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Ethanol-Perzeption

Untersuchungen zur Chemorezeption von Ethanol

Ethanol-Perzeption
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Stephan Hoyer
  • Abgabedatum: Dezember 1999
  • Umfang: 79 Seiten
  • Dateigröße: 10,5 MB
  • Note: 1,3
  • Institution / Hochschule: Universität Potsdam Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-2349-0
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-2349-0 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-2349-0 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Hoyer, Stephan Dezember 1999: Ethanol-Perzeption, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Ethanol, Sensorik, Schwellenwert, Profil, alkoholfreier Wein

Diplomarbeit von Stephan Hoyer

Einleitung:

Aus der Literatur sind nur chemische und physikalische Kenndaten von Ethanol bekannt. Exakte sensorische Kenndaten mit Methodenangabe sind hingegen selten oder nur unzureichend vorhanden. Deshalb ist die sensorische Charakterisierung von Ethanol Ziel dieser Arbeit. Dazu sind Methoden zu erarbeiten die exakte Aussagen zulassen. Mit Hilfe der Gaschromatographie soll das verwendete Ethanol auf Verunreinigungen, die bei Schwellenuntersuchungen und Profilanalysen stören, untersucht werden. Desweiteren soll die Retentionszeit von EtOH mit denen der n-Alkanole verglichen werden, um EtOH analytisch exakt zu identifizieren und seine Stellung in der homologen Reihe zu zeigen.

Es ist der wesentlichen Frage nachzugehen ob EtOH ein Aromastoff, d.h. olfaktorisch wirksam ist. Dabei ist es notwendig pronasale und orale Schwellenwerte zu bestimmen. Die pronasale Schwelle soll durch kombinierte GC-Sniffing Analyse und mit der Squeeze Bottle (Quantifizierung durch Headspacetechnik), die retronasale und oral-trigeminale Schwelle mit der Nasenklemme ermittelt werden. Die PR50 Methode dient dabei zur Berechnung. Neben dieser quantitativen Aussage sind auch qualitativen Eigenschaften des Ethanols mittels eines geschulten Panels zu beschreiben. In einer Profilanalyse werden die gesammelten Deskriptoren mit entsprechenden Intensitäten für alle Verdünnungsstufen ermittelt. Weiterhin soll der Einfluß von Ethanol auf einen Aromakomplex durch verschiedene Applikationsversuche in ausgewählten Matrizes (Traubensaft, alkoholfreier Sekt und Wein) beschrieben werden. Mit einer hedonischen Fragestellung wird versucht das Optimum von EtOH in einem bestimmten Produkt zu bestimmen. Ziel ist es eine hohe Präferenz zu erreichen. Letztlich sollen Intensitätsuntersuchungen Hinweise darüber geben, welchen Anteil das trigeminale und das olfaktorische System bei verschiedenen Ethanolkonzentrationen an der Perzeption besitzen. Damit lassen sich Rückschlüsse auf die Herstellung neuer alkoholischer Produkte mit gezielten Eigenschaften ziehen.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung 5
2. Problemstellung 6
3. Literaturübersicht 7
3.1 Chemorezeption 7
3.1.1 Geschmack 8
3.1.2 Geruch 10
3.1.3 Das trigeminale System 12
3.2 Ethanol und die n-Alkanole 14
3.2.1 Ethanolsynthese 14
3.2.2 Synthese der n-Alkanole 14
3.2.3 Physikalische Kenndaten 15
3.3 Ubiquitäre n-Alkanole und ihre Bedeutung 15
3.4 Aroma - Flavour 17
3.5 Physiologische Wirkung des Ethanols 18
3.6 Schwellenwerte 19
3.7 Ethanol in der homologen Reihe der n-Alkanole 22
3.8 Wein und Alkohol 24
3.9 Sensorische Analyse und hedonische Verfahren 25
4. Material und Methoden 26
4.1 Material 26
4.2 Methoden 27
4.2.1 Gaschromatographie 27
4.2.1.1 Der Gaschromatograph 27
4.2.1.2 Schwellenwertbestimmung am Sniffing Port 29
4.2.1.3 Headspace 31
4.2.2 Schwellenwertbestimmung 31
4.2.2.1 Pronasal (Squeeze Bottle) 32
4.2.2.2 Retronasal und oral trigeminal (Nasenklemme) 33
4.2.3 Erarbeitung eines sensorischen Profils von wässrigen Ethanollösungen 34
4.2.4 Applikationstest 34
4.2.5 Rangordnungsprüfung 35
4.2.6 Intensitätsuntersuchung (olfaktorisches und trigeminales System) 35
4.2.7 Statistik / PR50 Methode 36
5. Ergebnisse und Diskussion 37
5.1 GC - Kenndaten und Sniffing-Analysen 37
5.2 Sensorische Analysen - Schwellenwerte 39
5.2.1 Schwellenbestimmung pronasal (Squeeze Bottle) 49
5.2.2 Retronasal und oral-trigeminal 40
5.2.3 Profilanalyse - pronasal 42
5.2.4 Profilanalyse - bei oraler Verkostung 45
5.3 Applikationstest (mit Ethanol versetzte Proben) 48
5.4 Hedonik / Weinproben 56
5.5 Intensitätsuntersuchung(olfaktorisches und trigeminales System) 58
6. Schlussfolgerung 60
7. Zusammenfassung 61
7.1 Zusammenfassung (dt.) 61
7.2 Summary 63
8. Literaturverzeichnis 65
9. Anhang 68
Anhang 1 - Definitionen der Fachbegriffe 69
Anhang 2 - Eichgeraden 71
Anhang 3 - Musterprotokoll 72
Anhang 4 - Fragebogen der Weinprobe 73
Anhang 5 - Rangordnungsprüfung 74
10. Eidesstattliche Erklärung 75
11. Danksagung 75

Arbeit zitieren:
Hoyer, Stephan Dezember 1999: Ethanol-Perzeption, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Ethanol, Sensorik, Schwellenwert, Profil, alkoholfreier Wein

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