Ergebniscontrolling und wertorientierte Unternehmensführung
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Jens Glaser
- Abgabedatum: Januar 1999
- Umfang: 117 Seiten
- Dateigröße: 7,7 MB
- Note: 2,0
- Institution / Hochschule: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-1512-9
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-1512-9 P - ISBN (CD) :978-3-8324-1512-9 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Glaser, Jens Januar 1999: Ergebniscontrolling und wertorientierte Unternehmensführung, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Controlling, Unternehmenswert, Shareholder Value, Cash Flow, DCF-Methode
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Diplomarbeit von Jens Glaser
Einleitung:
In den 80er Jahren rückten in den USA vermehrt Strategieansätze des Shareholder Value, Value Based Management und Value Based Planning in den Mittelpunkt des Interesses, die die Bedeutung der Steigerung des Unternehmenswertes und die Ausrichtung unternehmerischer Entscheidungen an den Interessen der Anteilseigner respektive Kapitalgeber betonten. Unter dem Shareholder Value versteht man den Wert eines Unternehmens für seine Eigentümer. Nach dem Shareholder Value-Ansatz ist es Aufgabe und Ziel einer wertorientierten Unter-nehmensführung diesen Eigentümerwert konsequent und nachhaltig zu steigern. Dabei ergibt sich der Unternehmenswert als Barwert sogenannter Free Cash Flows.
Für die Unternehmensführung und das Ergebniscontrolling stellt sich die Frage, wie der Shareholder Value in das Steuerungskonzept eingefügt werden kann. Bei der Einführung wertorientierter Führungskonzepte treten in der Unternehmenspraxis verschiedene Probleme auf, die einer erfolgreichen Implementierung oftmals entgegenstehen:
· Es fehlt an einer geeigneten Zielgröße zur unterjährigen, wertorientierten Unternehmens-steuerung. Daraus folgt u.a. die Gefahr, daß die traditionellen, operativen Steuerungsgrößen konträr zu den langfristigen Shareholder Value Zielen stehen. Es wird untersucht, inwieweit der Free Cash Flow eine geeignete Zielgröße für die wertorientierte Unternehmens-steuerung darstellt und/oder welche weiteren Kennzahlen für diese Zwecke verwendet werden können.
· Ist eine aussagefähige Steuerungsgröße gefunden, stellt sich das Problem der Informations-beschaffung. Es ist zu prüfen, welche der vorhandenen Teilsysteme des Rechnungswesens die notwendigen Daten hierfür bereitstellen können und wie die operative Meßgröße sowohl für Produkte, Produktgruppen, als auch für das Gesamtunternehmen berechnet werden kann.
· Die Verwendung einer wertorientierten Steuerungsgröße hat auch Auswirkungen auf das Ergebniscontrolling. Es stellt sich die Frage, wie die vorhandenen Instrumente des Ergebnis-controllings zu modifizieren sind, um sie auch zur wertorientierten Unternehmenssteuerung einsetzen zu können.
Die grundlegende Zielsetzung dieser Arbeit besteht darin, die Bedeutung des Free Cash Flow als Ziel- und Steuerungsgröße sowohl für die Unternehmensführung, als auch für das Ergebnis-controlling zu analysieren und die angeführten Implementierungsprobleme in der Unter-nehmenspraxis einer Lösung zuzuführen.
Inhaltsverzeichnis:
| Abbildungsverzeichnis | IV | |
| Abkürzungsverzeichnis | VI | |
| 1. KAPITEL: EINLEITUNG | 1 | |
| 2. KAPITEL: WERTORIENTIERTE UNTERNEHMENSFÜHRUNG | 3 | |
| I. | Vom Shareholder Value zur wertorientierten Unternehmensführung | 3 |
| II. | Analyse traditioneller Zielgrößen der Unternehmensführung | 6 |
| A. | Grundsätzliche Problematik buchhalterischer Gewinngrößen | 6 |
| B. | Spezifische Mängel buchhalterischer Rentabilitätsgrößen | 8 |
| III. | Konzepte interner Umsetzung wertorientierter Unternehmensführung | 9 |
| A. | Discounted Cash Flow-Methode | 10 |
| 1. | Modellrahmen | 10 |
| 2. | Wert der Planungsperiode | 12 |
| 3. | Wert der Restperiode | 14 |
| 4. | Ermittlung der Kapitalkosten | 15 |
| B. | Cash Flow Return On Investment | 19 |
| C. | Economic Value Added | 23 |
| D. | Verfahrensbewertung | 27 |
| IV. | Ergebniscontrolling | 27 |
| A. | Bedeutung und Aufgaben des Ergebniscontrollings | 27 |
| B. | Herkömmliche Instrumente des Ergebniscontrollings | 29 |
| C. | Anforderungen an ein wertorientiertes Ergebniscontrolling | 30 |
| 3. KAPITEL: METHODEN ZUR ERMITTLUNG DES FREE CASH FLOW AUS DEN DATEN DER TEILSYSTEME DES BETRIEBLICHEN RECHNUNGSWESENS | 31 | |
| I. | Begriff und Ermittlung des Free Cash Flow | 31 |
| A. | Vom betrieblichen Cash Flow zum Free Cash Flow | 31 |
| B. | Unterschiedliche Abgrenzungen des Free Cash Flow in der Literatur | 34 |
| C. | Wertgeneratoren zur Planung des Free Cash Flow | 35 |
| II. | Ermittlung des Free Cash Flow auf Basis von Finanzierungsrechnungen | 37 |
| A. | Grundlagen und Erscheinungsformen der Finanzierungsrechnung | 37 |
| B. | Abgrenzung des Finanzmittelfonds und Erstellung einer Kapitalflußrechnung | 38 |
| C. | Berechnung des Free Cash Flow auf Basis von Finanzierungsrechnungen | 41 |
| 1. | Ableitung des Free Cash Flow aus der derivativen Finanzierungsrechnung | 41 |
| a) | Direkte Berechnung auf Basis der Gewinn- und Verlustrechnung | 42 |
| b) | Indirekte Berechnung auf Basis des Jahresergebnisses | 49 |
| 2. | Ableitung des Free Cash Flow aus der originären Finanzierungsrechnung | 50 |
| D. | Abschließende Würdigung der auf den Finanzierungsrechnungen basierenden Ermittlungsmethoden | 53 |
| III. | Das interne Betriebsergebnis als Ausgangsbasis für die Berechnung des Free Cash Flow | 54 |
| A. | Analyse der Vorteilhaftigkeit der Kosten- und Leistungsrechnung | 54 |
| B. | Vorstellung eines Berechnungsschemas zur Ermittlung des Free Cash Flow | 55 |
| 1. | Behandlung kalkulatorischer Kosten | 57 |
| 2. | Anrechnung der langfristigen Rückstellungen | 58 |
| 3. | Berücksichtigung von Steuern und dem Steuerschild des Fremdkapitals | 59 |
| a) | Behandlung der Körperschaftsteuer | 59 |
| b) | Behandlung der Gewerbesteuer | 61 |
| C. | Abschließende Würdigung der auf dem Betriebsergebnis basierenden Free Cash Flow-Ermittlung | 62 |
| 4. KAPITEL: BETRIEBSERGEBNIS- UND DECKUNGSBEITRAGSRECHNUNG AUF BASIS VON FREE CASH FLOWS | 63 | |
| I. | Kurzfristige Free Cash Flow-Rechnung | 63 |
| II. | Stufenweise Free Cash Flow-Rechnung | 66 |
| 5. KAPITEL: IMPLEMENTIERUNG DES FREE CASH FLOW IN EIN WERTORIENTIERTES ERGEBNISCONTROLLING | 68 | |
| I. | Langfristige Ergebnisrechnung | 68 |
| A. | Ermittlung von Vergangenheits-, Perioden- und Zukunftserfolg | 69 |
| B. | Langfristige Produkt- bzw. Projektrechnung | 70 |
| C. | Langfristige Unternehmensergebnisrechnung | 72 |
| II. | Wertorientierte Break-Even-Analyse | 75 |
| A. | Wertorientierte Break-Even-Analyse bei Null-Wachstum | 75 |
| B. | Wertorientierte Break-Even-Analyse bei Wachstum | 78 |
| 1. | Ein-Perioden-Betrachtung | 78 |
| 2. | Mehr-Perioden-Betrachtung | 80 |
| III. | Wertorientierte Kontrolle und Abweichungsanalyse | 83 |
| A. | Zerlegung des Wertbeitrages in Wertgeneratoren | 83 |
| B. | Planung der Free Cash Flows | 84 |
| C. | Erfassung der Ist-Werte und Korrektur der Planung | 85 |
| D. | Analyse der Wertabweichungen | 87 |
| E. | Interpretation der Ergebnisse | 89 |
| 6. KAPITEL: SCHLUSSBETRACHTUNG | 91 | |
| Anhang: Kumulative Abweichungsverrechnung für Wertgeneratoren | VIII | |
| Literaturverzeichnis | XII | |
| Ehrenwörtliche Erklärung | XX |
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832415129
Arbeit zitieren:
Glaser, Jens Januar 1999: Ergebniscontrolling und wertorientierte Unternehmensführung, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Controlling, Unternehmenswert, Shareholder Value, Cash Flow, DCF-Methode



