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Erzeugung von Statecharts aus Sequence Charts

Erzeugung von Statecharts aus Sequence Charts
Über dieses Buch
  • Art: Seminararbeit
  • Autor: Daniel Miesling
  • Abgabedatum: Dezember 2005
  • Umfang: 23 Seiten
  • Dateigröße: 335,7 KB
  • Note: 1,3
  • Institution / Hochschule: Christian-Albrechts-Universität zu Kiel Deutschland
  • Originaltitel: Erzeugung von Statecharts aus Sequence Charts
  • Bibliografie: ca. 11
  • ISBN (eBook): 978-3-8366-0880-0
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Miesling, Daniel Dezember 2005: Erzeugung von Statecharts aus Sequence Charts, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Modellierung, Statecharts, Life Message, Sequence Charts, Transformation

Seminararbeit von Daniel Miesling

Einleitung:

In dieser Ausarbeitung geht es um Verfahren zur Transformation von Sequence Charts in Statecharts. Es werden die Ansätze zur Transformation von Statecharts aus Life Sequence Charts und Message Sequence Charts vorgestellt und Nachteile bei der Modellierung angesprochen. Der Schwerpunkt dieser Arbeit liegt dabei auf der Transformation aus Message Sequence Charts. Teilaspekte zur Transformation von Message Sequence Charts zu Statecharts werden informell beschrieben und anhand von praktischen Beispielen vorgestellt.

Problemstellung:

Systeme mit Hilfe von Modellierungs-Sprachen zu beschreiben ist heutzutage ein gängiges und bewährtes Verfahren. Sequence Charts sind eine grafische Beschrei-bungssprache zur Darstellung von Nachrichtenaustausch zwischen Objekten. State-charts beschreiben ein System anhand seiner Zustände. Sequence Charts und Statecharts sind damit Werkzeuge für Entwickler, die das Verhalten von Systemen anhand zweier völlig unterschiedlicher Aspekte, den Nachrichtenaustausch zwischen Objekten und Zustände im System, darstellen.

Sequence Charts wurden 1993 von der International Telecommunication Union (ITU) standardisiert. Diese ursprünglichen Sequence Charts enthalten nicht genug Informationen, um aus ihnen Zustände innerhalb des modellierten Systems abzuleiten und damit Statecharts zu erzeugen. Daher werden die ursprünglichen Sequence Charts durch verschiedene Standards erweitert. Die für diese Ausarbeitung wichtigsten Erweiterungen sind durch die Ob-ject Constraints Language erweiterte Message Sequence Charts und Life Sequence Charts.

Diese Erweiterungen werden in Kapitel 2 vorgestellt. Die Transformation von Statecharts aus Message Sequence Charts bzw. Life Sequence Charts werden in (11,10) bzw. (6,4) eingehend beschrieben.

Kapitel 3 gibt eine Übersicht Über diese Verfahren und geht auf einige Vor- und Nachteile beider Modellierung ein.

In Kapitel 4 werden einzelne Teilaspekte beider Transformation von Statecharts aus Message Sequence Charts erläutert und anhand von Beispielen erklärt.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung 1
2. Grundlagen 2
2.1 Sequence Charts 2
2.1.1 Sinn und Zweck von Sequence Charts 2
2.1.2 Klassifikation von Sequence Charts 2
2.2 Endliche Automaten und Statecharts 4
2.2.1 Endliche Automaten 5
2.2.2 Statecharts 6
3. Überblick über Transformationsverfahren 8
3.1 Transformation von Statecharts aus Message Sequence Charts 8
3.2 Transformation von Statecharts aus Life Sequence Charts 10
3.3 Vor- und Nachteile der Ansätze 10
3.4 Probleme und Lösungen 12
4. Transformation von Message Sequence Charts in State Charts 13
4.1 Einzelne Sequence Diagramme 13
4.1.1 Konfliktsuche 13
4.1.2 Übersetzung in endliche Automaten 16
4.2 Mehrere Sequence Diagramme 16
4.3 Erweiterung um Hierarchie 18
5. Zusammenfassung und Ausblick 21

Textprobe:

Kapitel 3,Überblick¨über Transformations-Verfahren:

Bei der Transformation von Sequence Charts zu Statecharts ist ein grundsätzliches Problem, dass in den von der ITU ursprünglich spezifizierten MSC nicht zu jedem Zeitpunkt der Zustand eines Systems bekannt ist. Dies Problem lässt sich durch eine Erweiterung der MSC beheben. Im Abschnitt 2.1.2 wurden LSC und mit Hilfe der OCL erweiterte Sequence Diagramme angesprochen; diese Erweiterungen sind Grundlage verschiedener Ansätze bei der Transformation zu Statecharts.

Ziel ist es, anhand vorhandener oder zusätzlicher Informationen über das Systemverhalten Zustände innerhalb der Sequence Charts zu Identifizieren. Der Ansatz in [11] zur Transformation von Sequence Charts in Statecharts sieht vor, die eigentlichen MSC nicht zu verändern und diese lediglich um zusätzliche Informationen zu erweitern. Der Ansatz in [6] schlägt vor, die wesentlich mächtigeren LSC anstelle der MSC zur Modellierung von Systemen zu verwenden und hier aus die nötigen Informationen zu extrahieren.

Arbeit zitieren:
Miesling, Daniel Dezember 2005: Erzeugung von Statecharts aus Sequence Charts, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Modellierung, Statecharts, Life Message, Sequence Charts, Transformation

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