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Ethikmanagement in der Roten Biotechnologie

Eine Analyse der Ethikmanagement-Maßnahmen der drei umsatzstärksten amerikanischen Unternehmen der Roten Biotechnologiebranche anhand von Fallstudien

Ethikmanagement in der Roten Biotechnologie
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Julia Hillebrandt
  • Abgabedatum: Oktober 2007
  • Umfang: 141 Seiten
  • Dateigröße: 2,7 MB
  • Note: 1,7
  • Institution / Hochschule: Universität Zürich Schweiz
  • Bibliografie: ca. 230
  • ISBN (eBook): 978-3-8366-0809-1
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Hillebrandt, Julia Oktober 2007: Ethikmanagement in der Roten Biotechnologie, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: USA, Biotechnologische Industrie, Bioethik, Unternehmensethik, Ethikmanagement

Diplomarbeit von Julia Hillebrandt

Zusammenfassung:

Biotechnologieunternehmen, die im Bereich der Medizin und Pharmazie agieren, sind mit außergewöhnlichen ethischen Herausforderungen konfrontiert. Die Besonderheit ihrer biotechnologischen Produkte, die nicht mit gewöhnlichen Konsumgütern gleichzusetzen sind, erfordert die Übernahme von sowohl bioethischer als auch unternehmensethischer Verantwortung. Welche Ethikmanagement-Maßnahmen die drei umsatzstärksten amerikanischen Unternehmen der Roten Biotechnologiebranche, Genentech Inc., Amgen Inc. und Genzyme Corp. anwenden, um dieser Forderung nachzukommen, wird anhand von Fallstudien erläutert. Die unternehmensethische Frage zum Ausmass der jeweiligen unternehmerischen Moral unter den Bedingungen des Wettbewerbes steht dabei im Mittelpunkt der Ausarbeitungen.

Die genannten Unternehmen wenden primär institutionalisierte – im Gegensatz zu informellen – Ethikmanagement-Maßnahmen an. Diese umschließen Verhaltensstandards, Ethikrichtlinien, Hotlines und Helplines, Ausbildung und Training, den Einsatz von Richtlinienbeauftragten, Komitees und Ombudspersonen. Die unternehmensethischen Verpflichtungen Roter Biotechnologieunternehmen wie die Produktsicherheit, die Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung und die ethisch korrekte Unternehmensführung erfüllen sie beispielhaft. Die analysierten Biotechnologieunternehmen, in denen ethische Grundsätze im Sinne eines Integrity-Ansatzes verankert sind, genießen in der Gesellschaft, bei Investoren und Mitarbeitern eine hohe Reputation. Es kann jedoch abschließend nicht mit Sicherheit bestätigt werden, dass das ethische Verhalten der Unternehmen eine wahre Tugend ist, oder ob es aus Eigeninteresse getätigt wird und als Mittel zur Akzeptanzbeschaffung dienen soll.

Gang der Untersuchung:

Das Ziel der vorliegenden Arbeit, die Ethikmanagement-Massnahmen der drei umsatzstärksten amerikanischen Unternehmen der Roten Biotechnologiebranche zu erläutern, legt ein Vorgehen in folgenden Schritten nahe:

Kapitel 2 stellt eine Einführung in die Biotechnologie und ihre bioethischen Implikationen dar. Neben einer Begriffsdefinition werden die geschichtlichen Eckdaten der Biotechnologie erläutert und ihre heutigen Anwendungsfelder abgegrenzt. Unter Bezugnahme auf die Gentechnik, Gentherapie, Genmedizin und Reproduktionsmedizin wird aufgezeigt, dass im Bereich der Roten Biotechnologie diverse bioethische Probleme existieren, die eine ethische Reflexion seitens der BU notwendig machen. Um die Sensibilität der Gesellschaft gegenüber diesen Anwendungsfeldern zu veranschaulichen, werden zudem die Ergebnisse einer Studie zur Akzeptanzforschung vorgestellt. Ein Zwischenrésumé, welches die bisher gewonnenen Erkenntnisse zusammenfasst, bildet den Abschluss des zweiten Kapitels.

Kapitel 3 thematisiert die Unternehmensethik, da BU neben den in Kapitel 2 beschriebenen bioethischen auch unternehmensethischen Herausforderungen gegenüber stehen. Zunächst wird die Vereinbarkeit von Ökonomie und Ethik diskutiert und betont, dass eine Koexistenz möglich, ja geradezu notwendig ist. Basierend auf dieser Argumentation werden unternehmensethische Verpflichtungen Roter BU diskutiert, deren Erfüllung sich auf die Reputation eines BU auswirkt. Es werden dabei die Best Practice Kriterien eines effektiven Managements von Reputationsrisiken dargelegt, um diese zur Erarbeitung der Unternehmensfallstudien im vierten Kapitel heranziehen zu können. Da die Wahrnehmung sozialer Verantwortung und die Verankerung ethischer Grundsätze in den Unternehmen variiert, wird diesbezüglich eine Klassifikation in drei Ansätze vorgenommen: Markt-, Compliance- und Integrity-Ansatz. Das jeweilige Ethikbewusstsein, welches den einzelnen Ansätzen zugrunde liegt, wird skizziert, um es ebenfalls für die Analyse der ausgewählten Unternehmen im vierten Kapitel anwendbar zu machen. Im Anschluss daran werden anhand einer Studie die Ethikmanagement-Massnahmen europäischer BU verschiedener Sektoren und Grössen erläutert, um einen Bezug zu den in der Praxis verwendeten Instrumentarien herzustellen und einen Übergang zum folgenden Fallstudienkapitel zu schaffen. Wiederum dient ein Zwischenrésumé zum Abschluss des Kapitels dazu, die Möglichkeit der gedanklichen Nachvollziehung der Untersuchung zu erhöhen.

Kapitel 4 stellt das zentrale Kapitel dieser Arbeit dar. Es führt die zuvor angeeigneten theoretischen Grundlagen bei der Erarbeitung der Unternehmensfallstudien zusammen. Zunächst werden die zur Unternehmensauswahl angewendeten Kriterien sowie die Erhebungsmethode der Untersuchung beschrieben. Jeder Fallstudie wird sodann ein Unterkapitel gewidmet. Anfänglich werden in Kürze die wichtigsten Eckdaten der Firmen und die Anwendungsgebiete ihrer Produkte dargestellt. In einem nächsten Schritt werden ihre jeweiligen Ethikmanagement-Massnahmen ausführlich beschrieben. Basierend auf den Analyseergebnissen wird im Fazit jeder Fallstudie anhand der zuvor erläuterten Klassifikation aus Abschnitt 3.4 identifiziert, ob ethische Grundsätze in den Unternehmen verankert sind, ob sie die unternehmensethischen Verpflichtungen Roter BU erfüllen, und ob ihr Management von Reputationsrisiken den Best Practice Kriterien, wie in Passage 3.3.4 beschrieben, genügt. Im abschliessenden Zwischenrésumé werden die Resultate der Fallstudien zusammengefasst und verglichen.

Kapitel 5 fasst die Hauptaussagen dieser Arbeit in komprimierter Form zusammen und liefert eine kritische Stellungnahme zu den Ergebnissen der Untersuchung.

Inhaltsverzeichnis:

Abbildungsverzeichnis V
Abkürzungsverzeichnis VI
1. Einführung in die Thematik 1
1.1 Problemstellung 1
1.2 Zielsetzung 2
1.3 Forschungsmethode 3
1.4 Vorgehensweise 4
2. Biotechnologie und ihre bioethischen Implikationen 6
2.1 Einführung in die Biotechnologie 6
2.2 Die Relevanz der Ethik in der Roten Biotechnologie 9
2.2.1 Definition der Begriffe Moral, Ethik und Bioethik 9
2.2.2 Bioethische Herausforderungen in der Roten Biotechnologie 11
2.2.2.1 Gentechnik 11
2.2.2.2 Gentherapie 12
2.2.2.3 Genmedizin 13
2.2.2.4 Reproduktionsmedizin 14
2.2.3 Gesellschaftliche Akzeptanz der Roten Biotechnologie 16
2.3 Zwischenrésumé 18
3. Biotechnologieunternehmen und Unternehmensethik 20
3.1 Definition der Unternehmensethik 20
3.2 Vereinbarkeit von Ökonomie und Ethik 21
3.3 Unternehmensethische Verpflichtungen Roter Biotechnologieunternehmen 25
3.3.1 Produktsicherheit 25
3.3.2 Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung 26
3.3.3 Unternehmensführung 27
3.3.4 Management von Reputationsrisiken 28
3.4 Verankerung ethischer Grundsätze in Unternehmen 32
3.4.1 Compliance-Ansatz 32
3.4.2 Integrity-Ansatz 34
3.5 Ethikmanagement-Massnahmen europäischer Biotechnologieunternehmen 36
3.5.1 Institutionalisierte und informelle Massnahmen 37
3.5.2 Ausprägung eines ethischen Bewusstseins in den Unternehmen 38
3.6 Zwischenrésumé 39
4. Ethikmanagement-Massnahmen amerikanischer Unternehmen der Roten Biotechnologiebranche 43
4.1 Fallstudiendesign 43
4.1.1 Kriterien der Unternehmensauswahl 43
4.1.2 Erhebungsmethode 45
4.2 Fallstudie Genentech Inc. 47
4.2.1 Ethikmanagement-Massnahmen von Genentech Inc. 48
4.2.1.1 Leitbild und Werte 48
4.2.1.2 Verhaltensstandards 49
4.2.1.3 Ethikrichtlinien 50
4.2.1.4 Prinzipien der Unternehmensführung 51
4.2.1.5 Hotline 52
4.2.1.6 Richtlinienbeauftragter und Komitees 53
4.2.1.7 Philanthropisches Engagement 53
4.2.2 Fazit 55
4.3 Fallstudie Amgen Inc. 58
4.3.1 Ethikmanagement-Massnahmen von Amgen Inc. 59
4.3.1.1 Leitbild und Werte 59
4.3.1.2 Verhaltensstandards 60
4.3.1.3 Ethikrichtlinien 61
4.3.1.4 Prinzipien der Unternehmensführung 62
4.3.1.5 Hotline, Richtlinienbeauftragter und Ombudsmann 62
4.3.1.6 Komitees 63
4.3.1.7 Philanthropisches Engagement 64
4.3.2 Fazit 66
4.4 Fallstudie Genzyme Corp. 69
4.4.1 Ethikmanagement-Massnahmen von Genzyme Corp. 70
4.4.1.1 Leitbild und Werte 70
4.4.1.2 Verhaltensstandards 71
4.4.1.3 Prinzipien der Unternehmensführung 73
4.4.1.4 Helpline und Richtlinienbeauftragter 73
4.4.1.5 Komitees 74
4.4.1.6 Philanthropisches Engagement 75
4.4.2 Fazit 76
4.5 Zwischenrésumé 81
5. Schlussbetrachtungen 84
Literaturverzeichnis 87

Textprobe:

Kapitel 3.2, Vereinbarkeit von Ökonomie und Ethik:

Die zwei sich konfliktär gegenüberstehenden Sichtweisen bezüglich der Wahrnehmung unternehmensethischer Verantwortung sind die ökonomische Neoklassik respektive der Shareholder-Value-Ansatz und der Stakeholder-Ansatz. In seinem Artikel The Social Responsibility of Business Is to Increase Its Profits legt der amerikanische Ökonom und Nobelpreisträger Friedman dar, dass ein Unternehmen nur eine Aufgabe hat, nämlich die Maximierung der Profite. Friedman verneint jegliches sozial-politisches Verantwortungsbewusstsein von Unternehmen und verlässt sich darauf, dass Regierungen diesen Aufgaben als alleinige sozial-verantwortungsvolle Akteure vollständig nachkommen. Nur durch diese klare Aufteilung der Aufgaben könne der höchstmögliche Wohlstand für die Gesellschaft generiert werden. Unternehmen, die „gute Taten“ vollbringen, die von den Spielregeln nicht ausdrücklich verlangt werden und zusätzlich die Kapitalerträge schmälern, haben, so Friedman, das Ziel des Wirtschaftens verfehlt. Mit der Auffassung, das Ziel der Gewinnmaximierung ließe keinen Platz für moralische Anliegen, präsentiert sich Friedman als Vertreter des Shareholder-Value-Ansatzes, der einem sozial-ethischen Engagement jegliche Notwendigkeit abspricht.

Im Unterschied dazu vertritt der Stakeholder-Ansatz die These, dass Unternehmen nicht nur gegenüber ihren Eigentümern verantwortlich sind, sondern auch gegenüber weiteren Gruppen, die ein Interesse an der Geschäftstätigkeit der Unternehmen haben, wie z.B. Kunden, Mitarbeitern oder Lieferanten. Die Stakeholder-Theorie geht somit von einem kooperativen bzw. komplementären Verhältnis von Wirtschaft und Ethik aus. Dieser Ansatz eines komplementären Verhältnisses von Wirtschaft und Ethik hat in den letzten Jahren weite Zustimmung in der Gesellschaft und einem Grossteil der Fachliteratur gefunden. Es hat sich kulturübergreifend die Ansicht durchgesetzt, dass sich Unternehmen zu gesellschaftsorientiertem Verhalten verpflichten sollen, da sich ihre Tätigkeiten auf das soziale und ökologische Umfeld auswirken. In der Literatur steht für die Übernahme sozialer Verantwortung durch Unternehmen der normative Begriff der „Corporate Social Responsibility (CSR)“.

Per definitionem wird unter CSR die „vermehrte Beachtung einer umfassenden unternehmerischen Verantwortlichkeit [verstanden], die über das rein ökonomische Tun hinausreicht“. McWilliams und Siegel betonen, dass CSR mehr bedeutet als die bloße Einhaltung von Gesetzen, nämlich die Tätigung von Aktivitäten, die über die Interessen der Firma und die Vorschriften der Gesetze hinausgehen und sozialen Wohlstand fördern. Maignan und Ferrell beschreiben CSR als die Pflicht, unternehmerische Handlungen mit den jeweiligen Normen der Anspruchsgruppen, die ein wünschenswertes Verhalten beschreiben, in Einklang zu bringen oder diese zu übertreffen.

CSR beinhaltet vier Ebenen unternehmerischer Verantwortung, welche von Carroll in einer Pyramide darstellt werden: (siehe Abb. 1: Pyramid of Corporate Social Responsibility) Die Pyramide repräsentiert den Gesamtumfang unternehmerischer Verantwortung sowie die Entwicklung der hinzugewonnenen unternehmerischen Verantwortungen im zeitlichen Ablauf. Die vier Ebenen unternehmerischer Verantwortung bauen aufeinander auf und sind somit simultan zu berücksichtigen. Auf der Basisstufe der Verantwortungspyramide steht der wirtschaftliche Aspekt, d.h. die ökonomische Verantwortung zur Profitabilität. Da es die Grundfunktion von Unternehmen ist, Verbrauchern Güter und Dienstleistungen anzubieten und dadurch Gewinne zu generieren, ist diese Verantwortung essentiell. Darüber hinaus würden die übrigen Verantwortlichkeiten ohne eine finanzielle Lebensfähigkeit fragwürdig erscheinen. Die Einhaltung geltender Gesetze befindet sich auf der zweiten Ebene der Pyramide. Diese rechtliche Verantwortlichkeit beinhaltet, dass die unternehmerischen Geschäftsabläufe im Rahmen der legalen Vorschriften stattzufinden haben. Gleichzeitig gibt sie die Begründung für die ethische Verantwortung vor, welche auf der dritten Ebene der Pyramide positioniert ist. Da Regelungslücken in den Gesetzen bestehen und nicht alle sozialen Erwartungen mit Gesetzen erfasst werden, ist situationsabhängig richtiges Verhalten der Unternehmen über den rechtlichen Rahmen hinaus notwendig. In der Spitze der Pyramide ist sodann die philanthropische Verantwortung positioniert. Sie verkörpert ein zeitliches bzw. finanzielles Engagement in den Bereichen Soziales, Ausbildung, Freizeit und Kultur, welches auf Wohlwollen, Freiwilligkeit und Selbstbindung seitens der Unternehmen basiert. Unternehmen, welche sich philanthropisch engagieren, bescheinigt Carroll, „good corporate citizens“ zu sein.

Kritiker des CSR- bzw. Stakeholder-Ansatzes nehmen an, dass sich Firmen nicht gleichzeitig auf eine gewinnorientierte und sozial-gesellschaftliche Unternehmensführung konzentrieren können. Sie unterstellen, dass die Berücksichtigung der Ansprüche von Interessengruppen Unternehmen darin beeinträchtigt, den Unternehmenswert zu maximieren, da durch die Wahrnehmung sozialer Verantwortung erhöhte Auszahlungen getätigt werden müssen. Empirische Studien beweisen jedoch, dass sich Ökonomie und Ethik nicht konfliktär gegenüberstehen, und dass zwischen Profitabilität und sozial orientierter Unternehmensführung ein neutraler oder positiver Zusammenhang besteht. Eine Studie von McWilliams und Siegel beispielsweise zeigt, dass Unternehmen, welche sich gesellschaftlich verantwortungsvoll verhalten, höhere Kosten, jedoch gleichzeitig auch höhere Gewinne aufweisen, da Stakeholder gesellschaftsorientiertes Verhalten honorieren. Es ist der Studie zufolge möglich, gleichzeitig unterschiedliche Ansprüche von Interessengruppen zu berücksichtigen und den Unternehmenswert zu maximieren. Auch Paine präsentiert in ihrem Buch Fallstudien von Unternehmen, die zeigen, dass die Berücksichtigung von Ethik organisatorische Effizienz erhöhen kann. Obwohl es Fälle gibt, in denen die Ignoranz ethischer Überlegungen finanzielle Vorteile beschert, ist ethisches Verhalten in den meisten Fällen mit finanziellem Nutzen verbunden, so Paine.

Wie obige Ausführungen belegen, ist eine Vereinbarkeit von Ökonomie und Ethik nicht nur möglich, sondern notwendig und die Auffassung einer Zwei-Welten-Theorie, die Ökonomie und Ethik als unvereinbar ansieht, nicht mehr haltbar. Psaty et al. konstatieren, dass die Förderung der öffentlichen Gesundheit durch medizinische Produkte insbesondere für Rote BU, die unter intensiver gesellschaftspolitischer Beobachtung stehen, bestimmte unternehmensethische Verpflichtungen mit sich bringt, wie „the ethical and moral obligations that are normally associated with medicine and that are higher than the minimum standards of routine economic transactions“. Avorn vertritt ferner die Meinung, dass Rote BU dazu verpflichtet sind, der Gesellschaft bzw. den Steuerzahlern etwas zurückzugeben, da der Staat erhebliche finanzielle Unterstützung für Grundlagenforschung leistet und Steuerentlastungen für Forschungs- und Entwicklungsarbeit gewährt. Die sich aus diesen Ausführungen ergebenden unternehmensethischen Verpflichtungen Roter BU werden in den folgenden Passagen diskutiert.

Arbeit zitieren:
Hillebrandt, Julia Oktober 2007: Ethikmanagement in der Roten Biotechnologie, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
USA, Biotechnologische Industrie, Bioethik, Unternehmensethik, Ethikmanagement

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