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Event-Marketing im Rahmen integrierter Kommunikation

Event-Marketing im Rahmen integrierter Kommunikation
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Thorsten Brehm
  • Abgabedatum: November 2003
  • Umfang: 174 Seiten
  • Dateigröße: 26,5 MB
  • Note: 1,3
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Mainz Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-7634-2
  • ISBN (CD) :978-3-8324-7634-2 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Brehm, Thorsten November 2003: Event-Marketing im Rahmen integrierter Kommunikation, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Kommunikatonsplanung, integrierte Kommunikation, Corporate Identity, Kommunikationsinstrument, Public Relations

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Diplomarbeit von Thorsten Brehm

Einleitung:

Das Thema „Integrierte Kommunikation“ hat in den vergangenen Jahren in Wissenschaft und Praxis stark an Bedeutung gewonnen. Vor dem Hintergrund starker Strukturveränderungen auf den Medien- und Kommunikationsmärkten haben sich die Kommunikationsbedingungen für die Unternehmen gravierend verändert, so dass ein koordinierter und vernetzter Einsatz der vielfältigen Kommunikationsinstrumente immer wichtiger und notwendiger wird. Nach einer aktuellen Untersuchung von Scholz & Friends Agenda setzen bereits 93,1 % der 250 größten deutschen Unternehmen Integrierte Kommunikation ein. Allerdings sind nur 7,1 % mit dem erreichten Ergebnis zufrieden.

Darüber hinaus stellt die zunehmende Bedeutung einer dialog- und beziehungsorientierten Sichtweise der Kommunikation zusätzliche Anforderungen an die Integrationsarbeit, da Kommunikationsinstrumente unterschiedlicher Ausrichtung konsistent in einen Kommunikationsmix integriert werden müssen.

Neben diesen Marktveränderungen lässt sich auch ein starker Wertewandel in der Gesellschaft beobachten, der einem neuen Zeitgeist folgt und mehr Individualität und höhere Genuss- und Erlebnisorientierung in den Mittelpunkt rückt. Konsumenten suchen zunehmend Erlebnisse und Gefühle, nicht nur Produkte und Waren. Markenwelten werden inszeniert und erlebbar gemacht, um Konsumenten langfristig und emotional an die Marke bzw. das Unternehmen zu binden.

Diese Entwicklungen zeigen sich in der Praxis durch einen starken Bedeutungszuwachs des Event-Marketings. Trotz dramatisch sinkender Kommunikationsbudgets um bis zu 50 % im letzten Jahr, lässt sich für die nicht-klassischen Kommunikationsinstrumente, insbesondere für das Event-Marketing, ein stark ansteigender Trend erkennen. Dieser ist gekennzeichnet durch antizyklisch ansteigende Budgets, einem starken Honorarwachstum der Event-Agenturen (9 % zum Vorjahr) und einer stetig zunehmenden Anzahl der jährlich durchgeführten Events (900 % Anstieg im letzten Jahrzehnt).

Gang der Untersuchung:

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, die Integrierte Kommunikation und das Event-Marketing zu einem Gesamtkonzept zusammenzuführen. Nach einer ausführlichen theoretischen Untersuchung beider Themenbereiche werden verschiedene Ansatzmöglichkeiten eines „Integrierten Event-Marketing“ dargestellt. Diese theoretischen Ansätze werden anschließend an einem Praxisbeispiel des Sportartikelherstellers Nike diskutiert. Folgende konkrete Fragestellungen werden dabei in der Arbeit behandelt:

Wie sind die Begriffe „Event“, „Event-Marketing“ und „Integrierte Kommunikation“ heute zu verstehen? Was können Unternehmen durch ihren Einsatz erreichen?

Wie kann Integrierte Kommunikation im Rahmen der Kommunikationsplanung erreicht werden? Welche Aufgaben der Integrierten Kommunikation müssen für eine erfolgreiche Zielerreichung gelöst werden? Wie kann diese langfristig durch ein strategisches Konzeptpapier sichergestellt werden? Welche Gestaltungsspielräume sind in der Praxis möglich?

Welchen Stellenwert bzw. Funktionen hat das Event-Marketing im Rahmen Integrierter Kommunikation? Worauf muss bei der strategischen Planung und praktischen Umsetzung geachtet werden? Welche unterschiedlichen Ansatzmöglichkeiten eines Integrierten Event-Marketings gibt es, und wie können diese in der Praxis genutzt werden?

Wie setzt der Sportartikelhersteller Nike Integriertes Event-Marketing in die Praxis um? Wie weit werden die theoretisch erarbeiteten Erkenntnisse angewendet? Welche Verbesserungspotentiale ergeben sich hieraus?

Zur Erörterung dieser Fragen wird in vorliegender Arbeit schrittweise vorgegangen:

Nachdem in Kapitel 1 die Problemstellung und Zielsetzung beschrieben wurde, erläutert Kapitel 2 zunächst die Grundlagen und Entwicklung der Kommunikation. Im Anschluss daran stellt Kapitel 3 Integrierte Kommunikation als strategisches Kommunikationskonzept dar. Der Schwerpunkt liegt hier nach der theoretischen Betrachtung der wichtigsten Bestandteile, auf der Entwicklung eines strategischen Konzeptes der Integrierten Kommunikation, das als elementare Hilfestellung für die praktische Anwendung einer langfristigen Integrierten Kommunikation funktioniert. Kapitel 4 diskutiert Event-Marketing als strategisches Kommunikationsinstrument Hier werden neben Abgrenzungen zu anderen Instrumenten und Kommunikationskonzepten auch Ziele, Stärken genannt und eine Typologisierung vorgenommen. Die Theorien und Inhalte der Kapitel 3 und 4 werden in Kapitel 5 zusammengeführt und diskutiert. Event-Marketing wird im Rahmen Integrierter Kommunikation betrachtet. Im 1. Teil des 5. Kapitels wird zunächst der integrierte Planungsprozess, verschiedene Integrationsformen, sowie unterschiedliche Ansatzmöglichkeiten eines Integrierten Event-Marketings theoretisch erläutert. Im zweiten Teil werden dann die theoretisch erarbeiteten Kenntnisse an einer praktischen, integrierten Event-Serie des Sportartikelherstellers Nike aufgezeigt. Basierend auf deren Ergebnisse werden Verbesserungsmöglichkeiten für die Praxis abgeleitet. Abschließend folgt eine Schlussbetrachtung sowie eine Prognose für die zukünftige Entwicklung.

Vor dem Hintergrund der vielfältigen Literatur zu diesem Thema wird, neben einigen weiterführenden Literaturhinweisen in der Arbeit, im Anhang eine ausführliche Ergänzung theoretischer und praxisorientierter Beiträge, Marktbeschreibungen und Hilfestellungen für die praktische Umsetzung vorgenommen.

Inhaltsverzeichnis:

ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS IV
ABBILDUNGSVERZEICHNIS V
TABELLENVERZEICHNIS VII
1. Einführung 1
1.1 Problemstellung und Zielsetzung 2
1.2 Aufbau der Arbeit 3
2. Grundlagen der Kommunikation 4
2.1 Definition der Kommunikation 4
2.2 Unternehmenskommunikation und Kommunikationspolitik 5
2.2.1 Einordnung der Kommunikationspolitik in den Marketingmix 7
2.2.2 Ziele der Unternehmenskommunikation 7
2.2.3 Systematisierung der Kommunikationsinstrumente- und mittel 9
2.3 Entwicklung der Unternehmenskommunikation 10
2.3.1 Veränderungen der Kommunikationsinstrumente und –konzepte 12
2.3.2 Aktuelle Rahmenbedingungen der Unternehmenskommunikation 13
3. Integrierte Kommunikation als strategisches Kommunikationskonzept 15
3.1 Definition der Integrierten Kommunikation 16
3.2 Formen und Mittel der Integrierten Kommunikation 17
3.3 Gestaltungsfreiräume der Integrationsformen und -mittel 19
3.4 Ziele der Integrierten Kommunikation 21
3.4.1 Psychologische Ziele der Integrierten Kommunikation 22
3.4.2 Ökonomische Ziele der Integrierten Kommunikation 22
3.5 Aufgaben der Integrierten Kommunikation für eine erfolgreiche Zielerreichung 23
3.5.1 Personelle Integrationsaufgabe 23
3.5.2 Organisatorische Integrationsaufgabe 24
3.5.3 Die planerische Integrationsaufgabe 25
3.5.3.1 Top-Down-Planung der Gesamtkommunikation 27
3.5.3.2 Bottom-Up-Planung der Fachabteilungen 28
3.5.3.3 Integration der Planungsprozesse 30
3.5.3.4 Entwicklung eines strategischen Konzeptpapiers der Integrierten Kommunikation 31
3.5.3.4.1 Konkretisierung der Elemente eines strategischen Konzeptpapiers 34
3.5.3.4.2 Bedeutung einzelner Kommunikationsinstrumente im Rahmen des strategischen Konzeptpapiers 38
3.5.3.4.3 Empfehlungen zur Umsetzung eines strategischen Konzeptpapiers 39
4. Event-Marketing als strategisches Kommunikationsinstrument 41
4.1 Differenzierung „Marketing-Event“ und „Event-Marketing“ 41
4.2 Abgrenzung zwischen Event-Marketing und verwandten Kommunikationsinstrumenten 43
4.2.1 Abgrenzung von Sponsoring 44
4.2.2 Abgrenzung von Messen 44
4.2.3 Abgrenzung von Sales Promotion 44
4.3 Einordnung von Event-Marketing in andere Kommunikations- bzw. Marketingkonzepte 45
4.3.1 Event-Marketing und Erlebnismarketing 45
4.3.2 Event-Marketing und Veranstaltungsmarketing 46
4.4 Typologie der Formen des Event-Marketing 47
4.5 Ziele von Event-Marketing 50
4.6 Stärken des Event-Marketing 52
4.6.1 Auswirkungen auf die Markenführung 52
4.6.2 Auswirkungen auf die Zielgruppenansprache und Kundenbindung 54
4.7 Kriterien eines „guten“ Events 56
5. Event-Marketing im Rahmen Integrierter Kommunikation 57
5.1 Theoretische Darstellung des Integrierten Event-Marketing 57
5.1.1 Integrierter Planungsprozess des Event-Marketing 58
5.1.2 Integrationsformen für das Event-Marketing 66
5.1.2.1 Formale Integration des Event-Marketing 68
5.1.2.2 Inhaltliche Integration des Event-Marketing 68
5.1.2.3 Zeitliche Integration des Event-Marketing 69
5.1.3 Ansatzmöglichkeiten des Integrierten Event-Marketing 69
5.1.3.1 Event-Marketing als Sub-Instrument 69
5.1.3.2 Event-Marketing als Partial-Instrument 70
5.1.3.3 Event-Marketing als zentraler Bestandteil einer erlebnisorientierten Marketing-Strategie 72
5.2 Praxisbeispiel eines Integrierten Event–Konzeptes des Sportartikelherstellers Nike 75
5.2.1 Profil der Firma Nike 75
5.2.2 Planung der integrierten Event-Serie „Nike Women´s Fitness Days“ 76
5.2.2.1 Integrierte Event-Strategie 78
5.2.2.2 Umsetzung der integrierten Event-Serie 81
5.2.2.2.1 Events im Handel 81
5.2.2.2.2 Events im Fitness-Studio 84
5.2.2.3 Integration der einzelnen Kommunikationsinstrumente 86
5.2.2.4 Integration in die Gesamtkommunikation 91
5.2.2.4.1 Praktische Umsetzung der organisatorischen und personellen Integrationsaufgabe 91
5.2.2.4.2 Praktische Anwendung eines strategischen Konzeptpapiers 92
5.2.2.4.3 Grundlegende Beschreibung der Gesamtkommunikation 94
5.2.3 Ergebnisse des Integrierten Event-Konzeptes 95
5.2.4 Bewertung des Integrierten Event-Konzeptes und Ableitung von Verbesserungsvorschlägen 96
6. Schlussbemerkung 99
LITERATURVERZEICHNIS 101
ANHANGVERZEICHNIS 114
ANHANG 115

Automatisiert erstellter Textauszug:

Im Jahre 1972 gründeten Bill Bowerman und Phil Knight das Unternehmen „Nike“ mit dem Anspruch, qualitativ hochwertige und innovative Bekleidung, Schuhe und Equipment für Sport und Freizeit anzubieten, sowohl für Damen, sowie für Herren und Kinder. Inzwischen ist Nike Ausrüster zahlreicher namhafter Vereine und erfolgreicher Athleten. In 80 Ländern auf fünf Kontinenten werden Nike-Produkte verkauft, entworfen und produziert. Mit 9,5 Milliarden Umsatz und über 20.000 Beschäftigten ist Nike Marktführer in vielen Produktkategorien wie Fußball, Running oder Basketball. Der Name „Nike“ rangiert unter den „Top-FiveMarkennamen“ weltweit. Das Markenzeichen „Swoosh“ sowie der heute nicht mehr aktiv kommunizierte Slogan „Just do it“ gelten hierbei als die wichtigsten Erkennungszeichen.189 Die deutsche Niederlassung der Nike International Ltd. mit Hauptsitz in Mörfelden-Walldorf bei Frankfurt besteht aus den Abteilungen Finance, Human Ressources, Sales, drei Business Units und dem Marketing. Diese wird weiter in Event-Marketing, Public Relations, Brand Communication, Retail Development und Sports Marketing untergliedert. Die Entwicklung der Produkte ist seit zehn Jahren zentralisiert. Bekleidung und Equipment für den deutschen Markt werden in Hilversum (Niederlande), der europäischen Zentrale, entwickelt. Schuhe hingegen werden in Beaverton (USA), der Nike Weltzentrale, entworfen. Dies erfordert eine enge und integrierte Zusammenarbeit der einzelnen Länderzentralen, um die [...]

Auf taktischer wie auf strategischer Ebene muss das Event-Marketing die formalen Gestaltungsprinzipien des strategischen Konzeptes umsetzen. Jeder Event muss die bekannten Marken- bzw. Unternehmenssymboliken (Key Visuals) wie z.B. Logos, Farben, Formen oder Claims aufgreifen. Die Teilnehmer sollen in die „Markenwelt eintauchen“ können. Dies ist stark von der Verwendung der Key Visuals abhängig. Ein Nike-Event ohne Swoosh denkbar.172 Die Marken- bzw. Unternehmenssymboliken sollten außerdem auf den Events omnipräsent sein; besonders wirksam sind hier die sog. „Eyecatcher“, die in unmittelbarer Nähe zu aufmerksamkeitsstarken Event-Elementen stehen sollten. Dies können Bühnen- oder Programmpunkte mit hohem Aktivierungspotential sein. Zu aufdringliche Verwendung der Symboliken wirkt jedoch kontraproduktiv.173 wäre nicht [...]

Planungsprozesses vermindert die Chance einer erfolgreichen und effizienten Zielerreichung und lässt viele Potentiale des Event-Marketings ungenutzt.169 Praxisorientierte Hilfestellungen für die tägliche Arbeit können sog. „Checklisten“ leisten. Die im Anhang IIX dargestellte Checkliste für die Durchführung der strategischen Event-Marketing Planung gibt eine praxisorientierte Hilfestellung für die relevanten Aspekte. Eine Location- und Technik-Checkliste, sowie eine Darstellung der Problembereiche der operativen Umsetzung eines Events in Anhang IX und X, können ebenso wertvolle Hilfestellungen und Tipps für den Einsatz in der Praxis geben. Wie zu Beginn dieses Kapitels beschrieben wurde, sollte die Integration während des gesamten Planungsprozesses gewährleistet sein. Wie dies konkret aussehen kann, wird im folgenden Kapitel behandelt. [...]

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Arbeit zitieren:
Brehm, Thorsten November 2003: Event-Marketing im Rahmen integrierter Kommunikation, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Kommunikatonsplanung, integrierte Kommunikation, Corporate Identity, Kommunikationsinstrument, Public Relations

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