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Financial Planning im Private Banking

Darstellung und kritische Würdigung der Gestaltungsmöglichkeiten der einzelnen Phasen innerhalb des Beratungsprozesses unter Berücksichtigung der Qualitätsdimensionen

Financial Planning im Private Banking
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Nadine Maier
  • Abgabedatum: April 2001
  • Umfang: 101 Seiten
  • Dateigröße: 4,6 MB
  • Note: 1,3
  • Institution / Hochschule: Duale Hochschule Baden-Württemberg Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-4135-7
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-4135-7 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-4135-7 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Maier, Nadine April 2001: Financial Planning im Private Banking, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Private Banking, Finanzplanung, Ganzheitliche Kundenberatung, Financial Planning, Vermögensberatung

Diplomarbeit von Nadine Maier

Einleitung:

Der Finanzdienstleistungsmarkt ist seit einigen Jahren durch ein starkes Wachstum wie auch durch einen bemerkenswerten Strukturwandel gekennzeichnet. Der Markt verspricht auch für die Zukunft sehr attraktive Wachstumschancen. Insbesondere aufgrund des Effekts der „Generation der Erben“, der dazu führt, dass die Vermögensbestände dramatisch steigen, und infolge der Notwendigkeit einer verstärkten privaten Altersvorsorge, wird er entsprechend stark umkämpft und auch für neue Wettbewerber interessant bleiben. Durch die Konzentration vieler Anbieter auf die attraktive Zielgruppe der Vermögenden und vermögensbildenden Privatkunden, befindet sich vor allem der Private Banking-Markt im Umbruch.

Sowohl auf der Nachfrage- als auch auf der Angebotsseite sind dramatische Marktveränderungen fest zu stellen. Faktoren, die in diesem Wettbewerb über den Erfolg und Misserfolg entscheiden sind Kostenmanagement und Lean Banking, in erster Linie aber Kundenorientierung und Servicequalität. Insbesondere die vermögenden Kunden erwarten zunehmend kontinuierliche und individuelle Betreuung, ein breites Leistungsspektrum sowie umfangreichen Service auf höchstem Niveau. Je vielfältiger und komplexer die Bankdienstleistungen werden, desto mehr schiebt sich das Kriterium der Beratungsqualität in den Vordergrund. Entsprechend wird es erforderlich, zuerst den individuellen Bedarf des Kunden zu ermitteln und dann einen geeigneten Produktmix als Problemlösung anzubieten. Der Trend geht damit vom reinen Produktverkauf zur bedarfsorientierten Beratung.

Vor dem Hintergrund der sich ständig verstärkenden Kundenfluktuation zwischen den einzelnen Instituten, sind vor allem Kundenbindungsstrategien gefordert. Mittlerweile scheint sich die Einsicht durchzusetzen, dass die Vertiefung bestehender Kundenverbindungen höhere Ertragspotentiale birgt, als mit hohen Kosten verbundene Neuakquisitionen. Bisher praktizierter anlassgenerierter Produktverkauf weicht zusehends einer umfassenden, am Kundenbedarf orientierten Finanzplanung. Diesen Ansatz verfolgt die sich seit Anfang der 80er Jahre auch in Deutschland zunehmend verbreitende Beratungsdienstleistung „Financial Planning“. Heute nutzen bereits zahlreiche Finanzinstitute „Financial Planning“ erfolgreich zur Kundenakquisition und Kundenerhaltung.

Bei der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) soll aktuell - zunächst nur im Private Banking-Segment - ein Financial Planning-Angebot aufgebaut werden. In diesem Rahmen ist es erforderlich, sich mit dem Kernstück dieser Dienstleistung, dem eigentlichen Beratungsprozess, detailliert auseinander zu setzen und verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten zu prüfen, denn Qualität wird von anspruchsvollen Kunden in erster Linie im Beratungsgespräch wahrgenommen. Dieser Aufgabe widmet sich die vorliegende Arbeit.

Gang der Untersuchung:

Dazu werden nach einer allgemeinen Einführung in die Thematik des Financial Planning in den folgenden drei Kapiteln die einzelnen Phasen des Beratungsprozesses dargestellt, einzelne Gestaltungsmöglichkeiten innerhalb dieser Prozessphasen aufgezeigt und bezüglich ihrer Qualitätseinflüsse, den gesamten Financial Planning-Prozess betreffend, kritisch beurteilt. Infrastruktur und organisatorische Verankerung werden nicht näher betrachtet.

Im 5. Kapitel werden eine mögliche „Idealversion“ des Beratungsprozesses für die LBBW abgeleitet sowie denkbare Entwicklungsmöglichkeiten für das Financial Planning-Angebot vorgestellt. Abschließend werden die Zukunftsperspektiven des Financial Planning in Deutschland skizziert.

Inhaltsverzeichnis:

Vorwort II
1. EINFÜHRUNG IN DIE THEMATIK DES FINANCIAL PLANNING IM PRIVATE BANKING 1
1.1 Definitionen und Abgrenzungen 1
1.1.1 Definition Private Banking 1
1.1.2 Abgrenzung zu anderen Geschäftsfeldern 1
1.1.3 Definition Financial Planning 1
1.1.4 Abgrenzung zu alternativen Beratungsdienstleistungen 2
1.2 Methodik/Konzept 4
1.2.1 Formal-logischer Prozessablauf 4
1.2.2 Schwerpunkte und Ziele 5
1.2.3 Instrumente 6
1.2.3.1 Private Bilanz 6
1.2.3.2 Private Gewinn- und Verlustrechnung 7
1.2.3.3 Status- und Planungsrechnungen 7
1.3 Qualitätsdimensionen/-kriterien 7
1.3.1 Qualitätsbegriff 7
1.3.1.1 Qualitätsbegriff bei Finanzdienstleistungen allgemein 7
1.3.1.2 Qualitätsbegriff im Financial Planning 8
1.3.2 Besonderheiten, Ziele und Bedürfnisse vermögender Privatkunden 9
1.3.2.1 Vermögenden Privatkunden als besondere Zielgruppe 9
1.3.2.2 Ziele und Bedürfnisse vermögender Privatkunden 9
1.4 Angebotsumfeld 11
1.4.1 Anbieter 11
1.4.2 Angebotsformen 11
2. GESTALTUNGSMÖGLICHKEITEN, QUALITÄT UND ERSCHEINUNGSFORMEN IN DER INFORMATIONSPHASE 12
2.1 Bedarfserkennung 12
2.1.1 Kundenauswahl/-selektion 12
2.1.1.1 Qualitative Bedarfsbestimmung 12
2.1.1.2 Quantitative Zielgruppenbestimmung 13
2.1.2 Kundenansprache/-kontaktaufnahme 13
2.1.2.1 Maßnahmen und ihre Eignung 13
2.1.2.1.1 Bestandskunden 13
2.1.2.1.2 Neukunden 14
2.1.3 Qualifikation des Akquisiteurs 14
2.2 Akquisitionsgespräch 15
2.2.1 Vorbereitung und Durchführung 15
2.2.1.1 Informationswege und Informationsauswertung 15
2.2.1.2 Inhalte und Ziele des Informationsgespräches 15
2.2.2 Honorarvereinbarung 16
2.2.2.1 Preisgestaltungsmodelle 16
2.2.1.1.1 Kostenorientierte Preisgestaltung 16
2.2.1.1.2 Konkurrenzorientierte Preisgestaltung 16
2.2.1.1.3 Nachfrageorientierte Preisgestaltung 17
2.2.1.1.4 Nutzenorientierte Preisgestaltung 17
2.2.1.2 Vergütungsmodelle 17
2.2.1.2.1 Reine Honorarvergütung 17
2.2.1.2.2 Reine Provisionsvergütung 18
2.2.1.2.3 Kombination von Honorar- und Provisionsvergütung 19
2.2.3 Gewinnung des Kunden für die neue Dienstleistung 20
2.2.3.1 Kundeneinwände und mögliche Antworten 20
2.2.3.2 Detaillösungen als Vorstufe oder Alternative 20
2.3 Erfolgsfaktoren in der Informationsphase 20
2.3.1 Interne Kommunikation positiver Erfahrungen 20
2.3.2 Qualifikation des Finanzplaners 21
2.3.2.1 Fachliche Qualifikation 21
2.3.2.2 Persönliche Qualifikation 21
2.3.3 Rahmenbedingungen 22
2.3.3.1 Unterstützung durch die Führungskräfte 22
2.3.3.2 Kompetenzen des Finanzplaners 22
2.3.3.3 Organisatorische Strukturen 22
2.3.3.4 Persönliches Engagement der Führungskräfte 23
3. GESTALTUNGSMÖGLICHKEITEN, QUALITÄT UND ERSCHEINUNGSFORMEN IN DER ANALYSEPHASE 23
3.1 Datenaufnahme 23
3.1.1 Bedeutung und Durchführungsmöglichkeiten 23
3.1.2 Vorbereitung der Datenaufnahme 24
3.1.3 Durchführung 24
3.1.3.1 Erforderliche Unterlagen 24
3.1.3.2 Festlegung von Zielen und Planungsprämissen 25
3.1.3.3 Aufzeigen finanzieller Problemfelder 26
3.1.4 Datenaufbereitung für die Analyse 26
3.2 EDV-gestützte Analyse 26
3.2.1 Datenübertragung in das EDV-System 26
3.2.2 Analyse und Bewertung der aktuellen Situation 27
3.2.2.1 Darstellung des Status quo 27
3.2.2.1.1 Erstellung einer Vermögensbilanz 27
3.2.2.1.2 Analyse der Liquiditätssituation 27
3.2.2.1.3 Rendite und steuerliche Auswirkungen bestehender Anlagen 28
3.2.2.2 Projektion des Status quo in die Zukunft 28
3.2.3.3 Erstellung einer Soll-Struktur 29
3.2.3 Maßnahmenplanung 30
3.2.3.1 Lösungsansätze (Maßnahmenkatalog) 30
3.2.3.2 Zeitplan der Maßnahmenumsetzung 31
3.2.3.3 Darstellung 31
3.2.3.3.1 Theoretische Produktklassifizierung 31
3.2.3.3.2 Konkrete Produktnennung 31
4. GESTALTUNGSMÖGLICHKEITEN, QUALITÄT UND ERSCHEINUNGSFORMEN IN DER STRATEGIEPHASE 32
4.1 Strategiegespräch 32
4.1.1 Ergebnispräsentation 32
4.1.2 Teilnehmer und wichtige Inhalte 32
4.1.3 Präsentationsformen 32
4.1.4 Kundenspezifische Aufbereitung 33
4.1.4.1 Maßnahmenorientierte Kunden 33
4.1.4.2 Analyseorientierte Kunden 33
4.1.5 Feinabstimmung 33
4.2 Dokumentation 34
4.2.1 Dokumentationsmedium 34
4.2.1.1 Papierform 34
4.2.1.2 Elektronische Präsentationsformen 34
4.2.2 Inhalt /Elemente des Finanzplanes 35
4.2.3 Umfang 36
4.3 Betreuung 36
4.3.1 Hilfestellung im Vorfeld der Umsetzung 36
4.3.2 Unterstützung bei der Umsetzung der Empfehlungen 37
4.3.3 Periodische Überprüfung und Aktualisierung 37
4.3.4 Ereignisinitiierte Überprüfung 38
4.3.4.1 Änderungen der Planungsprämissen 38
4.3.4.2 Veränderungen im persönlichen Umfeld 38
4.3.4.3 Makroökonomische Rahmenfaktoren 38
5. ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK 39
5.1 „Idealversion“ des Beratungsprozesses für die LBBW (Zusammenfassung der geeignetsten Gestaltungsmöglichkeiten) 39
5.2 Entwicklungsmöglichkeiten: 41
5.2.1 Bankweites Angebot 41
5.2.2 Family Office 42
5.3 Zukunft des Financial Planning in Deutschland 43
Anlagenverzeichnis 45
Anhang 46
Literaturverzeichnis 134

Arbeit zitieren:
Maier, Nadine April 2001: Financial Planning im Private Banking, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Private Banking, Finanzplanung, Ganzheitliche Kundenberatung, Financial Planning, Vermögensberatung

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