Faktoren einer erfolgreichen Venture Capital Finanzierung von innovativen Wachstumsunternehmen
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Kaj Führer
- Abgabedatum: Mai 1999
- Umfang: 111 Seiten
- Dateigröße: 667,7 KB
- Note: 1,3
- Institution / Hochschule: Technische Universität Darmstadt Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-7598-7
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-7598-7 P - ISBN (CD) :978-3-8324-7598-7 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Führer, Kaj Mai 1999: Faktoren einer erfolgreichen Venture Capital Finanzierung von innovativen Wachstumsunternehmen, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Beteiligungsfinanzierung, Eigenkapital, Fragebogen, Managementunterstützung, Dienstleistung
In den Warenkorb
38,00 €
Diplomarbeit von Kaj Führer
Problemstellung:
Im Rahmen der Kontroverse des Standortes Deutschland wird der Mittelstand als Träger von Innovation und Beschäftigungswachstum angeführt. Mit Blick auf die erfolgreiche Entwicklung des Venture Capital Marktes in den Vereinigten Staaten rückt die Thematik der Verbesserung der Risikokapitalversorgung von jungen, innovativen Wachstumsunternehmen des Mittelstandes durch Venture Capital Gesellschaften (VCG) in den Mittelpunkt der Diskussion. Jedoch werden häufig nur die vom Staat gesetzten Rahmenbedingungen und die Strukturen der traditionell organisierten Kapitalmärkte betrachtet. Vereinzelt werden auch Beiträge mit der Thematik der Finanzierungsform Venture Capital und ihrer vertraglichen Ausgestaltung beigesteuert. Obwohl Teil der Definition des Begriffs Venture Capital, wird der Managementunterstützung und Bereitstellung von zusätzlichen Dienstleistungen nur wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Dies ist verwunderlich, da gerade hierdurch VCG durch diverse Handlungsmöglichkeiten, trotz aller verbesserungswürdiger Rahmenbedingungen, den Erfolg der Beteiligung beeinflussen können. Daher gilt es, die Handlungsmöglichkeiten zu identifizieren und hinsichtlich ihrer Erfolgswirksamkeit zu diskutieren. Diese Handlungsmöglichkeiten haben eine zeitliche Dimension hinsichtlich der Beteiligungsanbahnung bis zum Exit, eine quantitative Dimension bezüglich des Umfangs der von der VCG angebotenen und von dem VC-finanzierten Unternehmen nachgefragten Managementunterstützung und eine qualitative Dimension, also die Fähigkeit der VCG die angebotene Dienstleistungen auch professionell darstellen zu können.
Zusammenfassung:
Ausgangspunkt der Arbeit war die Betrachtung folgender Fragestellungen:
Welche Gestaltungs- und Interaktionsmöglichkeiten ergeben sich bei einer VC-Finanzierung für das Management der VCG und für das Management der Beteiligungsunternehmen.
Welchen Anteil an einer erfolgreichen Entwicklung einer VC-Beteiligung hat die Finanzierungs- und die Dienstleistungskomponente der VCG.
Anhand der Auswertung der Ergebnisse einer Befragung mit Venture Capital finanzierten Unternehmen (VCU) soll eine Aussage getroffen werden, welchen Umfang und welchen Stellenwert die Bereitstellung von Managementunterstützung und weiteren Dienstleistungen seitens VCG hat bzw. haben und in wieweit diese zur erfolgreichen Entwicklung der VCU einen Beitrag leisten. Das erstmals in dieser Arbeit vorgestellte phasenorientierten VC-Finanzierungsmodell, welches aus Sicht des VCU die einzelnen Teile einer VC-Finanzierung betrachtet, dient der Strukturierung der Ergebnisse der Fragebogenaktion.
Jedoch ist für aussagekräftige Ergebnisse eine Betrachtung des gesamten Prozesses der Wertschöpfung einer VC-Finanzierung ratsam. Daher wurde zusätzlich das phasenorientierte Geschäftsmodell der VCG aufgegriffen und weiterentwickelt. Anhand dieser beiden Modelle werden die Handlungsmöglichkeiten sowohl der VCG als auch des VCU dargestellt und hinsichtlich ihrer Erfolgsfaktoren analysiert. Bei dem phasenorientierten Geschäftsmodell der VCG liegt der Schwerpunkt auf der Sammlung, Darstellung und Weiterentwicklung der aus Literaturquellen bekannten Aspekte.
Ziel dieser Arbeit ist es, mit Hilfe der beiden phasenorientierten Modelle, sowohl für VCG als auch für VCU, Gestaltungs- und Interaktionsmöglichkeiten zu identifizieren, die eine erfolgreiche VC-Finanzierung von innovativen Wachstumsunternehmen ausmachen. Diese können die VCG nutzen, um lukrative Investments sicherzustellen und um jungen Wachstumsunternehmen auf dem Weg zum Neuen Markt die schnelle, effiziente und erfolgreiche Umsetzung ihrer Innovationen zu ermöglichen.
Um den Rahmen dieser Ausarbeitung nicht zu sprengen, wurde nur wenig Gewicht auf die Darstellung der allgemeinen Rahmenbedingungen für Venture Capital gelegt.
Gang der Untersuchung:
In Kapitel 2 werden anhand einer Definition des Begriffs Venture Capital und der Darstellung der Finanzierungsmethode Venture Capital die Grundlagen für die weiteren Ausführungen geschaffen. Dem schließt sich eine aktuelle Bestandsaufnahme und eine Wertung des Venture Capital Marktes in Deutschland an. Danach erfolgt eine Betrachtung des Neuen Marktes der Deutschen Börse AG als neue und vielversprechende Exitmöglichkeit für VCU. Entsprechend wird der Neue Markt hinsichtlich seiner Attraktivität als Exit und seiner Perspektive für VCG analysiert.
Im Hauptteil, welche die Kapitel 3 und 4 repräsentieren, wird der eigentlichen Problemstellung nachgegangen, inwieweit die von den VCG angebotenen und von dem VCU nachgefragten Dienstleistungen die erfolgreiche Entwicklung der Beteiligungsunternehmen während der VC-Investitionsphasen unterstützen, um diese so als Neue Markt Kandidaten zu positionieren. Entsprechend dem Lösungsansatz umfasst dies den gesamten Prozess der Wertschöpfung einer VC-Finanzierung. Die daraus für die VCG und das VCU gewonnenen Ergebnisse finden sich stichpunktartig zusammen mit einem Ausblick in Kapitel 5.
Erhebungsmethode war eine schriftliche Befragung der mit Venture Capital finanzierten am Neuen Markt notierten Unternehmen mittels eines standardisierten Fragebogens. Damit wurden, beruhend auf den Zulassungskriterien der Deutschen Börse AG für dieses Börsensegment, per Definition innovative, wachstumsstarke Unternehmen befragt. Ein wichtiger Aspekt ist, dass diese Unternehmen nach Vorgabe wirtschaftlicher Kriterien und Kennziffern die Börsenfähigkeit erreichten und somit als am Markt erfolgreiche und anerkannte Unternehmen charakterisiert werden können. Anhand der deskriptiven Auswertung der Ergebnisse der Befragung soll über folgende Aspekte eine Aussage getroffen werden:
Welche Kompetenzen und Ressourcen eine VCG besitzen sollte, um erfolgreich auf dem VC-Markt aufzutreten.
Welche Konsequenzen sich für Unternehmen hinsichtlich der Geschäftsführung, Publizität etc. ergeben, die auf der Suche nach VC sind bzw. welche mit VC finanziert wurden.
Welche Dienstleistungen die VCU nutzten und welche Vorteile bzw. Nachteile sich aus den in Anspruch genommen Dienstleistungen ergeben.
Welchen Beitrag die VCG zur erfolgreichen Entwicklung einer VCU leisten im Sinne eines Added Value.
Welche Relevanz die Möglichkeit einer Notierung am Neuen Markt für die VC-Finanzierung hat.
Als Adressaten der Fragebögen wurden die Unternehmensgründer bzw. die Vorstände gewählt, da diese schon vor dem VC-Investment das jeweilige Unternehmen leiteten und entsprechend die VC-Finanzierungsphase mitgestalteten. Bei der Gestaltung des Fragebogens wurde auf ein übersichtliches Layout wert gelegt. Die Fragen wurden überwiegend als Multiple Choise gestellt, um die Beantwortung der insgesamt 64 Fragen zu vereinfachen und um ein schnelles Ausfüllen zu ermöglichen. In dem Anschreiben wurde das Untersuchungsziel erörtert und die vertrauliche Behandlung der Ergebnisse zugesichert.
Von den zum damaligen Zeitpunkt der Untersuchung (10.03.1999) am Neuen Markt notierten 74 Unternehmen waren 43 vor dem IPO VC-finanziert, was einem Anteil von 54,4% entspricht. Von der Gesamtheit der VCU sendeten 12 Unternehmen den Fragebogen vollständig ausgefüllt zurück, was einer Quote von 27,9% bezüglich der relevanten Zielgruppe der VCU entspricht. Zusätzlich wurden 4 Fragebögen unvollständig beantwortet, so dass sich für die jeweiligen Fragen eine Beantwortungsquote von maximal 37,2% bezogen auf alle VCU ergibt. Jedoch besteht grundsätzlich ein Abgrenzungsproblem. Einige der im Anhang 7.2 aufgelisteten VC-Geber sind Mitarbeiterbeteiligungsgesellschaften, ebenso sieht sich bis auf eine Ausnahme die Gruppe der von der Gold-Zack AG im Rahmen einer Bridge-Finanzierung an die Börse begleiteten Unternehmen nicht als VC-finanziert an. Nach eigener Einschätzung treffen daher nur 26 Unternehmen die in dieser Arbeit verwendete Definition von Venture Capital, woraus sich dann eine Rücklaufquote von 46,2% (maximal: 61,5% bei einigen Fragen) errechnet. Aufgrund des Umfangs von neun Seiten mit insgesamt 64 Fragen kann somit die Fragebogenaktion als voller Erfolg gewertet werden.
Inhaltsverzeichnis:
| 1. | Einführung | 1 |
| 1.1 | Problemstellung | 1 |
| 1.2 | Lösungsansatz | 2 |
| 1.3 | Aufbau | 3 |
| 1.4 | Methodik der Fragebogenuntersuchung | 4 |
| 2. | Venture Capital | 6 |
| 2.1 | Begriff Venture Capital | 6 |
| 2.2 | Finanzierungsmethode Venture Capital | 8 |
| 2.2.1 | Funktion von Venture Capital | 8 |
| 2.2.2 | Organisationsformen von Venture Capital | 9 |
| 2.2.3 | Typologisierung der VC-Finanzierungsphasen | 10 |
| 2.2.4 | Klassifizierung der VCG | 11 |
| 2.2.5 | Klassifizierung der VCU | 12 |
| 2.3 | Venture Capital Markt in Deutschland | 13 |
| 2.3.1 | Aktuelle Zahlen und Entwicklungstendenzen | 13 |
| 2.3.2 | Internationaler Vergleich der Venture Capital Märkte | 15 |
| 2.3.3 | Wertung und Ausblick des VC-Marktes | 16 |
| 2.4 | Neuer Markt als Exit-Kanal | 17 |
| 2.4.1 | Neuer Markt | 17 |
| 2.4.2 | Auswirkungen des Neuen Marktes bei VCG | 18 |
| 3. | Phasenorientiertes Geschäftsmodell von VCG | 21 |
| 3.1 | Einleitung | 21 |
| 3.2 | Phase der Akquisition von Finanzierungs- und Beratungskompetenz | 22 |
| 3.3 | Phase der Kapitalakquisition | 24 |
| 3.4 | Phase der Beteiligungsakquisition | 25 |
| 3.5 | Phase der Beteiligungwürdigkeitsprüfung/Deal Prüfung | 27 |
| 3.6 | Phase der Beteiligungsverhandlung | 30 |
| 3.7 | Phase der Managementunterstützung | 33 |
| 3.8 | Phase der Desinvestition | 36 |
| 3.9 | Phase der Erfolgsanalyse | 37 |
| 4. | Phasenorientiertes VC-Finanzierungsmodell von VCU | 39 |
| 4.1 | Einleitung | 39 |
| 4.2 | Phase der Akquisition von Innovations- und Managementkompetenz | 39 |
| 4.3 | Phase Erstellung eines Unternehmenskonzepts | 41 |
| 4.4 | Phase der Finanzierungsevaluation | 41 |
| 4.5 | Phase der VCG-Evaluation | 42 |
| 4.6 | Phase der Beteiligungsverhandlung mit den VCG | 45 |
| 4.7 | Phase der Nutzung der Managementunterstützung | 52 |
| 4.7.1 | Management von VCU | 52 |
| 4.7.2 | Interaktion von VCU und VCG | 53 |
| 4.8 | Phase der Erschließung neuer Eigenkapitalquellen | 60 |
| 4.9 | Phase der Nutzenanalyse | 64 |
| 5. | Empfehlungen und Ausblick | 68 |
| 6. | Literaturverzeichnis | VIII |
| 7. | Anhang A | XVII |
| 7.1 | Anhang: Finanzierungsphasen | XVII |
| 7.2 | Anhang: Transparenz, Liquidität und Marketing am NM | XVIII |
| 7.3 | Anhang: Desinvestitionmöglichkeiten | XX |
| 7.4 | Anhang: Inhalt eines Businessplans | XXI |
| 7.5 | Anhang: Gründe für einen Börsengang | XXII |
| 7.6 | Anhang: Kriterien der Börsenfähigkeit | XXIII |
| 7.7 | Anhang: VCU am Neuen Markt | XXIV |
| 8. | Anhang B | XXVII |
vorgezogen, wobei letzteres eine große Erfahrung auf allen für das Unternehmen relevanten Gebieten vereinigt. • Enorm wichtig ist die umfassende Kenntnis der Schlüsselfaktoren der zu kommerzialisierenden Innovation seitens des Managements. • Die Mitglieder des Teams sollten sich ergänzen und zielgerichtet zusammenarbeiten können. Vorteilhaft ist ein Team, welches bereits zuvor miteinander gearbeitet hat. Die Hauptorientierung des Teams sollte auf der selbständigen Nutzung von Chancen liegen. • Nach außen sollte das Team stark und integer auftreten, im Inneren des Unternehmens sollten genügend Anreizmechanismen vorhanden sein. • Das Managementteam muß ausdauernd sein und Rückschläge einstecken können, um sich auf dem Markt behaupten zu können. • Der Unternehmensleiter sollte eine starke Führerpersönlichkeit sein, die konstant die Vision des Unternehmens vorlebt und die Schlüsselgrößen für den Erfolg zu steuern vermag. Wichtig ist seine Fähigkeit, Anreizsysteme für seine Mitarbeiter zu konzipieren und so wenig als nötig Unternehmensstrukturen zu entwerfen und zu implementieren. • Unter allen Umständen muß der Unternehmer den Willen zum Siegen haben. Er will erfolgreich sein und neue Werte schaffen, was auch sein bisheriger Lebensweg belegt. • Trotz aller Eigenständigkeit zeigt er Kooperations- und Fusionsbereitschaft, wenn es seinen Zielen dient. [...]
Börsensegment für den Going Public, eine freundliche Börsenlage und ein aufgeschlossenes Anlegerpublikum. 3.9 Phase der Erfolgsanalyse Ein grundsätzliches Problem ist die Darstellung des Erfolges einer VCG. Die auf Jahresabschlußdaten basierenden Erfolgskennzahlen vermögen den tatsächlichen Erfolg von VC-Investments nur verzerrt und damit unzureichend wiederzugeben, da man einzelne Investments als mehrperiodige Finanzierungsgeschäfte ansehen muß, deren Erfolg erst zum Zeitpunkt der Veräußerung bilanzwirksam wird.178 Der Grad dieser Verzerrung wird ersichtlich, wenn man die Wertentwicklung der Portfoliounternehmen der VCG als Gesamtheit betrachtet. So erbrachte eine Studie durch Venture Economics das Resultat, daß vom Gesamtgewinn 61,4% des Gesamtgewinns von 13 amerikanischen Venture Fonds von nur 6,8% der Portfoliounternehmen stammen.179 Dieser Gewinnbeitrag der sogenannten Mega Hits wird meist erst gegen Ende des in der Regel bei 10 Jahren liegenden Investitionshorizont realisiert, wohingegen Portfolioabschreibungen die GuV-Rechnung in den ersten Jahren dieses Zeitraums negativ ausfallen lassen können. Daher scheint als Erfolgsmaß die Bewertung der einzelnen Investitionen oder auch des Gesamtportfolios einer VCG nach der Methode des internen Zinsfußes angebracht, dessen Ermittlung entsprechend zu implementieren ist.180 Es stellt sich die Frage, inwieweit bei der überwiegenden Mehrheit der VCG ein modernes Rechnungswesen mit einem starken Controlling implementiert ist. Ebenso erscheint fraglich, ob die Möglichkeiten des Portfoliomanagements voll genutzt werden. Diesbezüglich gilt es weiterführende Untersuchungen anzuregen. [...]
wird, ist der Desinvestitionserfolg in Form eines hohen Verkaufspreises ein entscheidender Faktor. Die Wahl des Exitwegs und des optimalen Zeitpunkts spielt dabei eine wichtige Rolle. Da im Rahmen dieser Arbeit nur die Desinvestition über einen Börsengang von Interesse ist, werden die restlichen Möglichkeiten im Anhang 7.3 aufgezählt. Going Public Die Exit-Möglichkeit, die der VCG den höchsten Veräußerungserlös verspricht, ist die Einführung des VCU an die Börse.172 Zudem eröffnet ein Going Public der VCG die Möglichkeit, nur einen Teilausstieg vorzunehmen und so weiterhin am Unternehmenserfolg und der damit verbundenen Wertsteigerung zu partizipieren.173 Dabei liegt die Marktwertmaximierung im Interesse sowohl der VCG als auch des VCU. Bewertungs- und Liquiditätsprobleme wie in den vorherigen Punkten beschrieben werden durch ein Going Public vermieden. Zudem wird ein Going Public häufig mit einer Barkapitalerhöhung verbunden, was den Vorteil birgt, daß dem Unternehmen neues Eigenkapital zwecks Akquisitionen, Schuldenabbau etc. zugeführt wird und die Eigentümerbasis nachhaltig verbreitert wird.174 Die Börsennotierung bringt allerdings auch erhebliche Publizitätsanforderungen,175 Unsicherheiten (Identität der Anteilseigner, starke Kursschwankungen) und Kosten für laufenden Aufwand (Hauptversammlung, Aufsichtsrat, etc.) mit sich. Bei der Bewertung des Ausgabepreises der Aktie steht die Chance einer sonst nicht realisierbaren Liquiditätsprämie dem Risiko des sogenannten Underpricings von Neuemissionen gegenüber.176 Für die VCG ist zu beachten, daß nur überdurchschnittlich erfolgreiche Unternehmen für einen Börsengang in Frage kommen und der Börsengang über einen längeren Zeithorizont geplant sein muß.177 Zudem müssen die Rahmenbedingungen für einen erfolgreichen Börsengang stimmen. Dies betrifft Aspekte wie z.B. ein geeignetes [...]
In den Warenkorb
38,00 €
Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832475987
Arbeit zitieren:
Führer, Kaj Mai 1999: Faktoren einer erfolgreichen Venture Capital Finanzierung von innovativen Wachstumsunternehmen, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Beteiligungsfinanzierung, Eigenkapital, Fragebogen, Managementunterstützung, Dienstleistung



