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Erstellung und Bewertung einer Qualitätsdarlegung nach dem EFQM-Modell in einem Akutkrankenhaus

Erstellung und Bewertung einer Qualitätsdarlegung nach dem EFQM-Modell in einem Akutkrankenhaus
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Michael Lang
  • Abgabedatum: Dezember 2000
  • Umfang: 87 Seiten
  • Dateigröße: 5,7 MB
  • Note: 1,7
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt-Aschaffenburg Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-4199-9
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-4199-9 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-4199-9 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Lang, Michael Dezember 2000: Erstellung und Bewertung einer Qualitätsdarlegung nach dem EFQM-Modell in einem Akutkrankenhaus, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: EFQM, Qualitätsbericht, Qualitätsdarlegung, Qualitätsmanagement, Krankenhaus

Diplomarbeit von Michael Lang

Einleitung:

„Ziel und Ergebnis des Krankenhauses ist eine hohe Qualität von Behandlung, Pflege, Hotelleistung und zusätzlichem Service in einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis. Nichts sonst.“. Gewissermaßen entspricht dieses Zitat der Zielsetzung aller Krankenhäuser und Versorgungseinrichtungen in Deutschland.

Gründe hierfür sind die drastisch veränderten gesundheitspolitischen Rahmenbedingungen. So wurde die Zahl der stationären Betten gekürzt, die Patientenverweildauer bei gleichzeitig steigender Patientenzahl gesenkt. Der zunehmende Kostendruck und die Budgetierung führen zu einer veränderten Versorgungs- und Einkommensentwicklung.

Auch die Ansprüche, Vorstellungen und Wünsche der Patienten haben sich geändert. Es herrscht großer Konkurrenzkampf zwischen den Krankenhäusern. Das entscheidende Argument im Wettbewerb um Patienten, Mitarbeiter und Krankenkassen ist die Qualität. Hohe Qualität und bessere Kundenorientierung führen zu zufriedeneren Patienten. Auch Mitarbeiter, welche an Entscheidungen beteiligt werden, sind zufriedener. Dies verringert die Fluktuation und steigert die Leistungsfähigkeit. Transparenz der Ergebnisse und der erreichten Qualität ermöglichen dem Krankenhaus sich in der Öffentlichkeit positiv darzustellen. Hat das Krankenhaus nun durch erfolgreiche Umsetzung von Qualitätsmanagement seine Wirtschaftlichkeit gesteigert, so kommt dies auch der Wettbewerbsfähigkeit zu gute.

Einige Vorreiter der Gesundheitsbranche, u.a. die Asklepios-Klinikgruppe und die Harzkliniken in Bad Harzburg, haben bereits erfolgreich Qualitätsmanagementsysteme, u.a. nach ISO oder dem TQM-Modell der Europäischen Stiftung für Qualitätsmanagement eingeführt und umgesetzt.

Das untersuchte, gemeinnützige Akutkrankenhaus führt zur Zeit durch Unterstützung und Beratung eines externen Beratungsunternehmens Umfassendes Qualitätsmanagement, orientiert nach Empfehlungen von ISO, EFQM, sowie Forderungen des in Entwicklung befindlichen Zertifizierungsverfahrens der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen (KTQ) ein. Da die Einführung eines systematischen Qualitätsmanagements stets auf einer Ist-Analyse aufbaut, soll im untersuchten Krankenhaus eine Ist-Analyse durch eine Selbstbewertung vorgenommen werden, die gegen die eigenen festgelegten Ziele sowie die Exzellenzvorstellungen für eine Unternehmensführung nach dem EFQM-Modell erfolgt. Als Methode der Selbstbewertung wurde die Simulation einer Bewerbung um den Europäischen Qualitätspreis, den European Quality Award der EFQM gewählt.

In dieser Arbeit wird nun die Erstellung der nach dem EFQM-Modell strukturierten Qualitätsdarlegung (Simulation der Bewerbung um den EQA) vorgestellt und erläutert, sowie anschließend einer kritischen Beurteilung unterzogen.

Um den Aspekt der Praxis in dieser Arbeit nicht zu vernachlässigen, übernahm ich die Aufgabe, den Qualitätsbericht als Grundlage der Selbstbewertung für das untersuchte Krankenhaus zu erstellen.

Gang der Untersuchung:

Diese Arbeit lässt sich grob in drei Bereiche gliedern. Im ersten Teil (Kapitel 2) werden die theoretischen Grundlagen erläutert. Hierbei werden u.a. nochmals die wichtigsten Änderungen im Gesundheitswesen in Deutschland sowie das EFQM-Modell und dessen Funktionsweise dargestellt. Der zweite Teil der Arbeit im Kapitel 3 befasst sich mit der Praxis der Erstellung der Qualitätsdarlegung am Beispiel des untersuchten Krankenhauses. Die Bewertung und Beurteilung dieser Methode der Qualitätsdarlegung sind im Kapitel 4 ausgeführt.

Inhaltsverzeichnis:

Vorwort 2
Inhaltsverzeichnis 3
Abbildungs- und Tabellenverzeichnis 6
Abkürzungsverzeichnis 8
1. Einleitung 9
1.1 Problemstellung und Zielsetzung 9
1.2 Vorgehen 10
2. Theoretische Grundlagen 11
2.1 Grundbegriffe 11
2.1.1 Qualität 11
2.1.2 Qualitätsmanagement 13
2.1.3 Umfassendes Qualitätsmanagement 15
2.1.4 Qualitätsmanagementsystem 17
2.1.5 Selbstbewertung 18
2.2 Ziel und Notwendigkeit des Qualitätsmanagements 20
2.2.1 Verpflichtung zum Qualitätsmanagement 21
2.2.2 Zertifizierung nach KTQ 22
2.2.3 Steigendes Qualitätsbewusstsein 24
2.3 Das EFQM Modell 25
2.3.1 Überblick 25
2.3.2 Die Eckpfeiler der Excellence 27
2.3.3 RADAR 29
2.3.4 Aufbau des Modells 29
2.3.5 „Befähiger“-Kriterien 32
2.3.5.1 Führung 33
2.3.5.2 Politik und Strategie 34
2.3.5.3 Mitarbeiter 34
2.3.5.4 Partnerschaften und Ressourcen 35
2.3.5.5 Prozesse 35
2.3.6 „Ergebnis“-Kriterien 36
2.3.6.1 Kunden Ergebnisse 37
2.3.6.2 Mitarbeiter Ergebnisse 37
2.3.6.3 Gesellschaft Ergebnisse 37
2.3.6.4 Schlüssel-Leistungen Ergebnisse 38
2.3.7 Anwendung des Modells im Krankenhaus 38
2.3.8 Phasen der Selbstbewertung 39
2.3.9 Methoden der Selbstbewertung 40
2.3.10 Die Bewertung 42
2.3.10.1 Bewertung der „Befähiger“ 42
2.3.10.2 Bewertung der „Ergebnisse“ 45
2.3.10.3 Zusammenfassung der Bewertung 47
2.4 Der Europäische Qualitätspreis 48
3. Erstellung der Qualitätsdarlegung 50
3.1 Vorgaben für die Bewerbungsbroschüre 50
3.2 Vorgehen 51
3.2.1 Vorgehensempfehlung vom Netz qualifizierter EFQM-Assessoren 51
3.2.2 Vorgehensweise im untersuchten Krankenhaus 52
3.3 Praktische Umsetzung 52
3.3.1 Unterlagen-/Materialsammlung 52
3.3.1.1 Vorgehensweise 53
3.3.1.2 Umsetzung 53
3.3.1.3 Hemmnisse 55
3.3.2 Aufbereitung der Unterlagen 56
3.3.2.1 Vorgehensweise 56
3.3.2.2 Katalogisierung 56
3.3.2.3 Zuordnung zu Subkriterien und Ansatzpunkten 57
3.3.2.4 Archivierung 59
3.3.3 Schreiben des Berichtes 59
3.3.3.1 Formeller Aufbau 59
3.3.3.2 Inhalt 60
3.3.3.3 Umsetzung 62
3.4 Zusammenfassung 63
4. Bewertung der Qualitätsdarlegung 64
4.1 Aufwand 66
4.1.1 Personal 66
4.1.2 Beratung 66
4.1.3 Sachkosten 66
4.1.4 Zeitaufwand 67
4.1.5 Nachbearbeitung 67
4.2 Nutzen für 67
4.2.1 Krankenhaus 67
4.2.2 Mitarbeiter 68
4.2.3 Patienten / Gesellschaft / Einweisende Ärzte / Kostenträger 69
4.3 Akzeptanz 69
4.4 Vergleichbarkeit / Benchmarking 70
4.5 Kompatibilität zu anderen QMS und Qualitätsdarlegungen 71
4.6 Aussagekraft (Qualität der Dienstleistung) 72
4.7 Anwendbarkeit/Reproduzierbarkeit 73
4.8 Abdeckung der Unternehmensbereiche 73
4.9 Detaillierung 73
4.10 Alltagstauglichkeit 73
4.11 Zertifizierfähigkeit 74
4.12 Rechtssicherheit 74
4.13 Geltungsdauer 74
4.14 Nachweisfähigkeit 74
4.15 Innovationsfähigkeit 75
4.16 Unterstützung 75
4.16.1 Tools 75
4.16.2 Literatur 76
4.16.3 Beratung 76
5. Schlussfolgerung 78
Literaturverzeichnis 80

Arbeit zitieren:
Lang, Michael Dezember 2000: Erstellung und Bewertung einer Qualitätsdarlegung nach dem EFQM-Modell in einem Akutkrankenhaus, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
EFQM, Qualitätsbericht, Qualitätsdarlegung, Qualitätsmanagement, Krankenhaus

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