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Erstellen von dynamischen Websites

Einsatz von Webservern & Datenbanken unter Windows CE

Erstellen von dynamischen Websites
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Benjamin Hauser
  • Abgabedatum: Juli 2006
  • Umfang: 54 Seiten
  • Dateigröße: 943,8 KB
  • Note: 2,0
  • Institution / Hochschule: Berufsakademie Villingen-Schwenningen Deutschland
  • Bibliografie: ca. 20
  • ISBN (eBook): 978-3-8366-0309-6
  • ISBN (CD) :978-3-8366-0309-6 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Hauser, Benjamin Juli 2006: Erstellen von dynamischen Websites, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Windows Mobile, Dynamische Website, Wirtschaftsinformatik, Datenbank, Windows

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Diplomarbeit von Benjamin Hauser

Einleitung:

Seit Anfang 2006 beinhaltet das Produkt-Sortiment der Firma eine völlig neuartige Generation von Waagen. Es handelt sich hierbei um die Class E-World-Waage CE-H 800 S1. Diese ermöglicht es dem Verkäufer über einen Touchscreen die Waage zu bedienen. Die Innovation dabei ist, dem Personal nicht nur einen einfachen Abverkauf zu ermöglichen, sondern die Waage mit einem Mehrwert auszuliefern, den sogenannten Contents.

Über ein völlig neu gestaltetes Konzept wird dem Verkäufer in gewisser Art und Weise eine Verkaufsunterstützung angeboten. Zu jedem Artikel, den der Kunde in seinem Sortiment hat und der über eine Waage ausgezeichnet bzw. abgerechnet wird, werden Informationen wie z.B. Rezepte, Produktbeschreibungen oder ergänzende Kaufempfehlungen geliefert.

Durch Anwählen des Artikels über die Artikelnummer (bzw. PLU-Nummer) erscheinen die zusätzlichen Informationen direkt auf dem Display des Verkäufers oder sogar für den Endkunden sichtbar auf einem zweiten Display.

Diese Inhalte stehen zum einen dem Bedienpersonal als Verkaufsunterstützung zur Verfügung, es besteht aber auch die Möglichkeit, die Informationen auszudrucken und dem Kunden ein Rezept oder eine Liste mit Verbundartikeln mitzugeben. Beispielsweise werden dem Kunden genau die Artikel aus dem Sortiment des Verkäufers ausgedruckt, die er noch zusätzlich im Markt kaufen könnte.

Durch diesen neuartigen Mehrwert der Waage erhofft sich Bizerba eine Steigerung von Umsatz, Ertrag und Information.

Problemstellung:

In dieser Diplomarbeit wird untersucht, inwiefern es möglich ist, auf einem Windows CE-System dynamische Websites darzustellen und auf mobile Datenbanken zuzugreifen.

Ferner soll untersucht werden, welche Möglichkeiten Windows CE im Allgemeinen bietet, da dieses Betriebssystem auf allen neueren Geräten der Firma zum Einsatz kommt.

Hier ist zu prüfen, ob es bereits Komponenten oder Lösungen für die gewünschten Anforderungen der Firma gibt, oder ob eine Eigenentwicklung notwendig ist.

Andererseits soll aber auch untersucht werden, wie die „Contents“ verwaltet und verteilt werden könnten. Diese Verwaltung muss möglichst einfach zu handhaben sein, da auch der Endkunde die Daten später selbst pflegen und verändern können sollte. Bei der Darstellung der Inhalte auf dem Gerät steht vor allem der Wunsch im Vordergrund, die Inhalte mittels dynamischer Webseiten darzustellen. Hier sind sowohl die Möglichkeiten als auch die Vorgehensweise zu überprüfen.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung 1
1.1 Das Unternehmen Bizerba GmbH & Co. KG 1
1.2 Das Projekt „Contents“ 3
1.2.1 Überblick 3
1.2.2 Aktueller Stand 4
1.3 Zielsetzung und Aufbau der Diplomarbeit 4
2. Dynamische Websites 5
2.1 Begriffserläuterungen 5
2.2 Vorteile dynamischer Websites 5
2.3 Voraussetzungen 6
2.3.1 Informationsquellen 6
2.3.2 Webserver 7
2.3.3 Server-Side Scripting 8
2.4 ASP als Technologie 8
2.4.1 Einführung 8
2.4.2 Aufbau eines ASP-Scriptes 9
2.5 Alternativen zu ASP 13
2.5.1 ISAPI-Programmierung 13
2.5.2 Java Applets 15
3. Windows CE 17
3.1 Einführung 17
3.2 Webserver unter Windows CE 18
3.2.1 IIS (Internet Information Server) 18
3.2.2 GoAhead Webserver 19
3.2.3 Verwendbarkeit – Ergebnis 19
3.3 Datenbanken unter Windows CE 20
3.3.1 Grundlegendes 20
3.3.2 Pocket Access 20
3.3.3 Sybase SQL Anywhere 21
3.3.4 IBM DB2 Everyplace 22
3.3.5 Oracle Database Lite 22
3.3.6 Firebird 1.5 eMbedded Win32-Version 23
3.3.7 Microsoft SQL Server 2000 Windows CE Edition 24
4. Entwicklungsvorschlag 26
4.1 Übersicht über die benötigten Komponenten 26
4.2 Anzeige bzw. Präsentationsschicht 27
4.3 Webserver 29
4.3.1 Grundlegendes 29
4.3.2 Eigenentwicklung 29
4.3.3 Alternativen 30
4.4 Content Datenbank 31
4.5 Verwaltungstool 32
4.5.1 Integration in die vorhandenen Tastaturlayouts 32
4.5.2 Gestalten der dynamischen Layouts 33
4.5.3 Verwalten der Datenbank 34
5. Datenbankentwurf 35
5.1 Definitionen 35
5.2 Vorüberlegung und Datenanalyse 36
5.3 Das Entitätsbeziehungsmodell 38
5.4 Relationales Datenbankmodell 38
6. Schlussbemerkung 42
Literaturverzeichnis 43
Abkürzungsverzeichnis 45
Abbildungsverzeichnis 46
Eidesstattliche Erklärung 50

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung 1
1.1 Das Unternehmen Bizerba GmbH & Co. KG 1
1.2 Das Projekt „Contents“ 3
1.2.1 Überblick 3
1.2.2 Aktueller Stand 4
1.3 Zielsetzung und Aufbau der Diplomarbeit 4
2. Dynamische Websites 5
2.1 Begriffserläuterungen 5
2.2 Vorteile dynamischer Websites 5
2.3 Voraussetzungen 6
2.3.1 Informationsquellen 6
2.3.2 Webserver 7
2.3.3 Server-Side Scripting 8
2.4 ASP als Technologie 8
2.4.1 Einführung 8
2.4.2 Aufbau eines ASP-Scriptes 9
2.5 Alternativen zu ASP 13
2.5.1 ISAPI-Programmierung 13
2.5.2 Java Applets 15
3. Windows CE 17
3.1 Einführung 17
3.2 Webserver unter Windows CE 18
3.2.1 IIS (Internet Information Server) 18
3.2.2 GoAhead Webserver 19
3.2.3 Verwendbarkeit – Ergebnis 19
3.3 Datenbanken unter Windows CE 20
3.3.1 Grundlegendes 20
3.3.2 Pocket Access 20
3.3.3 Sybase SQL Anywhere 21
3.3.4 IBM DB2 Everyplace 22
3.3.5 Oracle Database Lite 22
3.3.6 Firebird 1.5 eMbedded Win32-Version 23
3.3.7 Microsoft SQL Server 2000 Windows CE Edition 24
4. Entwicklungsvorschlag 26
4.1 Übersicht über die benötigten Komponenten 26
4.2 Anzeige bzw. Präsentationsschicht 27
4.3 Webserver 29
4.3.1 Grundlegendes 29
4.3.2 Eigenentwicklung 29
4.3.3 Alternativen 30
4.4 Content Datenbank 31
4.5 Verwaltungstool 32
4.5.1 Integration in die vorhandenen Tastaturlayouts 32
4.5.2 Gestalten der dynamischen Layouts 33
4.5.3 Verwalten der Datenbank 34
5. Datenbankentwurf 35
5.1 Definitionen 35
5.2 Vorüberlegung und Datenanalyse 36
5.3 Das Entitätsbeziehungsmodell 38
5.4 Relationales Datenbankmodell 38
6. Schlussbemerkung 42
Literaturverzeichnis 43
Abkürzungsverzeichnis 45
Abbildungsverzeichnis 46
Eidesstattliche Erklärung 50

Textprobe:

Kapitel 4.3.1., Grundlegendes: Die zweite Komponente im Contentverwaltungssystem ist der Webserver. Ihm kommt eine zentrale Bedeutung zu. Er empfängt die Daten aus der Waagenapplikation, um daraus dann eine HTML-Seite zu erstellen und diese wieder an den Browser auf der Waage zurückzuschicken.

Die weitere Aufgabe des Webservers ist es, mögliche Druckanforderungen vom Bedienpersonal an der Waage direkt an den angeschlossenen Waagendrucker zu übermitteln. Da die Darstellung auf den Waagendruckern vom Erscheinungsbild auf der Waage selbst in der Regel abweichen, müssen die Informationen bei einem Druckauftrag neu zusammengestellt und verarbeitet werden.

Kapitel 4.3.2., Eigenentwicklung: Die beiden auf dem Markt vorhandenen Webserver IIS von Microsoft (keine Unterstützung von Server-Side-Scripting) und GoAhead Webserver von GoAhead (Entwicklung wurde nach Windows CE 3.0 eingestellt) erfüllen nicht die gewünschten Anforderungen. Es gibt auch keine weiteren Alternativen käuflich zu erwerben. Daher muss ein eigener Webserver programmiert werden. Als Mindest-Anforderung für den Webserver sind folgende Merkmale festzulegen:

- Möglichkeit des serverseitigen Skriptaufrufs.

- HTTP 1.0/1.1 Kompatibel.

- TCP/IP Protokoll.

- Multiuser Fähig.

- Unterstützung von ASP.

- Secure Socket Layer (SSL) für Datenverschlüsselung und Autorisierung.

Zusätzlich sollte der Webserver möglichst ressourcenschonend arbeiten und stabil laufen. Da ein solcher Webserver jedoch nicht nur im Einzelbetrieb vorkommt, sondern auch in einer Systemlösung mit bis zu 20 Waagen und auch sonstigen Geräten im Netzwerk, darf auch der Sicherheitsaspekt nicht außer Acht gelassen werden. Prinzipiell wäre in einem solchen Netzwerk auch der Einsatz eines eigenständigen Webservers möglich. Doch wird dies nicht immer möglich und gewünscht sein.

Sofern ein eigener Webserver entwickelt wird, sollte dieser dann anschließend auch durchgehend zum Einsatz kommen. Durch die Tatsache, dass es keinen Webserver für Windows CE gibt, der auch serverseitige Skripte abarbeiten kann, würde sich hier durchaus auch ein kommerzieller Verkauf der Eigenentwicklung anbieten. Dies zumal eine gewisse Nachfrage durchaus vorhanden ist.

Kapitel 4.3.3, Alternativen:

Als Alternative zum Programmieren eines eigenen Webservers für die Waage gibt es eigentlich nur zwei Möglichkeiten: Dies wäre zum einen die Bereitstellung eines externen Webservers, der die Anfragen des Webbrowser abarbeitet und die benötigten Seiten wieder an die Waage zurückliefert.

Bei größeren Unternehmen wird dies auch sicherlich kein Problem darstellen. Sofern es sich jedoch um den „Fleischer um die Ecke“ handelt wird dies schon schwieriger. Kleineren Unternehmen ist es nur schwer vermittelbar, warum er zur Artikelverwiegung und gleichzeitiger Abfragen von Informationen einen (zusätzlichen) PC in sein Netzwerk aufnehmen muss.

Die zweite Alternative zu einem eigenen Webserver ist die ISAPI-Programmierung. Prinzipiell kann diese eigentlich genau die gewünschten Anforderungen abdecken und ist auch sehr schnell in der Abarbeitung der Anfragen.

Die ISAPI-Programmierung ist jedoch sehr kompliziert und es muss jede mögliche Anfrage im Detail programmiert werden. Der Zeitaufwand hierfür ist allerdings zu hoch, um auf neue Elemente adäquat zu reagieren und diese Zeitnah zu implementieren.

Somit würde man zwar eine Eigenentwicklung eines Webservers umgehen, der Zeitaufwand für eine ISAPI-Programmierung wird jedoch größer sein und zukünftige Veränderungen müssten stets nachimplementiert werden.

Kapitel 4.4, Content Datenbank: Die dritte Komponente für das Contentverwaltungssystem ist eine Datenbank, in der alle Inhalte abgelegt und katalogisiert werden können.

Sie sollte idealerweise auf der Waage installiert sein um unabhängig von einem zusätzlich Server zu sein. Dieser Punkt ist jedoch auch stark davon abhängig, wie die Entscheidung unter Punkt „4.3 Webserver“ ausfällt. Ferner ob man aus technischen Beweggründen ohnehin einen Server benötigt, oder ob die Anwendungen lokal auf der Waage ablaufen können.

Als wichtige Merkmale für die Datenbank sind folgende Punkte festzuhalten:

- Speicherfähigkeit von mindestens 500.000 Datensätzen.

- Replikation/Abgleich mit einer zentralen Datenbank muss möglich sein.

- Möglichst geringe Lizenzgebühren.

- Performante Antwortzeiten.

- Multiuser Zugriff muss möglich sein.

- Absicherung der Datenbankinhalte vor dem Zugriff durch Dritte.

Auf Grund dieser Überlegungen kommen eigentlich nur die beiden Datenbanken „Microsoft SQL Server 2000 Windows CE Edition“ und „Oracle Database Lite“ in die nähere Auswahl. Beide können die gewünschten Anforderungen abdecken. Verschiedene Tests auf der Waage verliefen problemlos. Bizerba kooperiert sehr eng mit Microsoft. Daher empfehle ich den Microsoft SQL Server für den Einsatz in den Waagen. Hier fallen außerdem keiner Lizenzkosten an, sofern die Datenbank nur auf einer einzelnen Waage zum Einsatz kommt. Da die Verbreitung der „Contents“ für Bizerba möglichst kostenfrei ablaufen sollte, um selbst einen gewissen Betrag daran zu verdienen, ist diese kostenfreie Lösung ideal. Auch die Unternehmensdatenbank von Bizerba läuft auf einem Microsoft SQL Server.

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Arbeit zitieren:
Hauser, Benjamin Juli 2006: Erstellen von dynamischen Websites, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Windows Mobile, Dynamische Website, Wirtschaftsinformatik, Datenbank, Windows

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