Fernreisen und gesundheitliche Risiken
Eine Untersuchung des gesundheitlichen Risikoverhaltens deutscher Fernreisender unter besonderer Berücksichtigung der Dynamik des Tourismus und Infektionskrankheiten
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Gabriel Gach
- Abgabedatum: März 2010
- Umfang: 136 Seiten
- Dateigröße: 3,2 MB
- Note: 1,3
- Institution / Hochschule: Georg-August-Universität Göttingen Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8428-0204-9
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Gach, Gabriel März 2010: Fernreisen und gesundheitliche Risiken, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Tourismus, Fernreisen, Infektionskrankheiten, Geographie, Risikoverhalten
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Diplomarbeit von Gabriel Gach
Einleitung:
Der Aufbruch in die Ferne ist ein permanentes Faszinosum, welches die Menschheit seit ihren Anfängen begleitet. Das Begehren des Unbekannten ist ein Bestandteil weltgeschichtlicher Errungenschaften und ließ die Menschen aus verschiedensten Gründen Reisen unternehmen, die sie ins Glück, aber auch ins Unglück führen konnten. Reisen bedeuteten immerzu, sich in mehr oder weniger geographisch und sozial unbekannte Regionen zu begeben und somit seine persönliche Sicherheit zu riskieren.
Die Ferne ist heute nicht mehr unüberwindbar und scheint ebenfalls an Fremdartigkeit verloren zu haben. Die Medien, die gestiegene Mobilität und die Netzwerke der Globalisierung sind Faktoren, welche das gegenwärtige Reisen sowie das Bild ferner Regionen prägen und uns nahe bringen. Das moderne Reisen scheint dennoch nicht an seiner Faszination eingebüßt zu haben. Geschichtlich betrachtet ist die Sicherheitslage hierbei im Prinzip eine völlig andere. Das Reisen ist alltäglich geworden und wird primär nicht mit Gefahren assoziiert. Trotz allem stellt sich die Frage, inwiefern heutige Reisende mit den noch vorhandenen, kalkulierbaren und unkalkulierbaren Risiken umgehen.
Infolge dieser Entwicklung durchlebt der Tourismus einen Paradigmenwechsel. Es steigt nicht nur die Nachfrage an einem vielfältigeren Angebot. Ferner erlauben es die neu gegebenen globalen sozioökonomischen und technischen Strukturen auch Regionen, die bis dato eher schwer für Reisende zugänglich waren, zunehmend ihr touristisches Potential zu nutzen. Fernreiseziele sind zu attraktiven Urlaubsdestinationen geworden und sind für immer breitere Massen an Touristen zugänglich.
Zwischen den Jahren 1996 und 2008 konnten Fernreisen ein Plus von 19,8% aufweisen. Deutschlandreisen verzeichneten im Vergleich hierzu noch ein Plus von 1,9%, die Zahl der Europareisen ging hingegen um 3,7% zurück. Afrika war mit 3,8% im Jahr 2009 das beliebteste Fernreiseziel unter den geplanten Reisen der Deutschen.
Wie bereits angedeutet, ist das heutige Reisen trotz allen Fortschritts nicht völlig risikofrei. Besonders das Verreisen in Fernreiseregionen, wie in viele Gebiete Afrikas, kann gesundheitliche Risiken mit sich bringen. Zum Beispiel beklagt sich die Hälfte deutscher Fernreisetouristen während oder nach ihrer Reise über gesundheitliche Probleme. Die Beschwerden begrenzen sich hierbei nicht nur auf die üblichen Durchfallerkrankungen. Auch schwerwiegendere Krankheiten wie Malaria oder Hepatitis-A-Infektionen können auftreten. Meist können diese Erkrankungen durch rechtzeitige Vorbeugung wie Impfung vermieden werden.
Problemstellung und Ziele der Arbeit:
Im Jahr 2008 suchten bereits 14,5% der deutschen Urlauber Erholung in der Ferne. Die gegenwärtigen infrastrukturellen Netzwerke ermöglichen es, innerhalb von wenigen Stunden fast jede Region der Erde zu erreichen. Hierdurch ergeben sich neue Möglichkeiten für den Touristen. Die boomende Tourismusbranche lässt zudem trotz Finanzkrise und anderen Problemen einen noch stärkeren Anwuchs der Touristenzahlen erwarten. Auch die Angst vor Terror, Naturkatastrophen und anderen Gefahren scheint keine langfristigen Auswirkungen auf diesen Trend zu haben.
Eine weitere wesentliche Gefahr für den Reisenden, die der Krankheiten, stellte schon immer ein Risiko dar, wurde aber diesbezüglich stets weniger thematisiert als andere Risiken. Leichtfertiger Umgang mit diesem Risiko ist die Folge. In den Statistiken lassen sich diese Fakten bestätigen - die Hälfte aller Fernreisenden klagt über gesundheitliche Probleme. Meist handelt es sich hierbei um vergleichbar harmlose Durchfallerkrankungen; dass die Reisenden aber auch lebensgefährlichen Krankheiten ausgesetzt werden können, scheint ihnen oft nicht hinreichend bewusst zu sein. Fernreisende erkranken an schwerwiegenderen Krankheiten auch erwartungsgemäß häufiger als Nahreisende (16,2%/6,0%). 2008 wurden allein in Deutschland 547 Malariafälle gemeldet. Die Zahl der Hepatitis-A-Infektionen betrug 1072.
Die Dimension solcher Krankheiten wird oft erst im globalen Kontext deutlich. Beispielsweise erkranken weltweit insgesamt etwa 300-500 Millionen Menschen jährlich an Malaria, von denen wiederum mehr als 1 Million sterben. Im weltweiten Kontext sind auch andere Krankheiten von hoher Relevanz. Somit ist global eine Ausbreitung der Tuberkulose zu erkennen. Nach Schätzungen der Welt-Gesundheits-Organisation (WHO), trägt fast jeder dritte Weltbürger den Tuberkulose-Erreger in sich. Auch wenn es sich hierbei um eine ‘Krankheit der Armen’ handelt, nimmt auch die Zahl der Tuberkuloseinfektionen in Europa stetig zu. Die Auswirkungen der AIDS-Pandemie bringen vor allem in Entwicklungsländern schwerwiegende Folgen mit sich.
In Zukunft kann durch verschiedene Faktoren wie den Klimawandel mit einer stärkeren Diffusion der Krankheiten gerechnet werden. Durch die Klimaerwärmung vergrößert sich zum Beispiel das Brutgebiet der Anopheles-Stechmücke, die für die Übertragung der Malaria-Erreger verantwortlich ist. Die Ausbreitung von Krankheiten könnte ebenfalls durch die gestiegene räumliche Mobilität immer unberechenbarer werden. Die Möglichkeit neuer Epidemien oder Pandemien ist demnach trotz medizinischer Fortschritte nicht unwahrscheinlicher geworden. Steigende Armut, Abwasserverschmutzung und schlechte gesundheitliche Infrastruktur sind weitere Gründe für die Ausbreitung von Krankheiten und ein höheres Infektionsrisiko in vielen Regionen der Erde. Durch zunehmende Reisen in Endemiegebiete vieler Krankheiten, wirkt sich dies auch auf den Tourismus und den Touristen aus.
Ergänzend konfrontieren neue Trends im Tourismus die Reisenden immer mehr mit diesen Risiken. Der Reiz der Ferne oder das ‘Erleben’ spielen in der heutigen westlichen Gesellschaft eine verstärkte Rolle. Die Daseinsgrundfunktion ‘sich erholen’ gewinnt immer mehr an Bedeutung und nimmt neue Ausmaße an. Egal ob Pyramidentourismus in den Tropen Südamerikas, Safari-Trips durch Afrika oder mit dem Rucksack durch Vietnam – Fernreisen ist ‘in’ und mit immer geringeren finanziellen Kosten verbunden. Weiterhin steuern Entwicklungen wie der Last-Minute-Trend die Touristen zu mehr Fahrlässigkeit und Unwissen über mögliche Gesundheitsrisiken in den Urlaubsdestinationen.
Ziel dieser Arbeit ist es, dieses Gesundheitsrisiko der Reisenden insbesondere in Bezug auf tropische Infektionskrankheiten zu untersuchen. Es stellt sich hierbei die Frage, inwiefern die Reisenden durch verschiedenste Entwicklungen den Krankheiten ausgesetzt werden und welche Determinanten das Risikobewusstsein beeinflussen. Es wird aufgezeigt, welche Faktoren den Touristen einem stärkeren gesundheitlichen Risiko aussetzen, welche Risiken überhaupt bestehen und wie diese bewertet werden. Des Weiteren wird untersucht, welche Informationsarten es diesbezüglich gibt, inwiefern diese genutzt werden und wie die allgemeine Bereitschaft zur Prophylaxe deutscher Fernreisender letztlich aussieht.
Inhaltsverzeichnis:
| 1. | Einleitung | 1 |
| 2. | Problemstellung und Ziele der Arbeit | 2 |
| 2.1 | Einordnung in das Fachgebiet und Stand der Forschung | 3 |
| 2.2 | Fragestellung | 5 |
| 2.3 | Aufbau der Arbeit | 6 |
| 3. | Theoretischer Rahmen | 8 |
| 3.1 | Der internationale Tourismus im Wandel | 9 |
| 3.1.1 | Technische und ökonomische Veränderungen | 11 |
| 3.1.1.1 | Gestiegene Mobilität und die Bedeutung des geographischen Raumes | 12 |
| 3.1.1.2 | Globalisierung und Tourismus | 14 |
| 3.1.1.3 | Tourismus in Entwicklungsländern | 17 |
| 3.1.2 | Sozio-kulturelle Veränderungen | 25 |
| 3.1.2.1 | Die Erlebnisgesellschaft | 25 |
| 3.1.2.2 | Verändertes Reiseverhalten und neue Reisemotive | 29 |
| 3.1.2.3 | Fernreisen und der Reiz der Ferne | 33 |
| 3.1.2.4 | Entwicklung neuer Urlaubsstile | 36 |
| 3.1.2.4.1 | Abenteuertourismus | 39 |
| 3.1.2.4.2 | Ökotourismus | 41 |
| 3.1.2.5 | Urlaub als Embodied Experience und Teil des Alltags | 45 |
| 3.1.3 | Tourismus - quo vadis? | 51 |
| 3.2 | Das gesundheitliche Risiko auf Reisen | 55 |
| 3.2.1 | Informationsmöglichkeiten und Risikoverhalten | 57 |
| 3.2.2 | Diffusionszentren und Risikogebiete | 62 |
| 3.2.3 | Die wichtigsten Tropenkrankheiten im Überblick | 64 |
| 3.2.3.1 | Malaria | 66 |
| 3.2.3.2 | Hepatitis A/B | 67 |
| 3.2.3.3 | Meningokokken-Meningitis | 68 |
| 3.2.3.4 | Gelbfieber | 68 |
| 3.2.3.5 | Dengue | 68 |
| 3.2.3.6 | AIDS (Acquired Immune-Deficiency Syndrom) | 69 |
| 3.2.3.7 | Andere Krankheiten | 72 |
| 3.2.4 | Gesundheit - quo vadis? | 74 |
| 4. | Vorgehensweise und Methode | 80 |
| 4.1 | Planung der Datenerhebung | 80 |
| 4.2 | Das Erhebungsinstrumentarium | 80 |
| 4.2.1 | Der Fragebogen | 80 |
| 4.2.2 | Die Experteninterviews | 81 |
| 4.3 | Durchführung der Erhebung | 81 |
| 4.4 | Datenauswertung | 82 |
| 5. | Ergebnisse und Diskussion | 83 |
| 6. | Fazit | 99 |
| Literatur | 101 | |
| Internetquellen | 109 | |
| Experteninterviews | 110 | |
| Anhang | 111 |
Textprobe:
Kapitel 3.2.2, Diffusionszentren und Risikogebiete:
In der Geographie wird grundsätzlich zwischen zwei Diffusionsarten unterschieden: Der expansiven Diffusion und der Verlagerungsdiffusion. Bei Krankheitsausbreitungen kann von beiden Diffusionsarten gesprochen werden. Bei der expansiven Diffusion wandert die Krankheit von Mensch zu Mensch durch eine Population. Bei der Verlagerungsdiffusion wird die Krankheit über weitere Stecken, beispielsweise Fernreisen, übertragen.
Krankheiten beziehungsweise Epidemien breiten sich in Form von Wellen aus, beispielsweise von Stadt zu Stadt. Bei höherer Bevölkerungsdichte ist die Ausbreitung umso gefährlicher und schreitet schneller voran. Steigt die Bevölkerungsdichte, wie es beispielsweise in den meisten Entwicklungsländern der Fall ist, erhöht sich ebenfalls die Gefahr von epidemischen Krankheitsfällen. In Entwicklungsländern vergrößern ergänzend Faktoren wie mangelnde Hygiene, schlechte medizinische Versorgung oder Nahrungsnot, die Ausbreitungsgefahr von Krankheiten. Aber auch andere Faktoren haben Einfluss auf die Ausbreitung von Krankheitserregern. Beispielsweise können politische Strukturen den Verlauf von Epidemien beeinflussen. Politische Grenzen können auch Schranken für Krankheitserreger darstellen. Fallen Grenzen in Folge der Globalisierung weg, oder werden durchlässiger, steigert dies auch das Risiko von epidemischen Ausbreitungen von Krankheiten.
Religiöse Anschauungen können beispielsweise ebenfalls Auswirkungen auf die Ausbreitung von Krankheiten haben. Im 19. Jahrhundert brach in Indien im Gangesgebiet die Cholera aus. Muslimische Pilger, die von Nordindien nach Mekka reisten, brachten die Krankheit mit sich, von wo aus sie sich weltweit ausbreitete. Ferner kann in manchen Religionsgruppen ein Misstrauen gegenüber Impfungen entstehen und zu epidemischen Ausbrüchen von Krankheiten führen. Ein Beispiel wäre hier der Ausbruch der Masern in den 1980er Jahren bei den Amish People in den Vereinigten Staaten.
Die Pandemie von AIDS wurde beispielsweise durch ungleiche Verteilung von Reichtum und durch Lebensbedingungen, die Migration und Prostitution fordern, sowie durch wenige Entscheidungsmöglichkeiten, vor allem für Frauen, hervorgerufen. Auch die schlechte medizinische Versorgung in vielen Endemiegebieten, ist ein Hauptgrund für die Pandemie.
Ein weiterer wichtiger Faktor für die weltweite Ausbreitung der Krankheit ist jedoch der Tourismus. Ohne die gestiegene globale Mobilität, hätte sich das Virus nie global ausweiten können und es wären wahrscheinlich nur lokale und regionale Epidemien ausgebrochen. Tatsächlich hat die Lust zu Reisen auch einem so schwer übertragbaren Virus wie dem HIV die Möglichkeit gegeben, sich in kürzester Zeit weltweit auszubreiten. Der Tourismus ist in diesem Beispiel die technische Voraussetzung für die Ausbreitung des Erregers.
Wirtschaftlicher Druck in vielen Regionen der Welt, macht heute ein auch noch so gefährliches Gebiet zur Reisedestination. Dabei wird selbst vor epidemischen Gebieten kein Halt gemacht. Wirtschaftspolitik kann hier vor öffentlich publizierten epidemischen Daten stehen und Touristen in Gefahr bringen.
Epidemien sind ebenso Zielgebietkrisen wie politische Krisen, Terrorismus, Schwerkriminalität oder Naturkatastrophen. Sie haben meist einen langsamen Beginn und unterstehen einer mittleren Kontrollmöglichkeit, im Vergleich zu anderen touristischen Krisenpotentialen. Dabei können Epidemien durch verschiedene Wege eingedämmt werden. Zum einen kann durch Impfung und die Bildung von Antikörpern eine Immunität gegen Erreger erlangt werden. Des Weiteren können räumliche Schutzmaßnahmen ergriffen werden. Der Kontakt zwischen infizierten und gesunden Menschen kann durch verschiedene Maßnahmen unterbrochen werden - zum einen durch die Isolierung von Infizierten (Quarantäne), oder die Umsiedlung von gesunden Menschen in sichere Gebiete. Die angewandte Geographie kann hier durch das erstellen von Diffusionsmodellen zur Kontrolle von Epidemien beitragen.
Risikozonen werden in der Regel nach Häufigkeit und Auswirkung der Gefahr definiert. In wirtschaftlich labilen Ländern ist es demnach wichtig, ein präventives Risikomanagement aufzubauen, um langfristige Investitionen zu sichern.
Das Risikomanagement ist ein systematischer und kontinuierlicher Prozess für die Identifizierung, Analyse, Bewertung und Überwachung von Risiken, sowie für die Planung und Umsetzung geeigneter Maßnahmen zur Risikovermeidung und Schadensreduzierung. Die Phasen eines effektiven Risikomanagements teilen sich in zwei Teile auf: Die Krisenprävention und -bewältigung. Aufgaben der Krisenvorsorge sind unter anderem die Verringerung der Höhe eines mögliche Schadens und das Ergreifen von Maßnahmen, die das Entstehen von Krisen aus identifizierten Krisenpotential verhindern. Frühwarnsysteme und Frühaufklärung wären hier bedeutende Schlagworte. Nach KREILKAMP sind die Aufgaben von Frühaufklärungssystemen:
Die Identifikation und Verfolgung relevanter Umweltveränderungen.
Risikoerkennung, -bewertung und –minimierung.
Chancenerkennung, -bewertung und –maximierung.
Die Aufspürung von Gefahren und Gelegenheiten, bereits zum Zeitpunkt ihres – auch inhaltlich noch unstrukturierten – Entstehens und weitere Beobachtung.
Die Erforschung der Ursachen und Zusammenhänge.
Die Prognose alternativer Entwicklungslinien in der Zukunft.
Die Evaluierung möglicher Reaktionsstrategie auf antizipierte Abweichungen.
Die Grundaufgabe der Krisenbewältigung basiert hingegen auf dem Herausarbeiten von effektiven Maßnahmen zur Bewältigung von bereits entstandenen Krisen.
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783842802049
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Gach, Gabriel März 2010: Fernreisen und gesundheitliche Risiken, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Tourismus, Fernreisen, Infektionskrankheiten, Geographie, Risikoverhalten



