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Die Euro-Holding als Instrument der Steuerplanung

Steuerwirkungen und Steuerplanung mit einer Zwischeneinheit in Großbritannien

Die Euro-Holding als Instrument der Steuerplanung
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Stefan Hartner
  • Abgabedatum: Januar 1999
  • Umfang: 97 Seiten
  • Dateigröße: 3,3 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Augsburg Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-1608-9
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-1608-9 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-1608-9 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Hartner, Stefan Januar 1999: Die Euro-Holding als Instrument der Steuerplanung, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Internationales Steuerrecht, Holdinggesellschaften, Europa-Holding, Zwischeneinheiten, Steuern

Diplomarbeit von Stefan Hartner

Einleitung:

Mit der Einführung eines einheitlichen europäischen Binnenmarktes, der den freien Waren-, Dienstleistungs- und Kapitalverkehr gewährleistet, gewinnen europäische Steuerstandorte zunehmend an Bedeutung. Aufgrund des intensiven Wettbewerbs der europäischen Steuersysteme hat sich die Zahl der potentiellen Holdingstandorte erhöht. Aus rein steuerlichen Aspekten hat die Gründung einer Europa-Holding durch zwei aktuelle Rechtsentwicklungen auf supranationaler und nationaler Ebene erheblich an Attraktivität gewonnen:

Zum einen sind mit dem Inkrafttreten der Fusionsrichtlinie und der Mutter/Tochterrichtlinie am 1.1.1992 die beiden wichtigsten steuerlichen Hemmnisse weggefallen, die der Errichtung von Holdinggesellschaften innerhalb der EU bislang im Wege standen.

Zum anderen bestehen in mehreren Mitgliedstaaten ausgesprochen günstig Regelungen für die Besteuerung von Holdinggesellschaften, die vielfach erst geschaffen oder verbessert wurden, um die Attraktivität des Landes als Standort für Holdinggesellschaften zu erhöhen.

Nachdem im ersten Kapitel der vorliegenden Arbeit die Grundzüge von Holdinggesellschaften dargestellt werden, sollen im zweiten Teil die grundlegenden ertragsteuerlichen Wirkungen betrachtet, die bei der Errichtung von Holdinggesellschaften in verschiedenen europäischen Staaten eintreten können. Der dritte Teil beschränkt sich auf die Privilegierung von Holdinggesellschaften in Großbritannien. Abschließend werden im vierten Teil einige steuerplanerische und steuerpolitische Entscheidungshilfen für die Errichtung von Holdinggesellschaften in Europa gegeben, die von einigen Berechnungsmodellen abgerundet werden.

Inhaltsverzeichnis:

Abbildungsverzeichnis V
Tabellenverzeichnis VI
Abkürzungsverzeichnis VII
Vorwort VIII
1. Grundzüge von Holdinggesellschaften 1
1.1 Begriffliche Grundlagen 1
1.1.1 (Europa-)Holding 1
1.1.2 Grund-, Zwischen- und Spitzeneinheit 2
1.2 Gründe für eine Euro-Holding 4
1.2.1 Betriebswirtschaftliche Motive 4
1.2.2 Volkswirtschaftliche Bedeutung 5
1.2.3 Steuerliche Aspekte 6
1.3 Der Gestaltungsmißbrauch nach Paragraph 42 AO 7
1.4 Die Hinzurechnungsbesteuerung 9
1.5 Methoden zur Vermeidung bzw. Milderung einer Doppelbesteuerung 10
1.5.1 Freistellungsmethode 11
1.5.1.1 Uneingeschränkte Freistellung 11
1.5.1.2 Freistellung mit Progressionsvorbehalt 12
1.5.2 Anrechnungsmethode 13
1.5.2.1 Direkte Anrechnung 13
1.5.2.2 Indirekte Anrechnung 14
2. Elementare Steuerwirkungen von Zwischenholdings 15
2.1 Trennungstheorie und Effektensubstitution 15
2.2 Potentielle Steuermehr- und Steuerminderbelastung 16
2.2.1 Gewinnausschüttungen 16
2.2.2 Veräußerungsgewinne 19
2.2.3 Verlustkompensation 20
2.2.4 Innerkonzernliche Lieferung 22
2.2.5 Gewährung von Fremdkapital 23
2.2.6 Gesellschafter-Fremdfinanzierung 24
2.3 Gestaltungsmittel mit Zwischenholdings 25
2.3.1 Gestaltungen des konzerinternen Einkommenstransfers 25
2.3.1.1 Umleitung von Einkünften 26
2.3.1.2 Umformung von Einkünften 27
2.3.1.3 Temporäre Abschirmung von Einkünften 28
2.3.2 Gestaltung konzernexterner Einkommenserzielung 29
2.3.2.1 Verlagerung nach unten 29
2.3.2.2 Verlagerung nach oben 30
2.3.2.3 Kombinationsmöglichkeiten 31
3. Steuerplanung mit einer Zwischenholding in Großbritannien 33
3.1 Gewinnausschüttungen 33
3.1.1 Das Internationale Schachtelprivileg 33
3.1.2 Mindestbeteiligung und Mindestbesitzdauer 34
3.1.3 Subject-to-tax-clause 35
3.1.4 Aktivitätsvorbehalt 36
3.1.5 Anwendung auf Betriebsstätten 37
3.2 Aperiodische Beteiligungserträge 37
3.2.1 Kapitalherabsetzung 38
3.2.2 Veräußerung einer Beteiligung 38
3.2.3 Liquidation 39
3.3 Abzugsfähigkeit von Aufwand 40
3.3.1 Periodische Aufwendungen 40
3.3.1.1 Erwerbs- und Finanzierungskosten 40
3.3.1.2 Personalkosten 41
3.3.1.3 Absetzung für Abnutzung 42
3.3.1.4 Vorratsvermögen 43
3.3.1.5 Darlehenszinsen 43
3.3.1.6 Gesellschafter-Fremdfinanzierung 44
3.3.2 Aperiodische Aufwendungen 45
3.3.2.1 Teilwertabschreibungen 45
3.3.2.1.1 Ausschüttungsbedingt 45
3.3.2.1.2 Verlustbedingt 46
3.3.2.2 Veräußerungs- und Liquidationsverluste 47
3.4 Weiterausschüttungen 47
3.4.1 Quellensteuer 48
3.4.2 Ausschüttungskörperschaftsteuer 48
3.4.2.1 Steuerfreie Auslandserträge 49
3.4.2.1.1 Advanced Corporation Tax (ACT) 49
3.4.2.1.2 Foreign Income Dividend (FID)-Scheme 50
3.4.2.2 Grenzüberschreitende Körperschaftsteuer-Gutschriften. 51
4. Steuerplanerische und steuerpolitische Entscheidungshilfen für Europa 53
4.1 Qualitative Analyse 53
4.1.1 Participation Exemption Shopping 53
4.1.2 Capital Gains Exemption Shopping/ Non Recapture Shopping 54
4.1.3 Treaty Exemption Shopping/Deferral Shopping/ Credit Mix Shopping 54
4.1.4 Deduction Shopping 55
4.1.5 (Cross-Border) Group Relief Shopping 56
4.1.6 Adjustment Shopping 57
4.1.7 Tax Rate Shopping 57
4.1.8 Imputation Credit Shopping 58
4.2 Quantitative Analyse 59
4.2.1 Berechnungsgrundlagen 59
4.2.2 Treaty Shopping 60
4.2.3 Cross-Border Imputation Credit Shopping 62
4.2.4 Splitt Rate Shopping 64
Schlußwort IX
Anhang XI

Arbeit zitieren:
Hartner, Stefan Januar 1999: Die Euro-Holding als Instrument der Steuerplanung, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Internationales Steuerrecht, Holdinggesellschaften, Europa-Holding, Zwischeneinheiten, Steuern

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