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Evaluation von Geschäftsmodellen für Finanzdienstleister im Business to Business Electronic Commerce

Evaluation von Geschäftsmodellen für Finanzdienstleister im Business to Business Electronic Commerce
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: André Klöpfel
  • Abgabedatum: April 2001
  • Umfang: 71 Seiten
  • Dateigröße: 850,0 KB
  • Note: 1,8
  • Institution / Hochschule: Berufsakademie Berlin Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-4598-0
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-4598-0 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-4598-0 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Klöpfel, André April 2001: Evaluation von Geschäftsmodellen für Finanzdienstleister im Business to Business Electronic Commerce, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: E-Commerce, Internet

Diplomarbeit von André Klöpfel

Einleitung:

Business to Business war einst eine Zauberformel für Börsengewinne, inzwischen ist es fast ein Schimpfwort. Zyniker deuten die Abkürzung längst um in to ‚Be or not to Be‘. Sein oder nicht sein, Mega-Erfolg oder Pleite? Dazwischen scheint es nichts zu geben. Anfangs schienen die ökonomischen Gesetze nicht mehr zu gelten und man etablierte eine neue Form des Wirtschaftens. Begonnen hatte alles mit dem Handel zwischen Unternehmen und Endkunden per Internet. Dies schien der Tod des klassischen Handels zu sein. Danach lotete man den Handel zwischen Unternehmen als gigantische Einnahmequelle aus. Jeder wollte ein möglichst großes Stück des Billionen-Dollar-Kuchens bekommen und so agierte man fröhlich im H2H-Business – Hype to Hype Business. Der Wandel hat jedoch längst begonnen und die anfängliche Euphorie weicht der Ernüchterung. Viele der eifrig gegründeten Dot-com-Unternehmen sind von der Realität oder dem Konkurs eingeholt worden und sind nun Dot-gone. Mittlerweile reicht es nicht mehr, täglich neue Studien über die prognostizierten Umsätze im Electronic Commerce zu veröffentlichen, vielmehr entscheiden Größen wie Ertrag und Rentabilität über den Erfolg eines Unternehmens. IBM bringt das Problem in einer Werbeanzeige auf den Punkt. Da heißt es: „Schlechte Ideen werden online nicht besser“.

Aus diesem Grund werden Geschäftsmodelle und Strategien er arbeitet, Etats verteilt, Personal bereitgestellt oder gegebenenfalls wieder abgezogen. Doch welche Einflußfaktoren gilt es, in diesem dynamischen Wachstumsbereich, im Electronic Commerce, zu beacht en und welche Geschäftsmodelle haben im Business to Business Bereich Aussicht auf Erfolg? Ziel dieser Arbeit ist es, zu untersuchen, welche verschiedenen Geschäftsmodelle es für Finanzdienstleister im Business to Business Electronic Commerce gibt und welche davon in der Praxis erfolgversprechend sein könnten. Dabei wird geprüft, ob sich eindeutige Kriterien bestimmen lassen, di e über den Erfolg oder Mißerfolg der untersucht en Geschäftmodelle entscheiden.

Gang der Untersuchung:

Im folgenden werden zunächst entscheidende Begriffe definiert und von anderen Themengebieten abgegrenzt. Auf dieser Basis wird im dritten Kapitel die derzeitige Bedeutung des Electronic Commerce auf gezeigt. Des weiteren werden Besonderheiten im Business to Business Electronic Commerce untersucht, Aspekte für Unternehmen der Old Economy und der New Economy und die Notwendigkeit für Finanzdienstleister dargestellt.

Im vierten Kapitel werden verschiedene Arten von Geschäftsmodellen für den Beschaffungs- und Absatzmarkt sowie deren Ertragsquellen auf gezeigt. Anhand ausgewählter Finanzdienstleister werden deren Geschäftsmodelle im Kapitel 5 untersucht. Schwerpunkte bei dieser Untersuchung sind zum einen die Beurteilung des Angebotes und zum anderen die Funktionsweise der Geschäftsmodelle.

Im Kapitel 6 wird versucht , Erfolgsdeterminanten für Geschäftsmodelle zu bestimmen, um daraus Handlungsempfehlungen bzw. Verbesserungsvorschläge abzuleiten.

Inhaltsverzeichnis:

Abkürzungsverzeichnis III
Abbildungsverzeichnis V
1. Einführung 1
2. Begriffe und Definitionen 2
2.1 Geschäftsmodell 2
2.2 Finanzdienstleister 3
2.3 Internet 3
2.4 Electronic Commerce 4
3. Die Bedeutung und Notwendigkeit von Electronic Commerce 6
3.1 Allgemeine Entwicklung und Trends 6
3.2 Besonderheiten im Business to Business Electronic Commerce 8
3.3 Aspekte für Unternehmen der Old Economy und der New Economy 9
3.4 Notwendigkeit von Electronic Commerce für Finanzdienstleister 10
4. Geschäftsmodelle im Business to Business Electronic Commerce 13
4.1 Electronic Shop 14
4.2 Electronic Procurement 15
4.3 Electronic Auction 16
4.4 Electronic Mall 18
4.5 Third Party Marketplace 19
4.6 Virtual Community 19
4.7 Value Chain Service Provider 20
4.8 Value Chain Integrator 20
4.9 Collaboration Platform 21
4.10 Information Broker 21
5. Geschäftsmodelle aus gewählter Finanzdienstleister 22
5.1 Allianz 22
5.2 Barclays 23
5.3 Citibank 25
5.4 Commerzbank 26
5.5 Credit Suisse First Boston 27
5.6 Deutsche Bank 29
5.7 Dresdner Bank 32
5.8 Ergo Versicherungsgruppe 36
5.9 Genossenschaftsbanken 37
5.10 Hypo Vereinsbank 39
5.11 Sparkassen 41
5.12 Wells Fargo 42
6. Erfolgsdeterminanten für die untersuchten Geschäftsmodelle 43
6.1 Elementarfaktoren 43
6.2 Geschäftsmodelle 45
6.3 Strategien 46
7. Schlussbetrachtung 48
Literaturverzeichnis 50
Internetverzeichnis 54
Ehrenwörtliche Erklärung 60

Automatisiert erstellter Textauszug:

Themen, wie Kapitalmarkt, Anlagefonds oder Sparen und die Stichwortsuche, ermöglicht eine schnelle Orientierung für den Nutzer. Unter „Direct Access Service“ kann sich der Kunde seine persönliche Seite mit den gewünschten Links einrichten. Für Firmenkunden gibt es neben reinen Informationen über verschiedene Kontenmodelle auch zahlreiche Online-Transaktionsmöglichkeiten. 118 Über „CitiBusiness“ erhält der Kunde Zugang zu seinen Konten und kann nationale und internationale Zahlungen tätigen. Ebenfalls verfügbar sind Informationen zum aktuellen Kreditangebot der Citibank. Einen Extraservice stellt „CitiBusiness Resource Network“ dar. Der Firmenkunde kann hier rabattierte Produkte und Dienstleistungen erwerben. Über die Seite „Bizzed.com“ werden eine Reihe von Leistungen für kleine und mittlere Unternehmen zu zentralen Themen, wie Finanzdienstleistungen, Personalvermittlung, M arketing, E-Commerce und Beschaffung, angeboten. Eine absolute Neuerung stellt die Überweisung von Geldbeträgen per E-M ail dar. Hierfür benötigt der Kunde nur ein Konto. Vom Empfänger der Zahlung ist die Angabe der Kontonummer und seiner E-M ail-Adresse erforderlich. Dies stellt eine sehr einfache Form der Überweisung dar. Umgekehrt ist es auch möglich, eine Zahlungsaufforderung per E-M ail an einen Schuldner zu verschicken. 119 [...]

Telekommunikationsgeräte.115 Im B2B-Angebot der Barclays ist ein wesentlicher Sicherheitsaspekt hervorzuheben. Digitale Signaturen ermöglichen einen sicheren Datenaustausch, der allgemeinen Anforderungen bei der Abwicklung von Transaktionen Rechnung trägt und somit einen Wettbewerbsvorteil für Barclays darstellen könnte.116 Zur Entlastung ihrer Firmenkunden bietet Barclays noch das Electronic Bill Presentment und das Payment an. Dies bedeutet, daß im Rechnungswesen des Kunden ausgehende Rechnungen elektronisch erstellt und an den Empfänger elektronisch übermittelt werden. Die papiergebundene Erstellung der Rechnung, der traditionelle Postversand und die beleghafte Zahlung entfallen. Das Electronic Bill Presentment trägt zur Kostenminimierung bei den Firmenkunden bei und stellt somit für diese einen echten M ehrwert dar.117 Barclays bietet derzeit eine umfangreiche Palette von Produkten und Dienstleistungen an und übernimmt damit eine Führungsposition innerhalb des Wettbewerbs. Die Bank konzentriert sich sehr stark auf Angebote als M arktplatzbetreiber und verknüpft damit gleichzeitig ihre Bankleistungen. Insgesamt scheint Barclays für die Zukunft gut positioniert zu sein. [...]

sinnvoll. Dennoch sollte für diesen Geschäftsbereich die M öglichkeit angeboten werden, mit einem zuständigen M itarbeiter über Telefon oder E-M ail direkt in Kontakt treten zu können. Anders stellt es sich bei der Erfassung von Schadensfällen dar. Die Schadensanzeige kann sowohl über Versicherungsvertreter, Notrufnummern oder direkt online abgegeben werden. 109 Damit ist es möglich, einen Teil des administrativen Aufwands deutlich zu minimieren und Kostenvorteile bei der Schadensabwicklung zu erreichen. Zusammenfassend ist festzustellen, daß der Allianzkonzern vor der Herausforderung steht, eine konzerneinheitliche Strategie für alle Töchter zu definieren. Das Tochterunternehmen Lloyd 1885 S.p.A. bietet beispielsweise verschiedene Versicherungsprodukte bereits online an.110 Die meisten Angebote der Konzernunternehmen der Allianz Gruppe befinden sich aber noch im Stadium von Online-M arketing. Hier ist der Online-Abschluß von angebotenen Leistungen vielfach nicht möglich. 111 Derzeit ist die Diskussion über den Einsatz von E-Commerce konzernintern in vollem Gange. Durch die Übernahme der Dresdner Bank wird diese noch verstärkt und es sind neue, zusätzliche Anwendungsmöglichkeiten denkbar. Das M anagement der Allianz kann die Erfahrungen der Dresdner Bank für die eigene Strategie nutzen.112 Es bleibt allerdings abzuwarten, ob die Allianz dauerhaft den Vertrieb über traditionelle Vertreter favorisiert, da Konkurrenten, wie die M ünchener Rück, bereits jetzt mehr Online-Funktionalitäten anbieten. [...]

Arbeit zitieren:
Klöpfel, André April 2001: Evaluation von Geschäftsmodellen für Finanzdienstleister im Business to Business Electronic Commerce, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
E-Commerce, Internet

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