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Die Familie als Werbezielgruppe

Unter besonderer Berücksichtigung der Kinder

Die Familie als Werbezielgruppe
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Silke Ulmer, geb. Brem
  • Abgabedatum: September 1997
  • Umfang: 135 Seiten
  • Dateigröße: 727,5 KB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Hamburg Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-1599-0
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-1599-0 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-1599-0 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Ulmer, geb. Brem, Silke September 1997: Die Familie als Werbezielgruppe, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Kaufentscheidungen, Werbeträger, Werbewirkung, Zielgruppen, Mediaplanung

Diplomarbeit von Silke Ulmer, geb. Brem

Einleitung:

Diese Diplomarbeit beschäftigt sich mit der Familie als Werbezielgruppe unter besonderer Berücksichtigung der Kinder. Da die meisten Kinder als Teil einer Familie aufwachsen, dürfen die Beziehungen innerhalb der Familie nicht unberücksichtigt bleiben. Deshalb wird die Familie als Sozialgefüge sowie die Kinder als Teil der Familie dargestellt. Da Werbung letztendlich Kaufentscheidungen beeinflussen soll, wird weiterhin der Frage nachgegangen, wie sich Kaufentscheidungsprozesse in Familien vollziehen und welche Rolle Kinder bei Kaufentscheidungen in der Familie spielen. Weiterhin wird die Werbewirkung als Modell dargestellt. Daneben wird speziell der Frage nachgegangen, wie Werbung bei Kindern wirkt und welche Einstellungen Kinder zu Werbung haben. Außerdem wird untersucht, welche Bedeutung die Zielgruppenbildung für Unternehmen hat, welche Schritte eine zielgruppenorientierte Marktbearbeitung umfaßt und nach welchen Merkmalen Zielgruppen definiert werden könne. Danach wird darauf eingegangen, wie Familien und Kinder als Zielgruppen angesprochen werden können. Um festzustellen, wie Werbung an Familien und Kinder herangetragen werden kann, werden entsprechende Werbeträger sowie deren quantitative und qualitative Bewertungskriterien vorgestellt. Außerdem wird untersucht, welche redaktionellen Angebote von Familien und Kindern genutzt werden. Die Ergebnisse der Untersuchungen werden anschließend am Beispiel der Zeitschrift Familie&Co der Axel Springer Verlag AG konkretisiert. Diese Zeitschrift spricht gleichzeitig Familien und deren Kinder im Alter von 3 bis 14 Jahren als Zielgruppe an und erreicht somit alle potentiellen Entscheider innerhalb der Familie zugleich. Dabei wird die Bedeutung von Familie&Co als zielgruppenspezifischer Werbeträger ermittelt.

Inhaltsverzeichnis:

Darstellungsverzeichnis. 4
1. Einleitung 6
2. Familie und Kinder 9
2.1 Die Familie als Sozialgefüge 9
2.1.1 Zum Begriff der Familie 9
2.1.2 Aktuelle Entwicklungstendenzen für das Sozialgefüge Familie 10
2.1.3 Familiale Lebensformen 13
2.1.4 Die wirtschaftliche Lage der Familie 16
2.1.5 Die gesellschaftliche Bedeutung der Familie 17
2.2 Die Kinder als Teil der Familie 19
2.2.1 Zur allgemeinen Situation des Kindes 19
2.2.2 Das Freizeitverhalten der Kinder 21
2.2.3 Die soziale Lage der Kinder 25
3. Kaufentscheidungen in Familien 28
3.1 Begriffsabgrenzung 28
3.2 Einflußfaktoren auf das Kaufverhalten des Individuums 28
3.2.1 Psychische Vorgänge 28
3.2.1.1 Aktivierende Prozesse 29
3.2.1.2 Kognitive Prozesse 31
3.2.2 Umweltbezogene Determinanten 35
3.3 Einflußnahme der Familienmitglieder bei Kaufentscheidungen in der Familie 38
3.4 Kaufeinflüsse der Kinder an ausgewählten Beispielen 42
3.5 Kaufeinflüsse am Beispiel von Schokoladenriegeln 44
4. Werbewirkung 47
4.1 Begriffsabgrenzung 47
4.2 Funktionen der Werbung 48
4.3 Das Grundmodell der Werbewirkung 49
4.4 Kinder und Werbung 53
4.5 Werbewirkung bei Kindern 56
5. Zielgruppen 58
5.1 Die Bedeutung der Zielgruppenbildung für Unternehmen 58
5.2 Marketingzielgruppen 59
5.2.1 Merkmale zur Definition von Zielgruppen 61
5.2.2 Anforderungen an die Marktsegmentierung 63
5.3 Werbezielgruppen 65
5.3.1 Zielgruppen und Werbeziele 66
5.3.2 Kriterien zur Bildung von Werbezielgruppen 67
5.3.3 Ausgewählte Beispiele zur Definition von Werbezielgruppen 68
5.4 Die Kinder als Zielgruppe für Werbemaßnahmen 70
5.5 Intergeneratives Marketing 73
6. Mediaplanung 75
6.1 Werbeträger 75
6.1.1 Zeitungen 75
6.1.2 Zeitschriften 77
6.1.3 Das Fernsehen 79
6.1.4 Hörfunk 80
6.1.5 Außenwerbung 81
6.1.6 Kino 82
6.2 Quantitative Bewertungskriterien für Medien 84
6.3 Qualitative Bewertungskriterien für Medien 88
6.3.1 Bewertungskriterien für Zeitschriften 89
6.3.2 Bewertungskriterien für das Fernsehen 93
6.4 Redaktionelle Angebote für Kinder und Familien im Zeitschriftenmarkt 97
6.5 Redaktionelle Angebote für Kinder und Familien im Fernsehen 100
7. Die Zeitschrift Familie&Co als Werbeträger 105
7.1 Die Zeitschrift Familie&Co der Axel Springer Verlag AG 105
7.1.1 Das redaktionelle Konzept 105
7.1.2 Familie&Co im Wettbewerbsumfeld 107
7.1.3 Die Leserstruktur der Erwachsenen 109
7.1.4 Die Leserstruktur der Kinder 114
7.2 Die Nutzung von Familie&Co durch die einzelnen Familienmitglieder 116
7.3 Die Bedeutung der Zeitschrift Familie&Co als Werbeträger für die Zielgruppensegmente 117
8. Schlußbetrachtung 120
8.1 Zusammenfassung 120
8.2 Kritik und Ausblick 122
Literaturverzeichnis 124
Anhang

Automatisiert erstellter Textauszug:

∗ Wirtschaftlichkeit Ein Segment muß von seiner Größe und seinem Gewinnpotential her ausreichend groß sein, so daß sich eine Bearbeitung überhaupt lohnt. Als Segment sollte deshalb die größtmögliche homogene Kundengruppe betrachtet werden, für die sich eine Bearbeitung mit einen maßgeschneiderten Marketing-Mix lohnt. Die Kosten, die sich durch die Segmentierung ergeben, z.B. Marktforschungskosten, sollen durch einen zusätzlichen Nutzen der Segmentierung, beispielsweise höhere Erlöse, kompensiert werden. ∗ Erreichbarkeit Das jeweilige Segment muß effektiv erreicht und bedient werden können. So hat es beispielsweise keinen Sinn, eine Werbebotschaft auf eine bestimmte Zielgruppe abzustimmen, wenn diese nicht durch spezielle Medien erreicht werden kann. ∗ Trennbarkeit Die einzelnen Segmente sollen voneinander trennbar sein. Sie sollten unterschiedlich auf bestimmt Marketing-Programme und Instrumente des Marketing-Mix reagieren. Reagieren z.B. 8- und 13jährige Kinder auf eine Produktpackung in gleicher Weise, so stellen sie keine trennbaren Segmente dar. ∗ Zeitliche Stabilität Die Kriterien, anhand derer die Segmentierung erfolgt, sollten über einen längeren Zeitraum gültig sein. Marketingmaßnahmen wirken oft erst nach längerer Zeit auf einen Konsumenten, so daß diese zeitliche Verzögerung bei der Segmentierung berücksichtigt werden muß. [...]

So nimmt beispielsweise Lego mit dem Babyspielzeug duplo, verschiedenen Lego Grund- und Anbausystemen und dem Techno-Lego gezielt altersbedingte Segmentierungen vor. Im Lebensmittelbereich unterteilt die Firma Hipp mit Babynahrung und Alterskost den Markt nach dem Alter. Doch das Alter als alleiniges Segmentierungskriterium ist nicht immer geeignet, eindeutige Zielgruppen zu definieren. Zwei gleichaltrige Menschen können völlig unterschiedlich leben und somit auch völlig unterschiedliche Bedürfnisse haben. Eine 35jährige Frau kann beispielsweise gerade ihr erstes Kind bekommen, während das Kind einer anderen Frau gleichen Alters gerade mit dem Studium beginnt. Deshalb müssen außer den sozioökonomischen auch die psychographischen Kriterien sowie das beobachtbare Kaufverhalten bei der Segmentierung berücksichtigt werden.150 Die Kriterien des beobachtbaren Kaufverhaltens beziehen sich auf das tatsächliche Verhalten von Entscheidern, Käufern und Verwendern. Diese Kriterien sind also das Ergebnis des Kaufverhaltens.151 „ Die Differenzierung der Verbraucher nach Maßgabe ihres Kaufverhaltens baut auf der Überlegung auf, daß man durch eindeutige Bestimmung der Symptome eines beobachtbaren Zustands meistens auf dessen Verursachungsfaktoren schließen kann.“ 152 Ein Nachteil dieser Kriterien ist jedoch die Tatsache, daß sie sich immer auf bereits abgeschlossene Verhaltensweisen beziehen. Die einzelnen Marketing-Mix-Instrumente richten sich jedoch auf das zukünftige Verhalten der Verbraucher. Die Kriterien des beobachtbaren Kaufverhaltens sind deshalb nur dann für die Segmentierung geeignet, wenn davon ausgegangen werden kann, daß das Verhalten stabil bleibt.153 Die Segmentierung des Marktes nach psychographischen Kriterien folgt aus der Erkenntnis, Produktes Wie [...]

Eine effiziente, zielgruppenorientierte Marktbearbeitung durch Marktsegmentierung umfaßt folgende Schritte:149 1. Aufteilung des Marktes in einzelne Kundengruppen Wie bereits erwähnt, werden hier Segmente gebildet, deren Bedürfnisse mit einem Marketing-Mix befriedigt werden können. Dabei sollen die Segmente in sich möglichst homogen und untereinander möglichst heterogen sein. 2. Definition der Zielgruppe(n) In dieser Phase wählt das Unternehmen das Segment oder die Segmente aus, die für eine Bearbeitung attraktiv erscheinen. 3. Produktpositionierung Bei der Positionierung wird eine Position für das Produkt im Marktraum definiert und aufgebaut. Ziel der Positionierung ist es, das Produkt so im Marktraum zu plazieren, daß es sich in den Augen der Zielgruppe positiv von den Wettbewerbsprodukten abhebt. [...]

Arbeit zitieren:
Ulmer, geb. Brem, Silke September 1997: Die Familie als Werbezielgruppe, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Kaufentscheidungen, Werbeträger, Werbewirkung, Zielgruppen, Mediaplanung

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