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Erotik in der Werbung

Erotik in der Werbung
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Michael Franke
  • Abgabedatum: Mai 1999
  • Umfang: 162 Seiten
  • Note: 1,2
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Nordostniedersachsen, Standort Suderburg Deutschland
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-1639-3 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-1639-3 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Franke, Michael Mai 1999: Erotik in der Werbung, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Sex-Appeal, Erotik, Marketing, Werbung, Werbepsychologie

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Diplomarbeit von Michael Franke

Einleitung:

Schon seit langem ist Erotik ein entscheidendes Element für die Menschen und ihre gesellschaftliche Kultur. Sie spielt in vielen Teilen des Lebens eine Rolle - bei der Kleidung, in Sprache und Gesten, im Theater, der Malerei, der Literatur, den redaktionellen Teilen der Medien und in vielem mehr. Werbung stellt einen Teil dieser Alltagskultur dar und deswegen ist es nicht verwunderlich, wenn sich erotische Elemente auch hier wiederfinden.

Als im Jahr 1973 das Sexualstrafrecht erheblich gelockert wurde, fand eine zunehmende Liberalisierung im sexuellen Bereich statt. Durch die Werbetreibenden werden diese Veränderungen im öffentlichen Leben permanent aufgegriffen und folglich hat seit Anfang der 70er Jahre ebenfalls die Verbreitung von erotischer Werbung erheblich zugenommen. Immer mehr Anzeigen und Fernsehspots appellieren mit teils unterschwelligen, teils sehr direkten sexuellen Bezügen an die Konsumenten.

"Sex sells"...

...ist zu einer gängigen Hypothese unter den Werbepraktikern geworden. Und so werben nicht nur Lippenstift- oder Underwear-Hersteller sondern ebenso seriöse Computer- und Automobilunternehmen mit dieser Erkenntnis. Doch wie wirkungsvoll ist Erotik in der Werbung tatsächlich?

In meiner Diplomarbeit befasse ich mich mit den verschiedenen Formen und der Verbreitung von Erotik in der Werbung. Im Vordergrund steht jedoch die Wirkung von erotischer Werbung. Hierbei unterscheiden sich im wesentlichen die folgenden Wirkungsebenen: Aktivierung bzw. Aufmerksamkeit, Erinnerung, Einstellung, Verhalten und Akzeptanz. Diese Punkte werden auf der Grundlage des aktuellen Forschungsstandes sowie anhand einer im Rahmen dieser Diplomarbeit durchgeführten Fragebogenaktion mit über 180 Testpersonen erörtert und die Ergebnisse durch zahlreiche Beispiele und Illustrationen veranschaulicht. Insbesondere zu den Bereichen Aktivierung, Erinnerung und Akzeptanz liegen bereits eine Reihe von Erkenntnissen in diversen Publikationen vor - zur Einstellungs- und Verhaltenswirkung hingegen ist bisher noch relativ wenig bekannt.

Zunächst werden jedoch einleitend, neben den allgemeinen Marketing-Grundlagen, die Funktion und Ziele der Werbung sowie die psychologischen Grundlagen für die Wirkung von Werbung erläutert, um so eine Basis für die sehr komplexe und kontroverse Thematik von "Werbung" und "Erotik" herzustellen.

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis II
Abbildungsverzeichnis VII
Abkürzungsverzeichnis X
1. Einleitung 1
1.1. Problemabgrenzung und Hintergrund der Arbeit 1
1.2. Zielsetzung und Vorgehensweise 2
2. Marketing-Grundlagen 4
2.1. Produktpolitik 4
2.2. Preispolitik 6
2.3. Distributionspolitik 7
2.4. Kommunikationspolitik 7
3. Werbung 11
3.1. Werbung als Kommunikationsprozeß 11
3.1.1. Definition 11
3.1.2. Funktion der Werbung 12
3.1.2.1. Ökonomische Funktion der Werbung 12
3.1.2.2. Psychologische Funktion der Werbung 12
3.1.3. Ziele der Werbung 13
3.1.3.1. Ökonomische Ziele der Werbung 14
3.1.3.2. Psychologische Ziele der Werbung 14
3.2. Werbung als Werbewirkungsprozeß 15
3.2.1. Werbewirkung und Werbeerfolg 15
3.2.2. Diagnose und Prognose der Werbewirkung 16
3.2.3. Modelle der Werbewirkung 17
4. Grundlagen für die Wirkung von Werbung 22
4.1. Psychologische Grundlagen 22
4.1.1. Wahrnehmungspsychologische Grundlagen 22
4.1.1.1. Psychophysische Grundlagen der Wahrnehmung 23
4.1.1.2. Wahrnehmungsprozesse 24
4.1.1.3. Involvement 25
4.1.2. Lernpsychologische Grundlagen 26
4.1.2.1. Lerntheorien 27
4.1.2.2. Lernprozesse 27
4.2. Gestalterische Grundlagen 28
4.2.1. Formale Aspekte der Gestaltung von Werbung 29
4.2.1.1. Verwendung von Bildern 30
4.2.1.2. Typographische und sprachliche Gestaltung 30
4.2.1.3. Verwendung von Farben 31
4.2.1.4. Verwendung von Musik 34
4.2.1.5. Länge von Werbespots 35
4.2.1.6. Anzeigengröße 35
4.2.1.7. Plazierung der Anzeige 35
4.2.2. Inhaltliche Aspekte der Gestaltung von Werbung 36
4.2.2.1. Modelle 36
4.2.2.2. Furchtappelle 36
4.2.2.3. Humor 37
4.2.2.4. Erotik 38
5. Formen und Verbreitung von Erotik in der Werbung 39
5.1. Formen von Erotik in der Werbung 39
5.1.1. Diverse Beispiele von Formen erotischer Werbeanzeigen 40
5.1.1.1. Erotische Werbung von 1890 bis 1990 40
5.1.1.2. Erotische Werbung nach 1990 42
5.1.2. Definition von "erotischer Werbung" 45
5.2. Verbreitung von Erotik in der Werbung 47
5.2.1. Untersuchungen auf dem anglo-amerikanischen Zeitschriftenmarkt 48
5.2.2. Untersuchungen auf dem deutschen Zeitschriftenmarkt 52
5.2.3. Untersuchungen im Bereich der Fernsehwerbung 56
5.2.4. Bewertung der Untersuchungsergebnisse 57
6. Aktivierung durch erotische Werbung 58
6.1. Vorteile der Bildkommunikation 59
6.2. Aufmerksamkeit und Aktivierung durch erotische Bilder 60
6.3. Untersuchungen zur Aktivierungswirkung durch erotische Werbung 62
6.3.1. Verfahren zur Messung von Aktivierung 62
6.3.2. Untersuchungen von Werbeanzeigen 64
6.3.3. Untersuchungen von Fernsehwerbung 66
6.3.4. Bewertung der Untersuchungsergebnisse 67
6.4. Der Zusammenhang zwischen Aktivierung und Leistung 69
6.4.1. Die "Lambda-Hypothese" 69
6.4.2. Die Theorie der emotionalen Konditionierung 71
6.4.3. Der Ablenkungs- und Ausstrahlungseffekt 72
7. Wirkung von erotischer Werbung 75
7.1. Erinnerungswirkung durch erotische Werbung 75
7.1.1. Zusammenhang zwischen Fixationshäufigkeit und Erinnerungswirkung 76
7.1.2. Überprüfungsmethoden der Erinnerungswirkung 76
7.1.3. Untersuchungen von Werbeanzeigen 77
7.1.4. Untersuchungen von Fernsehwerbung 82
7.1.5. Bewertung der Untersuchungsergebnisse 84
7.2. Einstellungswirkung durch erotische Werbung 87
7.2.1. Zusammenhang zwischen Einstellungen und Kaufverhalten 88
7.2.2. Irritation und Reaktanz 89
7.2.3. Bildung, Stabilisierung oder Veränderung von Einstellungen durch erotische Werbung 91
7.2.4. Untersuchungen von Werbeanzeigen 92
7.2.5. Untersuchungen von Fernsehwerbung 93
7.2.6. Bewertung der Untersuchungsergebnisse 94
8. Akzeptanz von erotischer Werbung 95
8.1. Untersuchungen zur Akzeptanz von erotischer Werbung 95
8.1.1. Ergebnisse von allgemeinen Befragungsstudien 95
8.1.2. Ergebnisse von konkreten Analysen 99
8.1.3. Bewertung der Untersuchungsergebnisse 101
8.1.4. Geschlechtsspezifische Unterschiede in der Betrachtungsweise von erotischer Werbung 104
8.2. Akzeptanz von TV- und Print-Erotik-Magazinen bei Werbetreibenden 105
8.2.1. TV-Erotik-Magazine 105
8.2.2. Print-Erotik-Magazine 106
8.3. In die Kritik geratene erotische Werbekampagnen 107
8.3.1. Der Deutsche Werberat 107
8.3.1.1. Vom Deutschen Werberat beanstandete Fälle 109
8.3.1.2. Vom Deutschen Werberat öffentlich gerügte Fälle 112
8.3.2. Von der Öffentlichkeit diskutierte Fälle 114
8.4. Erfolgreiche erotische Werbung 116
8.4.1. Werbekampagne "Radio Hamburg" 116
8.4.2. Werbekampagne "Marc O’Polo" 118
8.4.3. Werbekampagne "Lenor" 119
8.4.4. Werbekampagne "Peugeot" 119
8.4.5. Werbekampagne "Lemonbabies" 121
8.4.6. Weitere Werbekampagnen 122
9. Fragebogenaktion zur Thematik "Erotik in der Werbung" 123
9.1. Allgemeine Angaben zur Fragebogenaktion 123
9.2. Auswertung der Fragebogenaktion 124
9.3. Bewertung der Untersuchungsergebnisse 132
10. Schlußbetrachtung 133
Literaturverzeichnis 136
Anhang
Storyboard "Lenor-Spot" 143
Formular des Fragebogens 144

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Arbeit zitieren:
Franke, Michael Mai 1999: Erotik in der Werbung, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Sex-Appeal, Erotik, Marketing, Werbung, Werbepsychologie

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