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Zum Erklärungsgehalt der Schumpeter-Theorie und der Kontingenztheorie für die Unternehmenstransformation in Osteuropa

Zum Erklärungsgehalt der Schumpeter-Theorie und der Kontingenztheorie für die Unternehmenstransformation in Osteuropa
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Jan Brenner
  • Abgabedatum: September 1996
  • Umfang: 95 Seiten
  • Dateigröße: 3,4 MB
  • Note: 2,7
  • Institution / Hochschule: Technische Universität Berlin Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-0819-0
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-0819-0 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-0819-0 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Brenner, Jan September 1996: Zum Erklärungsgehalt der Schumpeter-Theorie und der Kontingenztheorie für die Unternehmenstransformation in Osteuropa, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Schumpeter, Osteuropa, Transformation, Unternehmer, Kontingenztheorie

Diplomarbeit von Jan Brenner

Einleitung:

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit Theorien, die Erklärungen für die gegenwärtigen Veränderungen in Osteuropa, insbes. für die dortigen Prozesse der Unternehmens- transformation liefern können.

Sie gehört zum Forschungsprojekt "Transformationsprozesse in Osteuropa" an der Technischen Universität Berlin, in dem die Nachfolgestaaten der GUS, Rußland, Weißrußland, Ukraine, Estland, Lettland und Litauen Gegenstand der Untersuchungen waren.

Gang der Untersuchung:

Im ersten Teil der Arbeit wird dazu der Schumpetersche Ansatz, speziell Schumpeters Unternehmertheorem näher untersucht. Hier könnten Aussagen enthalten sein, welche über das Veränderungen erzeugende Unternehmerverhalten, über Promotoren und Widerstände, über Erscheinungen, die Veränderungsprozesse begleiten, Auskunft geben.

Der zweite Teil der Arbeit untersucht die Kontingenztheorie. Diese wird in ihrer Entwicklung dargestellt. Hier könnten Erkenntnisse über Bedingungen gewonnen werden, die Transformationsprozesse erst ermöglichen.

In beiden Teilen erfolgt sich die Darstellung aus der einschlägigen Fachliteratur, Meinungsäußerungen des Autors dieser Arbeit, sofern sie als Erläuterungen oder Ergänzungen sinnvoll erscheinen, finden sich dabei am Ende eines jeweiligen Gliederungspunktes bzw. Abschnittes.

Der dritte Teil der Arbeit beschäftigt sich mit dem Erklärungsgehalt der Ansätze auf die Unternehmenstransformation in Osteuropa. Dazu werden Hypothesen formuliert. Hier wird kritisch diskutiert, welche Erklärungen die zwei völlig verschiedenen Theorien für die Veränderungsprozesse bieten können.

Veränderungen finden gegenwärtig nicht nur in Osteuropa statt. Hier ist jedoch der radikale Wandel von der stark doktrinistischen Plan- zur freien Marktwirtschaft mit enormen Veränderungen des menschlichen Umfeldes verbunden und wird somit am deutlichsten sichtbar.

Was kennzeichnet den Wandel in unserer Epoche? Begriffe wie "postindustrielle Gesellschaft", "Informationszeitalter" oder "Wissens- oder Dienstleistungsgesellschaft" beschreiben die Unüberschaubarkeit produzierter Leistungen, eine gigantische Menge an Daten und Informationen, eine sprunghaft steigende Zahl gegenseitiger Vernetzungen und eine zunehmende Komplexität und Dynamik.

Inhaltsverzeichnis:

Abkürzungsverzeichnis 6
Abbildungs- und Tabellenverzeichnis 7
Einleitung 8
I. Schumpeterscher Ansatz 10
1.1 Makroökonomische Betrachtung 10
1.1.1 Schumpeters gesellschaftspolitische Ansichten und Vorstellungen 10
1.1.2 Schumpeters "Prozeß der schöpferischen Zerstörung" 11
1.2 Innovation nach Schumpeter 12
1.2.1 Mikroökonomischer Innovationsbegriff 13
1.2.2 Innovationsbedingungen 15
1.3 Unternehmerfunktion nach Schumpeter 16
1.3.1 Charakteristik des Schumpeterschen Unternehmers 16
1.3.2 Motive für unternehmerisches Handeln 18
1.3.3 Kennzeichen der Unternehmerfunktion 19
1.3.4 Aussagen über Widerstände in Schumpeters Werk 21
1.3.4.1 Veränderungsmöglichkeiten in der Wirtschaft 21
1.3.4.2 Arten von Widerständen 22
1.3.5 Kritische Betrachtung des Schumpeterschen Unternehmerbildes 26
1.3.5.1 Andere Unternehmertheoreme 26
1.3.5.2 Auseinandersetzungen mit dem Schumpeterschen Unternehmerbild 27
1.3.5.3 Zur Abgrenzung von Neuerer und Nachahmer 30
1.3.6 Schumpeters Unternehmertheorem aus heutiger Sicht 31
1.3.6.1 Erklärungsgehalt des Schumpeterschen Unternehmerbildes 31
1.3.6.2 Ansatzpunkte für die Wirtschaftsforschung 33
II. Kontingenztheoretischer Ansatz 35
2.1 Begriff und Inhalt 35
2.1.1 Begriffliche Abgrenzung 35
2.1.2 Merkmale und Ziele von Kontingenzansätzen 36
2.2 Historische Entwicklung der Managementansätze und ihr kontingenztheoretischer Gehalt 38
2.2.1 Die klassischen Managementansätze 38
2.2.2 Die Human Relations-Bewegung 40
2.2.3 Verhaltenswissenschaftliche und formalwissenschaftliche Ansätze 41
2.3 Kontingenzansatz der Organisation 45
2.3.1 Begriff Organisation 45
2.3.2 Zentrale Annahmen des Situativen Ansatzes 46
2.3.3 Kritik an den Annahmen 49
2.3.4 Weiterentwicklungen des Kontingenzansatzes 51
2.4 Kontingenzansatz der Führung 53
2.4.1 Begriff und allgemeiner Situativer Ansatz 53
2.4.2 Kontingenzansatz von Fiedler 55
III. Erklärungsgehalt der Ansätze für die Transformationsprozesse in Osteuropa 58
3.1 Allgemeine Betrachtung der derzeitigen Situation in Osteuropa 58
3.1.1 Merkmale des Transformationsprozesses 58
3.1.2 Ergebnisse empirischer Untersuchungen der Arbeitseinstellungen 61
3.2 Erklärungsgehalt des Schumpeterschen Ansatzes - Hypothesenbildung 62
3.3 Erklärungsgehalt des Kontingenzansatzes - Hypothesenbildung 69
Fazit 74
Literaturverzeichnis 75
Anhang I: Exkurs: Das Business Reengineering-Konzept in der Unternehmenstransformation 87
Anhang II: Empirische Untersuchungen der Arbeitseinstellungen und Orientierungen in Osteuropa 89
Eidesstattliche Erklärung 92

Arbeit zitieren:
Brenner, Jan September 1996: Zum Erklärungsgehalt der Schumpeter-Theorie und der Kontingenztheorie für die Unternehmenstransformation in Osteuropa, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Schumpeter, Osteuropa, Transformation, Unternehmer, Kontingenztheorie

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