Bachelor + Master Publishing
811 Bachelorarbeiten, 533 Masterarbeiten, 10.103 Diplomarbeiten

Evaluierung des Outsourcing der Informationstechnologie hinsichtlich der Vorgehensweise, der Chancen und Risiken sowie der aktuellen Marktsituation

Evaluierung des Outsourcing der Informationstechnologie hinsichtlich der Vorgehensweise, der Chancen und Risiken sowie der aktuellen Marktsituation
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: René Cohnen
  • Abgabedatum: September 1999
  • Umfang: 78 Seiten
  • Dateigröße: 509,1 KB
  • Note: 2,0
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Aachen Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-3075-7
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-3075-7 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-3075-7 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Cohnen, René September 1999: Evaluierung des Outsourcing der Informationstechnologie hinsichtlich der Vorgehensweise, der Chancen und Risiken sowie der aktuellen Marktsituation, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Outsourcing, Informationstechnologie, IT, Wirtschaftsinformatik, Marketing

Diplomarbeit von René Cohnen

Zusammenfassung:

Die Informationsverarbeitung in Unternehmen hat in den letzten Jahren immens an Bedeutung gewonnen. Durch technischen Fortschritt ist sie vom einfachen Erfassen, Übermitteln, Ordnen und Umformen von betrieblichen Daten zu völlig neuen Einsatzgebieten – wie die eigenständige Abwicklung komplexer Geschäftsprozesse – vorgedrungen. Mit Hilfe der Informationsverarbeitung ist es möglich, die verschiedensten betrieblichen Abläufe und Funktionen effizienter und damit wirtschaftlicher zu gestalten. Die heutige Informationstechnologie (IT) vermag Informationsverarbeitung zu jeder Zeit an jedem Ort bereitzustellen. Dynamisch sich verändernde Märkte und steigender Wettbewerbsdruck verlangen eine immer höhere Integration solcher Systeme in bestehende Unternehmen. Gleichzeitig kann im wachsenden Konkurrenzdruck nur überleben, wer sich auf seine Kernkompetenzen besinnt sowie eine optimale Fertigungs- bzw. Leistungstiefe besitzt. Veraltete DV-Landschaften, überproportional steigende EDV-Budgets und permanente Personalprobleme binden jedoch die hierfür dringend benötigten unternehmerischen Ressourcen. Die Lösung dieses Problems kann in Form einer kritischen Überprüfung - von seit vielen Jahren im Unternehmen selbst geleisteten Informatik-Prozessen - dahingehend erfolgen, ob sie nicht günstiger von außen beziehbar sind. Diese Auslagerung bezeichnet man als IT-Outsourcing.

Einer anfänglichen definitorischen Abgrenzung folgt die Verbunddarstellung der Informationsverarbeitung und der Unternehmen. Hier werden die exogenen und endogenen Einflüsse auf die IT aufgeführt. Im Anschluß werden die eigentlichen Beweggründe für die Outsourcing Entscheidung dargelegt. Hier sollen neben der Besinnung auf Kernkompetenzen auch andere komplexere Problembereiche angesprochen werden. Bevor die eigentliche Outsourcing Entscheidung getroffen wird, ist abzuwägen, welche IT-Funktionen überhaupt auszulagern sind. Um ein einheitliches Verständnis der einzelnen Outsourcing Varianten zu erlangen, werden ihre jeweiligen Ausprägungen erläutert.

Im Anschluss soll der Prozesscharakter und die in den einzelnen Phasen des Vorhabens auftretenden Chancen und Risiken des IT-Outsourcing herausgearbeitet werden. Um eine endgültige Outsourcing Entscheidung zu treffen, bedarf es verschiedener Konzepte, die folgend erläutert werden. Aktuelle Formen der IT-Auslagerung, wie das Geschäftsprozess-Outsourcing und die Risikobeteiligung durch neue Vergütungsalternativen, beschreiben den Wandel im IT-Outsourcing Business. Hierzu gehört auch der verstärkte Einsatz von Beratern und das Betreiben von Innovationsmanagement. Zusammenfassend werden den Chancen auch die Risiken gegenübergestellt und ein möglicher Trend zum Insourcing beleuchtet. Abschließend erfolgt eine aktuelle Marktdarstellung.

Inhaltsverzeichnis:

ABBILDUNGSVERZEICHNIS 5
TABELLENVERZEICHNIS 5
ANLAGENVERZEICHNIS 5
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS 5
1. Einleitung 7
2. Begriffliche Abgrenzung 8
2.1 Begriffsvielfalt 8
2.2 Internes versus Externes Outsourcing 9
2.3 Ausgliederung versus Auslagerung 9
2.4 Make Or Buy 11
2.5 Definition 11
3. Informationstechnik und Unternehmen 12
3.1 Die IT-Implementierung im Unternehmen 12
3.2 Exogene Einflüsse auf die IT 14
3.2.1. Globalisierung der Märkte 14
3.2.2. Erhöhte Fusionsbereitschaft 14
3.2.3. Technologische Entwicklung 15
3.3 Endogene Einflüsse auf die IT 15
3.3.1 Komplexität der IT-Systeme 15
3.3.2 Kostenanstieg 16
3.3.3 Personalgewinnung 17
3.3.4 Ausfallgefahr 17
3.4 Grundsätzliche Motivation für ein IT-Outsourcing 18
3.4.1 Ausrichtung auf Kernkompetenzen 18
3.4.2 Explizite Gründe für IT-Outsourcing 19
3.4.3 Varianten des Outsourcing 22
4. Der IT-Outsourcing Prozeß 25
4.1 Phasen des Outsourcing 26
4.2 Chancen und Risiken der Outsourcing-Phasen 30
4.3 Konzepte zur Entscheidungsfindung 31
4.3.1 Ausgangslage 31
4.3.2 Die Transaktionskostenanalyse 32
4.3.3 IT-Controlling 35
4.3.4 Anforderungen an den Anbieter 38
5. IT-Outsourcing im Wandel 40
5.1 Business Process Outsourcing 40
5.2 Risk-Sharing-Pricing 44
5.3 Beratereinsatz 46
5.4 Account Manager 48
5.5 Innovationsmanagement 49
6. Chancen und Risiken 50
6.1 Positive und negative Aspekte des IT-Outsourcing 50
6.2 Insourcing after the Outsourcing 52
7. Marktdarstellung 54
7.1 Quantitative Marktdaten 54
7.2 Ausgewählte IT-Outsourcing-Anbieter 57
8. Schlußbetrachtung 58
ANLAGEN 60
LITERATURVERZEICHNIS 68
Erklärung 75

Automatisiert erstellter Textauszug:

reicht, um eine endgültige Entscheidung zugunsten eines IT-Outsourcing zu treffen: Weder ist der für die Abzinsung benötigte Zinssatz mit hinreichender Sicherheit vorauszusagen, noch wird berücksichtigt, daß selbsterstellte (Individual-) Software gemäß Paragraph 248 Abs. 2 HGB gar nicht in der Bilanz aktiviert werden darf. Das Verfahren der Nutzwertanalyse wägt unterschiedliche Handlungsmöglichkeiten gegeneinander ab. Die Alternativen werden hinsichtlich der von den Verantwortlichen für wichtig erachteten Kriterien zahlenmäßig bewertet. Diese Bewertung wird nach einem vorher festgelegten Schlüssel gewichtet. Die Summe der gewichteten Kriterien ergibt dann den eigentlichen Nutzwert. Je höher die Summe ist, desto höher ist auch der Nutzwert. Bei dem Ansatz der Information Economics werden Begriffe wie „Benefit“ und „Value“ gebraucht. Unter Benefit werden monetäre Werte verstanden, wohingegen Values nicht-monetäre Werte, wie Image oder Kundenzufriedenheit, repräsentieren. Letztere stehen im Vordergrund dieser Betrachtung. Daraufhin erfolgt ein Vergleich mit ähnlich gelagerten Risiken wie der Wahrscheinlichkeit von Nachinvestitionen in die neue IT-Struktur oder der Wahrscheinlichkeit, daß die ITImplementierung fehlschlagen könnte. Die Erfolgsfaktorenanalyse der Post-Implementation Evaluation dient der ganzheitlichen Bewertung des IT-Einsatzes im Unternehmen. Bisher erfolgte nur eine Analyse einzelner Erfolgsfaktoren wie Kosteneffizienz und Benutzerzufriedenheit. In Zukunft sollen auch deren Beziehungsgeflechte nach Wirkungsintensität und Wirkungsrichtung miteinbezogen werden. In Kennzahlensystemen erfolgt eine Verknüpfung von mehreren Unternehmenskennzahlen, die letztendlich in einer Spitzenkennzahl münden. Bekanntes Beispiel ist der Return On Investment, der sich aus mehr als zwanzig Einzel-(Kenn)-Zahlen zusammensetzt. Das Prozeßkennzahlensystem des IT-Controlling ist als „Performance-Measurement-System“ ausgerichtet, d. h. es berücksichtigt in verstärktem Maße Kennzahlen, die nicht-monetär ausgerichtet sind. Anhand dieser Kennzahlen soll die Leistungsfähigkeit der IT-Systeme beurteilt und über deren weiteren Einsatz entschieden werden können. Das Prozeß-Benchmarking vergleicht die Leistung verschiedener Hard- und Softwarevarianten im Geschäftsprozeßeinsatz. Hier werden das Handling und die technisch-organisatorische Ausgestaltung festgestellt. Anhand der Ergebnisse kann die Einhaltung der Soll-Vorgaben überprüft werden und eine Entscheidung über den Weiterbetrieb getroffen werden. [...]

Soll das IT-Controlling zu einer Entscheidungsfindung beitragen, so müssen die Funktionsweisen seiner Instrumente bekannt sein. Ihre jeweiligen Hauptmerkmale werden deshalb an dieser Stelle kurz dargestellt: Buhl71 fordert schon 1993 die Anwendung finanzwirtschaftlicher Modelle wie die Kapitalwertbetrachtung in Verbindung mit steuerlichen Vorteilen, um zu einer IT-Outsourcing-Entscheidung zu gelangen. Er beurteilt die Eigenerstellung einer IT-Leistung als einmalige Auszahlung im Verbund mit einer Aktivierung der Hardware und Software. Durch die jährliche Absetzung für Abnutzung erlangt das Unternehmen eine Steuerersparnis. Beim Outsourcing stehen dieser Steuerersparnis wiederkehrende Auszahlungen für den Dienstleister entgegen. Diese Aufwendungen können ebenfalls steuerlich geltend gemacht werden. Die zukünftigen Auszahlungen und Steuergutschriften werden nun unter Zuhilfenahme der Kapitalwertmethode auf den heutigen Wert abgezinst und somit vergleichbar gemacht. Kritisch anzumerken ist, daß dieser Ansatz alleine nicht aus71 [...]

4.3.3. IT-Controlling66 Der gesamte Outsourcing-Prozeß wird von der Frage nach der Wirtschaftlichkeit der IT-Lösung angetrieben. Noch Anfang der neunziger Jahre brachten empirische Studien zutage, daß zwischen dem Aufwand für die Informationstechnologie und der eigentlichen Produktivität des Unternehmens kein meßbarer Zusammenhang besteht. „The relationship between information technology (IT) and productivity is widely discussed but little understood.“67 Diese fehlende Korrelation wurde folglich als „Produktivitätsparadoxon der IT“ bezeichnet.68 Als Schwachstelle der alten Untersuchungsmethode erwies sich die mangelnde integrale und vernetzte Sichtweise – die Folge war ein „Mismeasurement of outputs and inputs“.69 Neuere Studien hingegen, deren Beurteilungsschwerpunkte in der Geschäftsprozeßanalyse liegen, beweisen die positive Beeinflussung der Leistungsfähigkeit des Unternehmens durch den IT-Einsatz.70 Das IT-Controlling stellt als steuerndes [...]

Arbeit zitieren:
Cohnen, René September 1999: Evaluierung des Outsourcing der Informationstechnologie hinsichtlich der Vorgehensweise, der Chancen und Risiken sowie der aktuellen Marktsituation, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Outsourcing, Informationstechnologie, IT, Wirtschaftsinformatik, Marketing

Entdecken Sie mehr zum Thema

diplom.de
Bachelor + Master Publishing

Hermannstal 119 k
22119 Hamburg

Fon: +49 (0) 40 655992-0
Fax: +49 (0) 40 655992-22

Service-Telefon

Rufen Sie uns an:
+49 (0) 40 655992-0

Mo-Fr
09.00-16.00 Uhr

diplom.de in den Medien

Folgen Sie uns bei Twitter & werden Sie diplom.de-Fan bei Facebook!
Schreibtipps unserer Lektoren, Neuigkeiten aus dem Verlagsalltag und das Expertenwissen unserer Autoren als Tweet & Post!
Wir freuen uns auf Sie!

diplom.de BACHELOR + MASTER PUBLISHING

Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Magisterarbeiten, Dissertationen und andere Abschlussarbeiten aus allen Fachbereichen und Hochschulen können Sie bei uns als eBook sofort per Download beziehen oder sich auf CD oder als Buch zusenden lassen. Seit mehr als 15 Jahren ist diplom.de der seriöse, professionelle und erfolgreiche Partner für die Veröffentlichung wissenschaftlicher Abschlussarbeiten.

© Diplomica Verlag GmbH 1996-2011, AG Hamburg HRB 80293 - GF Björn Bedey, USt-IdNr.: DE214910002 - Verkehrsnummer: 12285 - Impressum
Index der Arbeiten - Index der Autoren