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Erstellung einer interaktiven Schulungs-DVD für Adobe Flash

Erstellung einer interaktiven Schulungs-DVD für Adobe Flash
Über dieses Buch
  • Art: Bachelorarbeit
  • Autor: Jan Dittrich
  • Abgabedatum: Oktober 2007
  • Umfang: 103 Seiten
  • Dateigröße: 3,3 MB
  • Note: 1,3
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Amberg-Weiden Deutschland
  • Bibliografie: ca. 18
  • ISBN (eBook): 978-3-8366-3413-7
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Dittrich, Jan Oktober 2007: Erstellung einer interaktiven Schulungs-DVD für Adobe Flash, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Adobe Flash, Schulungs-DVD, Trainings-DVD, Tutorial, Interaktiv

Bachelorarbeit von Jan Dittrich

Einleitung:

Flash ist eine Kombination aus einem Grafikprogramm wie Freehand und einer Animationssoftware, die es ermöglicht komplexe Websiten und Animationen zu erstellen. Ursprünglich konzipiert als reines Animationswerkzeug, wurde Flash häufig nur für die mittlerweile verpönten Intros von Websiten benutzt. Im Laufe der Weiterentwicklung wurde es möglich mit Flash dynamische Websiten mit Datenbankanbindungen zu programmieren. Einen wesentlichen Beitrag hierfür lieferte das mit der Version 4 eingeführte Action Script.

‘Sämtliche bisherigen Flash-Versionen haben bereits eine Vielzahl von Anwendern fasziniert und sorgten für Bewegung und Interaktivität im Internet. Kaum eine Seite, auf der nicht kleine oder große Flash Filme zu finden sind. Dieser Trend wird sich sicherlich auch mit der neuesten Flash Version, oder sollten wir besser sagen Flash Generation, fortsetzen oder gar noch verstärken.

Man kann unverhohlen sagen, dass Macormedia Flash sich zum Standard für animierte Webinhalte entwickelt hat. Daran wird sich auch in Zukunft wohl nichts ändern, zu deutlich ist der Vorsprung in Funktionsumfang und Bedienbarkeit. Selbst Adobe musste nach dem Fehlgriff mit LiveMotion 1 und 2 das eingestehen. (...)’.

Durch die Verbindung von Animation, Grafik und Programmierung ist Flash sehr vielseitig geworden und ermöglicht es auch interaktive Gestaltungselemente zu erstellen. Es eignet sich somit für eine Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten.

Da es in Flash möglich ist Sound und Audio Daten einzubetten sind auch multimediale Präsentationen ohne weiteres möglich. Zusätzlich bietet Flash die Möglichkeit Audio- und Videodaten von einem externen Server zu streamen, was auch Nutzern mit langsamerer Internetverbindung die Möglichkeit gibt Videos ohne Verzögerung anzusehen. Da Flash auf dem vektorbasierten Ansatz aufsetzt sind auch aufwendigere Animationen mit relativ geringer Datenmenge möglich. Die neueste Entwicklung zeigt, dass mit Flash auch zunehmend Programm-Tutorials erstellt werden, durch die audiovisuelle Kombination sind die Programmabläufe häufig gut verständlich.

Die Flash-Technologie beinhaltet jedoch auch einige Nachteile. So ist das Format, das vom Flashprogramm erzeugt wird portipär, das heißt es ist ein Browser Plugin nötig um Flashinhalte anzeigen zu können. Speziell Nutzer alternativer, quelloffener Betriebssysteme hatten in der Vergangenheit häufig das Nachsehen. Der Flash Plugin für Linux wurde in der Vergangenheit immer mit großer Verzögerung im Vergleich zu seinem Windows oder OS X Pendanten ausgeliefert.

Allerdings scheint Adobe mittlerweile erkannt zu haben, dass die OpenSource-Gemeinde stetig wächst und liefert in jüngster Vergangenheit die Flash Plugins für Linux oder BSD zeitnäher zu denen von Windows oder OS X aus.

Ein weiterer Kritikpunkt von Flash im Word Wide Web ist die mangelnde Barrierefreiheit.

Nutzern mit reinen Textbrowsern und Nutzern mit eingeschränkten Fähigkeiten (z.B. Sehschwächen) ist es nahezu unmöglich Flashinhalte zu lesen. Außerdem ist es für Indizierungsroboter die von Suchmaschinen im Web betrieben werden schwierig Flashinhalte zu indizieren. Aber auch an diesem Punkt wurde einiges in den neueren Versionen von Flash verbessert. So ist es mittlerweile möglich, dass der Text einer Flashseite durch einen Umweg über HTML von Indiezierungsrobotern gelesen werden kann. Dies stellt einen wichtigen Schritt zur weiteren Verbreitung von Flash dar.

Da für die Anzeige von Flashseiten wie eingangs erwähnt ein Browser Plugin benötig wird, stellt sich natürlich die Frage der Verbreitung dieses Plugins - Adobe nennt hier eine Marktpenetration von 97%.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einführung in Flash 8
1.1 Was ist Flash ? 8
1.2 Vorteile und Nachteile von Flash 8
1.3 Entstehung von Flash - ein geschichtlicher Abriss 10
1.4 Die Verbreitung des Flash Plugins 13
2. Interface Design und Usability 15
2.1 Das Interface 15
2.2 Anforderungen ans Interface und Usability 15
2.3 Drei Wege zur besseren Usability 16
3. Flash und 3D 19
3.1 3 D Objekte in Flash selbst erstellen 19
3.2 Importieren von 3D Objekten aus externen Programmen 21
4. Aufbau der Lern-DVD 22
4.1 Überlegungen zur Zielgruppe der DVD 22
4.2. Die Lernmodule 22
4.3 Der Multiple Choice Test 23
4.4 Inhalt der Lernmodule 24
5. Entwurf des Interface 27
5.1 Überlegungen zum Interface 27
5.2 Programmiertechnische Umsetzung des Interface 28
5.3 Dekorative Elemente 37
5.4 Multiple Choise Interface 38
5.5 Programmiertechnische Umsetzung der Fragenkataloge 40
6. Entwurf der Lerneinheiten 44
6.1 Das Einbinden der Lehrfilme in die Oberfläche 44
6.2 Programmiertechnische Umsetzung der Steuerungsmöglichkeit 46
6.3 Inhalt, Ziel und Dauer der Lerneinheiten 48
6.3.1 Zusammenfassung: Welche Funktion wird in welchem Film erläutert? 54
6.3.1 Text der Lerneinheiten und dazugehöriger Fragenkatalog 55
7. Aufzeichnen der Lerneinheiten 103
7.1 Technische Grundlagen 103
7.2 Vorgehensweise bei der Aufzeichnung 103
8. Erstellen der DVD 104
8.1 DVD-Inhalt und Autostart Funktion 104
8.2 DVD-Cover 105
9. Zusammenfassung 106
9.1 Ergebnis 106
9.2 Motivation 106
10. Literaturverzeichnis und Quellenangaben 107

Textprobe:

Kapitel 4.1, Überlegungen zur Zielgruppe der DVD:

Bevor mit dem Erstellen der Inhalte der Lern DVD begonnen werden kann, muss die Zielgruppe noch definiert werden. Wie in den Vorüberlegungen festgelegt ist die Zielgruppe ein PC versierter Flasheinsteiger.

Dies bedeutet, dass von einer Zielgruppe ausgegangen wird, die bereits Erfahrungen im Umgang mit dem PC oder Mac gesammelt hat, allerdings noch nicht mit Flash gearbeitet hat. Diese Festlegung bedingt, dass einige einfache Elemente nicht separat besprochen werden, wie speichern, öffnen etc. Es wird davon ausgegangen, dass die Zielgruppe über Flash CS3 oder Flash 8 verfügt.

Die Videos werden zwar mit Flash CS3 erstellt, jedoch sind die meisten Arbeitsschritte in Flash 8 die gleichen. Viele Unterschiede der beiden Programmversionen werden erst bei sehr komplexen Aufgabenstellungen deutlich. Diese DVD möchte allerdings die Grundlagen von Flash vermitteln und nicht allzu sehr ins Detail gehen.

Die Lernmodule:

Zu Beginn der Überlegungen wurde der Entschluss gefasst, dass es am sinnvollsten ist die DVD in Lernmodule (also Lernfilme) zu unterteilen. Mehrere Module bilden dabei jeweils ein Kapitel. Beispielsweise sind die Module Bewegungstweening und Formtweening Teile des Kapitels Animation.

Da die einzelnen Module kurz gehalten sind kann der Benutzer sich einen Teil der DVD oder ein Kapitel ansehen und kann nach jedem Modul eine Pause machen. Dadurch ist gewährleistet, dass der Benutzer, wenn er sich zu einem späteren Zeitpunkt wieder mit der DVD beschäftigt, einen leichteren Einstieg findet. Teil eines Kapitels soll auch ein kurzer Multiple Choice Test sein. In wenigen Fragen wird hier überprüft, ob der Benutzer die Lerninhalte des Kapitels verstanden hat. Am Ende des Multiple Choice Tests steht eine sofortige Auswertung mit der erreichten Punktzahl. So kann eine spielerische Selbstkontrolle erreicht werden. Dieses Konzept wird in jüngster Zeit immer häufiger in Tutorials eingesetzt, so unter anderem in Flash 8 Grundlagen von Video2Brain.

Arbeit zitieren:
Dittrich, Jan Oktober 2007: Erstellung einer interaktiven Schulungs-DVD für Adobe Flash, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Adobe Flash, Schulungs-DVD, Trainings-DVD, Tutorial, Interaktiv

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