Ersetzen Kreditkarten Zentralbankgeld?
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Simon Bokämper
- Abgabedatum: September 1997
- Umfang: 91 Seiten
- Dateigröße: 4,3 MB
- Note: 2,7
- Institution / Hochschule: Universität Siegen Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-1399-6
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-1399-6 P - ISBN (CD) :978-3-8324-1399-6 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Bokämper, Simon September 1997: Ersetzen Kreditkarten Zentralbankgeld?, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Zentralbankgeld, Kreditkarten
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Diplomarbeit von Simon Bokämper
Einleitung:
In der Vergangenheit wurde die Abwicklung des Zahlungsverkehrs fast ausschließlich mit Zentralbankgeld durchgeführt. Der bargeldlose Zahlungsverkehr hat inzwischen zunehmend an Bedeutung gewonnen und sich rasch weiterentwickelt. Unter bargeldlosem Zahlungsverkehr versteht man, daß weder der Zahlungspflichtige noch der Empfänger der Zahlung mit Bargeld in Kontakt kommt. Die Zahlung erfolgt nur über die Konten der beteiligten Personen.
In diesem Zusammenhang sind gerade in den letzten Jahren viele finanzielle Innovationen entstanden, die mehr und mehr an die Stelle der traditionellen Zahlungsmittel treten. Finanzielle Innovationen sind als Neuerungen im Bereich der Zahlungsverkehrsinstrumente zu verstehen.
Besondere Aufmerksamkeit haben dabei die Möglichkeiten des Homebanking sowie die verschiedenen Arten von Kreditkarten verdient. Diese elektronischen Zahlungsmittel haben sich in der jüngsten Vergangenheit einer stark wachsenden Beliebtheit erfreuen können. Im Jahr 1978 wurden in Deutschland noch nahezu keine Kreditkarten eingesetzt. Heute sind über 10 Mio. Kreditkarten im Umlauf. Dazu kommen noch ca. 37 Mio. ec-Karten, 16 Mio. Bankkarten und rund 4 Mio. Kundenkarten von Handelsunternehmen.
Fraglich ist, inwieweit Kreditkarten Zentralbankgeld ersetzen. Dabei ist zum einen die funktionale Substitution zu betrachten, zum anderen ist die Akzeptanz der Benutzer ungewiß. Im folgenden werden diese Fragen untersucht.
Gang der Untersuchung:
Um das Thema umfassend abhandeln zu können, ist es notwendig, zunächst grundlegendes Wissen über Zentralbankgeld sowie über "neue" Zahlungsmittel zu vermitteln. Dabei wird kurz auf verschiedene Modelle von Finanzinnovationen und deren Funktionsweisen eingegangen. Anschließend erfolgt eine Schilderung der Entwicklung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs und der damit einhergehenden Vorteile und Probleme für die Benutzer.
Weiterhin wird die Geldpolitik der Deutschen Bundesbank dargestellt. In diesem Zusammenhang findet eine Beschreibung der möglichen Problembereiche statt, die sich aus dem Einsatz von elektronischem Geld auf die Zentralbankpolitik ergeben könnten.
Der Schwerpunkt der Untersuchung bezieht sich auf diese Entwicklungen mit einer Bewertung der Vorteile und Nachteile. Nachfolgend werden noch die Möglichkeiten der verschiedenen Zahlungsmittel im Bereich der Europäischen Union bzw. der gesamten Welt aufgezeigt.
Inhaltsverzeichnis:
| Verzeichnis der Abkürzungen | IV | |
| Verzeichnis der Übersichten | VI | |
| A. | Einführung in das Thema | 1 |
| B. | Erläuterungen zum Thema und themenbezogene Definitionen | 2 |
| I. | Geld | 2 |
| 1. | Bargeld | 3 |
| 2. | Buchgeld | 5 |
| 3. | Zentralbankgeld | 5 |
| II. | Innovationen im Zahlungsverkehr und deren Funktionsweisen | 7 |
| 1. | Homebanking | 7 |
| 2. | Point-of-Sale | 7 |
| 3. | Kreditkarten | 8 |
| 4. | Chipkarten | 9 |
| 5. | Cybermoney | 10 |
| C. | Bargeldloser Zahlungsverkehr | 11 |
| I. | Entwicklung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs | 11 |
| II. | Vorteile der Kreditkarten | 14 |
| III. | Probleme des bargeldlosen Zahlungsverkehrs | 16 |
| 1. | Rechtliche und vertragliche Probleme | 16 |
| 2. | Informationsprobleme | 20 |
| 3. | Ökonomische Probleme | 21 |
| 4. | Soziale Probleme | 23 |
| IV. | Möglichkeiten der Sicherung | 25 |
| D. | Aufgabe der Deutschen Bundesbank | 28 |
| I. | Abnehmende Nachfrage nach Zentralbankgeld | 28 |
| II. | Geldpolitik und Zahlungsverkehr | 30 |
| 1. | Aufgabe der Geldpolitik | 30 |
| 2. | Einfluß der Zahlungsmittel | 31 |
| a. | Traditionelle Zahlungsmittel | 31 |
| b. | Finanzinnovationen | 32 |
| III. | Steuerungsmöglichkeiten der Zentralbank | 34 |
| E. | Ersetzen Kreditkarten Zentralbankgeld | 35 |
| I. | Funktional | 35 |
| II. | Akzeptanz der beteiligten Personen | 38 |
| 1. | Problembereiche für die Benutzer | 38 |
| 2. | Problembereiche für die Zentralbank | 53 |
| F. | Erweiterte Möglichkeiten außerhalb der Landesgrenzen | 57 |
| G. | Schlußbetrachtung | 60 |
| Anhang A: | ||
| Auszüge aus dem Bundesbankgesetz | 63 | |
| Anhang B: | ||
| Auszüge aus dem Kreditwesengesetz | 70 | |
| Anhang C: | ||
| GZS-Publikationen | 71 | |
| Literaturverzeichnis | 73 | |
| Internet-Adressenverzeichnis | 80 | |
| Gesprächsverzeichnis | 80 | |
| Eidesstattliche Erklärung | 81 |
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832413996
Arbeit zitieren:
Bokämper, Simon September 1997: Ersetzen Kreditkarten Zentralbankgeld?, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Zentralbankgeld, Kreditkarten



