Finanzdienstleistungen im Internet
Chancen und Risiken des Wertpapierhandels im Internet und ein Vergleich der angebotenen Dienste in den Ländern Österreich, Deutschland und in den USA
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Mustafa Sener
- Abgabedatum: Oktober 2001
- Umfang: 162 Seiten
- Dateigröße: 7,6 MB
- Note: 3,0
- Institution / Hochschule: Wirtschaftsuniversität Wien Österreich
- ISBN (eBook): 978-3-8324-6587-2
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-6587-2 P - ISBN (CD) :978-3-8324-6587-2 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Sener, Mustafa Oktober 2001: Finanzdienstleistungen im Internet, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Banken, Wertpapiere, Wertpapierinformation, Sicherheit, Internet
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Diplomarbeit von Mustafa Sener
Zusammenfassung:
Knapp 5 Prozent der Österreicher sind derzeit Aktionäre. Die derzeit im Vergleich mit anderen Ländern noch ziemlich geringe Anzahl von „Spekulanten“ wird durch die niedrige Verzinsung im Sparbuch und den Boom der Weltbörsen stark ansteigen. Dem Trend zufolge werden die Banken die Dienstleistungen im Zusammenhang mit dem Handel von Wertpapieren ausbauen und verbessern müssen.
Der technologische Fortschritt brachte neue, moderne Formen der Finanzdienstleistungen hervor, die einerseits Kosten sparen und andererseits speziell junge, moderne Kunden ansprechen: Die Nutzung des auch in Österreich immer populär werdenden Mediums Internet, denn deutlich über eine Million Österreicher haben schon Zugang.
Schon heute ist es möglich, Bücher oder CD-Roms über das Internet zu kaufen – warum soll man dann nicht Aktien per Internet ordern? Im Jahr 2006 dürfte sich das Internet zum wichtigsten bankbetrieblichen Absatzkanal entwickeln. Untersuchungen von Booz Allen & Hamilton lassen erwarten, dass die Bedeutung einer Filiale bisheriger Prägung in Europa hinter das Telefon-Banking auf den dritten Platz zurückfällt, während sie in den USA nur noch an siebenter Stelle stehen wird.
Zudem wird der Auftritt von Unternehmen im Internet immer wichtiger. „Grenzenlose“ Vergleichbarkeit ermöglicht es schon heute, die Spesen eines amerikanischen Brokers mit den Konditionen eines deutschen Brokers zu vergleichen. Aber nicht nur die Kosten, sondern auch das Informationsangebot, das den Kunden geboten wird, gewinnt zunehmend an Bedeutung.
Ein erstes Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, die moderne Dienstleistung des Wertpapier-handels im Internet kritisch zu bewerten. Hierbei wird auf die neuen Möglichkeiten aber auch auf die Risiken dieser Dienstleistung eingegangen. Das zweite Ziel verfolgt den Weg eines Vergleiches des Entwicklungsstandes des Discount-Brokerages in den Ländern Österreich, Deutschland und den USA. Dabei können allerdings nicht nur qualitative Kriterien, wie das Angebot der Dienste, die Sicherheitsregelungen, die Gestaltungsformen und die Benützerfreundlichkeit der Homepages, die im Vordergrund stehen, sondern auch die quantitativen Kriterien, wie Transaktionskosten und Kosten für Finanzinformationen. Und schließlich, als drittes Ziel, werden die verschiedenen Finanzinformationsquellen im Wertpapierhandel überblicksartig erläutert.
Gang der Untersuchung:
Kapitel II befasst sich mit der Definition der Finanzdienstleistungen und vermittelt einen Überblick über die verschiedenen Finanzinstrumente. Dabei stehen die Erklärung der einzelnen Instrumente sowie das Eingehen auf Chancen und Risiken im Vordergrund.
Anschließend, im Kapitel III, wird auf den Wertpapierhandel eingegangen, wobei die Historische Entwicklung und die Formen sowie der Vergleich der Formen vorgestellt werden.
Der zulässige Handlungsspielraum bei der Benutzung des Internets als modernes Medium wird durch die Möglichkeiten, Risiken und rechtliche Rahmenbedingungen abgesteckt. Kapitel IV vermittelt deshalb einen Überblick über die Sicherheitsbestimmungen, Haftungs-bestimmungen und Maßnahmen bei der Verhinderung von Missbräuchen zur Verwendung des Internets im Wertpapierhandel.
Nachdem die Benutzung des Internets als modernes Medium bekannt ist, ist der Einsatz im Wertpapierhandel fällig. Das Kapitel V beschäftigt sich mit dem allgemeinen Ablauf, mit den Gestaltungsformen der angebotenen Dienstleistungen, mit den Vorteilen des Interneteinsatzes für Kunden und Anbietern und schließlich mit der Problematik der Ausnützung der Vorteile.
Der Vergleich des Interneteinsatzes im Wertpapierhandel zwischen den Ländern Österreich, Deutschland und den USA ist die Aufgabe des Kapitels VI. Dabei stehen die angebotenen Dienste und die Anbieter sowie der Vergleich mit den Kriterien, wie Angebot, Transaktionskosten, Sicherheitsregelungen, Gestaltungsformen, Benützerfreundlichkeit, Verfügbarkeit und Kosten für Finanzinformationen und die qualitative Vergleich nach Anbietern, im Vordergrund.
Im Kapitel VII werden die einzelnen Finanzinformationsquellen erläutert, wobei die elektronischen Quellen eine größere Rolle als die nicht-elektronischen, wie die Fachpresse spielen.
Abschließend liefert das Kapitel VIII eine kurze Zusammenfassung über die neue, moderne Form des Wertpapierhandels.
Inhaltsverzeichnis:
| I. | Einleitung | 5 |
| 1. | Ausgangslage und Problemstellung | 5 |
| 2. | Zielsetzung und Aufbau der Arbeit | 7 |
| II. | Finanzdienstleistungen | 10 |
| 1. | Rechtliche Rahmenbedingungen und Definition | 10 |
| 2. | Finanzinstrumente | 13 |
| 2.1 | Geldmarktinstrumente | 14 |
| 2.2 | Derivate Finanzinstrumente | 19 |
| 2.3 | Wertpapiere | 27 |
| 2.4 | Ausländische Kapitalanlagefonds | 39 |
| III. | Wertpapierhandel | 41 |
| 1. | Historische Entwicklung des Wertpapierhandels | 41 |
| 2. | Formen des Wertpapierhandels | 45 |
| 2.1 | Traditionelle Form über die Zweigstellen der Banken | 46 |
| 2.2 | Handel über Discount-Broker | 50 |
| 2.3 | Handel im Internet | 56 |
| 3. | Vergleich der Formen des Wertpapierhandels anhand folgender Kriterien: Beratung, Transaktionskosten, Effizienz | 58 |
| 3.1 | Beratung | 58 |
| 3.2 | Transaktionskosten | 61 |
| 3.3 | Effizienz | 63 |
| IV. | Internet als modernes Medium | 65 |
| 1. | Möglichkeiten der Anwendung im Handel | 67 |
| 1.1 | 67 | |
| 1.2 | Usenet/Newsgroups | 68 |
| 1.3 | IRC (Internet Relay Chat) | 69 |
| 1.4 | Gopher | 69 |
| 1.5 | FTP | 70 |
| 1.6 | Telnet | 71 |
| 1.7 | World Wide Web (WWW) | 71 |
| 2. | Risiken der Anwendung | 72 |
| 3. | Rechtliche Rahmenbedingungen der Anwendung | 76 |
| 3.1 | Sicherheitsbestimmungen | 77 |
| 3.2 | Maßnahmen um Missbräuche zu verhindern | 83 |
| 3.3 | Haftungsbestimmungen | 84 |
| V. | Einsatz des Mediums Internet im Wertpapierhandel | 86 |
| 1. | Allgemeiner Ablauf des Wertpapierhandels im Internet | 87 |
| 2. | Gestaltungsformen der im Internet angebotenen Dienstleistungen | 91 |
| 3. | Vorteile des Interneteinsatzes für Kunden und Anbieter | 94 |
| VI. | Vergleich des Interneteinsatzes im Wertpapierhandel zwischen den Ländern Österreich, Deutschland und den USA | 96 |
| 1. | Angebotene Dienste und Anbieter in Österreich | 97 |
| 1.1 | SKWB-Direkt-Anlage-Service | 98 |
| 1.2 | CA Discount Broker | 101 |
| 1.3 | Volksbank Direkt | 104 |
| 2. | Angebotene Dienste und Anbieter in Deutschland | 109 |
| 2.1 | Consors | 109 |
| 2.2 | Comdirect | 111 |
| 2.3 | Direkt Anlage Bank (DAB) | 117 |
| 3. | Angebotene Dienste und Anbieten in den USA | 120 |
| 3.1 | Charles Schwab | 120 |
| 3.2 | Datek | 122 |
| 3.3 | E-Trade | 123 |
| VII. | Finanzinformationsquellen im Wertpapierhandel | 125 |
| 1. | Klassische Medien im Internet | 126 |
| 2. | Portale | 129 |
| 3. | Anbieter aus dem Finanzdienstleistungssektor | 131 |
| 4. | Foren und Chats | 132 |
| VIII. | Zusammenfassung | 135 |
| IX. | Glossar | 137 |
| X. | Abbildungsverzeichnis | 142 |
| XI. | Literaturverzeichnis | 144 |
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832465872
Arbeit zitieren:
Sener, Mustafa Oktober 2001: Finanzdienstleistungen im Internet, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Banken, Wertpapiere, Wertpapierinformation, Sicherheit, Internet



