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Erfolgsfaktoren von eBusiness-Instrumenten im Absatzbereich eines Unternehmens

Erfolgsfaktoren von eBusiness-Instrumenten im Absatzbereich eines Unternehmens
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Torsten Schierholz
  • Abgabedatum: September 2002
  • Umfang: 77 Seiten
  • Dateigröße: 326,3 KB
  • Note: 1,7
  • Institution / Hochschule: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-4046-6
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-4046-6 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-4046-6 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Schierholz, Torsten September 2002: Erfolgsfaktoren von eBusiness-Instrumenten im Absatzbereich eines Unternehmens, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Electronic Business, Managementkonzepte, Marketing, Balanced Scorcard, Prozesse

Diplomarbeit von Torsten Schierholz

Problemstellung:

Bei dem Versuch die Potentiale des eBusiness zu erschließen, hat sich der erwartete Erfolg bei vielen traditionellen Unternehmen bislang häufig nicht eingestellt. Ein wesentlicher Grund dafür kann in der Unkenntnis und der daraus resultierenden Inkompetenz zur zielgerechten Beeinflussung relevanter Erfolgstreiber gefunden werden.

Vor dem Hintergrund dieser Problematik wurde eine strukturierte Ableitung und Systematisierung potentieller Erfolgsfaktoren vorgenommen. Aufgrund des Facettenreichtums des eBusiness schien jedoch eine Fokussierung auf zwei wesentliche Instrumente im Absatzbereich eines Unternehmens geboten elektronische Marktplätze und elektronische Shopsysteme. Zur Operationalisierung des Erfolgs wurden absatzspezifische Zieldimensionen definiert, die eng an die vier Perspektiven der Balanced Scorecard angelehnt sind und an denen sich der Erfolg der Instrumente messen lässt. Analog zur Interdependenz dieser Zieldimensionen konnte eine ähnlich gelagerte Wechselbeziehung bezüglich der Erfolgsfaktoren abgeleitet werden.

Im Rahmen der Lern- und Entwicklungsperspektive, der Perspektive interner Geschäftsprozesse sowie der Kundenperspektive konnten v.a. qualitative Treiber des Erfolgs bestimmt werden, die den quantitativ messbaren Erfolg und somit die Erreichung finanzieller Zieldimensionen grundlegend beeinflussen können. Insgesamt wurden elf Hypothesen bezüglich relevanter Erfolgsfaktoren aufgestellt und argumentativ begründet.

Eine empirische Validierung der theoretisch abgeleiteten Erfolgsfaktoren wurde im Rahmen dieser Arbeit jedoch nicht angestrebt. Dennoch vermitteln die hier identifizierten Erfolgsfaktoren in ihrer Gesamtheit ein besseres Verständnis über Wirkungsbeziehungen und Problemstellungen, die bei der Integration der o.g. Instrumente in bestehende Unternehmensstrukturen auftreten können.

Exemplarisch kann hier die Notwendigkeit eines effektiven Multi-ChannelManagements angesprochen werden. Der erfolgskritische Charakter dieser Forderung ergibt sich insbesondere aus den Umstrukturierungen in der traditionellen Vertriebsorganisation, die bei Nutzung der o.g. Instrumente essentiell sind.

Inhaltsverzeichnis:

I. Abstract I
II. Inhaltsverzeichnis II
III. Abkürzungsverzeichnis III
IV. Abbildungsverzeichnis IV
1. Strukturelle Einordnung der Thematik 1
1.1 Problemstellung und Ziel der Arbeit 1
1.2 Abgrenzung der Thematik 3
1.3 Vorgehensweise und Stand der Forschung 4
2. eBusiness-Instrumente im Absatzbereich eines Unternehmens 6
2.1 Definition und Einordnung von eBusiness-Instrumenten 6
2.2 Definition der Absatzseite 8
2.3 Zentrale Instrumente der Sales-Phase 10
2.3.1 Elektronische Marktplätze 13
2.3.2 Elektronische Shopsysteme 14
2.4 Branchenspezifische Nutzung der Instrumente 14
2.4.1 Nutzung der Instrumente in der Telekommunikationsindustrie 15
2.4.2 Nutzung der Instrumente in der Automobilindustrie 17
2.4.3 Nutzung der Instrumente in der Pharmabranche 19
3. Operationalisierung des Erfolgs 22
3.1 Grundlagen der Erfolgsfaktorenforschung 22
3.2 Kontextbezogene Definition des Begriffs ‚Erfolgsfaktor’ 23
3.3 Zieldimensionen als Erfolgsmaßstab 24
3.3.1 Lern- und Entwicklungsbezogene Zielgrößen 25
3.3.2 Prozessbezogene Zielgrößen 26
3.3.3 Kundenbezogene Zielgrößen 28
3.3.4 Finanzielle Zielgrößen 29
4. Erfolgsfaktoren von eSales-Instrumenten 31
4.1 Erfolgsfaktoren aus der Lern- und Entwicklungsperspektive 32
4.2 Erfolgsfaktoren aus der internen Prozessperspektive 38
4.3 Erfolgsfaktoren aus der Kundenperspektive 44
5. Ansatz zur Systematisierung der Erfolgsfaktoren 54
6. Fazit und Ausblick 56
V. Literaturverzeichnis V

Automatisiert erstellter Textauszug:

Betriebsprozess „beginnt mit dem Eingang einer Bestellung und endet mit der Lieferung des Produktes oder der Dienstleistung an den Kunden. Dieser Proze ß betont die effiziente, beständige und pünktliche Lieferung [...] an existierende Kunden.“ 128 Er ist somit unmittelbar der Sales-Phase zuzuordnen und wird entsprechend in die Analyse einbezogen. Der Kundendienstprozess „umfa ßt Serviceleistungen für den Kunden nach dem eigentlichen Kauf eines Produktes oder einer Dienstleistung.“ 129 Er kann somit unmittelbar der After-Sales-Phase zugeordnet werden und rückt dementsprechend in den Hintergrund. Zwar wird im B2C-Bereich einer Effizienzsteigerung im Absatzkanal lediglich relativ geringe Bedeutung beigemessen.130 Im B2B-Bereich ist dies allerdings anders zu bewerten, da die Potentiale zur Effizienzsteigerung, die sich durch Prozessintegration mit Geschäftskunden ergeben, in der Regel viel höher anzusetzen sind, als bei der individuellen Bedienung von Endkonsumenten.131 Zudem sind die mit Geschäftskunden abgewickelten Transaktionsvolumina oftmals viel höher, wodurch sich die Bedeutung effizienter und fehlerfrei funktionierender Prozesse potenziert. Für 68% der Unternehmen ist [...]

3.3.2 Prozessbezogene Zielgrößen Diese Perspektive bezieht sich in erster Linie auf interne Geschäftsprozesse, die zur Unterstützung der Finanz- und Kundenperspektive von grundlegender Bedeutung sind. Oftmals stellen der Innovations-, der Betriebs- und der Kundendienstprozess betriebswirtschaftliche Abläufe zentraler Bedeutung dar. 125 Diese Zielperspektive ist hier von großer Bedeutung, da „die Geschwindigkeit, die das Medium Internet den E-Commerce-Unternehmen auferlegt, signifikante Implikationen für die Gestaltung und Steuerung interner Prozesse hat. Um auf die Anforderungen der Geschäftspartner schnell reagieren zu können, müssen Prozesse nicht nur zeitnah und schnell durchlaufen werden, sondern auch effizient und flexibel zugleich ausgestaltet sein.“126 Aufgrund der besonderen Betrachtung der Sales-Phase, sollen hier in erster Linie jene Prozesse eine Rolle spielen, die in engem Zusammenhang mit dieser Phase stehen. Der Innovationsprozess ist auf den ersten Blick nicht direkt der SalesPhase zuzuordnen. Die zunehmende Verkürzung von Produktlebenszyklen macht jedoch Ansätze zur Straffung von Innovationsprozessen und der damit in Verbindung stehenden Innovationsdauer, die auch als Time-to-Market umschrieben wird, erforderlich. 127 Folglich können die einzelnen Stufen des Innovationsprozesses, wie beispielsweise Forschung und Entwicklung oder die Prototypenfertigung, als Ansatzpunkte für eine Reduzierung der Innovationsdauer angesehen werden. Betrachtet man die Zeitspanne von Produktion der ersten Einheiten bis Markteinführung, kann auch der Absatzprozess als ein potentieller Ansatzpunkt in diesem Sinne verstanden werden und soll deshalb auf mögliche [...]

-25soll im Folgenden allerdings von dieser eher komprimierten Darstellung Abstand genommen werden. In Anlehnung an das Konzept der Balanced Scorecard werden vier unterschiedliche Perspektiven betrachtet.117 „Hintergrund der Auswahl dieser vier Perspektiven ist die Idee, dass sie und die darin enthaltenen Zielgrößen eine Art Ursache-Wirkungs-Kette widerspiegeln, die etwa so beschrieben werden kann, dass die finanziellen Ziele nur dann erreicht werden können, wenn die Kunden des Unternehmens zufrieden gestellt werden, wofür (kurzfristig) optimale interne Prozesse und (langfristig) Lernen und Innovation erforderlich sind.“ 118 Außerdem wird bei der Zielformulierung darauf geachtet, dass einerseits der Absatzbereich im Mittelpunkt der Überlegungen steht und dass andererseits „für alle vier Perspektiven aufeinander abgestimmte Zielgrößen bestimmt werden.“119 Die inhaltliche Nähe zur Balanced Scorecard erscheint zudem insofern sinnvoll, da dieses Konzept u.a. als ein wirkungsvolles Instrument zur Umsetzung und Steuerung von eCommerce-Aktivitäten angesehen werden kann. 120 3.3.1 Lern- und Entwicklungsbezogene Zielgrößen Die Lern- und Entwicklungsperspektive beschreibt die Infrastruktur, die zur Realisierung der anderen drei Perspektiven der Balanced Scorecard notwendig ist.121 Entsprechende Zielgrößen müssen darauf ausgerichtet sein, eine lernende und wachsende Organisation zu fördern und den langfristigen Erfolg des Unternehmens zu sichern.122 Lern- und entwicklungsbezogene Zielgrößen, die hier besondere Relevanz entwickeln, sind in Anlehnung an Strauß und Schoder die Erweiterung der Mitarbeiterkompetenzen hinsichtlich deren Wissenstand im Umgang mit eSalesInstrumenten und ein effektives Knowledge-Management zur Erhöhung der Informationsqualität. 123 Auch Kaplan und Norton weisen auf die Leistungsfähigkeit von Informationssystemen bezüglich Informationsqualität und -aktualität hin und [...]

Arbeit zitieren:
Schierholz, Torsten September 2002: Erfolgsfaktoren von eBusiness-Instrumenten im Absatzbereich eines Unternehmens, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Electronic Business, Managementkonzepte, Marketing, Balanced Scorcard, Prozesse

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