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Evaluation von Lehr- und Lernprozessen als Beitrag zur Entwicklung der Unterrichtsqualität

Evaluation von Lehr- und Lernprozessen als Beitrag zur Entwicklung der Unterrichtsqualität
Über dieses Buch
  • Art: Staatsexamensarbeit
  • Autor: Patrick Eckert
  • Abgabedatum: August 2007
  • Umfang: 137 Seiten
  • Dateigröße: 899,5 KB
  • Note: 1,3
  • Institution / Hochschule: Technische Universität Darmstadt Deutschland
  • Bibliografie: ca. 67
  • ISBN (eBook): 978-3-8366-1679-9
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Eckert, Patrick August 2007: Evaluation von Lehr- und Lernprozessen als Beitrag zur Entwicklung der Unterrichtsqualität, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Diagnostik, Unterricht, Unterrichtsqualität, Lehrprozess, Lernprozess

Staatsexamensarbeit von Patrick Eckert

Einleitung:

‘Evaluation als wissenschaftlich gestütztes Verfahren zur Beschreibung und Bewertung von Programmen, Maßnahmen und Organisationen bzw. Organisationsabläufen hat in den vergangenen Jahren eine starke Bedeutungszunahme in Deutschland erfahren’.

Wie an diesem Zitat schon zu erkennen ist, handelt das Thema der vorliegenden wissenschaftlichen Hausarbeit von einem sehr aktuellen wissenschaftlichen Bereich, der immer mehr in die Organisation Schule eindringt. Schule steht seit einiger Zeit, spätestens seit PISA 2000 international, immer häufiger im Mittelpunkt öffentlicher und politischer Diskussionen. Schulsystem, Schüler- und Lehrerleistungen, Unterricht und dessen Qualität, Schulleitung und alle anderen Bereiche der Schule werden empirisch untersucht und sollen verbessert werden. Doch wie untersucht man die Qualität von Unterricht, oder noch spezieller, wie soll die Qualität und der Gebrauch verschiedener, von der Lehrkraft eingesetzter, Methoden untersucht und bewertet werden?

Nachdem die Situation der deutschen Schulen im Jahr 2000 sehr deutlich wurde, und im Rahmen der OECD Studie festgestellt wurde, dass die Schülerinnen und Schüler deutscher Schulen im internationalen Vergleich lediglich noch mittelmäßig oder schlechter abschneiden, mussten Lösungen gefunden werden, die Bildungsmisere schnell abzuwenden und die Schülerinnen und Schüler des Landes der Dichter und Denker wieder an die internationale Bildungsspitze, zur Bildungselite, zu bringen.

‘Die PISA-Studie stuft knapp 10 Prozent der fünfzehnjährigen Schüler in Deutschland als so genannte funktionale Analphabeten ein, junge Menschen die kaum mehr als einige Dutzend Wörter lesen (und schreiben) können. Weitere 13 Prozent können bestenfalls auf einfachstem Grundschulniveau lesen’.

Die Kultusministerkonferenz sowie die Bundesminister in den Ressorts für Bildung und Finanzen reagierten auf die Ergebnisse und suchten gemeinsam mit ihren Beratern nach Lösungen.

‘Landauf, landab ertönt der Ruf nach Unterrichtsevaluation. Unterschiedliche Motive und Ziele stecken dahinter. Schulbehörden verfolgen andere Ziele als Elternvertreter und Lehrpersonen und Schüler wiederum andere’.

Ein Begriff, der in den vergangenen Jahren im Zusammenhang mit Bildung und der Verbesserung dieser immer häufiger genannt wurde und genannt wird, ist Evaluation.

‘Evaluation von Unterricht bezeichnet (damit) den Versuch, mit Hilfe von Befragungen und Beobachtungen die schrittweise Realisierung neuer Unterrichtsmethoden und die kleinschrittige Entwicklung von Kompetenzen bei Schülerinnen und Schülern zu erfassen’.

Zu den Kompetenzen gehören vor allem die sog. Schlüsselkompetenzen wie: ‘Methodenkompetenz, Kommunikationskompetenz und Teamkompetenz.’ Evaluation befasst sich folglich mit Unterricht, aus Sicht der Schüler, die die Schlüsselkompetenzen entwickeln sollen, aber dadurch auch aus Sicht der Lehrkräfte, die den Schülern das Angebot machen müssen Schlüsselqualifikationen zu entwickeln und fachliche Inhalte zu erlernen.

Es ist wichtig, dass sich nicht nur die wissenschaftlichen Institute an den Universitäten mit der Qualität der Schule befassen, sondern auch die Schulen selbst.

Daher wurde die vorliegende wissenschaftliche Studienarbeit zum ersten Staatsexamen LaG zum Thema Evaluation von Lehr- und Lernprozessen als Beitrag zur Entwicklung von Unterrichtsqualität verfasst. Die Aktualität des Themas verdeutlicht, wie wichtig die Evaluation im Bildungssektor ist. Qualität und Evaluation müssen in Schulen gebracht werden. Die wissenschaftliche Hausarbeit ist somit ein Beitrag zu Befassung der Schule mit Qualität.

Die Studienarbeit ist in drei Teile gegliedert, Teil eins befasst sich mit der Theorie die hinter dem Themengebiet Evaluation steht, Teil zwei ist der empirische Teil der Arbeit und in Teil drei ist das Fazit zu finden.

Der theoretische Teil beginnt mit dem Versuch einer Definition des Begriffs Evaluation. Eine begriffliche Erläuterung erscheint bei einem so weiten Feld, wie es die Evaluation darstellt, sehr wichtig. Außerdem werden die verschiedenen Formen der Evaluation aufgezeigt und jeweils kurz erläutert. Natürlich dürfen die Standards der DeGEval im theoretischen Teil nicht fehlen. Als weitere Vorbereitung auf den empirischen Teil werden verschiedene Möglichkeiten der Datenerhebung vorgestellt und kurz erklärt.

Neben der Evaluation ist die pädagogische Diagnostik ins Zentrum der Diskussion um Bildung und Schule gerückt. Da die Grenze zwischen Evaluation und pädagogischer Diagnostik kaum zu erkennen ist, aber eine fehlende Unterscheidung das Ziel der praktisch durchgeführten Evaluation entrücken würde, wurde eine Abgrenzung im theoretischen Teil vorgenommen.

Der erste Teil der Arbeit endet mit dem Begriff des guten Unterrichts. Was ist guter Unterricht? Das ist der zentrale Punkt der durchgeführten Evaluation und soll theoretisch erläutert werden.

Im zweiten Teil werden die theoretischen Grundlagen der Evaluation mit praktischen Ergebnissen untermauert. Das Evaluationsziel, die Beteiligten, die Form der Evaluation, die Erhebungen, die Daten und Ergebnisse werden aufgezeigt und analysiert.

Am Ende der Arbeit steht das Fazit. Hier werden aktuelle Diskussionen um Schulinspektion in Hessen, sowie einzelne Aspekte des theoretischen Teils der Arbeit mit den Ergebnissen der Erhebung verglichen. Außerdem beinhaltet das Fazit auch die Diskussionsergebnisse aus den beiden Klassen, die an der Erhebung maßgeblich beteiligt waren. In diesem Teil der Arbeit können theoretische Aspekte mit Hilfe praktischer Ergebnisse be- oder widerlegt werden.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung 5
2. Evaluation - Lehr- und Lernprozesse 8
2.1 Begriffsreflektion 8
2.2 Das kann Evaluation leisten 10
2.3 Formen der Evaluation 13
2.3.1 Formative Evaluation 13
2.3.2 Summative Evaluation 14
2.3.3 Interne Evaluation 15
2.3.4 Externe Evaluation 16
2.3.5 Peer - Evaluation - Kritische Freunde 17
2.4 Standards für Evaluation 19
2.5 Mögliche Methoden der Datenerhebung 21
2.6 Konflikte der Evaluation 22
2.7 Abgrenzung zur Diagnostik 24
2.8 Lehr - und Lernprozesse 26
2.9 Der Unterricht 27
2.9.1 Die Ziele von Unterricht 28
2.9.2 Die Unterrichtsqualität 29
3. Evaluation von Lehr - und Lernprozessen im Fach Geschichte 37
3.1 Das Evaluationsziel 38
3.1.1 Die Beteiligten und die Vorgehensweise 39
3.1.2 Die Form der durchgeführten Evaluation 40
3.1.3 Die beiden Erhebungen 42
3.2 Darstellung und Analyse der Ergebnisse 47
3.2.1 Eingangserhebung 47
3.2.2 Abschlusserhebung 54
3.2.3 Besonderheiten 64
3.2.4 Erfolgreiche Methoden 65
3.2.5 Abschlussgespräch und die Resonanz von Lehrern und Schülern auf die Ergebnisse 67
3.2.6 Erfolgsfaktoren für eine bessere Unterrichtsqualität 70
4. Fazit: Aufgreifen der aktuellen Diskussion und ein Ausblick 70
5. Literaturangaben 70
6. Anhang 70
6.1 Personenregister, der in der Arbeit benannten Personen: 70
6.2 Abbildungsverzeichnis 70
6.3 Schriftverkehr Schulleitung, Eltern, Schüler 70
6.4 Fragebogen Eingangserhebung 70
6.5 Fragebogen Abschlusserhebung 70
6.6 Ergebnisse der Eingangserhebung 70
6.6.1 Teil 1 der Befragung: Klasse 11a 70
6.6.2 Teil 1 der Befragung: Klasse 11b 70
6.6.3 Teil 1 der Befragung: Gesamtergebnis Klassen 11a und 11b 70
6.7 Ergebnisse der Abschlusserhebung 70
6.7.1 Teil 2 der Befragung: Klasse 11a 70
6.7.2 Teil 2 der Befragung: Klasse 11b 70
6.7.3 Teil 2 der Befragung: Klassen 11a und 11b gesamt 70
6.8 Grafiken zu den Evaluationsergebnissen 70
6.8.1 Grafiken zu den Ergebnissen der Befragung von Klasse 11a 70
6.8.2 Grafiken zu den Ergebnissen der Befragung von Klasse 11b 70
6.8.3 Grafiken zu den Gesamtergebnissen der Befragung 70

Textprobe:

Kapitel 3.2, Darstellung und Analyse der Ergebnisse:

Eingangserhebung:

Bevor die Ergebnisse der Eingangserhebung hier dargestellt werden noch einige Hinweise zum praktischen Ablauf der Eingangserhebung in den beiden Kursen. Zunächst wurde mit den Schülern kurz über den Begriff Evaluation gesprochen, die Bedeutung des Begriffs und die Bedeutung einer Evaluation in der Schule. In beiden Kursen waren die Schüler schnell mit der Durchführung einverstanden und fanden es sehr interessant den eigenen Unterricht selbst untersuchen zu dürfen. Zitat eines Schülers: ‚Wir durften so etwas noch nie machen.’ Dieses Zitat bestätigt den Mangel an Evaluation in Bildungseinrichtungen, der im Theorieteil beschrieben wurde. Im Anschluss daran hatten die Schüler 10 Minuten Zeit um die Fragen zu beantworten. Die geplante Zeit genügte, so dass kein Schüler unter zeitlichem Druck die Fragen beantworten musste und dann womöglich die Ergebnisse dadurch verfälscht würden. Um den zeitlichen Rahmen abzustecken, fand im Vorfeld ein Testdurchlauf mit einem Schüler der gleichen Altersstufe statt. Dieser hatte mit den gestellten Fragen keine Verständnisprobleme und benötigte ca. 10 Minuten. Dadurch musste der Fragenbogen nicht weiter verändert werden. Nachdem alle Fragebögen ausgefüllt waren wurden die Ergebnisse mit Hilfe des Fragebogenprogramms Grafstat2, ausgehändigt von der Bundeszentrale für politische Bildung, ausgewertet.

Die Erhebung wurde sowohl nach Kursen getrennt als auch gemeinsam ausgewertet.

Die Schüler hatten bei allen 40 Fragen jeweils vier Möglichkeiten zu antworten: ‘Trifft immer zu, trifft meist zu, trifft selten zu, trifft nie zu’. Die Antworten der Schüler müssen für die Analyse ‘übersetzt’ werden. Denn die Aussage ‘trifft meist zu’ dass der Unterricht von der Lehrkraft geplant wird hat für die Qualität des Unterrichts noch keine besondere Bedeutung. In der Übertragung der Aussage bedeutet es, dass mit steigender Anzahl der Aussagen ‘trifft immer zu, trifft meist zu’ die Qualität des Unterrichts gut bzw. besser ist. Die steigende Antworten mit den Möglichkeiten ‘trifft selten zu’ oder ‘trifft nie zu’ hingegen bedeutet in diesen Bereichen einen weniger guten Beitrag dieses Teils zur Unterrichtsqualität. In der Analyse sollten keine Missverständnisse auftreten, aus diesen Grund wird die ‘Übersetzung’ der Antwortmöglichkeiten an dieser Stelle definiert:

- Trifft immer zu = Sehr gut für die Unterrichtsqualität.

- Trifft meist zu = Gut für die Unterrichtsqualität.

- Trifft selten zu = Weniger gut für die Unterrichtsqualität.

- Trifft nie zu = Schlecht für die Unterrichtsqualität.

Im Folgenden werden die Teile A-F zunächst nach Kursen getrennt ausgewertet. Hier werden jedoch nicht alle 40 Fragen aufgezeigt, vielmehr werden die Teilgebiete als ‘Gesamtpaket’ ausgewertet. So wurde z.B. im Teilgebiet A ein Durchschnittswert aller 9 Fragen errechnet. In den Teilgebieten B-F wurden genauso jeweils die Durchschnittswerte der Fragen errechnet. Da jedes Teilgebiet an sich einen Teil zur Qualität des Unterrichts beträgt, muss auch jedes Teilgebiet zunächst isoliert dargestellt werden. In dieser Isolation kann keines der Gebiete bleiben, da alle zusammen die Qualität des Unterrichts bestimmen. Die einzelnen Fragen können nicht alle erläutert werden, einzelne werden zwischen den beiden Kursen verglichen um Gemeinsamkeiten aufzuzeigen. Es ist auch nicht das Ziel dieser Evaluation alle einzelnen Fragen zu analysieren, sondern den gesamten Beitrag der einzelnen Teilgebiete zur Qualität des Unterrichts.

Zunächst zum Kurs 11a:

Teil A: Hier antworteten die Schüler im Durchschnitt aller 9 Fragen mit 1,91. ‘Trifft meist zu’ war hier die meistgenutzte Antwort. Das bedeutet, dass der Kurs den Unterricht im Fach Geschichte als ‘gut strukturiert’ empfindet.

Teil B: Zur Errechnung eines Durchschnitts musste die Frage B2 herausgenommen werden, da sie inversibel ist und das Ergebnis verfälschen würde. Im Teil B antworteten die Schüler im Durchschnitt aller 4 genutzten Fragen mit 1,6. ‘Trifft meist zu’ war hier die meistgenutzte Antwort. Es ist eine Tendenz in Richtung ‘Trifft immer zu’ zu erkennen. Denn ‘trifft meist zu’ wurde in den 4 Fragen 45 mal genutzt, trifft immer zu wurde aber auch 42 mal genutzt. Das bedeutet, dass der Kurs die echte Lernzeit im Fach Geschichte als ‘gut oder besser’ empfindet.

Teil C: Hier antworteten die Schüler im Durchschnitt aller 6 Fragen mit 1,82. ‘Trifft meist zu’ war auch hier die meistgenutzte Antwort. Das bedeutet, dass die Schüler sich im Geschichtsunterricht als ‘gut motiviert’ fühlen.

Teil D: Hier antworteten die Schüler im Durchschnitt aller 13 Fragen mit 2,36. ‘Trifft meist zu’ war auch hier die meistgenutzte Antwort. Jedoch ist zu erkennen, dass die Tendenz eher in Richtung einer weniger guten Methodenvielfalt geht. Die Möglichkeit ‘Trifft meist zu’ wurde 107 mal genutzt. ‘Trifft selten zu’ wurde immerhin auch 73 mal genutzt. Die Schüler empfinden die Methodenvielfalt demnach als ‘noch gut’.

Teil E: Hier antworteten die Schüler im Durchschnitt aller 3 Fragen mit 1,71. ‘Trifft meist zu’ war die meistgenutzte Antwort. Hier ist eine Tendenz in die noch positivere Richtung zu erkennen. Genau wie in Teil B. Die Schüler empfinden die Transparenz der Leistungserwartung als ‘gut oder besser’.

Teil F: Hier antworteten die Schüler im Durchschnitt aller 4 Fragen mit 1,93. die Möglichkeit ‘trifft meist zu’ wurde am häufigsten genutzt. Die Schüler sind mit dem Raum demnach zufrieden und beschreiben ihn als ‘gut’ für den Geschichtsunterricht.

In einer Zusammenfassung der hier dargestellten Ergebnisse ist festzuhalten, dass die Teile B und E von den Schülern als gut bis besser beschrieben werden. Die Teile A, C und F werden als gut beschrieben, der Teil D als noch gut bis weniger gut. In der Eingangserhebung beschreiben die Schüler des Geschichtskurses 11a die Qualität des Unterrichts als ‘gut’. Diese Interpretation ist möglich, da die häufigsten Angaben ‘trifft meist zu’ waren und diese als ‘gut’ für die Unterrichtsqualität definiert wurden. Die Interpretation ist nicht als ‘guter Unterricht’ zu verstehen, da dieser, wie zuvor beschrieben von vielen weiteren Faktoren abhängig ist. Die Teile A-F im Fragebogen stehen jeweils für einen Bereich von Unterricht und wurden wie oben beschrieben, von den Schülern bewertet.

Kurs 11b:

Teil A: Hier antworteten die Schüler im Durchschnitt der 9 Fragen mit 2,25, ‘trifft meist zu’ war die häufigst genannte Antwort. Es ist jedoch eine Tendenz in Richtung ‘trifft selten zu’ zu erkennen. Das bedeutet, dass der Kurs die Struktur des Unterrichts als ‘noch gut’ bezeichnet.

Teil B: Hier antworteten die Schüler im Durchschnitt der 4 genutzten Fragen mit 2,27, ‘trifft meist zu’ war auch hier die häufigst genannte Antwort. Hier ist eine noch deutlichere Tendenz in Richtung ‘trifft selten zu’ zu erkennen. Folglich empfinden die Schüler die echte Lernzeit als ‘noch gut’.

Teil C: Hier antworteten die Schüler im Durchschnitt der 6 Fragen mit 2,16, ‘trifft meist zu’ wurde am häufigsten genannt. Die Motivation wird von den Schülern als ‘gut’ beschrieben. Im Vergleich mit den Teilen A und B eine, in Bezug auf die Qualität, bessere Beschreibung.

Teil D: Hier antworteten die Schüler im Durchschnitt der 13 Fragen mit 2,51 ‘trifft selten zu’. Die Schüler antworteten zwar häufiger mit ‘trifft meist zu’ (128) als mit ‘trifft selten zu’ (108), aber ‘trifft nie zu’ (68) lag deutlich vor ‘trifft immer zu’ (52). Dadurch empfinden die Schüler die Methodenvielfalt als eher ‘weniger gut’ für die Qualität des Unterrichts.

Teil E: Hier antworteten die Schüler im Durchschnitt der 3 Fragen mit 2,22, ‘trifft meist zu’. Die Transparenz der Leistungserwartung ist aus Sicht der Schüler ‘gut’ für die Qualität des Unterrichts.

Teil F: Hier antworteten die Schüler im Durchschnitt der 4 Fragen mit 1,93 ‘trifft meist zu’. Der Raum ist dementsprechend ‘gut’ für die Qualität des Geschichtsunterrichts.

In einer Zusammenfassung der hier dargestellten Ergebnisse ist festzuhalten, dass die Teile C, E und F von den Schülern als ‘gut’ beschrieben werden. Die Teile A und B werden als ‘noch gut’ beschrieben, der Teil D als ‘weniger gut’. In der Eingangserhebung beschreiben die Schüler des Geschichtskurses 11b die Qualität des Unterrichts als ‘noch gut’. Diese Interpretation ist möglich, da die häufigsten Angaben ‘trifft meist zu’ und ‘trifft selten zu’ waren und diese als ‘gut bis noch gut’ für die Unterrichtsqualität definiert wurden. Die Interpretation ist nicht als ‘guter Unterricht’ zu verstehen, da dieser, wie zuvor beschrieben von vielen weiteren Faktoren abhängig ist. Die Teile A-F im Fragebogen stehen jeweils für einen Bereich von Unterricht und wurden wie oben beschrieben, von den Schülern bewertet.

Arbeit zitieren:
Eckert, Patrick August 2007: Evaluation von Lehr- und Lernprozessen als Beitrag zur Entwicklung der Unterrichtsqualität, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Diagnostik, Unterricht, Unterrichtsqualität, Lehrprozess, Lernprozess

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