Erfolgsfaktoren des E-Commerce sowie Aufbau und Erhalt von Wettbewerbsvorteilen von E-Commerce betreibenden Software-Unternehmen im Business-to-Consumer-Sektor
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Christian Jäger
- Abgabedatum: Mai 2004
- Umfang: 107 Seiten
- Dateigröße: 639,8 KB
- Note: 1,0
- Institution / Hochschule: Fachhochschule Ostfalia Braunschweig/Wolfenbüttel Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-8176-6
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-8176-6 P - ISBN (CD) :978-3-8324-8176-6 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Jäger, Christian Mai 2004: Erfolgsfaktoren des E-Commerce sowie Aufbau und Erhalt von Wettbewerbsvorteilen von E-Commerce betreibenden Software-Unternehmen im Business-to-Consumer-Sektor, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Mikrosegmentierung, Software-Distribution, Kosteneinsparung, Kundenbindung, Netzeffekt
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Diplomarbeit von Christian Jäger
Einleitung:
Das Internet basiert auf einer weltweiten Vernetzung von Computern und Computernetzen, auf dessen Basis sich zwischen den Teilnehmern ein globales gegenseitiges Anbieten und Nachfragen von Informationen – ein Informationsmarkt – bildet. Neben den zahlreichen Möglichkeiten der Kommunikation zwischen Menschen, die bis zum heutigen Tag zu einer schnellen Verbreitung und hohen Akzeptanz des Internet führen, begründete es insbesondere neue Formen und Standards zur Gestaltung geschäftlicher Abläufe und Modelle.
Diese Diplomarbeit beschäftigt sich mit den Erfolgsvoraussetzungen für Unternehmen, die auf Grundlage des Internet Beziehungen zu Konsumenten unterhalten und hierüber mit ihnen geschäftliche Transaktionen durchführen. Im ersten Teil wird ein Überblick über die Entstehung und Entwicklung des Internet gegeben. Daneben werden eine Begriffsabgrenzung des E-Commerce und eine Einordnung über ihre Bedeutung und ihr Potenzial in der heutigen Wirtschaft vorgenommen.
Der zweite Teil der Arbeit beschäftigt sich mit den Erfolgsfaktoren des E-Commerce, wobei sich auf die Geschäftstätigkeit zwischen Unternehmen und privaten Endkunden, dem Business-to-Consumer-Sektor (B2C), beschränkt wird, auch wenn diese Erfolgsfaktoren in vielerlei Hinsicht auch hohe Bedeutung für die Beziehungen zwischen anderen im Internet tätigen Gruppen haben und mit ihren spezifischen Erfolg bildenden Faktoren überlappen.
Im dritten Teil wird der Frage nachgegangen, wie insbesondere E-Commerce betreibende Software-Unternehmen nachhaltig Wettbewerbsvorteile gegenüber Mitbewerbern aufbauen und erhalten können. Die Arbeit schließt mit einer Gesamtbetrachtung und einem Ausblick auf zukünftige Entwicklungen und ihre Herausforderungen an Unternehmen.
Inhaltsverzeichnis:
| Abkürzungsverzeichnis | III | |
| Abbildungsverzeichnis | IV | |
| 1. | Einleitung | 1 |
| 1.1 | Ziel der Arbeit | 1 |
| 1.2 | Entstehung und Entwicklung des Internet | 1 |
| 1.3 | Weltweite Internet-Nutzung | 3 |
| 1.4 | Europaweite Internet-Nutzung | 5 |
| 1.5 | Intensität und Art der Internet-Nutzung | 6 |
| 1.6 | Begriffsbestimmung des E-Commerce | 8 |
| 1.7 | M-Commerce | 11 |
| 1.8 | Marktumfeld des E-Commerce | 12 |
| 2. | Erfolgsfaktoren des E-Commerce | 15 |
| 2.1 | Erlösmodelle | 15 |
| 2.2 | Koordination durch das Management | 17 |
| 2.3 | Ausschöpfung von Kosteneinsparungspotenzialen | 21 |
| 2.4 | Zeitminimaler Aufbau eines hohen Bekanntheitsgrades | 24 |
| 2.4.1 | Bedeutung und Auswirkungen der Bekanntheit | 24 |
| 2.4.2 | Bedeutung der Marke | 25 |
| 2.4.3 | Werbung | 27 |
| 2.5 | Optimale Ausrichtung der Preispolitik | 31 |
| 2.6 | Schaffung eines Mehrwerts gegenüber dem traditionellen Handel | 37 |
| 2.6.1 | Erforderliche Produkteigenschaften für einen Vertrieb mittels E-Commerce | 37 |
| 2.6.2 | Preisersparnisse | 39 |
| 2.6.3 | Distributionsbezogener Nutzen | 40 |
| 2.6.4 | Informationsbezogener Nutzen | 43 |
| 2.6.5 | Produktbezogener Nutzen | 44 |
| 2.7 | 1-to-1 Marketing | 44 |
| 2.8 | Communities | 49 |
| 2.8.1 | Inhalt und Funktion | 49 |
| 2.8.2 | Instrumente des Community-Building | 51 |
| 2.8.3 | Community-Controlling | 53 |
| 2.9 | Entwicklung von Gesamtlösungen | 54 |
| 2.10 | Kundenorientiertes Prozessdesign | 56 |
| 2.11 | Bewältigung sicherheitsrelevanter Aspekte des E-Commerce | 58 |
| 2.11.1 | Bedeutung der Kommunikationssicherheit | 58 |
| 2.11.1.1 | Autorisierung | 60 |
| 2.11.1.2 | Verschlüsselung | 60 |
| 2.11.1.3 | Datenintegrität | 61 |
| 2.11.1.4 | Authentisierung | 62 |
| 2.11.1.5 | Zertifikate | 62 |
| 2.11.1.6 | Smart Cards | 63 |
| 2.11.2 | Elektronisches Bezahlen | 64 |
| 2.11.2.1 | Anwendungsfelder | 64 |
| 2.11.2.2 | Bezahlung per Telefonrechnung | 66 |
| 2.11.2.3 | Kreditkarte | 67 |
| 2.11.2.4 | Kreditkartenzahlung in Verbindung mit externem Dienstleister | 67 |
| 2.11.2.5 | Lastschriftverfahren | 68 |
| 2.11.2.6 | Geldkarte | 68 |
| 2.11.2.7 | Billing-Verfahren | 69 |
| 2.11.2.8 | Elektronisches Geld | 70 |
| 2.12 | Personalstrategie | 71 |
| 3. | Aufbau und Erhalt von Wettbewerbsvorteilen von E-Commerce betreibenden Software-Unternehmen | 73 |
| 3.1 | Etablierung von Standards | 73 |
| 3.2 | Eignung von Software für eine Online-Distribution | 75 |
| 3.3 | Ausschöpfung der Rahmenbedingungen einer Online-Distribution | 75 |
| 3.4 | Ausrichtung von Marketing-Instrumenten | 78 |
| 3.5 | Internet-basierte Softwareentwicklung | 80 |
| 3.6 | Optimierung von Lizenzmodellen | 83 |
| 3.7 | Nutzungsrechtsicherung | 85 |
| 4. | Bewertung und Ausblick | 91 |
| Literaturverzeichnis | 96 |
Um den Erfolg von Community-Angeboten bestimmen und Maßnahmen bei Zielabweichungen einleiten zu können, sollte ein Community-Controlling eingerichtet werden. CommunityControlling erlaubt es, ohne Zeitverzögerung auf relevante Daten zugreifen und ggf. reagieren zu können, wobei die Datensammlung selbst automatisiert erfolgen kann. Der Erfolg von Community-Maßnahmen kann sich aus den Transaktions- und Werbeeinnahmen definieren, wobei eine direkte Zuordnung von Erlösen und Kosten zwar nützlich für eventuell zu treffende Steuerungsmaßnahmen wäre, aufgrund von Problemen in der Zurechenbarkeit einzelner Maßnahmen am Erfolg, ihrer Wechselwirkungen untereinander sowie zeitlicher Verzögerungen bis zum Eintreten einer Wirkung ist eine eindeutige Abgrenzung jedoch häufig nicht möglich. Auch die Zuordnung von Community-Maßnahmen zu nicht-monetären Erfolgsgrößen wie der Besuchshäufigkeit oder dem Mitgliederwachstum unterliegt denselben Schwierigkeiten. Befragungen zur Mitgliederzufriedenheit können zwar in der Regel keinen Erfolgsbezug zu einzelnen Maßnahmen herausbilden; durch eine regelmäßige Wiederholung von Befragungen können jedoch Schlüsselkriterien und ihre Bedeutungsveränderung im Zeitverlauf eruiert werden. [...]
Laufende Interaktion mit der Community: · Clickstream-Analyse (z.B. Werbungs- und Content-Klickrate) · Aufzeichnung von Transaktionen · Erkennung von Schlüsselwörtern in Newsgroup-Beiträgen · Eingabe persönlicher Präferenzen zur Community-Interaktion · Zusätzliche Befragung bei konkreten Anlässen Um bei Registrierungen die Wahrscheinlichkeit einer wahrheitsgemäßen Beantwortung der Fragen zu erhöhen, sollte dem Teilnehmer ein erkennbarer Nutzen kommuniziert werden. Dabei ist die Nähe der Fragen zum Community-Inhalt sicher zu stellen, da sich die User noch keinen Eindruck von der Seriosität der Community machen konnten. Auch die Einholung des Einverständnisses für eine Erhebung und Speicherung ihrer Daten sollte explizit erfolgen. Mit diesen Daten sollte verantwortungsbewusst umgegangen werden, um nicht zuletzt den Erfolg einer Community durch unerwünschte massenhafte E-Mail-Belästigung oder unerlaubte Weitergabe persönlicher Daten der User zu gefährden. Ebenso die Abfrage von Informationen, die in keinem erkennbaren Zusammenhang zum Themenbereich der Community stehen, sollte vermieden werden. [...]
gen von fundamentaler Bedeutung sind, sollten diese darüber hinaus durch Chats in Form von moderierten Diskussionen und E-Mails angeregt werden. Die sich in einer Community bildenden vertrauensvollen Beziehungen begünstigen den Absatz von Produkten mit Vertrauenseigenschaften, z.B. in der Reisebranche, in denen es um subjektive Erfahrungen geht, etwa hinsichtlich der Servicegüte eines Hotels, der Schönheit der Umgebung oder der Qualität des Essens.81 Durch die sich hieraus ergebende Verbindung von Kommunikation und Inhalten werden einerseits zwar übertrieben positiv dargestellte Produkteigenschaften leichter aufgedeckt, andererseits sinkt die Rate von Fehlkäufen. Die Entwicklung von Umsatzbeteiligungen und Werbeeinnahmen hängt somit unmittelbar davon ab, inwieweit die Vorbereitung und Umsetzung von Transaktionen innerhalb der Community erhebliche Vorteile für ihre Mitglieder mit sich bringt. Um die Bildung von Beziehungen zwischen den Community-Mitgliedern zu erleichtern, sollten die Themenbereiche und Chat-Räume so unterteilt werden, dass sie eine vertrauliche Stimmung erzeugen. Insbesondere das Individual-Marketing ist umso konsequenter anzuwenden, je unüberschaubarer die Community-Angebote sind. Da das Individual-Marketing auf Nutzer-Profilen aufbaut, ist es sinnvoll, jedem Mitglied eine Benutzerkennung und ein Passwort zu vergeben, um dessen Identifikation vorzunehmen. Ist eine Community auf eine langfristige Beziehung zu seinen Nutzern ausgelegt, sollte darüber hinaus eine Registrierung erfolgen. Für die Generierung sinnvoller Angebote können sowohl das Collaborative Filtering als auch regelbasierte Systeme verwendet werden. Dabei kann es sinnvoll sein, nicht nur passende Produkte und Dienstleistungen zu ermitteln und dem Mitglied als Angebot zu unterbreiten, sondern auch Bekanntschaften zu anderen Mitgliedern zu vermitteln. Die letztere Option gewinnt umso mehr an Bedeutung, je größer und unüberschaubarer eine Community ist. Die Datenquellen für Nutzerprofile lassen sich wie folgt unterteilen: Registrierung: · Demografische Daten · Psychografische Daten [...]
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832481766
Arbeit zitieren:
Jäger, Christian Mai 2004: Erfolgsfaktoren des E-Commerce sowie Aufbau und Erhalt von Wettbewerbsvorteilen von E-Commerce betreibenden Software-Unternehmen im Business-to-Consumer-Sektor, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Mikrosegmentierung, Software-Distribution, Kosteneinsparung, Kundenbindung, Netzeffekt



