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Evaluation von Java Data Objects

Evaluation von Java Data Objects
Über dieses Buch
  • Art: Studienarbeit
  • Autor: Martin Uhlig
  • Abgabedatum: Januar 2002
  • Umfang: 68 Seiten
  • Dateigröße: 6,5 MB
  • Note: 1,3
  • Institution / Hochschule: Technische Universität Dresden Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-5035-9
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-5035-9 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-5035-9 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Uhlig, Martin Januar 2002: Evaluation von Java Data Objects, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Persistenz, Enterprise, Java Beans

Studienarbeit von Martin Uhlig

Einleitung:

Enterprise JavaBeans haben sich in jüngster Zeit zu einer Standardtechnologie für Enterprise-Anwendungen insbesondere im eBusiness-Bereich entwickelt. Dies liegt nicht zuletzt an der umfangreichen Unterstützung automatischer Persistenz durch Container-Managed Persistence. An vielen Spezifikationsänderungen zwischen den einzelnen EJB-Versionen wird aber auch ersichtlich, dass dieses Persistenzframework noch nicht vollständig ausgereift ist. Vor allem komplexe Abhängigkeiten zwischen Entity Beans verursachen häufig gravierende Probleme.

Eine faszinierende und vielversprechende Alternative zu Enterprise JavaBeans (insb. Entity Beans) scheint sich durch die Java Data Objects zu bieten. Insbesondere das Problem eines effizienten Persistenzframeworks mit vielen komplexen Beziehungen zwischen den „Entity“-Objekten wird hier adressiert.

Die vorliegende Arbeit bietet eine Einführung in Java Data Objects, gefolgt von einem Kapitel zu praktischen Erfahrungen beim Einsatz von Java Data Objects und Enterprise JavaBeans in einem Projekt, und schließt mit einem Vergleich zwischen Java Data Objects, Enterprise JavaBeans und CocoBase.

Die persistente Speicherung von Daten in Datenbanken, Dateisystemen, Hostumgebungen (allgemein Datenspeicher oder Enterprise Information System) ist Bestandteil fast jedes Softwaresystems.

Werden diese Anwendungen mit der Programmiersprache Java entwickelt, so repräsentieren Objekte im Hauptspeicher des Computers die Daten zur Lauf- zeit. Für die dauerhafte Speicherung dieser Daten gibt es verschiedene Ansätze, die jeweils spezifische Vor- und Nachteile aufweisen. Diese betreffen sowohl die technische Umsetzung als auch die Anwendbarkeit durch den Programmierer. Die derzeit primär eingesetzten Verfahren sind Serialisierung, Zugriff auf eine relationale Datenbank mittels SQL über JDBC (Java Database Connectivity), Enterprise JavaBeans (häufig ebenfalls im Zusammenspiel mit einer relationalen Datenbank und über SQL) und verschiedene, zueinander inkompatible Persistenzframeworks.

Obwohl sich beispielsweise die Serialisierung aus Anwendersicht relativ leicht benutzen lässt, leidet sie bei der Speicherung von komplexen Objektgraphen unter ihrer Inflexibilität.

Die Java Database Connectivity erfordert vom Programmierer das Erlernen einer deklarativen Anfragesprache (SQL), welche ein gänzlich anderes als das objekt-orientierte Programmierparadigma darstellt. Außerdem muss sich der Programmierer mit Datenbankspezifika (Tabellen, Relationen etc.) auskennen.

Enterprise JavaBeans (EJB) umfassen weit mehr als nur die Persistenz von Daten in Form der Entity Beans. So enthalten beispielsweise Session Beans die Geschäftslogik einer Anwendung, und es lassen sich auf einfache Art und Weise Transaktionen und Sicherheitsmechanismen benutzen. Allerdings erfordern die Enterprise JavaBeans vom Programmierer das Erlernen eines in einigen Punkten sehr komplexen Komponentenmodells.

Für diesen Beleg ist ausschließlich die Persistenzunterstützung durch Entity Beans von Interesse. Entity Beans nehmen dem Programmierer viel Arbeit bei der Persistenzverwaltung ab, erwiesen sich in der Vergangenheit aber als infle- xibel, wenn es um Beziehungen zwischen Objekten ging. Die Version 2.0 der EJB-Spezifikation verspricht einige Verbesserungen für diesen Kritikpunkt, was im Rahmen dieser Arbeit auch untersucht wurde.

Persistenzframeworks gestatten es einem Programmierer im Allgemeinen, mit gewöhnlichen Klassen und Objekten zu arbeiten, und sie kümmern sich weitgehend automatisch um die Umsetzung von Objekten nach (relationalen) Datenbanken. Es ist dabei nicht unbedingt nötig, dass der Programmierer über die mögliche Persistenz eines Objektes Bescheid weiß.

Allerdings gibt es mittlerweile eine Reihe konkurrierender Anbieter, deren Produkte untereinander inkompatibel sind. Damit ist es dem Benutzer solch eines Persistenzframeworks nicht möglich, bei geänderten Anforderungen auf ein anderes Framework umzusteigen, wie es zum Beispiel mit Produkten für Enterprise JavaBeans möglich ist.

Die Java Data Objects - Spezifikation hat nun zum Ziel, eine einheitliche API (Application Programming Interface) für Persistenzframeworks zur Verfügung zu stellen. Damit wäre es möglich, die besten Ansätze aus verschiedenen Welten (einfache Benutzbarkeit, austauschbare Implementierungen) zusammenzuführen [1, Kapitel 1.1].

Inhaltsverzeichnis:

1. Einführung 1
1.1 Kurzüberblick Java Data Objects 2
1.2 Kapitelübersicht 2
1.3 Konventionen 2
2. Java Data Objects 3
2.1 Klassen, Interfaces und Packages 3
2.2 Vorbereitungen 3
2.3 Persistente Klassen 4
2.3.1 Der PersistenceManager 5
2.3.2 Transaktionen 5
2.3.3 Suche 6
2.4 Objektlebenszyklus 8
2.4.1 Erst- und Zweitklassige Objekte 10
2.5 Entwicklungszyklus 10
2.6 JDO und EJB 11
2.7 JDO-Implementierungen 12
2.7.1 JDO Reference Implementation 12
2.7.2 Kodo (Enterprise Beta 2.2.1) 13
2.7.3 OpenFusion (Version 1.0) 13
2.7.4 Castor JDO (Version 0.9.3) 13
2.7.6 Orient ODBMS 14
2.7.7 LiDO 14
2.7.8 Rexip 14
3. Eine Anwendung mit Java Data Objects 15
3.1 Zielsetzung 15
3.2 Umsetzung 15
3.2.1 JDO-Implementierung 15
3.2.2 Datenbank 15
3.2.3 Web-Anwendung 16
3.2.4 Application Server 16
3.2.5 Querschnitt durch die gesamte Anwendung 18
3.2.6 Datenmodell 22
3.2.7 Querschnitt an einem konkreten Beispiel 23
3.3 Erfahrungen und Probleme 27
3.3.1 Schnittstellen und deren Implementierung 27
3.3.2 Entity Beans, Relationen und Schnittstellen 30
3.3.3 Vererbung 33
3.3.4 Vererbung und Relationen 33
3.3.5 Kleinere Probleme 35
3.3.6 Zusammenfassung 36
4. Vergleichende Untersuchung 37
4.1 Weiteres Persistenzframework 37
4.2 Vergleichskriterien 37
4.3 Integration objekt-orientierter Paradigmen 38
4.3.1 Vererbung 38
4.3.2 Assoziationen 38
4.3.3 Komposition 39
4.3.4 Navigation 40
4.4 Benutzbarkeit 40
4.4.1 Entwicklungsaufwand der Klassen 40
4.4.2 Zusätzliche Dokumente 41
4.4.3 Werkzeugunterstützung 42
4.4.4 Datentypen 43
4.5 Datenbanken 43
4.5.1 Unterstützte Datenbanken 44
4.5.2 Abbildung auf die Datenbank 44
4.5.3 Integration bestehender Datenbankschemata 45
4.6 Anfragesprache 46
4.7 Transaktionen 47
4.8 Speichernutzung 48
4.9 Threading 49
4.10 Identitätsmanagement 50
4.11 Herstellerunterstützung 50
4.12 Performance und Skalierbarkeit 51
4.12.1 Komplexere Objektgraphen 51
4.12.2 Lazy- und Eager-Loading 52
4.12.3 Skalierbarkeit 52
4.12.4 Sonstiges zu Enterprise JavaBeans 53
4.12.5 Messungen 53
4.13 Zusammenfassung 54
5. Abschließende Betrachtung 56

Arbeit zitieren:
Uhlig, Martin Januar 2002: Evaluation von Java Data Objects, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Persistenz, Enterprise, Java Beans

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