getroffen, die es zu überzeugen gilt. Mit Enthusiasmus, Ausstrahlung und dem Willen zur Realisierung ist schon so mancher Manager von einem Projekt überzeugt worden. Es kann auch sehr nützlich sein, sog. Sponsoring-Richtlinien zu erarbeiten, welche die „Verfassung“ der Organisation bezüglich aller Sponsoring-Aktivitäten darstellt.180 Diese müssen auf der Corporate Identity der Organisation aufbauen und erklären, welche Werte, mit welchen Mitteln, in welchem Zeitraum und bei welcher Zielgruppe vermittelt werden sollen. Gleichzeitig müssen Vereine die Sponsoring-Richtlinien der potentiellen Sponsoren kennen, um eventuelle Synergien rasch zu erkennen. Es gilt, den [...]

aus dem reinen Beschaffungsinstrument für die finanzielle und sachliche Ausstattung immer mehr auch ein Kommunikationsinstrument für den Spitzensportler (Spitzenverein) wird. Denn dieser ist unter Vermarktungsaspekten wie ein Markenprodukt zu behandeln. Insbesondere auf Spitzenniveau muss bei der Auswahl eines Sponsorship ein möglicher Imagetransfer vom Sponsor auf den Sportler bzw. die Sportorganisation berücksichtigt werden. 3. Welche Sponsoren kommen in Frage? Es stellt sich nun die Frage, welche Sponsoren überhaupt in Frage kommen. Dazu sollte zunächst der Markt der potentiellen Sponsoren gründlich analysiert werden. Folgende Kriterien sind für diese Analyse zu berücksichtigen:179 • • • • • Bekanntheit des Unternehmens Affinität zum Sponsoring-Anliegen Übereinstimmung der Zielmärkte von Sponsor und Gesponsertem Geografische Nähe Finanzielle Möglichkeiten des Sponsors [...]

Arbeit zitieren:
Fabian Ringler, Martin Mayer Juli 2002: Finanzierungsproblematik aufgrund von Marketingdefiziten im (Sport-) Vereinsmanagement, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Sponsoring, Sport, Non Profit Organisationen, Sportmarketing, Verein

Entdecken Sie mehr zum Thema

diplom.de
Bachelor + Master Publishing

Hermannstal 119 k
22119 Hamburg

Fon: +49 (0) 40 655992-0
Fax: +49 (0) 40 655992-22

Service-Telefon

Rufen Sie uns an:
+49 (0) 40 655992-0

Mo-Fr
09.00-16.00 Uhr

diplom.de in den Medien

Folgen Sie uns bei Twitter & werden Sie diplom.de-Fan bei Facebook!
Schreibtipps unserer Lektoren, Neuigkeiten aus dem Verlagsalltag und das Expertenwissen unserer Autoren als Tweet & Post!
Wir freuen uns auf Sie!

diplom.de BACHELOR + MASTER PUBLISHING

Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Magisterarbeiten, Dissertationen und andere Abschlussarbeiten aus allen Fachbereichen und Hochschulen können Sie bei uns als eBook sofort per Download beziehen oder sich auf CD oder als Buch zusenden lassen. Seit mehr als 15 Jahren ist diplom.de der seriöse, professionelle und erfolgreiche Partner für die Veröffentlichung wissenschaftlicher Abschlussarbeiten.

© Diplomica Verlag GmbH 1996-2011, AG Hamburg HRB 80293 - GF Björn Bedey, USt-IdNr.: DE214910002 - Verkehrsnummer: 12285 - Impressum
Index der Arbeiten - Index der Autoren