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Erfolgsfaktoren des Website-Projektmanagements

Erfolgsfaktoren des Website-Projektmanagements
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Malte Clavin
  • Abgabedatum: März 2000
  • Umfang: 158 Seiten
  • Dateigröße: 4,8 MB
  • Institution / Hochschule: Universität der Künste Berlin Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-2464-0
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-2464-0 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-2464-0 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Clavin, Malte März 2000: Erfolgsfaktoren des Website-Projektmanagements, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Projektmanagement, Projekt/e, Internet, Multimedia-Agentur

Diplomarbeit von Malte Clavin

Einleitung:

Durch die rasche Entwicklung digitaler Technologien, neuer Markt- und Wettbewerbssituationen wachsen Ansprüche und Anforderungen an Websites und in direkter Folge auch an die innerbetriebliche Organisationsarbeit. Die Bewältigung dieser Ansprüche und Anforderungen kann nur durch ein professionelles Projektmanagement erfüllt werden.

Was sind die entscheidenden Merkmale - die Erfolgsfaktoren - dieser Projektarbeit? Diese Frage beantwortet die Diplomarbeit anhand der ausführlichen Analyse und Beschreibung von 12 Erfolgsfaktoren.

Aus den Ergebnissen der Arbeit wurde eine Toolbox konzipiert, die - langfristig und weitestgehend losgelöst von technischen Entwicklungen - für das Management von Online-Projekten eingesetzt werden kann. Dieser Leitfaden umfaßt viele Arbeitshilfen in Form von Checklisten, Visualisierung- und Managementtools, Übersichten (Listen und Tabellen) sowie Planungs-, Dokumentations- und Controlling-Tools.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einführung 8
2. Ziel und Aufbau der Arbeit 10
3. Begriffsbestimmung und Abgrenzung 12
3.1 Definition des Begriffs -Website- 12
3.2 Definition des Begriffs -Projekt- 12
3.3 Definition des Begriffs -Projektmanagement- 14
3.4 Definition des Begriffs -Website-Projektmanagement- 14
3.5 Definition des Begriffs -Projekterfolg- 17
3.6 Definition des Begriffs -Erfolgsfaktor- 19
4. Einführung in das Website-Projektmanagement 21
4.1 Warum überhaupt Website-Projektmanagement? 21
4.2 Geschichte des Projektmanagements 22
4.3 Projektmanagement als Realisierungskonzept 23
4.4 Komponenten des Website-Projektmanagements 24
5. Projektrahmen 26
5.1 Projektaufgabe 26
5.2 Zielhierarchie 27
5.3 Zielidentifikation 27
5.4 Zieldefinition 28
5.5 Project Management Identity 30
5.6 Technische Infrastruktur 32
6. Projektbeteiligte 35
6.1 Auftraggeber 35
6.2 Top-Management der Agentur 36
6.3 Projektleiter 37
6.4 Projektteam 39
7. Kommunikation und Motivation 41
7.1 Kommunikation 41
7.2 Motivation 44
8. Projekttätigkeiten 46
8.1 Beratung 46
8.2 Angebotserstellung 46
8.3 Planung 47
8.4 Realisierung 51
8.5 Kontrolle 51
8.6 Projektdokumentation 52
8.7 Änderungsmanagement 53
8.8 Konfliktmanagement 55
8.9 Qualitätsmanagement 56
8.10 Abschluß 57
9. Interfaktorielle Abhängigkeiten 59
10. Zusammenfassung der Erfolgsfaktoren 64
11. Einführung in das Handbuch für Website-Projekte 66
11.1 Ziel des Handbuchs 66
11.2 Aufbau des Handbuchs 66
12. Vorbereitungsphase 68
12.1 Erstkontakt 68
12.1.1 Checkliste Projekteignung 68
12.1.2 Checkliste Ausschlusskriterien 69
12.2 Beratungsphase 70
12.2.1 Branchen-Know-how 71
12.2.2 Workshop 71
12.2.3 Checkliste Verhandlung 73
12.2.4 Quality Function Deployment 74
12.2.5 Projektprofil 79
12.2.6 Fragenkatalog Projekterfolg 83
12.2.7 Konkurrenzanalyse 84
12.2.8 SWOT-Analyse 85
12.2.9 Kriterien für die Zieldefinition 85
12.3 Weitere Projektvorbereitungen 88
12.3.1 Zusammenstellung des Projektteams 88
12.3.2 Anforderungsprofil Projektleiter 90
12.3.3 Juristische Formalitäten 92
12.4 Abschluß der Vorbereitungsphase 93
13. Planungsphase 94
13.1 Kick-Off-Meeting 94
13.2 Werkzeuge für die Planungsphase 95
13.2.1 Projektstrukturplan 95
13.2.2 Pflichtenheft 100
13.2.3 Sitemap / Planungsdiagramm 102
14. Realisierungsphase 107
14.1 Controlling 107
14.1.1 Projektstatusbericht 107
14.1.2 Stundenliste 108
14.1.3 Checkliste Website-Test 109
14.2 Dokumentation 110
14.2.1 Projektordner 110
14.2.2 Projektsite 111
14.3 Projektabschluß 116
14.3.1 Checkliste Projektabschluß 117
14.3.2 Abschlußdokumentation extern 117
14.3.3 Abschlußdokumentation intern 118
14.3.4 Projektabschlußsitzung extern 118
14.3.5 Projektabschlußsitzung intern 119
15. Anschlussphase 121
15.1 Funktionendiagramm 121
15.2 Erfolgskontrolle in Review-Meetings 121
16. Begleitende Aktivitäten 123
16.1 Entwicklung einer Project Management Identity 123
16.1.1 Inhalte einer Project Management Identity 125
16.2 Projektmanagement-Handbuch 126
16.3 Änderungsmanagement 126
16.3.1 Änderungskonzept 127
16.3.2 Risiko-Projektionsmethode 127
16.3.3 Checkliste Risiko 127
16.3.4 Failure Mode and Effects Analysis 131
16.4 Konfliktmanagement 134
16.4.1 Konfliktinstrumentarium 134
16.5 Kommunikation und Motivation 137
16.5.1 Decision Paper 137
16.5.2 Tischvorlage 138
16.5.3 Kommunikationsanalyse 138
16.5.4 Teamarbeit 140
16.5.5 Fragebogen Mitarbeitermotivation 142
16.5.6 Elemente im Motivationsprozeß 143
16.5.7 Motivationsstruktur von Computerprofis 144
16.5.8 Motivationsinstrumentarium 145
17. Ausblick 146
18. Quellenverzeichnis 147
19. Experten-Interviews 150
19.1 Interview-Partner 150
19.2 Interview-Leitfaden 151
20. Eidesstattliche Erklärung 153
21. Danksagung 154

Automatisiert erstellter Textauszug:

Bestimmen der Abhängigkeiten der Einzelaufgaben, d.h. Beantwortung der Fragen Welche Aufgabe muß vorher erledigt sein?, Welche Aufgabe muß danach erfolgen?“ und Welche Aufgabe kann parallel ausgeführt werden? Bestimmen der Art und Häufigkeit der Abstimmungsmeetings und Kontrolle Bestimmen der Form des Datenaustausches sowie Struktur der Projektdokumentation ( 111) und der Projektsite ( 112). Analysieren und Antizipieren technischer Risiken in einem Änderungskonzept127. Analysieren und Antizipieren möglicher Konflikte. Das Ergebnis ist der Projektplan, der von Projektbeteiligten verabschiedet wird und als Grundlage der nachfolgenden Realisierungsphase dient. Empfehlungen zum Erstellen eines Projektplans und sowie geeignete Planungstools sind im Kapitel Werkzeuge für die Planungsphase ( 96) aufgeführt. [...]

Nachdem in der Zieldefinition festgelegt wurde, „was“ erreicht werden soll, beschäftigt sich die Planung damit, „wie“ die Ziele erreicht werden sollen. STEINLE dazu: „Mit einer geplanten Vorgehensweise soll die Projektarbeit effizienter gestaltet werden, da die entsprechenden Träger hoffen, ... Überraschungen (etwa Brüche und Krisen in der Projektabwicklung oder ein unerwartet hoher Ressourcenverbrauch) im Vergleich zu einem ungeplanten, operativen „Durchwursteln“ verringern zu können.“123 Drastischer nimmt GREUNKE Stellung: „Ein Projekt ohne fundierte Planung überlebt – wenn überhaupt – nur durch Improvisation und glückliche Zufälle.“124 Planung nimmt im Website-Projekt eine überragende erfolgsbedeutende Stellung ein. Sie ist zu verstehen als systematisches, vorausschauendes Durchdenken des Projekts125 und umfaßt folgende Aufgaben: Zerlegung der Projektaufgabe in Teilaufgaben bzw. Zerlegung des Projektziels in Teilziele. Zerlegung der Teilaufgaben wiederum in einzelne operative Aufgaben (Je nach Komplexität des Projekts können weitere Teilung folgen). Zu typischen Teilaufgaben eines Website-Projekts gehört das Konzept bzw. Pflichtenheft, in dem Inhalte und Aufbau des Internetauftritts detailliert niedergeschrieben werden. Schätzen der Dauer (Anfangs-, Endtermin, Puffer126) und der Kosten der Einzelaufgabe. Zuteilung von Personen zur Bearbeitung und Verantwortung der entsprechenden Einzelaufgaben, Einbindung von externen Partnern. [...]

Auf der Basis von Workshopergebnissen, Strategie- und Zieldefinitionen sowie dem Projektprofil kann dem Kunden ein detailliertes Angebot erstellt werden. Dem kann ein Kostenvoranschlag oder eine unverbindliche Investitionseinschätzung vorausgegangen sein121. In der Praxis setzt es sich vermehrt durch, als Kalkulationsgrundlage eine Preisliste mit Stundensätzen klar abgegrenzter Leistungen, z.B. für Projektleitung, Screen-Design, HTML-Programmierung, anzusetzen. Die Stundensätze werden multipliziert mit dem geschätzten Zeitaufwand für die einzelne Tätigkeit. Dies setzt jedoch einen nicht unerheblichen Aufwand seitens der Multimediaagentur voraus. Denn zur Einschätzung muß die Multimediaagentur den Webauftritt grafisch, technisch und inhaltlich in Grundzügen vorkonzipieren. Dieser Konzeptionsaufwand für die Angebotserstellung sollte dem Auftraggeber verständlich gemacht und ihm in Rechnung gestellt werden122. [...]

Arbeit zitieren:
Clavin, Malte März 2000: Erfolgsfaktoren des Website-Projektmanagements, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Projektmanagement, Projekt/e, Internet, Multimedia-Agentur

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