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Extended Relationship Management im Bankensektor

Extended Relationship Management im Bankensektor
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Christoph Radon
  • Abgabedatum: April 2002
  • Umfang: 91 Seiten
  • Dateigröße: 488,5 KB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule für Wirtschaft und Technik Wiener Neustadt Österreich
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-5604-7
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-5604-7 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-5604-7 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Radon, Christoph April 2002: Extended Relationship Management im Bankensektor, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Banksektoren, Kooperation, Fusion, Beziehungsmanagement, Unternehmensbeziehungen

Diplomarbeit von Christoph Radon

Einleitung:

Die starken Veränderungen des wirtschaftlichen Umfelds machen auch vor dem Bankensektor keinen Halt. Durch interne Reorganisation, das Eingehen von Kooperationen und durch Zusammenschlüsse mit anderen Unternehmen werden Organisationsstrukturen ständig verändert und die Beziehungen der Unternehmen zu Kunden, Mitarbeitern und Partnern immer vielfältiger.

Das Konzept „Extended Relationship Management“ (XRM) hat diese Tatsache aufgenommen und legt den Fokus klar auf die internen und externen Unternehmensbeziehungen. Durch die Orientierung an den Zielen von XRM - Offenheit, Transparenz und effiziente Kommunikation - erfolgt ein Umdenken in Unternehmen. Informationsflüsse werden verbessert und die Transaktionskosten sinken. Der Informationsaustausch wird so auch über Unternehmensgrenzen hinweg einfacher, Kooperationen werden erfolgreicher und die Netzwerkeffizienz steigt.

Inhaltsverzeichnis:

VORWORT 1
1. EINLEITUNG 2
1.1 PROBLEMSTELLUNG UND ZENTRALE FRAGE 2
1.2 AUFBAU DER ARBEIT 3
2. DER WEG ZUM VERNETZTEN UNTERNEHMEN 5
2.1 GRÜNDE FÜR DIE NOTWENDIGKEIT NEUER ORGANISATIONSFORMEN 7
2.1.1 Veränderung des Wirtschaftslebens 9
2.1.2 Veränderungen im Wettbewerb 10
2.1.3 Wertewandel in der Gesellschaft 10
2.1.4 Änderungen der Kundenbedürfnisse 11
2.1.5 Technologischer Fortschritt 11
2.2 ENTWICKLUNGEN IN DER INNERBETRIEBLICHER ZUSAMMENARBEIT 12
2.3 FORMEN ÜBERBETRIEBLICHER ZUSAMMENARBEIT 13
2.3.1 Motive für überbetriebliche Zusammenarbeit 14
2.3.2 Kooperation als Unternehmensverbindung 16
2.3.3 Konzentration als Unternehmensverbindung 18
2.3.4 Organisationsformen der Zukunft 19
2.4 UNTERSTÜTZUNG DURCH INFORMATIONS- UND KOMMUNIKATIONSTECHNIK 21
2.4.1 Entwicklungen 21
2.4.2 Potentiale im Bereich der Zusammenarbeit 23
2.5 FAKTOR MENSCH 25
2.5.1 Anforderungen an die Rolle des Mitarbeiter 26
2.5.2 Anforderungen an die Rolle der Führungskräfte 28
2.6 CONCLUSIO 30
3. ENTWICKLUNGSTRENDS IM BANKENSEKTOR 31
3.1 DAS BANKENSYSTEM ÖSTERREICHS 32
3.1.1 Struktur 32
3.1.2 Strukturprobleme 34
3.2 EUROPÄISCHER VERGLEICH 36
3.2.1 Kurzbeschreibung des deutschen Bankensystems 36
3.2.2 Konzentrationsgrad 36
3.2.3 Anzahl an Banken und Filialen 38
3.2.4 Rentabilität 38
3.3 ENTWICKLUNGSTRENDS IM BANKENSEKTOR 39
3.3.1 Veränderte Rahmenbedingungen 40
3.3.2 Trend zum Allfinanzanbieter 41
3.4 ORGANISATORISCHE KONSEQUENZEN 43
3.4.1 Interne Reorganisation 43
3.4.2 Kooperationen 45
3.4.3 Konzentration 49
3.4.4 Netzwerkorganisation 52
3.5 CONCLUSIO 54
4. EXTENDED RELATIONSHIP MANAGEMENT 57
4.1 DEFINITION 57
4.2 BEZIEHUNGSARTEN 59
4.2.1 Beziehungen zu Mitarbeitern 60
4.2.2 Beziehungen zu Unternehmenspartnern 63
4.3 MERKMALE VON XRM-ANWENDUNGEN 64
4.4 ZIELE 68
4.4.1 Offenheit 68
4.4.2 Transparenz 70
4.4.3 Effiziente Kommunikation 70
4.5 CONCLUSIO 71
5. ANWENDUNGSMÖGLICHKEITEN FÜR XRM IM BANKENSEKTOR 73
5.1 UNTERSTÜTZUNG UNTERNEHMENSINTERNER ZUSAMMENARBEIT 73
5.2 POST-MERGER-INTEGRATIONSMANAGEMENT 74
5.3 UNTERSTÜTZUNG VON KOOPERATIONSNETZWERKEN 76
6. CONCLUSIO DER ARBEIT 79
ABBILDUNGSVERZEICHNIS 81
TABELLENVERZEICHNIS 81
LITERATURVERZEICHNIS 82

Automatisiert erstellter Textauszug:

Sie verlangen eine breite Auswahl an Finanzprodukten aus einer Hand und bestehen auf eine kompetente Beratung, die ihnen hilft, die Informationsflut zu bewältigen. • Zunehmender Wettbewerb Trotz sinkender Margen dringen immer mehr unterschiedliche Anbieter in den Markt - so in etwa sieht die Wettbewerbsituation im Bankensektor aus. Mit ITInvestitionen versucht die Branche, Betriebskosten zu senken, und nebenher nimmt der Konsolidierungsprozess seinen Lauf. • Neue Distributionswege Banken müssen nicht nur versuchen, dem Kunden ein möglichst breites Portfolio an Finanzprodukten anzubieten, sondern müssen auch nach immer mehr unterschiedlichen Vertriebswegen Ausschau halten. Der Ausbau der herkömmlichen Vertriebswege steht aber nicht im Vordergrund. Mit Hilfe der Nutzung neuer Technologien entstehen völlig neuartige Möglichkeiten den Kunden zu erreichen. Die Reichweite geht hier von Außendienstinformationssystemen bis hin zu Nutzung des Internet und seiner Online-Möglichkeiten. Durch die Notwendigkeit, das Angebot, den Vertrieb und die Beratung auszubauen, wird die Zukunft eine Trennung zwischen der Produktion und dem Vertrieb von Finanzdienstleistungsprodukten bringen. Nur durch geeignete Partnerschaften können Kosten geteilt und kann effizient gewirtschaftet werden. [...]

3.2.3 Anzahl an Banken und Filialen Eine weitere Vergleichsmöglichkeit ist die Gegenüberstellung der Anzahl der Filialen pro Tausend Einwohner. Während in Österreich (0,57) und Deutschland (0,54) ein sehr stark ausgebautes Filialnetz besteht, kommen in Finnland (0,3) oder Schweden (0,24) nur wenige Filialen auf jeweils Tausend Einwohner. Die hohe Zahl von Bankzweigstellen und die daraus folgende geringe Zahl von potentiellen Kunden pro Filiale liefert eine Begründung für die derzeitigen Einschnitte in das Filialnetz in Österreich und Deutschland. Zur im europäischen Vergleich hohen Zahl an Filialen kommt noch der technologische Fortschritt hinzu. Moderne Vertriebsformen über das Internet machen die Zweigstellen für Teile des Geschäftes entbehrlich. 43 [...]

rund 24 Prozent abnahm (von 1.211 auf 926), erhöhte sich die Anzahl der Filialen geringfügig um rund 0,5 Prozent (von 4.514 auf 4.536).39 Einen Vergleich mit Kennzahlen anderer europäischer Länder folgt in Kapitel 3.2. • Unbefriedigende Mitarbeiterproduktivität Obwohl zwischen 1989 und 1999 die Bilanzsumme je Mitarbeiter um rund 185 Prozent gestiegen ist und sich auch die Betriebserträge pro Mitarbeiter um ca. 70.000 EUR erhöhten, stellt sich die Mitarbeiterproduktivität im internationalen Vergleich als unbefriedigend dar. Diese ist auch im hohen "Cost-Income"Verhältnis von 70,6 Prozent bemerkbar.40 Banken müssen also neben einer Bereinigung des Filialnetzes auch interne Umstrukturierungen zur Kosteneinsparung vornehmen. • Berücksichtigung von Kundenbedürfnissen Die Bedürfnisse der Kunden werden von den meisten Banken noch nicht vollkommen berücksichtigt. Vor allem im Bereich der Öffnungszeiten agieren Banken oft nicht kundengerecht. Trotz der Eröffnung von "Bank-Shops", die in Einkaufszentren entstehen und die Erledigung von Bankgeschäften während längerer Öffnungszeiten anbieten, ist gerade im Bereich der Befriedigung der Kundenwünsche noch einiges aufzuholen. Die Ausweitung neuartiger [...]

Arbeit zitieren:
Radon, Christoph April 2002: Extended Relationship Management im Bankensektor, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Banksektoren, Kooperation, Fusion, Beziehungsmanagement, Unternehmensbeziehungen

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