Die Europäische Währungsunion
Chancen und Risiken für deutsche Unternehmen und private Haushalte
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Christoph W. Heydenreich
- Abgabedatum: März 1997
- Umfang: 94 Seiten
- Dateigröße: 4,6 MB
- Institution / Hochschule: Fachhochschule Münster Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-0357-7
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-0357-7 P - ISBN (CD) :978-3-8324-0357-7 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Heydenreich, Christoph W. März 1997: Die Europäische Währungsunion, Hamburg: Diplomica Verlag
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Diplomarbeit von Christoph W. Heydenreich
Einleitung:
Die Europäische Währungsunion (EWU) hat durch die Konkretisierung der dritten und letzten Stufe im Vertrag über die Europäische Union von Maastricht 1992 und dessen Ratifizierung Gestalt angenommen.
Nach einer Umfrage der Süddeutschen Zeitung vom Januar 1997 erwartet knapp die Hälfte der Bundesbürger, daß die Nachteile durch die Gemeinsame Währung überwiegen werden. Lediglich zehn Prozent rechnen mit einer insgesamt vorteilhaften Situation. Der Anteil der Bundesbürger, die sich knapp zwei Jahre vor dem voraussichtlichen Ende der D-Mark über die Währungsunion ausreichend informiert fühlen, liegt jedoch bei nur fünf Prozent. Die Unternehmen hingegen stehen der Währungsunion mehrheitlich positiv gegenüber, auch wenn der Grad der Zustimmung je nach Größe und Tätigkeitsfeld des Unternehmens schwankt.
Weiche Vor- und Nachteile sich letztlich für die einzelnen Wirtschaftssubjekte ergeben werden, hängt von einer Vielzahl Einfluß nehmender Faktoren ab. Wie und in welchem Ausmaß sich diese auswirken werden, ist nicht mit letzter Sicherheit vorauszusagen. Denn obwohl die EWU nicht das erste Beispiel der Geschichte für einen mehrere Volkswirtschaften umfassenden gemeinsamen Währungsraum ist, so sind die aus anderen Währungsunionen gewonnenen Erkenntnisse aufgrund der völlig unterschiedlichen Voraussetzungen und der Andersartigkeit der Gebilde kaum übertragbar.
Erschwerend kommt hinzu, daß die Diskussion und das Projekt selbst eine erhebliche politische Dimension sowohl auf nationaler als auch auf europäischer und internationaler Ebene bekommen hat.
Daher können in der vorliegenden Arbeit die möglichen Chancen und Risiken der Europäische Währungsunion für deutsche Unternehmen und private Haushalte lediglich in ihrer Tendenz vorgestellt und diskutiert werden. Die Unsicherheit der Situation an sich stellt bereits ein Risiko für alle Beteiligten dar.
Inhaltsverzeichnis:
| VORWORT | I | |
| EINLEITUNG | II | |
| 1. | DER WEG ZUR EUROPÄISCHEN WÄHRUNGSUNION | 1 |
| 1.1. | Die Stufen der Europäischen Währungsunion | 1 |
| 1.2. | Die Phasen des Übergangs zur EWU | 2 |
| 1.3. | Aufbau und Aufgaben des ESZB | 5 |
| 1.3.1. | Der Aufbau des ESZB | 5 |
| 1.3.2. | Aufgaben und Status des ESZB | 6 |
| 1.3.3. | Die Instrumente der EZB | 7 |
| 2. | INNENSTABILITÄT DES EUROS | 8 |
| 2.1. | Die Konvergenzkriterien | 8 |
| 2.2. | Stabilitätsverpflichtung des ESZB durch Maastricht | 10 |
| 2.3. | Der Stabilitätspakt | 11 |
| 2.4. | Internationale Tendenz zu niedrigen Inflationsraten | 12 |
| 3. | AUSWIRKUNGEN AUF DEN EUROPÄISCHEN KAPITALMARKT | 15 |
| 3.1. | Größerer und tieferer Kapitalmarkt | 15 |
| 3.1.1. | Neue Finanzierungsmöglichkeiten | 15 |
| 3.1.2. | Neue Anlagemöglichkeiten | 16 |
| 3.2. | Auswirkungen auf die Zinsentwicklung | 17 |
| 3.2.1. | Angleichung der Kapitalmarktzinsen | 17 |
| 3.2.2. | Veränderung des Zinsniveaus | 19 |
| 3.3. | Anlagechancen und -risiken im Rahmen der Umstellung | 20 |
| 4. | CHANCEN UND RISIKEN FÜR DEUTSCHE UNTERNEHMEN | 22 |
| 4.1. | Bessere Bedingungen für deutsche Exporte | 22 |
| 4.1.1. | Stabile Wechselkurse und geringere Transaktionskosten | 22 |
| 4.1.1.1. | Auswirkungen bei Exporten in EWU-Länder | 23 |
| 4.1.1.2. | Auswirkungen bei Exporten in andere EU-Länder | 23 |
| 4.1.1.3. | Auswirkungen bei Exporten in Drittländer | 24 |
| 4.1.2. | Ablösung einer überbewerteten deutschen Währung | 25 |
| 4.1.2.1. | EU-antizipierende Kursentwicklungen | 27 |
| 4.1.2.2. | Konsequenzen niedriger Wechselkurse für andere Branchen | 29 |
| 4.2. | Erleichterte europäische Aktivitäten | 30 |
| 4.3. | Zunehmender Konkurrenzdruck | 31 |
| 4.4. | Problematik der EDV-Umstellung | 32 |
| 4.4.1. | Schwierig zu bestimmender Umstellungstermin | 32 |
| 4.4.2. | Anforderungen an die DV-Umstellung und Risiken | 35 |
| 4.4.3. | Relativierende Faktoren der Umstellungskosten | 36 |
| 4.5. | Notwendigkeit der strategischen Neuausrichtung | 37 |
| 4.6. | Problematik der Vertragskonsistenz | 38 |
| 4.7. | Chancen und Risiken bestimmter Branchen | 39 |
| 4.7.1. | Der Banken- und Finanzsektor | 39 |
| 4.7.1.1. | Auswirkungen auf den Finanzplatz Deutschland | 39 |
| 4.7.1.2. | Bankspezifischer Umstellungsaufwand | 40 |
| 4.7.1.3. | Einnahmeverluste der Banken | 41 |
| 4.7.1.4. | Zusätzliches Bankgeschäft | 42 |
| 4.7.2. | Der Einzelhandel | 43 |
| 4.7.2.1. | Aufwendige Doppelauszeichnung in der Übergangsphase | 43 |
| 4.7.2.2. | Kostenintensive doppelte Kassenführung | 44 |
| 4.7.2.3. | Problematik der Preisgestaltung | 44 |
| 4.7.3. | Die Agrarwirtschaft | 46 |
| 4.7.4. | Die "Umstellungsindustrie" | 48 |
| 4.7.5. | Der Immobilienmarkt | 50 |
| 4.7.6. | Die Assekuranz | 51 |
| 4.8. | Zusammenfassung der Chancen und Risiken für deutsche Unternehmen | 52 |
| 5. | CHANCEN UND RISIKEN FÜR DIE PRIVATEN HAUSHALTE | 53 |
| 5.1. | Auswirkungen auf den deutschen Arbeitsmarkt | 53 |
| 5.1.1. | Arbeitsplätze durch Stärkung der Exportwirtschaft | 54 |
| 5.1.2. | Größere Inlandsnachfrage durch teurere Importe | 54 |
| 5.1.3. | Weniger Abwanderung deutscher Unternehmen | 55 |
| 5.1.4. | Auswirkungen durch wirtschaftliche Entwicklungen in anderen EU-Ländern | 57 |
| 5.1.4.1. | Geringere Zuwanderung ausländischer Arbeitnehmer | 57 |
| 5.1.4.2. | Zunehmende Umsätze durch größeren Wohlstand in Europa | 58 |
| 5.1.5. | Gefährdung von Arbeitsplätzen durch zunehmenden Konkurrenzdruck | 59 |
| 5.1.6. | Folgen strenger Haushaltsdisziplin für den Arbeitsmarkt | 59 |
| 5.1.6.1. | Erhöhte Arbeitslosigkeit durch reduzierte staatliche Nachfrage | 60 |
| 5.1.6.2. | Arbeitsmarktentspannung durch günstiges Investitionsklima | 60 |
| 5.1.6.3. | Arbeitsmarktimpulse durch Reformen | 63 |
| 5.1.7. | Veränderungen des Lohnniveaus | 64 |
| 5.2. | Gefahren für Sparguthaben | 65 |
| 5.3. | Betrachtung aus Sicht des deutschen Konsumenten | 67 |
| 5.3.1. | Niedrigere Preise durch mehr Konkurrenz | 67 |
| 5.3.2. | Relative Preissteigerungen gegenüber dem Ausland | 68 |
| 5.3.2.1. | Teurere Importe | 68 |
| 5.3.2.2. | Teurere Auslandsaufenthalte | 69 |
| 5.4. | Erleichterter innereuropäischer Reiseverkehr | 70 |
| 5.5. | Zusammenfassung der Chancen und Risiken für private Haushalte | 70 |
| 6. | ALTERNATIVEN ZUR EWU | 72 |
| 6.1. | Ausblick bei einem Scheitern der EWU | 72 |
| 6.1.1. | Größere Wechselkursschwankungen | 72 |
| 6.1.2. | Verstärkt wiederkehrende Wechselkursproblematik | 73 |
| 6.1.3. | Ende eines weitergehenden Integrationsprozesses | 73 |
| 6.1.4. | Rückschritte bei bisherigen Integrationserfolgen | 74 |
| 6.1.5. | Bedrohung für die innereuropäische Stabilität | 74 |
| 6.2. | Aufschub der Europäischen Währungsunion | 74 |
| ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK | 76 | |
| ANLAGE 1: Abb.13: Konvergenzlage potentieller EWU-Länder | 78 | |
| ANLAGE 2: Abb.14: Staatsquote und Beschäftigung in den Industrieländern | 79 | |
| Abbildungsverzeichnis | 80 | |
| Literaturverzeichnis | 81 | |
| Abkürzungen | 82 |
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832403577
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Heydenreich, Christoph W. März 1997: Die Europäische Währungsunion, Hamburg: Diplomica Verlag
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