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Event-Marketing in der Unternehmenskommunikation

Möglichkeiten der Investor-Relations am Beispiel von Hauptversammlungen

Event-Marketing in der Unternehmenskommunikation
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Diana Ress
  • Abgabedatum: August 2001
  • Umfang: 104 Seiten
  • Dateigröße: 2,7 MB
  • Note: 1,7
  • Institution / Hochschule: International School of Management (ISM) Dortmund Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-4920-9
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-4920-9 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-4920-9 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Ress, Diana August 2001: Event-Marketing in der Unternehmenskommunikation, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Finanzkommunikation, Organisation, Korporate Identity, Hauptversammlung, Veranstaltungsmanagement

Diplomarbeit von Diana Ress

Gang der Untersuchung:

Ziel der Arbeit ist die Verknüpfung unterschiedlicher Themenbereiche von den Grundlagen des Marketing bis hin zur HV als finanzkommunikatorisches Instrumentarium - also eine Nischenbetrachtung des Event-Marketing. Dazu bedarf es einer Top-down Herleitung, wie sie den einzelnen Kapitelüberschriften zu entnehmen ist.

Zur Darstellung der Nischenbetrachtung des Event-Marketing bedarf es zu einer Top-down Herleitung, der sich zunächst in den grundsätzlichen Feststellungen des Event-Marketing (EM) als Kernpunkt der Arbeit im Kapitel 2 zeigt. Hierbei wird zuerst vertiefend auf die grundlegenden Begrifflichkeiten des EM eingegangen, wobei im Speziellen eine Differenzierung zwischen Events, Marketing-Events und Event-Marketing stattfindet. Desweiteren werden die Ziele des EM betrachtet, um feststellen zu können, welche durch den Einsatz des EM erreicht werden soll. Anschließend werden die Bedingungen aufgezeigt, die zum verstärkten Einsatz des EM beigetragen haben. Abschließend wird erläutert, inwieweit ein Unternehmen durch EM Kunden binden kann.

In Kapitel 3 soll EM in die Kommunikationspolitik als ein Element des Marketing-Mixes eingeordnet werden. Dazu bedarf es zunächst der Darstellung, welche Rolle das EM in der integrierten Unternehmenskommunikation einnimmt. Dann folgt eine Abgrenzung bzw. ein Vergleich zu anderen Kommunikationsinstrumenten.

Der folgende vierte Abschnitt beginnt mit der Projektion des EM-Instrumentariums auf den Kapitalmarkt. Dieser Abschnitt behandelt die Einsetzbarkeit des Events im Rahmen der Investor Relations die ebenfalls einen Teilaspekt der Kommunikationspolitik darstellen. Es wird vor allem auf Investor Relations eingegangen, da durch sie die Kundenbindung am Kapitalmarkt am stärksten beeinflußt werden kann. Es folgt eine deutliche Abgrenzung vieler IR-Instrumente, um schließlich den Stellenwert einer HV, als ein Event innerhalb der Investor Relations, darzustellen.

Kapitel 5 mündet letztlich exemplarisch in der Darstellung eines spezifischen Events (die Hauptversammlung - HV) als Ergebnis der im Vorfeld beschriebenen Herleitung. Dazu werden zunächst die Bedeutung und der Begriff der HV erläutert und der typische Ablauf einer HV aufgezeigt. Um eine zielgruppengerechte Organisation und Durchführung einer HV planen zu können, werden dann die einzelnen Zielgruppen einer HV definiert. Im Anhang wird dazu ein Leitfaden für eine idealtypische Gestaltung einer solchen HV unter rein eventbezogenen Aspekten erstellt. Abschließend folgt eine Abgrenzung der Präsenz-Hauptversammlung zur Internet-Hauptversammlung, mit dessen Vor- und Nachteilen.

Methodisches Vorgehen Der methodische Ansatz der vorliegenden Arbeit konzentriert sich im wesentlichen auf vier Säulen, wobei die Auswertung der Standardliteratur und Analysen zu diesem Themenbereich die Grundlagen darstellen. Des weiteren sollen Publikationen fachspezifischens Ursprungs für die inhaltliche Aktualisierung der Grundlagen dienen. Zur Untermauerung bestimmter Aussagen vor allem bei den Auswirkungen des Event-Marketing auf Unternehmen, sowie zur Stützung der grundlegenden Begrifflichkeiten im ersten Teil der Arbeit soll die Analyse relevanter, empirischer Studien dienen.

Um der Praxisnähe der Thematik gerecht zu werden, basieren inhaltliche Grundlagen vor allem bei der Gestaltung einer Hauptversammlung im 5. Kapitel auf diversen außerliterarischen Quellen, die in Kapitel VI aufgeführt sind.

Inhaltsverzeichnis:

I. Inhaltsverzeichnis I
II. Abbildungsverzeichnis III
III. Abkürzungsverzeichnis IV
1. Einleitung 1
1.1 Zielsetzung der Arbeit 1
1.2 Aufbau der Arbeit 1
1.3 Methodisches Vorgehen 2
2. Grundsätzliche Feststellungen 4
2.1 Event-Marketing 4
2.1.1 Grundlegende Begrifflichkeiten und Definition des Event-Marketing 4
2.1.2 Implikationen des Event-Marketing für Unternehmen 8
2.1.3 Zielsetzungen des Event-Marketing 12
2.1.4 Zukunftsbetrachtung des Event-Marketing 14
2.2 Rahmenbedingungen für den Bedeutungszuwachs des Event-Marketing 15
2.2.1 Gesellschaftliche Bedingungen 16
2.2.2 Kommunikationsbedingungen 17
2.2.3 Marktbedingungen 17
2.3 Der Stellenwert der Kundenbindung im Rahmen des Event-Marketing im Unternehmen 18
3. Einordnung des Event-Marketing als Instrument der Kommunikationspolitik 20
3.1 Theoretische Grundlagen der Kommunikationspolitik 20
3.2 Die Rolle des Event-Marketing in der integrierten Unternehmenskommunikation 21
3.3 Die Einordnung des Event-Marketing in den Kommunikations-Mix 24
3.3.1 Event-Marketing und Public Relations 25
3.3.2 Event-Marketing und Werbung 27
3.3.3 Event-Marketing und Verkaufsförderung 28
3.3.4 Event-Marketing und persönlicher Verkauf 30
3.3.5 Event-Marketing und Sponsoring (als Below-the-line-Instrument) 30
4. Events in den Investor-Relations 32
4.1 Die Bedeutung der Investor-Relations im Unternehmen 32
4.1.1 Definition und Abgrenzung 32
4.1.2 Gründe für verstärkte Investor Relations in Deutschland 34
4.2 Ziele der Investor-Relations 36
4.3 Zielgruppen der Investor Relations 38
4.3.1 Investoren 39
4.3.2 Multiplikatoren 41
4.4 Instrumente bzw. Events der IR 43
4.4.1 Unpersönliche Maßnahmen 44
4.4.1.1 Der Geschäftsbericht 45
4.4.1.2 Der Aktionärsbrief 45
4.4.1.3 Das Internet 46
4.4.2 Persönliche Maßnahmen - Events 46
4.4.2.1 Road Shows 47
4.4.2.2 Pressekonferenz 47
5. Hauptversammlung als IR-Event 49
5.1 Hauptversammlungen 49
5.1.1 Begriff und Bedeutung der HV 50
5.1.2 Der typische Ablauf einer Hauptversammlung und dessen Problematik 52
5.1.3 Die Zielgruppen einer HV 54
5.2 Die Organisation und Durchführung des HV-Events 56
5.3 Die Zukunft der HV im Internet? 60
6. Schlußbetrachtung/Ausblick 64
IV. Anhang V
V. Literatur- und Quellenverzeichnis XXI
VI. Außerliterarische Quellen XXXII
VII. Eidesstattliche Erklärung XXXIII

Automatisiert erstellter Textauszug:

4.1.1 Definition und Abgrenzung Ausgangspunkt für die Entwicklung des Finanzkommunikations-Begriffes war die Kommunikationspolitik vom US Elektronik Konzern General Electric 1953, die den Begriff Investor Relations prägte.153 Er gewann in der theoretischen Literatur durch die Arbeit „Die große Publikumsgesellschaft und ihre Investor Relations“ von Hanno Hartmann 1968 an Bedeutung. Investor Relations wurde ursprünglich als synonyme Bezeichnung für Financial Public Relations verwendet.154 Man gliederte dabei IR als Spezialdisziplin in die Public Relations ein, da beide das gleiche Ziel verfolgen: ein möglichst positives Bild des Unternehmens zur Unterstützung der übrigen Aktivitäten der Unternehmung zu vermitteln.155 IR Zielgruppen Financial Kapitalmarkt Ziele PR Community, Öffentlichkeit, interne/externes Umfeld [...]

mehr soll umgekehrt die Eigendynamik des Wirkungsumfeldes die Werbewirkung hervorrufen und ausgestalten.145 Dieses Instrument wird eingesetzt um eine Botschaft zu vermitteln. Für den Sponsor eignet es sich daher weniger zur Übermittlung von eigenen, komplexen Aussagen, sonder zielt auf eine assoziative Koppelung von Unternehmen bzw. Marken mit Attributen des Gesponserten ab.146 Aus der Sicht des Gesponserten handelt es sich bei diesem Kommunikationsmittel um ein Beschaffungs- und Finanzierungsinstrument, wohingegen es sich für den Sponsor als ein Mittel der Marketingkommunikation darstellt.147 Eine Integration des Event-Marketing in die Sponsoraktivitäten148 bietet sich vor allem durch die Inszenierung kleiner Events unter dem Dach des Sponsorships eines „Meta-Events“ an.149 Während jedoch Sponsoring die Hinwendung finanzieller, sachlicher oder dienstleistungstechnischer Unterstützung von Personen, Organisationen und Veranstaltungen bedeutet, wird unter Event-Marketing die eigene Inszenierung von Veranstaltungen impliziert. Bei einem eigeninitiierten Sponsorship handelt es sich folglich um Event-Marketing, da das Unternehmen der Veranstalter ist. „Alle Projekte, die aus Sicht des Sponsors fremdinitiiert werden, [...]

Mit Hilfe des persönlichen Verkaufs sollen durch Verkaufsgespräche des Verkaufspersonals eines Unternehmens zu bestehenden und potentiellen Kunden Verkaufsabschlüsse erreicht werden. Weiterhin sollen Informationen über die Kunden, z.B. die Ermittlung des Kundenbedarfs, gewonnen werden.141 Die Integration des Event-Marketing in den persönlichen Verkauf stellt die Unterstützung des Außendienstes durch die Inszenierung von abverkaufsfördernder Events am Point of Purchase dar.142 Eine weitere Unterstützung des Außendienstes bietet die Inszenierung eines Events zur Motivierung von Einkäufern oder zur Pflege wichtiger Geschäftsbeziehungen mit Handelspartnern. Der Erfolg des persönlichen Verkaufs hängt von der Überzeugungs- und Beratungsfähigkeit des mit dem Kunden in Kontakt tretenden Personals ab.143 Die Kombination von persönlichen Verkauf und Event-Marketing ist besonders auf Messen gegeben. Dieser Event verfolgt die Zielsetzung qualifizierte Kontakte zu potentiellen Kunden zu knüpfen und zu bestehenden Kunden zu erhalten. Messen sind im engeren Sinne Verkaufsveranstaltungen und dienen neben kommunikativen auch absatzpolitischen Zielsetzungen. [...]

Arbeit zitieren:
Ress, Diana August 2001: Event-Marketing in der Unternehmenskommunikation, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Finanzkommunikation, Organisation, Korporate Identity, Hauptversammlung, Veranstaltungsmanagement

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