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Evaluierung des Microsoft .NET Content Management Server 2002

Evaluierung des Microsoft .NET Content Management Server 2002
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Massimo Sassanelli
  • Abgabedatum: Februar 2004
  • Umfang: 115 Seiten
  • Dateigröße: 3,5 MB
  • Note: 1,7
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Konstanz Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-8277-0
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-8277-0 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-8277-0 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Sassanelli, Massimo Februar 2004: Evaluierung des Microsoft .NET Content Management Server 2002, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: CMS, ASP.NET, XML, XSL-FO, Internet

Diplomarbeit von Massimo Sassanelli

Problemstellung:

Der Microsoft Content Management Server 2002 wurde bei der Firma TechniData AG, Markdorf im Rahmen einer sechs-monatigen Diplomarbeit evaluiert. Der Erfahrungsbericht kann Unternehmen der IT-Branche als Entscheidungshilfe zur Realisierung von .NET-basierten Content Management-Lösungen dienen.

Funktionen und Ausprägungen von Content Management Systemen werden ausführlich dargestellt, außerdem die notwendigen Grundkenntnisse der .NET-Technologie. Auf diesen Grundlagen erfolgt die Untersuchung und Bewertung des Produktes. Herausragende Eigenschaften des MCMS 2002 sind die gute Integration in die Micosoft Server Familie, die umfangreiche API und die Unterstützung aktueller Technologien, wie XML und Web Services. Negativ zu bewerten sind das eingeschränkte Content Modell, unzureichende technische Realisierungsmöglichkeiten für das Cross Media Pulishing, mangelnde Verbreitung und ungenügendes Marketing von Microsoft. Es wurde eine Beispielanwendung zur dynamischen Generierung von Umweltberichten und deren Publikation in HTML-Form und PDF-Dokumenten realisiert. Die PDF-Dokumente werden durch einen XSL-FO Prozessor generiert. Bei der Realisierung des Projektes fielen viele softwaretechnische Schwachpunkte auf, so ist z.B. keine Vererbung und Komposition der Channel-Klasse in eigenen Klassen möglich, ebenso keine Erweiterungsmöglichkeit des Workflows um Prozesse vor der Erfassung bzw. nach der Publizierung und keine direkte Integration der Generierung von PDF-Dokumenten.

Inhaltsverzeichnis:

1. CONTENT MANAGEMENT SYSTEME 1
1.1 BEGRIFFSDEFINITION 1
1.2 ENTWICKLUNGSSTADIEN DER WCMS 2
1.2.1 WCMS der ersten Generation 2
1.2.2 WCMS der zweiten Generation 3
1.2.3 WCMS der dritten Generation 3
1.2.4 Zukunftsaussichten 3
1.2.5 CMS und andere Softwaredomänen 4
1.2.6 Typen von CMS 5
1.3 CONTENT 6
1.3.1 Begriffsbestimmung 6
1.3.2 Content Life Cycle 7
1.3.3 Merkmale von Content 8
1.3.4 Digitale Assets 8
1.4 CONTENT MANAGEMENT 9
1.5 DOKUMENT 10
1.6 PUBLISHING 10
1.6.1 Strukturiertes Publishing 11
1.7 DIE KOMPONENTEN EINES CMS 12
1.7.1 Assetmanagement 12
1.7.2 Workflow 15
1.7.3 Import- und Exportschnittstellen 16
1.7.4 Benutzer- und Zugriffsverwaltung 16
1.7.5 APIs 18
1.8 ARCHITEKTURKONZEPTE 18
1.8.1 Server-Architekturen 18
1.8.2 Portale 20
1.8.3 Plattformverfügbarkeit 21
1.8.4 Erweiterbarkeit 21
1.8.5 XML-Integration 21
1.8.6 Open Source 22
1.8.7 Integration von Drittsystemen 22
1.8.8 Content Syndication 23
1.9 EXKURS: CONTENT 23
2. .NET 25
2.1 EINFÜHRUNG 25
2.2 DIE.NET-STRATEGIE 26
2.3 DAS .NET-FRAMEWORK 26
2.4 COMMON LANGUAGE RUNTIME 27
2.4.1 Sprachunabhängigkeit 27
2.4.2 MSIL 27
2.5 ASSEMBLIES 28
2.5.1 Statische und dynamische Assemblies 29
2.5.2 Versionierung 30
2.6 DIE BASE CLASS LIBRARY 30
2.6.1 System.Xml 30
2.6.2 System.Data 31
2.6.3 System.Runtime 31
2.6.4 System.EnterpriseServices 32
2.6.5 System.Collection 32
2.6.6 System.Drawing 32
2.6.7 System.Web 32
2.7 ASP.NET 32
2.7.1 Architektur 32
2.7.2 Code-Behind-Modell 33
2.7.3 Web-Server-Steuerelemente 35
2.7.4 Zustandsverwaltung 37
2.7.5 Konfigurationsdateien 39
2.7.6 Global.asax 40
2.7.7 Sicherheit 40
2.8 .NET ENTERPRISE SERVER 40
2.8.1 BizTalk Server 2000 41
2.8.2 Application Center 2000 41
2.8.3 Host Integration Server (HIS) 2000 41
2.8.4 SQL Server 2000 41
2.8.5 Exchange Server 2000 41
2.8.6 Mobile Information Server 2001 41
2.8.7 Internet Security and Acceleration Server (ISA) 2000 41
2.8.8 Content Management Server (MCMS) 2002 42
2.9 ZUSAMMENFASSUNG .NET 42
3. MICROSOFT CONTENT MANAGEMENT SERVER 2002 43
3.1 EINFÜHRUNG 43
3.2 GESCHICHTE 43
3.3 MCMS 2002 ARCHITEKTUR 43
3.3.1 Server Configuration Application (SCA) 46
3.3.2 Database Configuration Application (DCA) 46
3.3.3 Caching-Mechanismen 46
3.4 BENUTZERKONZEPT 47
3.4.1 Rollen (User Roles) 47
3.4.2 Benutzergruppen (Right Groups) 49
3.4.3 Authentifizierung und Autorisierung 49
3.5 KOMPONENTENKONZEPT 51
3.5.1 Container 52
3.5.2 Templates 56
3.5.3 Placeholder 58
3.5.4 Connected Pages und Connected Templates 60
3.6 SITE MANAGER 61
3.7 ERZEUGEN UND PUBLIZIEREN VON CONTENT 62
3.7.1 Publikation über den IIS 62
3.7.2 Web Author Console 62
3.7.3 Authoring Connector 63
3.7.4 Presentation Mode und Authoring Mode 63
3.7.5 Zeitgesteuertes Publizieren 65
3.8 WORKFLOW 66
3.8.1 Versionsverwaltung und Archivierung 67
3.9 PUBLISHING API (PAPI) 68
3.9.1 .Publishing Namespace 68
3.9.2 .Web Namespace 69
3.9.3 .WebControls Namespace 69
3.10 VISUAL STUDIO ALS ENTWICKLUNGSUMGEBUNG 70
3.11 MEHRSPRACHIGKEIT 70
3.12 SKALIERBARKEIT 71
3.13 INTEGRATION 71
3.14 STABILITÄT UND PERFORMANCE 72
3.15 LIZENZIERUNG UND KOSTEN 72
3.16 INSTALLATIONSVORGANG 72
3.16.1 Hardware- und Betriebssystemvoraussetzungen 73
3.16.2 Softwarevoraussetzungen 73
3.17 ZUSAMMENFASSUNG MCMS 2002 74
4. BEISPIELPROJEKT BUP 77
4.1 AUFGABENSTELLUNG 77
4.2 VORGEHENSWEISE 77
4.3 BERICHTAUFBAU 78
4.4 NAVIGATION 80
4.5 WORKFLOW 82
4.6 DIE BUPLIBRARY 85
4.6.1 Darstellen der Berichtstruktur 85
4.6.2 BUPChannelCollection-Klassen 87
4.6.3 BUPContext 88
4.6.4 Performanzsteigerung 88
4.7 ADMINISTRATIONS-TOOL (ADMINTOOL) 89
4.7.1 Funktionaliät 90
4.7.2 BUPCommands 91
4.7.3 Kapitelstruktur administrieren 93
4.8 BENUTZERVERWALTUNG 96
4.8.1 Benutzergruppen 96
4.8.2 Authentifizierung 97
4.9 CROSS MEDIA PUBLISHING AM BEISPIEL VON PDF-DOKUMENTEN 99
4.9.1 Sammeln und Strukturieren der Inhalte 99
4.9.2 Umwandlung in das PDF-Format 100
4.9.3 Integration in den Workflow 102
4.9.4 Zusammenfassung: Cross Media Publishing 103
4.10 PROBLEME UND ERFAHRUNGEN 103
4.11 DARSTELLUNG EXTERNER DATEN 105
5. NUTZEN DER ARBEIT 107
6. ANHANG 109
6.1 DAS ICE - PROTOKOLL 109
ABBILDUNGSVERZEICHNIS 111
TABELLENVERZEICHNIS 113
LISTING 115
LITERATURVERZEICHNIS 117

Automatisiert erstellter Textauszug:

Die Abb. 3-3 stellt diese Gruppen und ihre Beziehungen untereinander dar. Wie man erkennen kann gibt es drei Teile, welche jeweils eine hierarchische Struktur bilden. Die Hauptkomponenten bilden dabei die drei Container: Channel, Template Gallery und Resource Gallery. Ihre Eigenschaften wie Zugriffsbeschränkung oder zeitabhängiges Publizieren haben allgemeinen Charakter und beziehen sich auch auf alle Kindelemente. Content-Objekte hingegen dienen nicht der Organisation des Aufbaus, sondern vielmehr als Träger der zu publizierenden Inhalte. Sie bilden die Zugriffsschnittstelle zu den im Content Repository gespeicherten Inhalten und bieten Möglichkeiten diese zu erstellen, manipulieren, lesen und zu löschen. Ihre Eigenschaften werden über ihre jeweiligen Definitionskomponenten beschrieben. Definitionskomponenten bilden demnach bildlich beschrieben eine Art Hülle um Content-Objekte. Dies hat den Vorteil, dass Content-Objekte mit derselben Definition gleich behandelt werden können. Dies ist beispielsweise dann wichtig, wenn Inhalte, die sich in Placeholder-Objekten befinden auf mehreren Seiten angezeigt werden sollen (näheres s. Kap. 3.5.4 über Connected Pages). Zum Schluss gibt es noch die Vorlagekomponenten. Über sie wird das Erscheinungsbild der Content-Objekte definiert. Sie sind die einzigen Komponenten, welche nicht im Content Repository, sondern im Dateisystem eines Rechners oder Netzwerks liegen. Zu ihnen gehören die Template-Dateien, in diesem Fall eine .aspx-Datei, und Placeholder-Controls, bei denen es sich um ASP.NET-Custom Controls zur Darstellung von Inhalten handelt. [...]

Ein Benutzer kann nicht direkt eine Rolle zugewiesen werden. Der Grund hierfür ist, dass man die Rollen auf einzelne Container-Objekte wie Channels, Template Galleries und Resource Galleries beschränken möchte. Daher ist es nötig mehrere Instanzen einer Rolle erzeugen zu können. Dies geschieht mithilfe der Benutzergruppen (Right Groups). Eine Right Group besitzt ein oder mehrere Benutzer. In den meisten Fällen handelt es sich bei Benutzern um NT-Domänen-Accounts oder lokale Accounts. Jede Right Group gehört genau einer User Role an und beschreibt die Aufgaben der Benutzer. Ein Benutzer hingegen kann mehreren Right Groups angehören. Somit sind unterschiedliche Szenarien denkbar: • Ein Benutzer kann Autor zweier Channels sein. • Ein Benutzer kann Autor in einem Channel und Moderator in einem anderen sein. • User Roles können sich überschneiden: Ein Benutzer kann beispielsweise Autor und Editor gleichzeitig für ein Channel sein. Eine Ausnahme bildet die Administrator-Rolle. Sie benutzt standardmäßig eine einzige Benutzergruppe. Sie heißt ebenfalls Administrator und wird bei der Installation automatisch erzeugt. Sie kann nicht gelöscht werden und muss mindestens einen Benutzer enthalten. User Groups können nur über den Site Manager verwaltet werden. Es gibt keine API, die die Möglichkeit bietet, diese Aufgaben auch auf Codeebene anzugehen. [...]

Moderatoren Moderatoren stehen am Ende des Publishing Workflows. Sie bilden neben den Editoren eine weitere Kontrollinstanz. Zu den Aufgaben, die auch ein Editor löst, sollen sie die Publikationseigenschaften der Seiten überprüfen, korrigieren und die Seite veröffentlichen. Sollten sie, aus welchem Grund auch immer, mit dem vorgelegten Ergebnis unzufrieden sein, so können sie die Veränderungen ablehnen und wieder an den entsprechenden Author zurückschicken (s. Kap. 3.8). Subscriber Subscriber sind alle Benutzer, die die Seiten nur besuchen sollen. Sie nehmen nicht am Publikationsprozess teil und besitzen nur Leserechte auf die Seiten, Inhalte und Ressourcen. Alle anderen Rollen besitzen automatisch auch Subscriber-Rechte auf die zugewiesenen Channels. Indem mehrere Benutzergruppen die Subscriber-Rolle zugewiesen bekommen, ist es möglich den Lesezugriff auf einzelne Channels zu beschränken. So kann beispielsweise die Site in einen internen Bereich für Mitarbeiter und einen externen Bereich für Kunden geteilt werden. [...]

Arbeit zitieren:
Sassanelli, Massimo Februar 2004: Evaluierung des Microsoft .NET Content Management Server 2002, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
CMS, ASP.NET, XML, XSL-FO, Internet

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