Erstellung eines Kennzahlen- und Visualisierungskonzepts zur Unterstützung von KVP
Am Beispiel eines deutschen Schienenfahrzeugherstellers
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Peter Koske
- Abgabedatum: März 2000
- Umfang: 131 Seiten
- Dateigröße: 896,4 KB
- Note: 1,3
- Institution / Hochschule: Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-4649-9
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-4649-9 P - ISBN (CD) :978-3-8324-4649-9 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Koske, Peter März 2000: Erstellung eines Kennzahlen- und Visualisierungskonzepts zur Unterstützung von KVP, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: KAIZEN, Lager, Logistik
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Diplomarbeit von Peter Koske
Einleitung:
Die folgende wissenschaftliche Arbeit beschäftigt sich mit der Erstellung eines Kennzahlen- und Visualisierungskonzeptes zur Unterstützung von KVP in der DaimlerChrysler Rail Systems GmbH, auch Adtranz, am Standort Henningsdorf in Brandenburg. Die Erarbeitung des Konzepts bezieht sich speziell auf die am Standort befindlichen Lager und wird im Bereich der Logistik angefertigt. Das Ziel der Arbeit liegt im wesentlichen darin, geeignete Kennzahlen für die Lager zu erarbeiten und zusätzlich Visualisierungsmöglichkeiten aufzuzeigen, um die Lagerprozesse im Sinne des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses (KVP) transparenter zu gestalten.
Durch die Kennzahlen- und Visualisierungsvorschläge sollen Anregungen und Steuerungsmöglichkeiten für die Durchführung von KVP-Maßnahmen aufgezeigt werden und mögliche Lösungsansätze gesucht werden. Ferner sollen Möglichkeiten zur Umsetzung des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses erarbeitet werden.
Die Arbeit ist in mehrere Kapitel unterteilt. Nach der Beschreibung des Unternehmens, bei dem diese Arbeit angefertigt wurde, erfolgt im Kapitel „Grundlagen und Begriffsklärungen“ eine detaillierte theoretische Beschreibung der drei Begriffe Kennzahlen, KVP und Visualisierung. Diese Begriffe sind von wesentlicher Bedeutung für diese Arbeit und werden deshalb im Vorfeld näher betrachtet.
Aufbauend auf diesen Teil erfolgt eine Ist- Analyse der derzeitigen Situation in der Adtranz GmbH unter besonderer Berücksichtigung der Lagerprozesse. Nach Abschluss dieser Analyse wird ein Kennzahlen- und Visualisierungskonzept erstellt. Weiterhin werden Lösungsvorschläge für die Umsetzung von KVP-Prozessen erarbeitet und es wird versucht einen sinnvollen Zusammenhang von den Kennzahlen als Steuerungs- und Planungsinstrument zu den Maßnahmen des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses darzustellen und zu beschreiben. Im letzten Teil dieser Arbeit werden in einer Zusammenfassung noch einmal wesentliche Aspekte hervorgehoben.
Inhaltsverzeichnis:
| Anhangverzeichnis | IV | |
| Abbildungsverzeichnis | V | |
| Tabellenverzeichnis | VI | |
| Abkürzungsverzeichnis | VII | |
| 1. | Einleitung | 1 |
| 2. | Vorstellung des Unternehmens | 2 |
| 2.1 | Die Adtranz GmbH | 2 |
| 2.2 | Der Standort Henningsdorf | 2 |
| 3. | Grundlagen und Begriffsklärungen | 4 |
| 3.1 | Kennzahlen und Kennzahlensysteme | 4 |
| 3.1.1 | Kennzahlenbegriff | 4 |
| 3.1.2 | Arten von Kennzahlen | 4 |
| 3.1.3 | Funktionen von Kennzahlen | 8 |
| 3.1.4 | Kennzahlensysteme | 9 |
| 3.1.5 | Probleme und Grenzen in der Kennzahlen-Anwendung | 11 |
| 3.1.6 | Kennzahlen und Kennzahlensysteme in der Logistik | 13 |
| 3.1.7 | Methoden zur Bildung von Logistik-Kennzahlen | 15 |
| 3.2 | Kontinuierlicher Verbesserungsprozeß (KVP) | 21 |
| 3.2.1 | KVP-Bergiff | 21 |
| 3.2.2 | Empirische Trends von KVP | 25 |
| 3.2.2.1 | Einführungsstand von KVP | 25 |
| 3.2.2.2 | Erfolge von KVP | 27 |
| 3.2.3 | Rahmenbedingungen und Vorgehensweise bei KVP | 28 |
| 3.3 | Visualisierung von Informationen | 37 |
| 3.3.1 | Der Begriff Visualisierung | 37 |
| 3.3.2 | Ziel der Visualisierung | 38 |
| 3.3.3 | Grundregeln und -strategien der Visualisierung | 39 |
| 3.3.4 | Gefahren der Visualisierung | 41 |
| 4. | Ist-Situation aus logistischer Sicht | 43 |
| 4.1 | Präzisierung des Auftrages | 43 |
| 4.1.1 | Beschreibung des Auftrages | 43 |
| 4.1.2 | Ziele des Auftrages | 44 |
| 4.2 | Durchführung der Ist-Aufnahme | 45 |
| 4.2.1 | Angewendete Methoden und Vorgehensweise | 45 |
| 4.2.2 | Erkenntnisse und Ergebnisse aus der Ist-Aufnahme | 47 |
| 4.3 | Bewertung der Ist-Situation und Schwachstellen | 60 |
| 5. | Sollkonzept | 68 |
| 5.1 | Kennzahlen für die Projektlager | 68 |
| 5.1.1 | Erstellung der Kennzahlen | 68 |
| 5.1.1.1 | Ableitung von Kennzahlen mittels Top-down-Ansatz | 68 |
| 5.1.1.2 | Auswahl von Kennzahlen mittels Bottom-up-Ansatz | 73 |
| 5.1.1.3 | Zusammenführung der Kennzahlen beider Ansätze | 76 |
| 5.1.2 | Voraussetzungen für den dauerhaften Einsatz von Kennzahlen | 83 |
| 5.1.3 | Einige berechnete Kennzahlen für die Projektlager | 86 |
| 5.2 | Visualisierung der Kennzahlen | 87 |
| 5.3 | Entwicklung von KVP-Prozessen | 89 |
| 5.3.1 | Besonderheiten am Standort Henningsdorf | 89 |
| 5.3.2 | Organisation des KVP am Standort Henningsdorf | 90 |
| 6. | Zusammenfassung | 103 |
| ANHANG | 105 | |
| Literaturverzeichnis | 118 |
Informationen zu erhalten, wurden Beobachtungen und Interviews vor Ort vorgenommen und teilweise die Logistik-Software WEP 2000 genutzt. Zunächst werden kurz die örtlichen Gegebenheiten dargestellt. Anschließend erfolgt eine Beschreibung der Organisation der Projektlager und des Umfeldes. Dann wird mittels ereignisgesteuerter Prozeßketten (EPK) der Ablauf der derzeitig stattfindenden Prozesse beschrieben. Zuletzt werden die Ergebnisse der Zeitaufnahme und der Fehlersammelkarte präsentiert. Die Projektlager befinden sich alle in derselben Werkhalle mit der Bezeichnung 74a. Diese Halle ist unterteilt in einen Montage- und Lagerbereich. Im Lagerbereich befinden sich vier Projektlager (VT 612; ET 424, BR 481 und Metro Shanghai), die alle nebeneinander angeordnet sind (siehe dazu Anlage 4 im Anhang). Zur Zeit wird ein fünftes Lager eingerichtet, welches in nächster Zukunft die Endmontage der U-Bahn München beliefern soll. Die vier Projektlager haben jeweils einen Zugang zum Endmontagebereich in dieser Werkhalle. Außerdem befindet sich in der Halle (74a) eine Abladestelle. Alle angelieferten Teile und Komponenten werden zunächst auf der Abladefläche abgelegt, bevor sie weiter in die einzelnen Projektlager transportiert werden. Weiterhin ist in der Halle ein Beanstandungslager (BA-Lager). Die Lagerflächen der vier Projektlager unterteilen sich in je ein Bodenlager und in mehrere Logistikzellen. Das Bodenlager dient zum einen als kleiner Puffer zur Zwischenlagerung für die angelieferten Teile und Komponenten, die später in die Logistikzellen eingelagert werden. Andererseits können im Bodenlager größere Teile (z.B. komplette Sitzschalen) bis zur Lieferung in die Endmontage gelagert werden. Für alle Projektlager gilt der organisatorische Grundsatz, daß dort nur sogenannte B-Teile gelagert werden. Die A-Teile, meist nicht nur kostenintensive, sondern auch oftmals sehr große und schwere Teile (z.B. Motoren für die Triebzüge) werden separat in einer anderen Werkhalle gelagert und von dort direkt in die Endmontage geliefert. Die C-Teile umgehen ebenfalls weitestgehend die Projektlager. Die Adtranz GmbH hat für die Bereitstellung der C-Teile einen externen Dienstleister beauftragt. Dieser Dienstleister beliefert direkt die Endmontage mit C-Teilen nach einem Pull-Prinzip (Kanban). In der Endmontage stehen Behälter, die mit C-Teilen bestückt werden. Wenn ein Behälter leer ist, wird 48 [...]
Wie bereits erwähnt, konnte der Fragebogen nicht zur Anwendung kommen. Die fünf anderen Techniken zur Feststellung des Ist-Zustandes konnten mit unterschiedlichem Aufwand und Ergebnis eingesetzt werden. 4.2.2 Erkenntnisse und Ergebnisse aus der Ist-Aufnahme Wie bereits erwähnt, ist das zu betrachtende Objekt laut des Auftrages der Adtranz GmbH das Projektlager. Es handelt sich hierbei also um einen relativ abgeschlossenen und eingegrenzten Bereich innerhalb der Bereitstellungslogistik. Es soll nach den Wünschen des Auftraggebers keine umfassende Betrachtung des gesamten Prozesses der Bereitstellungslogistik erfolgen. Dennoch ist es wichtig, daß zumindest die Schnittstellen zu den Projektlagern mit in das Betrachtungsobjekt eingeschlossen werden. Es ist also auch von Bedeutung, welche Inputs und Outputs mit dem zu betrachtenden Objekt in Verbindung [...]
Fragebogenaktion, konnte die Aktion aufgrund verschiedener Einwände des Betriebsrates im Werk Henningsdorf nicht durchgeführt werden. Der Fragebogen befindet sich im Anhang in der Anlage 1 dieser Arbeit. Zuletzt wurden noch Erfassungen durch Befragungen und Interviews durchgeführt. Die Interviews erfolgten mit verschiedenen Beschäftigten auf unterschiedlichen Ebenen innerhalb der Adtranz GmbH am Standort Henningsdorf. Nachfolgend werden noch einmal alle Techniken, die zur Ist-Erfassung genutzt wurden, kurz zusammengefaßt. Eine Reihenfolge, wie diese zur Anwendung gekommen sind, läßt sich schwer festlegen, da es bei der Anwendung zu Überschneidungen und unbeeinflußbaren terminlichen Verzögerungen gekommen ist. • • • • • • Erfassung mittels Fragebogen Erfassungsbogen für die Selbstaufschreibung von Zeiten Dauerhafte Erfassung von Fehlern in einem Erfassungsbogen Erfassung von Daten aus bestehenden DV-Programmen(SAP R/2, WEP 2000) Ermittlung von Daten und Informationen durch Befragungen und Interviews Ermittlung von Informationen durch Beobachtungen [...]
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832446499
Arbeit zitieren:
Koske, Peter März 2000: Erstellung eines Kennzahlen- und Visualisierungskonzepts zur Unterstützung von KVP, Hamburg: Diplomica Verlag



