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Zu den Erfolgsaussichten des Couponing in Deutschland

Unter Berücksichtigung von Transfermöglichkeiten aus dem US-amerikanischen Markt

Zu den Erfolgsaussichten des Couponing in Deutschland
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Ariane Lützler
  • Abgabedatum: März 2004
  • Umfang: 92 Seiten
  • Dateigröße: 856,8 KB
  • Note: 2,7
  • Institution / Hochschule: Universität zu Köln Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-8060-8
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Lützler, Ariane März 2004: Zu den Erfolgsaussichten des Couponing in Deutschland, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Gutschein, Coupon, CRM, Marketing, Kommunikation

Diplomarbeit von Ariane Lützler

Zusammenfassung:

Die Wirksamkeit an generellen Preisnachlässen orientierten Werbemaßnahmen unterliegt einer zunehmend kritischen Betrachtung. Vor diesem Hintergrund suchen Handel und Hersteller nach alternativen, bessere und dauerhafte Erfolge versprechenden Lösungen. Mit dem Wegfall des Rabattgesetzes und der Zugabeverordnung im Jahr 2001 eröffnen sich neue Perspektiven. „Couponing“ ist seitdem in den Mittelpunkt des Interesses gerückt. Für Hersteller birgt dieses Marketinginstrument die Chance, Produkte zu fördern, ohne das eigentliche Preisniveau zu senken. Händler bekommen durch das Couponing ein zusätzliches Wettbewerbsinstrument an die Hand.

Die Arbeit stellt Coupon-Formen, Distributionswege und Zielgruppen des Couponings vor, und führt in Einsatzmöglichkeiten ein. Im Anschluss werden Marktbedingungen analysiert, in Gegenüberstellung der Märkte USA - Deutschland. Dabei werden Unterschiede und Gemeinsamkeiten herausgearbeitet. Der Hauptteil der Arbeit besteht aus einer Bewertung und aus der Analyse gezogenen Empfehlungen für die Nutzung ausgewählter Coupons für den deutschen Markt. Es werden Ansätze für die integrierte Bewertung von Couponing präsentiert, wie z.B. die Einbindung in Kundenbindungs- und Bonusprogramme, CRM und die Kombination mit kommunikationspolitischen Maßnahmen.

Inhaltsverzeichnis:

INHALTSVERZEICHNIS I
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS III
ABBILDUNGSVERZEICHNIS IV
ABBILDUNGSVERZEICHNIS FÜR ABB. IM ANHANG V
TABELLENVERZEICHNIS FÜR TAB. IM ANHANG VI
1. PROBLEMSTELLUNG 1
2. GRUNDLAGEN DES COUPONING 2
2.1 DEFINITION DES COUPONING 2
2.2 EINORDNUNG IN DEN MARKETING- MIX 3
2.3 COUPON- FORMEN 4
2.3.1 Arten der Gutscheine 4
2.3.2 Produktbezug 5
2.3.3 Einlösebedingungen 5
2.3.4 Gültigkeitsdauer 5
2.3.5 Einlösestelle 6
2.3.6 Zielgruppe 6
2.4 DISTRIBUTIONSWEGE 7
2.4.1 Verteilung über Massenmedien 7
2.4.2 Verteilung via Direktansprache 8
2.4.3 Verteilung am Point-of-Sale 8
2.5 ZIELGRUPPE 9
2.5.1 Demografische Merkmale 10
2.5.2 Verhaltensprägende Faktoren 11
2.5.3 Wirtschaftliche Merkmale 13
2.5.4 Coupon- Affinität 14
2.6 THEORIE ZU COUPON- EINSATZMÖGLICHKEITEN 14
2.7 RECHTLICHE GRUNDLAGEN 16
3. RAHMENPARAMETER DES COUPONING 17
3.1 MARKTBEDINGUNGEN 17
3.1.1 Couponing in den USA 18
3.1.1.1 Entwicklung des Couponing 18
3.1.1.2 Aktuelle Marktsituation 18
3.1.1.3 Forschungsstand in der Literatur 20
3.1.2 Couponing in Deutschland 20
3.1.2.1 Aktuelle Marktsituation 21
3.1.2.2 Sichtweise der Hersteller 24
3.1.2.3 Sichtweise des Handels 25
3.1.2.4 Sichtweise der Verbraucher 26
3.1.2.5 Forschungsstand in der Literatur 27
3.2 ZIELE 27
4. BEWERTUNG UND EMPFEHLUNGEN FÜR DIE NUTZUNG AUSGEWÄHLTER COUPONS FÜR DEN DEUTSCHEN MARKT 29
4.1 ANSATZPUNKTE FÜR DIE ISOLIERTE BEWERTUNG VON COUPONING 30
4.1.1 Zielorientierung 30
4.1.2 Ausrichtung an Marktgegebenheiten 35
4.1.3 Bezug zu Einsatzmöglichkeiten 42
4.1.4 Erfolgsfaktor Individualisierung 44
4.2 ANSÄTZE FÜR DIE INTEGRIERTE BEWERTUNG VON COUPONING 48
4.2.1 Kombination mit kommunikationspolitischen Maßnahmen 48
4.2.2 Einbindung in Kundenbindungs- und Bonusprogramme 51
4.2.3 Einbindung in das Customer Relationship Management 56
5. SCHLUSSBETRACHTUNG UND AUSBLICK 58
ANHANG VI
LITERATURVERZEICHNIS XIV
ERKLÄRUNG XXVIII
LEBENSLAUF XXIX

Automatisiert erstellter Textauszug:

Konsumenten nur gering, ebenso wie bei anderen Formen der POSCoupons. Die relative Wirksamkeit von Couponing, Konsumenten zu einem Versuch eines neuen Produktes zu bewegen, wurde in den USA empirisch nachgewiesen.126 TEEL et al zeigten, dass 18% der Konsumenten meinen, dass Coupons ihre Entscheidung zugunsten neuer Produkte beeinflusst haben.127 NESLIN/ CLARKE zeigten auf, dass 14% der genutzten Coupons für den ersten Test eines Produktes eingelöst wurden.128 Die Kundenbindung indes wird eher durch Wert- und Warengutscheine erzielt. Insbesondere BOGOF-Angebote führen zu dem sog. Loading Effekt (Bevorratungseffekt), der eine praktische Wechselbarriere für den Kunden darstellt. Gibt es Produkte aufgrund Coupons günstiger zu erwerben, kauft der Kunde eine höhere Stückmenge als er möglicherweise eigentlich benötigt. So lange er diesen Vorrat hat, kann er das Produkt oder die Marke nicht wechseln. Er wird zwar auch den beworbenen Artikel in diesem Zeitraum nicht nachkaufen, doch der Verbraucher kann sich in dieser Zeit an das Produkt gewöhnen und von seinen Vorteilen überzeugen.129 Dieselbe Zielsetzung wird auch durch After-Sales Coupons verfolgt. Die übliche Distributionsform zu diesem Zweck ist die Verteilung auf oder in einer Produktverpackung. Diese Gutscheine können erst beim nächsten Einkauf für das entsprechende Produkt eingelöst werden. Die Belohnung tritt erst beim zukünftigen Kauf auf. Der Kunde wird vom Produkt- bzw. Markenwechsel beim Folgekauf wahrscheinlich abgehalten, da er die potentielle Ersparnis nicht verschenken will. Um die Loyalität der Kunden zu steigern, ist es darüber hinaus auch empfehlenswert, mit dem Kunden in Dialog zu treten. Dies geschieht einerseits, indem als Akzeptanzweg das Einschicken der Coupons durch den Kunden gewählt wird (Mail-In-Coupons). Der Hersteller erhält so die genauen Kundendaten und möglicherweise [...]

Bargeld wahrgenommen und vermitteln das Gefühl, sich mehr leisten zu können.119 Dieses für den Kunden positive Gefühl wird noch verstärkt, wenn ein Coupon persönlich an ihn adressiert ist. Durch diese Direktansprache erfährt der Verbraucher nicht nur einen materiellen Vorteil, sondern auch die manifest gewordene Wertschätzung, die das Unternehmen dem Kunden zukommen lassen möchte.120 Instantly-Redeemable-Coupons scheinen ebenfalls zur Absatzsteigerung geeignet. Der Kunde kann aufgrund des direkten monetären Anreizes in Versuchung geraten auch Produkte zum Ausprobieren mit in den Einkaufskorb zu legen, die ursprünglich nicht auf seiner Einkaufsliste standen.121 Eine Umsetzung des Cross-Selling wird durch Cross-Ruff-Coupons erleichtert. Diese erhält der Kunde beim Erwerb eines Produktes, sie beziehen sich jedoch auf ein anderes i.d.R. komplementäres Produkt.122 Dies ist der Versuch, bei Kunden eine Verbundbeziehung aufzubauen, die im Idealfall dazu führt, dass zukünftig beide Produkte regelmäßig vom Kunden gekauft werden. Die von Handelsunternehmen gewünschte Frequenzsteigerung wird durch den Einsatz von können. Handelscoupons Kritisch und erreicht, da ist diese jedoch, Fall das Gutscheine ausschließlich bei dem ausgebenden Handelsunternehmen eingelöst werden anzumerken im dass der Verbraucher dies als einen Eingriff in seine Konsumentensouveränität empfinden könnte äußersten Unternehmen zukünftig meiden wird. Ist Preisdifferenzierung das Ziel, sollten keine Regaldispenser oder Peel-Off-Coupons verwendet werden, da diese i.d.R. eine undifferenzierte Konsumentenschaft ansprechen. Vorteilhafter ist indes eine segmentspezifische Verteilung. Preispolitisch lassen [...]

i.d.R. die auf den verschiedenen Märkten mit Couponing bekannten Zielsysteme in gleicher Weise in Deutschland Geltung haben. Es muss jedoch vorweg festgestellt werden, dass eine Empfehlung bzgl. des Einsatzes bestimmter Coupon-Formen und Distributionswege nicht allgemeingültig für den deutschen Markt formuliert werden kann. Abhängig von der Situation, in der sich ein Unternehmen befindet, wird es bestimmte Zielvorstellungen haben, die den Einsatz entsprechend abgestimmter CouponingAktionen sinnvoll bzw. notwendig erscheinen lassen. Verfolgt ein Unternehmen vorrangig umsatz- und ertragsbezogene Ziele bieten sich unterschiedliche Couponformen an: Der Ertrag pro Kunde kann durch Einkaufsgutscheine gesteigert werden. Es ist beobachtbar, dass der Betrag, der während eines Einkaufs ausgegeben wird, und für den der Verbraucher einen 30 [...]

Arbeit zitieren:
Lützler, Ariane März 2004: Zu den Erfolgsaussichten des Couponing in Deutschland, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Gutschein, Coupon, CRM, Marketing, Kommunikation

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