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Eßverhalten bei Patientinnen mit "Binge-Eating"-Störung

Eine Erhebung im natürlichen Umfeld

Eßverhalten bei Patientinnen mit "Binge-Eating"-Störung
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Ina v. Ceumern-Lindenstjerna
  • Abgabedatum: Dezember 1999
  • Umfang: 241 Seiten
  • Dateigröße: 24,7 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Philipps-Universität Marburg Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-4100-5
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-4100-5 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-4100-5 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: v. Ceumern-Lindenstjerna, Ina Dezember 1999: Eßverhalten bei Patientinnen mit "Binge-Eating"-Störung, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Kalorienzufuhr, Makronährstoffverteilung

Diplomarbeit von Ina v. Ceumern-Lindenstjerna

Zusammenfassung:

Die vorliegende Arbeit wurde unternommen, um deskriptive Informationen zum Eßverhalten von Patientinnen mit „Binge-Eating“-Störung zu erhalten. Dazu wurden Ernährungsprotokolle von 20 Frauen mit „Binge-Eating“-Störung (Experimentalgruppe) und 20 Frauen ohne Diagnose einer psychischen Störung (psychisch gesunde Kontrollgruppe) analysiert. Um das gestörte Eßverhalten bei Eßanfallssyptomatik vom störungstypischen Eßverhalten bei „Binge-Eating“-Störung abzugrenzen, wurden zudem 20 Frauen mit Bulimia Nervosa (klinische Kontrollgruppe) untersucht. Eßanfälle beider Patientinnengruppen enthielten überwiegend unauffällige Energiemengen. Die Experimentalgruppe protokollierte Eßanfälle, die sich von denen der klinischen Kontrollgruppe quantitativ und qualitativ unterscheiden. Es zeigte sich eine niedrigere Energiezufuhr sowie ein höherer Fettanteil und verminderter Kohlenhydratanteil. An Tagen ohne Eßanfälle fanden sich keine Unterschiede zwischen der Experimentalgruppe und den Kontrollgruppen. Die Ergebnisse weisen in beiden Patientinnengruppen auf einen normalgesunden, ungezügelten Eßstil an Tagen ohne Eßanfälle hin. Die klinischen Gruppen können hinsichtlich der Nahrungsaufnahme bei Eßanfällen, nicht jedoch bei regulären Mahlzeiten, voneinander unterschieden werden. Den größtenteils unauffälligen Kalorienaufnahmen bei Eßanfällen zufolge sollte das DSM-IV-Diagnosekriterium „übermäßige Energiezufuhr bei Eßanfällen“ überdacht werden.

Inhaltsverzeichnis:

1. EINLEITUNG 1
2. THEORIETEIL 4
2.1 Die Störungsbilder „Binge-Eating“-Störung und Bulimia Nervosa 4
2.1.1 historischer Abriß 4
2.1.1.1 „Binge-Eating“-Störung 4
2.1.1.2 Bulimia Nervosa 5
2.1.2 Erscheinungsbild 6
2.1.2.1 „Binge-Eating“-Störung 6
2.1.2.2 Bulimia Nervosa 9
2.1.3 Diagnosekriterien und Klassifikation 12
2.1.3.1 „Binge-Eating“-Störung 12
2.1.3.2 Bulimia Nervosa 13
2.1.4 Verlauf 15
2.1.4.1 „Binge-Eating“-Störung 15
2.1.4.2 Bulimia Nervosa 16
2.1.5 Epidemiologie 17
2.1.5.1 „Binge-Eating“-Störung 17
2.1.5.2 Bulimia Nervosa 18
2.1.6 Psychische Folgeerscheinungen 20
2.1.6.1 „Binge-Eating“-Störung 20
2.1.6.2 Bulimia Nervosa 21
2.1.7 Komorbidität 21
2.1.7.1 „Binge-Eating“-Störung 21
2.1.7.2 Bulimia Nervosa 22
2.1.8 Medizinische Folgeerscheinungen 24
2.1.8.1 “Binge-Eating“-Störung und Exkurs: Der Zusammenhang zwischen Übergewicht und „Binge-Eating“-Störung 24
2.1.8.2 Bulimia Nervosa 26
2.1.9 Genese 27
2.1.9.1 „Binge-Eating“-Störung 27
2.1.9.2 Bulimia Nervosa 29
2.2 Theorien zur Nahrungsaufnahme bei bulimischer Symptomatik 36
2.2.1 Kognitive Theorien 36
2.2.2 Biologische Theorien 38
2.3 Methoden zur Bestimmung des Ernährungsstatus und des Essverhaltens 39
2.4 Eßverhalten bei Patientinnen mit Essanfallssymptomatik 42
2.4.1 Eßanfälle: allgemeine Merkmale 42
2.4.1.1 „Binge-Eating“-Störung 42
2.4.1.2 Bulimia Nervosa 44
2.4.2 Eßanfälle: Energiegehalt 45
2.4.2.1 „Binge-Eating“-Störung 45
2.4.2.2 Bulimia Nervosa 47
2.4.3 Eßanfälle: Makronährstoffverteilung 49
2.4.3.1 „Binge-Eating“-Störung 49
2.4.3.2 Bulimia Nervosa 51
2.4.4 reguläre Mahlzeiten: Energiegehalt 54
2.4.4.1 „Binge-Eating“-Störung 54
2.4.4.2 Bulimia Nervosa 56
2.4.5 reguläre Mahlzeiten: Makronährstoffverteilung 60
2.4.5.1 „Binge-Eating“-Störung 60
2.4.5.2 Bulimia Nervosa 61
2.5 Eßverhalten bei „Binge-Eating“-Störung und Bulimia Nervosa im Vergleich 62
2.5.1 Deskriptive Merkmale 62
2.5.2 Eßanfälle im Vergleich 63
2.5.3 Reguläre Mahlzeiten im Vergleich 65
2.6 Fragestellung der Arbeit 66
2.6.1 Hypothesen zum Eßverhalten bei Essanfällen 66
2.6.2 Hypothesen zum Eßverhalten außerhalb der Essanfälle 67
3. METHODEN 70
3.1 Probanden 70
3.1.1 Stichprobe 70
3.1.2 Rekrutierung der Stichproben 70
3.1.2.1 Experimentalgruppe 70
3.1.2.2 klinische Kontrollgruppe 71
3.1.2.3 Kontrollgruppe ohne Diagnose einer psychischen Störung 71
3.2 Diagnostik 72
3.2.1 Diagnostik der Experimentalgruppe und klinischen Kontrollgruppe 72
3.2.2 Diagnostische Merkmale der eßgestörten Versuchsgruppen 73
3.2.3 Diagnostische Merkmale der Kontrollgruppe ohne psychische Störung 78
3.3 Stratifizierung 79
3.3.1 Statistische Verfahren 79
3.3.2 Ergebnisse 79
3.4 Soziodemographische Daten 80
3.5 Beschreibung der verwendeten Fragebogenverfahren 83
3.5.1 Symptom-Checkliste (SCL-90-R; Derogatis, 1977; deutscheAdaptation von Franke, 1995) 83
3.5.2 Fragebogen zum Eßverhalten (FEV; Pudel und Westenhöfer, 1989) 85
3.5.3 Restraint Scale-10 (RS-10; Herman und Polivy, 1988) 87
3.6 Ergebnisse der Fragebogenverfahren 88
3.6.1 SCL-90-R 88
3.6.2 FEV 90
3.6.3 Restraint Scale-10 91
3.7 Untersuchungsmaterialien für die Erhebung des Essverhaltens 92
3.7.1 Marburger Ernährungsprotokoll 92
3.7.2 Marburger Essanfallstagebuch 94
3.8 Untersuchungsablauf 94
3.9 Auswertungsmethodik 97
3.9.1 Aufbereitung der Daten 97
3.9.2 Variablen 98
3.9.2.1 Hypothese 1 - Energiemenge der Essanfälle 98
3.9.2.2 Hypothese 2 und 3 - Makronährstoffverteilung bei Eßanfällen 99
3.9.2.3 Hypothese 4 - Energiezufuhr außerhalb der Essanfälle 100
3.9.2.4 Hypothese 5 - Häufigkeit der Mahlzeiten außerhalb der Essanfälle 100
3.9.2.5 Hypothese 6 - Makronährstoffverteilung außerhalb der essanfälle 100
3.9.2.6 Zusatzfragestellung 1-3: Energieaufnahme und Sollzufuhr 101
3.9.3 Statistische Verfahren 102
4. ERGEBNISSE 106
4.1 Hypothese 1: Energiemenge der Essanfälle 106
4.2 Hypothese 2: Makronährstoffverteilung bei Eßanfällen – Gruppenvergleich 110
4.3 Hypothese 3: Makronährstoffverteilung bei Essanfällen - Intragruppenvergleich bei Probandinnen mit „Binge-Eating“-Störung 113
4.4 Hypothese 4: Energiezufuhr außerhalb der Essanfälle 115
4.5 Hypothese 5: Häufigkeiten der Mahlzeiten außerhalb der Essanfälle 120
4.6 Hypothese 6: Makronährstoffverteilung außerhalb der essanfälle 122
4.7 Zusatzfragestellung 1:Energieaufnahme und Sollzufuhr bei Frauen mit„Binge-Eating“-Störung 126
4.8 Zusatzfragestellung 2: Energieaufnahme und Sollzufuhr bei Frauen mit Bulimia Nervosa 127
4.9 Zusatzfragestellung 3: Energieaufnahme bei eßgestörten Frauen im Vergleich 128
5. DISKUSSION 131
5.1 Methode 131
5.1.1 Compliance 131
5.1.2 Ernährungsprotokollierung 132
5.1.3 Auswertung 133
5.2 Probanden 133
5.2.1 Demographische Daten 133
5.2.2 Weitere deskriptive Daten 134
5.2.3 Fragebogendaten 135
5.3 Interpretation und Integration der Ergebnisse 135
5.3.1 H1: Kalorienzufuhr bei Essanfällen 136
5.3.2 H2: Makronährstoffverteilung bei Eßanfällen – Gruppenvergleich 139
5.3.3 H3: Makronährstoffverteilung bei Eßanfällen – Intragruppenvergleich 141
5.3.4 H4: Energiezufuhr außerhalb der Essanfälle 142
5.3.5 H5: Häufigkeiten der Mahlzeiten außerhalb der Essanfälle 144
5.3.6 H6: Makronährstoffverteilung außerhalb der essanfälle 145
5.3.7 Zusatzfragestellung 1-3: Energieaufnahme und Sollzufuhr bei Frauen mit „Binge-Eating“-Störung und Bulimia Nervosa 147
5.4 Zusammenfassende Diskussion 150
5.5 Ausblick 151
5.6 Implikationen für die Therapie 152
6. LITERATURVERZEICHNIS 153
7. ANHANG 1A
Aushänge und Annoncen 1A
Anschreiben 3A
Fragebögen 4A
Untersuchungsmaterialien 12A
Daten der VPN 29A
Übersicht über die SPSS-Dateien 40A
Persönliche Erklärung 41A

Arbeit zitieren:
v. Ceumern-Lindenstjerna, Ina Dezember 1999: Eßverhalten bei Patientinnen mit "Binge-Eating"-Störung, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Kalorienzufuhr, Makronährstoffverteilung

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