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Erstellung eines Prototyps zum sicheren und gesteuerten Zugriff auf Dateien und Dokumente auf Basis von Lotus Domino und Notes

Erstellung eines Prototyps zum sicheren und gesteuerten Zugriff auf Dateien und Dokumente auf Basis von Lotus Domino und Notes
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Jan Kröger
  • Abgabedatum: Oktober 2003
  • Umfang: 70 Seiten
  • Dateigröße: 2,2 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Lippe und Höxter Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-7956-5
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-7956-5 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-7956-5 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Kröger, Jan Oktober 2003: Erstellung eines Prototyps zum sicheren und gesteuerten Zugriff auf Dateien und Dokumente auf Basis von Lotus Domino und Notes, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Datenbank, AS400, Lotus Script, Agent, Programmierung

Diplomarbeit von Jan Kröger

Zusammenfassung:

Im Zeitalter der elektronischen Datenverarbeitung werden immer mehr Informationen auf Computersystemen gespeichert und verwaltet. Um diese Datenflut, die sich innerhalb vieler Jahre ansammelt, sinnvoll zu verwalten und die Nutzung der Daten möglichst unkompliziert zu gestalten, werden die Daten in Datenbanksystemen gespeichert. Diese Systeme nehmen Daten auf, egal ob in Wort oder Bild, stellen sie dem Nutzer zur Verfügung und garantieren ein höchst mögliches Maß an Sicherheit. Der User muss sich vor der Nutzung des Systems authentifizieren, meistens mit einem Usernamen und einem von ihm bestimmten Passwort. Nur mit diesen Daten kann der User auf die Datenbank und dessen Dokumente zugreifen. Die Dokumente, und damit das Know-how der Firma, sind somit für dritte Personen nicht ersichtlich. Somit können selbst sensible Daten auf diesen Systemen gespeichert werden.

Dabei sind mehrere Systeme im Spiel, wie z.B. IBM AS/400, Lotus Domino, Unix, Novell, ect. Jedes System erfordert eine separate Anmeldung, bevor es Daten freigibt. Wenn zusammengehörige Daten auf verschiedenen Systemen getrennt voneinander gesichert werden, ist es für den User unkomfortabel, wenn er sich alle Daten einzeln zusammenstellen muss. Ein System, das diese zusammengehörigen Daten aus einer Hand liefern könnte, wäre wünschenswert. Die grundlegende Anforderung war, ein Grafik-Archiv, das auf einem Festplattenlaufwerk gespeichert ist, Internetfähig zu machen. Die Dateien sollen also in eine Datenbank kopiert werden und von jedem Internetzugang der Welt aus zugänglich sein.

Im Rahmen der vorliegenden Diplomarbeit wird eine Datenbank entwickelt, die selbständig aus einzelnen Quellen Datensätze importiert und zusammengehörende Datenelemente in Dokumente schreibt. Die Datenbank soll intern genutzt werden können, sowie über das Internet zugänglich sein.

Für den Nutzer ergeben sich folgende Vorteile:

- Das Grafik-Archiv ist übersichtlich in einer Datenbank verfügbar - zusammenhängende Daten sind in einem Dokument vereint - Sicherheitslücken werden geschlossen - der Zugriff über das Internet wird möglich Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis 4
1. Einleitung 6
1.1 Konzept 7
2. Allgemeine Grundlagen 8
2.1 Vorteile eines Datenbankbasierenden Archivs 8
3. Analyse des Ist-Zustandes 9
3.1 Nachteile des Ist-Zustandes 10
4. Festlegung des Soll-Zustandes 11
4.1 Kriterien des Soll-Zustandes 11
4.2 Vorteile des Soll-Zustandes 14
5. Funktionsweise der Datenbank und deren Automatismen 16
5.1 Verwendete und eingebundene Systeme 16
5.1.1 IBM AS/400 16
5.1.2 Novell 17
5.2 Datenspeichernde Komponenten (Datenbank) 17
5.3 Dateneinholende Komponenten (Agenten & Scripte) 18
5.3.1 Abgleich mit der AS/400 18
5.3.2 Einfügen der TIF-Dateien 21
5.3.3 Vergabe der Leserechte 23
5.3.4 Userrollen 23
6. Die Prototyp-Datenbank im Einsatz 25
6.1 Einsatz mit der Client-Software Lotus Notes 25
6.1.1 Verschieden Ansichten und ihre Kriterien 25
6.1.2 Ausführbare Aktionen 30
6.1.3 Volltextsuche 31
6.2 Einsatz über das Internet mittels Web-Browser 33
6.2.1 Verschiedene Ansichten 33
6.2.2 Aktionen 36
6.2.3 Volltextsuche 37
7. Organisation 38
7.1 Organisation der Arbeit 38
7.2 Zeitplan 39
8. Schlussbetrachtung und Ausblick 41
Anhang 42
A.1 Programmierungen 42
A.1.1 Liste der programmierten Scripte 42
A.1.1.1 Beschreibung der Scripte 42
A.1.2 Quelltexte 45
A.1.2.1 Quelltext Script 1 (Komplettabgleich mit dem Grafikarchiv, manuell) 45
A.1.2.2 Quelltext Script 2 (Update mit dem Grafik-Archiv, manuell) 48
A.1.2.3 Quelltext Script 3 (Vergabe der Leserechte, manuell) 51
A.1.2.4 Quelltext Script 4 (Löschen aller Datei-Anlagen, manuell) 56
A.1.2.5 Quelltext Script 5 (Update mit dem Grafik-Archiv, automatisch) 58
A.1.2.6 Quelltext Script 6 (Vergabe der Leserechte, automatisch) 61
A.2 Abbildungsverzeichnis 66
A.3 Tabellenverzeichnis 67
A.4 Glossar 68
Quellenverzeichnis 70

Automatisiert erstellter Textauszug:

Die Ansichten sortieren die vorhandenen Elemente nach bestimmten Kriterien, wie zum Beispiel nach einer Nummer, nach der dazugehörigen Firma oder es werden nur Datensätze angezeigt, die eine Datei als Anhang besitzen. Somit kann der User schneller den gesuchten Datensatz finden. Die Datensätze werden in den Ansichten zeilenweise angezeigt, jeder Datensatz belegt also eine Zeile. Um eine bessere Übersicht zu gewährleisten, kann jeder Datensatz separat in einem einzelnen Fenster angezeigt werden. Innerhalb dieses Fensters können dazu berechtigte Nutzer auch Datenelemente ändern und Dateianlagen einfügen oder löschen. Um die Datenelemente überhaupt sichtbar zu machen werden Felder benötigt. Jede Ansicht besteht aus vielen Feldern, in denen die benötigten Datenelemente geschrieben werden. Wird ein bestimmter Datensatz geöffnet, werden in Echtzeit die einzelnen Datenelemente aus der Datenbank gelesen, in Felder geschrieben und dem User angezeigt. [...]

Auf der Netware Ebene Novell wird das Grafik Archiv in Form von TIF-Dateien vorgehalten. Das Laufwerk steht jedem im Netzwerk angemeldetem User zur Verfügung, der Leserechte auf dieses Laufwerk vom Administrator bekommen hat. Das Schreiben oder Löschen ist nur Administratoren und beteiligten Servern erlaubt. Die Prototyp-Datenbank, bzw. dessen Agenten dürfen lediglich die Daten von diesem Laufwerk lesen, jedoch nicht verändern. Um einen automatischen Abgleich zu erleichtern, und die Belastung des Servers so gering wie möglich zu halten, werden die Grafikdateien in zwei verschiedenen Ordnern gespeichert. In dem einen Ordner ist das gesamte Archiv auf mehrere Unterordner verteilt. Alle aktuell dazugekommenen Dateien werden zusätzlich in einen separaten Ordner gesichert. Somit beinhaltet dieser Ordner nur Zeichnungen und Scan´s, die nicht älter als 30 Tage sind. Beim konventionellen Abgleich mit dem Grafik-Archiv werden nur die aktuellen Dateien in die Datenbank eingefügt, bzw. ersetzt. Der Umfang der Datenmenge, die von der Prototyp-Datenbank bearbeitet werden muss, wird damit von ca. 80.000 Dateien auf weniger als 300 Dateien beschränkt. Falls ein kompletter Abgleich mit den Grafikdateien erforderlich ist, kann auf den kompletten Bestand der Grafikdateien zugegriffen werden. [...]

Als Grundlage für den Prototyp muss ein Datenbanksystem verwendet werden, das allen Anforderungen seitens der Firma IMA gerecht wird. Eine Einbindung ins Internet soll gegeben sein, weiterhin muss das System mit den vorhandenen Mitteln der Firma genutzt werden können und es muss mit allen benötigten Datenquellen verbunden sein. Die Wahl des gesuchten Systems fiel auf ein, innerhalb der Firma IMA bereits vorhandenes und vielfach eingesetztes, Datenbanksystem der Firma IBM Lotus Software, namens Lotus Domino. In Verbindung mit der Clientsoftware Lotus Notes aus demselben Hause bildet Lotus Domino ein leistungsstarkes Datenbank-Verwaltungssystem, das allen Anforderungen gerecht wurde. Um eine unnötige Belastung und eventuell auftretende Fehler des Hauptservers während der Entwicklungsphase zu vermeiden, wurde ein separater Server aufgesetzt, auf dem Lotus Domino installiert und konfiguriert wurde. Es handelt sich um eine IBM IntelliStation M-Pro mit einem Pentium 3 Prozessor und dem Betriebssystem Windows NT. Diese Workstation fungiert während der gesamten Entwicklungs- und Testphase als Domino-Server. Die Arbeitsgeschwindigkeit dieses Servers ist allerdings nicht mit der des Hauptservers der Firma IMA zu vergleichen. Zudem ist das Festplattenvolumen eingeschränkt, so dass nicht der gesamte Datenbestand (ca. 6 GB) gespeichert werden konnte. Um die Funktionalität des Prototyps zu demonstrieren reicht aber ein Teil des gesamten Datenbestands aus (ca. 1 GB). Zu den eingebundenen Systemen zählen das Datenbanksystem IBM AS/400 und das NetWare System Novell. 5.1.1 IBM AS/400 [...]

Arbeit zitieren:
Kröger, Jan Oktober 2003: Erstellung eines Prototyps zum sicheren und gesteuerten Zugriff auf Dateien und Dokumente auf Basis von Lotus Domino und Notes, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Datenbank, AS400, Lotus Script, Agent, Programmierung

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