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Drei Expertenstrategien des Konfliktmanagements - Coaching, Supervision und Organisationsberatung im Vergleich

Drei Expertenstrategien des Konfliktmanagements - Coaching, Supervision und Organisationsberatung im Vergleich
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Cris Schlegel
  • Abgabedatum: Juli 2000
  • Umfang: 164 Seiten
  • Dateigröße: 7,3 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Technische Universität Berlin Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-2654-5
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-2654-5 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-2654-5 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Schlegel, Cris Juli 2000: Drei Expertenstrategien des Konfliktmanagements - Coaching, Supervision und Organisationsberatung im Vergleich, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Konfliktmanagement, Beratungsstrategien, Organisationsberatung, Supervision, Coaching

Diplomarbeit von Cris Schlegel

Problemstellung:

Das Thema Beratung ist mir in Form von Supervisions- und Coachingkonzepten im Studium begegnet. Der wachsende Bedarf an Trainings- und Beraterleistungen ist sowohl im Non-Profit-Bereich – den sozialen Institutionen – als auch im Profit-Bereich – der Wirtschaft – festzustellen. Auf dem expandierenden Beratermarkt in Deutschland erwirtschafteten 62 500 Berater 1998 einen Umsatz von 18,8 Milliarden DM (F.A.Z. 4.12.1998). Führungskräften und ihren Mitarbeitern Begleitung und Hilfestellung bei den zu bewältigenden Veränderungsprozessen zu geben, ist das Anliegen von Beratern und Beratungsgesellschaften. Ein einheitlich geschütztes Berufsbild des Beraters gibt es nicht. Berater bedienen sich verschiedener theoretischer Ansätze, um Maßnahmen wie Coaching, Supervision und Organisationsberatung durchzuführen. Diese Beratungsformen gelten der Managementberatung, der Qualifizierung von Mitarbeitern oder dem Konfliktmanagement in Organisationen. Mir stellte sich die Frage, wie gehen die Berater entsprechend ihrer konzeptionellen Orientierung vor, sind die Beratungsansätze ähnlich, lassen sich Gemeinsamkeiten finden und worin unterscheiden sie sich.

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit den Strategien, die Experten im Konfliktmanagement anwenden. Die Bezeichnung Experten verweist auf die ausgewiesenen Kompetenzen der Professionals als langjährig erfahrene Berater und Anwender ihrer Beratungskonzepte in der Profession als Coach, Supervisor und Organisationsberater. Die Begriffe Experte und Professional gebrauche ich in der Arbeit synonym. Bezug nehmend auf Dreyfus & Dreyfus (1987) verstehe ich Experten als Menschen, die in ihren langjährigen Berufserfahrungen zur „Meisterschaft“ gelangt sind (vgl. Kap. 3.2).

Gang der Untersuchung:

Ziel der Arbeit ist es, das Vorgehen von Beratern im Coaching, der Supervision und der Organisationsberatung bei der Beratung eines Konfliktes zu untersuchen und der Frage nachzugehen, welche Strategien wenden Coaches, Supervisoren und Organisationsberater im Konfliktmanagement an.

Diese Fragestellung erforschte ich am Beispiel eines mir bekannten realen Konfliktes im Team eines Unternehmen. Das Team wurde von den Experten in einer Beratungsstunde nach den o.g. Ansätzen beraten. Die Teammitglieder wurden in der Beratungssituation von Rollenspielern dargestellt. Beteiligte Personen und Organisationen sind anonymisiert.

Der erste Teil der Arbeit fasst die Theorie und Ergebnisse von Studien zu dieser Thematik zusammen, der zweite Teil erläutert die methodische Herangehensweise. Im dritten Teil schließlich werden die Ergebnisse verglichen und auf bereits bestehende Befunde und Theorien bezogen.

In der Arbeit verwende ich aus Gründen der einfachen Lesart den männlichen Terminus als übergeordneten Begriff. Eingeschlossen sind darin die weiblichen und männlichen Vertreter ihres Faches.

Der Begriff der Beratung wird als übergeordnetes Konzept der Beratungsansätze Coaching, Supervision und Organisationsberatung verwendet.

Ziel der Arbeit ist das Vorgehen der Experten zu ergründen, um der verborgenen Logik beraterischen Tuns näher zu kommen.

Inhaltsverzeichnis:

1. EINLEITUNG 9
2. THEORETISCHER HINTERGRUND 11
2.1 Coaching 11
2.1.1 Allgemeine Charakteristika 11
2.1.2 Definition 11
2.1.3 Historische Entwicklung 12
2.1.3.1 Begriff 12
2.1.3.2 Wurzeln des Coaching 13
2.1.3.3 Phasen der Entwicklung 14
2.1.3.4 Anlässe von Coaching 15
2.1.3.5 Formen des Coaching im Personalentwicklungsbereich 17
2.1.3.6 Settings 17
2.1.3.6.1 Einzelcoaching 17
2.1.3.6.2 Gruppencoaching 18
2.1.3.6.3 System- und Teamcoaching 18
2.1.3.7 Anforderungen an den Coach 18
2.1.3.7.1 Qualifikationen 18
2.1.3.7.2 Rollen des Coach 19
2.1.3.8 Der Coachingprozess 20
2.1.3.9 Grenzen und Abgrenzung zu anderen Beratungsformen 22
2.2 Supervision 23
2.2.1 Stand der Entwicklung 23
2.2.2 Definition von Supervision 23
2.2.3 Wurzeln der Supervision 24
2.2.3.1 Ursprünge 24
2.2.3.2 Rezeption in Deutschland 25
2.2.4 Ziele von Supervision 25
2.2.5 Gegenstand der Supervision 26
2.2.6 Supervisionssettings 27
2.2.6.1 Einzelsupervision 27
2.2.6.2 Gruppensupervision 28
2.2.6.3 Teamsupervision 29
2.2.6.3.1 Entwicklung von Teamsupervision 29
2.2.6.3.2 Ziele und Funktion der Teamsupervision 29
2.2.6.3.3 Gegenstand von Teamsupervision 30
2.2.6.3.4 Spezifika von Teamsupervision 31
2.2.6.3.5 Modelle der Teamsupervision 31
2.2.7 Typische Rollen in der Supervision 33
2.2.7.1 Rolle des Supervisors 34
2.2.7.2 Rolle der Supervisanden 35
2.2.8 Supervisionsstile 35
2.2.9 Interventionsstrategien 36
2.2.10 Methoden der Teamsupervision 36
2.2.11 Theoretische Ansätze 38
2.2.11.1 Psychoanalytisch orientierte Supervision 38
2.2.11.2 Integrative Supervision 40
2.2.12 Phasen im Supervisionsprozess 41
2.2.13 Abgrenzung zur OE/Organisationsberatung 44
2.3 Organisationsentwicklung 46
2.3.1 Allgemeine Charakteristika 46
2.3.2 Definition 47
2.3.3 Historische Entwicklung 47
2.3.4 Rollen des Organisationsberaters 49
2.3.5 Anlässe 50
2.3.6 Gegenstand von Organisationsentwicklung 51
2.3.7 Ziele der Organisationsentwicklung 51
2.3.8 Klassifikation der Organisationsentwicklungsansätze 51
2.3.8.1 Phasenmodelle der Organisationsentwicklung 52
2.3.9 Methoden der Organisationsentwicklung 53
2.3.10 Anforderungen an den Organisationsberater 54
2.3.11 Grenzen der Organisationsberatung 54
2.4 Präzisierung der Fragestellung 55
3. METHODE 56
3.1 Die Anwendung qualitativer Forschungsmethoden 56
3.2 Gegenstand der Untersuchung 56
3.3 Methoden der Datenerhebung 58
3.3.1 Das Rollenspiel als Methode der Datenerhebung 58
3.3.2 Das fokussierte Interview 61
3.4 Die Durchführung der Untersuchung 62
3.4.1 Die Auswahl der Experten 62
3.4.2 Die Auswahl der Rollenspieler 62
3.4.3 Design 62
3.4.4 Ablauf 64
3.4.5 Die Kurzinterviews 64
3.5 Die Transkription 66
3.6 Die Auswertung 66
3.6.1 Die Wahl der Auswertungsverfahren 66
3.6.2 Die Auswertungsverfahren 67
3.6.2.1 Das thematische Kodieren 67
3.6.2.2 Die Konversationsanalyse 68
4. AUSWERTUNGSERGEBNISSE 70
4.1 Ergebnisse der Einzelfallanalysen 70
4.1.1 Coaching 70
4.1.1.1 Kontext und Sitzungsverlauf 70
4.1.1.1.1 Postskriptum 70
4.1.1.1.2 Motto: „Ich möchte Sie sehr unterstützen.“ 71
4.1.1.1.3 Kurzbeschreibung des Coachingverlaufs 71
4.1.1.1.3.1 Strategie der Konfliktberatung 71
4.1.1.1.3.2 Beratungsverlauf 72
4.1.1.1.3.3 Weiteres Vorgehen 73
4.1.1.2 Inhaltsanalyse 73
4.1.1.2.1 Kodes und Kategorien für die Interaktion in der Eingangssequenz 73
4.1.1.2.2 Thematische Struktur 74
4.1.1.2.3 Ablauf des Beratungsprozesses 74
4.1.1.2.4 Phasenverlauf und Themenbereiche der Coachingsitzung 75
4.1.1.3 Methodische Gestaltung der Coachingsitzung 77
4.1.1.3.1 Methodeninventar am Beispiel dreier Sitzungssequenzen 77
4.1.1.3.1.1 Eingangssequenz (Zeile 9-38) 78
4.1.1.3.1.2 Sequenz in der Mitte der Beratung (Zeile 497-517) 80
4.1.1.3.1.3 Beratungsende und Abschlusssequenz (Zeile 1062-1074) 81
4.1.1.3.2 Weitere methodische Interventionen 82
4.1.1.4 Strategisches Management des Konfliktes 83
4.1.1.4.1 Merkmale der Coacherin 83
4.1.1.4.2 Rolle der Coacherin 83
4.1.1.4.3 Wahl des Konfliktfokus 84
4.1.1.4.4 Ziel der Beratung 85
4.1.2 Supervision 87
4.1.2.1 Kontext und Sitzungsverlauf 87
4.1.2.1.1 Postskriptum 87
4.1.2.1.2 Motto: „Wo liegt der Hase im Pfeffer?“ 88
4.1.2.1.3 Kurzbeschreibung Teamsupervision 88
4.1.2.1.3.1 Strategie des Konfliktmanagements 88
4.1.2.1.3.2 Beratungsverlauf 88
4.1.2.1.3.3 Weiteres Vorgehen 89
4.1.2.2 Inhaltsanalyse 90
4.1.2.2.1 Thematische Struktur der Supervisionssitzung 90
4.1.2.2.2 Ablauf des Beratungsprozesses 91
4.1.2.3 Phasenverlauf und Themenbereiche der Teamsupervision 92
4.1.2.4 Methodische Gestaltung der Teamsupervision 94
4.1.2.4.1 Methodeninventar am Beispiel dreier Sitzungssequenzen 94
4.1.2.4.1.1 Eingangssequenz Zeile (35-51) 94
4.1.2.4.1.2 Sequenz aus der Mitte der Beratung (Zeile 769-782) 96
4.1.2.4.1.3 Abschlusssequenz (Zeile 1573-1591) 98
4.1.2.4.2 Weitere methodische Interventionen 99
4.1.2.4.3 Strategisches Management des Konfliktes 100
4.1.2.4.3.1 Merkmale des Supervisors 100
4.1.2.4.3.2 Rolle des Supervisors 101
4.1.2.4.3.3 Wahl des Konfliktfokus 101
4.1.2.4.3.4 Berater – Klienten Beziehung 102
4.1.2.4.3.5 Strategie der Konfliktbearbeitung 104
4.1.2.4.3.6 Ziele der Beratung 104
4.1.3 Organisationsberatung 104
4.1.3.1 Kontext und Sitzungsverlauf 104
4.1.3.1.1 Postskriptum 104
4.1.3.1.2 Motto: „Für Sie und mich soll klar werden...“ 105
4.1.3.1.3 Kurzbeschreibung der Organisationsberatung 105
4.1.3.1.3.1 Strategie des Konfliktmanagements 105
4.1.3.1.3.2 Beratungsverlauf 105
4.1.3.1.3.3 Weiteres Vorgehen 107
4.1.3.2 Inhaltsanalyse 107
4.1.3.2.1 Kodes und Kategorie 107
4.1.3.2.2 Thematische Struktur 108
4.1.3.2.3 Ablauf des Beratungsprozesses 109
4.1.3.2.3.1 Die Phasen 109
4.1.3.2.3.2 Phasenverlauf und Themenbereiche 110
4.1.3.3 Methodische Gestaltung der Organisationsberatung 111
4.1.3.3.1 Methodeninventar am Beispiel dreier Sitzungssequenzen 111
4.1.3.3.1.1 Eingangssequenz (Zeile 56-123) 111
4.1.3.3.1.2 Mittelsequenz (Zeile 1296-1303) 114
4.1.3.3.1.3 Abschlusssequenz (Zeile 2591-2603) 115
4.1.3.3.2 Weitere methodische Interventionen zur Konfliktbehandlung 117
4.1.3.4 Strategisches Management des Konfliktes 118
4.1.3.4.1 Merkmale des Organisationsberaters 118
4.1.3.4.2 Rolle des Organisationsberaters 118
4.1.3.4.3 Konfliktfokus 118
4.1.3.4.4 Strategie 119
4.1.3.4.5 Ziel der Beratung 120
4.2 Komparation 120
4.2.1 Das globale Ziel 120
4.2.2 Klienten und Rolle der Führungskraft 121
4.2.3 Konfliktfokus 121
4.2.4 Beteiligte an der Konfliktlösung 122
4.2.5 Ziele der Beratung 123
4.2.6 Interventionen 124
4.2.7 Methoden der Berater 124
4.2.8 Themenfokus 125
4.2.9 Ergebnisse und weiteres Vorgehen 125
4.3 Ergebnisse der Beratung aus der Sicht der Rollenspieler 129
4.3.1 Coaching 129
4.3.1.1 Führungskraft Frau Anders - gespielt von U. 129
4.3.2 Supervision 130
4.3.2.1 Aus der Sicht von Frau Anders – gespielt von W. 130
4.3.2.2 Aus der Sicht von Herrn Brettschneider – gespielt von M. 131
4.3.2.3 Aus der Sicht von Herrn Nöther – gespielt von H. 131
4.3.2.4 Aus der Sicht von Herr Glass –gespielt von F. 132
4.3.3 Organisationsberatung 133
4.3.3.1 Aus der Sicht der Führungskraft Frau Anders – - gespielt von C. 133
4.3.3.2 Aus der Sicht von Herrn Brettschneider – gespielt von M. 134
4.3.3.3 Aus der Sicht von Herrn Nöther – gespielt von H. 134
4.3.3.4 Aus der Sicht von Herrn Glass – gespielt von B. 134
5. DISKUSSION 136
5.1 Diskussion der Ergebnisse 136
5.1.1 Die Berater als Prototypen des jeweils vertretenen Beratungsansatzes 136
5.1.2 Strategien des Konfliktmanagements 137
5.1.3 Inhalte 138
5.1.4 Methoden 139
5.1.5 Rollen 140
5.1.6 Ergebnisse der Beratung 140
5.2 Diskussion zum methodischen Vorgehen 141
5.3 Ausblick 143
LITERATURVERZEICHNIS 144
ANHANG 149

Arbeit zitieren:
Schlegel, Cris Juli 2000: Drei Expertenstrategien des Konfliktmanagements - Coaching, Supervision und Organisationsberatung im Vergleich, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Konfliktmanagement, Beratungsstrategien, Organisationsberatung, Supervision, Coaching

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