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Familiengerechte Innovation im Betrieb

Eine Herausforderung betrieblicher Personalpolitik

Familiengerechte Innovation im Betrieb
Über dieses Buch

Diplomarbeit von Jörg Wöbking

Gang der Untersuchung:

Im zweiten Kapitel werden grundsätzliche strukturelle Veränderungen in der Wirtschaft und Arbeitswelt dargestellt.

Im nächsten Kapitel wird das veränderte Erwerbsverhalten von Frauen und Männern beschrieben.

Im vierten Teil der Arbeit werden die Familienstrukturen und ihre Erwartungen an das Unternehmen diskutiert.

Das fünfte bis achte Kapitel beschreibt die unterschiedlichen Maßnahmen seitens der Unternehmen zur Konfliktmilderung bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Die Maßnahmen werden zum einen aus der Perspektive "Erwerbs- und Familienleben im zeitlichen Nebeneinander" und zum anderen aus der Perspektive "Erwerbs- und Familienleben im zeitlichen Nacheinander" betrachtet. Dabei werden praxisbezogene Lösungsansätze anhand von Fallbeispielen ausgewählter Unternehmenskonzepte aufgezeigt.

Das neunte Kapitel erörtert darüberhinausgehende betriebliche Unterstützungen für Familien finanzieller und nicht finanzieller Art. Sie können als die Sozialleistungen der 90er Jahre verstanden werden.

Daß die Existenz von Lösungsmodellen allein nicht ausreicht, um den Anforderungen der Vereinbarkeit von Beruf und Familie gerecht zu werden, wird im zehnten Kapitel verdeutlicht. Die Vielzahl unterschiedlicher familiärer Lebensformen und -stile erfordert ein großes Maß an Akzeptanz und sozialen Führungskompetenzen im Unternehmen.

Im elften Kapitel zeigen Kosten-Nutzenüberlegungen, die Notwendigkeit personalwirtschaftliche Maßnahmen im Unternehmen zu thematisieren.

Inhaltsverzeichnis:

Abbildungsverzeichnis 5
1. Einleitung 7
1.1. Einführung in die Problemstellung 7
1.2. Inhalte der Arbeit 8
2. Strukturelle Veränderungen in der Wirtschafts- und Arbeitswelt 9
2.1. Die Megatrends 9
2.2. Technologische Entwicklungen 10
2.3. Quantitative Entwicklung des Erwerbspotentials 11
2.4. Qualitative Entwicklung des Erwerbspotentials 13
2.5. Veränderung des Ausbildungsniveaus 16
3. Verändertes Erwerbsverhalten von Frauen und Männern 19
3.1. Fundamente bröckeln 19
3.2. Verändertes Rollenverhalten 20
3.3. Das "Private" findet den Einzug ins Unternehmen 24
4. Familienstrukturen und ihre Erwartungen an die Unternehmen 29
4.1. Die Moderne als Promotor der Tradition 29
4.1.1. Darstellung der Familienstruktur 29
4.1.2. Erwartungen an das Unternehmen 30
4.2. Die Tradition als Motor der Moderne 31
4.2.1. Darstellung der Familienstruktur 31
4.2.2. Erwartungen an das Unternehmen 32
4.3. Der moderne Widerspruch 33
4.3.1. Darstellung der Familienstruktur 33
4.3.2. Erwartungen an das Unternehmen 34
4.4. Die Moderne mit ausgeprägter Berufsorientierung 35
4.4.1. Darstellung der Familienstruktur 35
4.4.2. Erwartungen an das Unternehmen 36
4.5. Von der Moderne in den Familismus 37
4.5.1. Darstellung der Familienstruktur 37
4.5.2. Erwartungen an das Unternehmen 38
4.6. Zusammenfassung der individuellen Familienstrukturen: 40
4.6.1. Veränderte familiäre Lebensmuster - die Zeit zum Handeln 41
4.6.2. Umdenken und Umorganisieren 41
5. Vereinbarkeit von Familie und Beruf 44
5.1. Systemvarianten zwischen Familie und Beruf 44
5.1.1. Personalwirtschaftliche Konzepte 45
6. Familien- und Erwerbsarbeit im zeitlichen Nebeneinander - Konfliktmilderung durch größere (Arbeits-) Zeitsouveränität 46
6.1. Wunsch und Wirklichkeit flexibler Arbeitszeitsysteme 47
6.1.1. Grundlagen flexibler Arbeitszeitgestaltung 50
6.1.2. Die Lage der Arbeitszeit im Tagesablauf 51
6.1.3. Grenzen der Vereinbarkeit von Familien- und Erwerbsarbeit 51
6.2. Maßnahmen flexibler Arbeitszeitgestaltung im Überblick 52
6.2.1. Gleitzeitarbeit 53
6.2.2. Schichtarbeitssystem 56
6.2.3. Teilzeitarbeit 57
6.2.3.1. Individuelle Arbeitszeit - Teilzeit für Führungskräfte 61
6.2.3.2. Individuelle Arbeitszeit - Job-Sharing 64
6.2.4. Individuelle Arbeitszeit-Heimarbeit 65
6.2.5. Kapazitätsorientierte, variable Arbeitszeit 66
6.3. Konsequenzen für die betriebliche Personalpolitik 67
6.3.1. Positive Effekte durch den Einsatz von flexiblen Arbeitszeitsystemen 67
6.3.2. Zukünftige Ziele der betrieblichen Personalpolitik 67
6.3.3. Gestaltungshinweise für flexible Arbeitszeitmodelle 69
7. Unterstützung bei der Kinderbetreuung als Rahmenbedingung zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf 70
7.1. Motive für ein betriebliches Engagement bei der Kinderbetreuung 70
7.1.1. Mangel an öffentlichen Kindergartenplätzen 71
7.1.2. Betriebswirtschaftliche Vorteile 72
7.2. Allgemeine Aspekte zur Planung und Durchführung 74
7.3. Modelle 74
7.3.1. Betriebskindertagesstätten 74
7.3.2. Betriebsnahe Kindertagesstätte 75
7.3.3. Verbundlösung bei der Kinderbetreuung 76
7.3.4. Belegkindertagesstätten 77
7.3.5. Förderung von Elterninitiativen 78
7.3.6. Vermittlung von Kinderbetreungsplätzen 79
8. Erwerbsarbeit, Familienarbeit - und dann? Probleme und Lösungsansätze beim zeitlichen Nacheinander von Familie und Erwerbstätigkeit 80
8.1. Ausgangslage 80
8.2. Wiedereinstieg aus der Sicht von Großunternehmen 81
8.2.1. Wiedereinstellung nach individueller Absprache 81
8.2.2. Wiedereinstiegsgarantien 81
8.2.3. Betriebswirtschaftliche Vorteile bei der Einführung von Wiedereinstellungszusagen 83
8.3. Wiedereinstieg aus der Sicht der mittelständischen Wirtschaft 84
8.3.1. Idee und Grundkonzeption einer Verbundlösung 85
8.3.2. Organisationsform und Finanzierung von Verbundssystemen 87
8.4. Wiedereingliederungshilfen 90
9. Betriebliche Sozialleistungen für Familien 92
9.1. Finanzwirksame Leistungen 92
9.1.1. Finanzierungshilfen: zinsgünstige Darlehen 92
9.1.2. Familienorientierte Leistungen in Verbindung mit der Teilzeitarbeit 93
9.1.3. Hilfe zu Familienurlauben 93
9.1.4. Fonds für familiäre Notfälle 94
9.1.5. Zusätzliche Altersversorgung 94
9.1.6. Sonstige finanzwirksame Unterstützungen 95
9.2. Nicht finanzwirksame Leistungen 96
9.2.1. Unterstützung bei der Wohnungssuche 96
9.2.2. Arbeitsplatzsuche für den Partner 97
9.2.3. Versicherungs- und Rechtsberatung 97
9.2.4. Gesundheitsfördernde Maßnahmen am Arbeitsplatz 97
9.2.5. Flexibler Ruhestand 98
10. Schaffung einer familienfreundlichen Unternehmenskultur 99
10.1. Akzeptanz familiärer Belastungen 99
10.1.1. Der unmittelbare Vorgesetzte als Vermittler zwischen betrieblichen und familiären Anforderungen 99
10.1.2. Akzeptanz familiärer Belastungen in der Arbeitsgruppe 100
10.2. Unterstützung durch Familien- oder Integrationsbeauftragten 102
10.3. Partnerbezogene Personalarbeit in Einstellungs- und Laufbahngesprächen 104
10.3.1. Das Einstellungsgespräch 104
10.3.2. Das Laufbahngespräch 105
11. Kosten-Nutzenüberlegungen bei personalwirtschaftlichen Maßnahmen mit Familienbezug 107
12. Schlußbetrachtung 109
Literaturverzeichnis 110
Anhang 114

Arbeit zitieren:
Wöbking, Jörg Dezember 1994: Familiengerechte Innovation im Betrieb, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Kosten- und Nutzenanalyse, Vereinbarkeit Familie und Beruf, Flexible Arbeitszeiten, Kinderbetreuung, Familienfreundliche Unternehmenskultur

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