Erfolgreich im E-Commerce mit Hilfe neuer Online-Marketing-Methoden
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Diana Schmahl
- Abgabedatum: Juli 2006
- Umfang: 135 Seiten
- Dateigröße: 2,4 MB
- Note: 2,0
- Institution / Hochschule: Fachhochschule Mainz Deutschland
- Bibliografie: ca. 113
- ISBN (eBook): 978-3-8324-9903-7
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-9903-7 P - ISBN (CD) :978-3-8324-9903-7 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Schmahl, Diana Juli 2006: Erfolgreich im E-Commerce mit Hilfe neuer Online-Marketing-Methoden, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Suchmaschinenmarketing, Affiliate, Web 2.0, Internetnutzung, Viral-Marketing
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Diplomarbeit von Diana Schmahl
Einleitung:
Die aktuellen Untersuchungen belegen, dass sich das Internet als Medium erfolgreich neben den anderen Massenmedien etabliert hat. Dies bezieht sich auch auf dessen Funktion als Werbeträger. Für die werbetreibende Wirtschaft hat die zunehmende Online-Präsenz der deutschen Bevölkerung zur Folge, dass sie im Internet aktiv auftreten muss, um eine nachhaltige Zielgruppenabdeckung zu erreichen. Neben einer beachtlichen Reichweite und Kontaktintensität, bietet das Internet eine klare Zielgruppenansprache und die Reduzierung von Streuverlusten durch die Definition von Belegungseinheiten.
Nach der künstlichen Boom-Phase und der darauf folgenden Depression um die Jahrtausendwende wurde der Bereich des E-Commerce selektiert. Nur Unternehmen mit einer klaren strategischen Zielsetzung und einem internetspezifischen Know-How konnten am Markt bestehen. Somit wurde klar, dass Online-Marketing ein wichtiger Erfolgsfaktor im hart umkämpften Online-Business ist. Nachdem sich der Markt stabilisiert hat und immer mehr konventionelle Unternehmen sowie StartUps sich ein zweites Standbein im Netz aufbauen wollen, wird immer deutlicher, dass die gesamte Handwerkskunst an Marketing-Maßnahmen für den Onlinehandel nötig ist, um dem steigenden Konkurrenzdruck gewachsen zu sein.
Die allgemeine Ansprache der Zielgruppe, wie es oft in den Massenmedien geschieht, ist im Bereich des E-Commerce ineffizient und somit inakzeptabel. Nicht nur innerhalb des Internets, sondern auch in den klassischen Medien führt eine gezielte Zielgruppenansprachen zu einer weitaus höheren Kontaktintensität. Einleitend soll im Rahmen dieser Diplomarbeit kurz auf die Notwendigkeit, das Massenmarketing in ein One-to-One-Marketing umzuwandeln, eingegangen werden. Ebenso soll die Eignung des Internets hinsichtlich dieses Erfolgsfaktors beleuchtet werden.
Im Folgenden Kapitel soll auf die aktuelle Entwicklung des Internets in Deutschland und im Speziellen der Bereich des E-Commerce, eingegangen werden. Im Detail sollen die soziodemographischen Strukturen, die Internetnutzung und der Einfluss von Werbung auf das Kaufverhalten bei Privatpersonen aufgezeigt werden. Abschließend soll ein Blick in die Zukunft gewagt werden.
Der Schwerpunkt dieser Arbeit liegt in der Darstellung neuer Online-Marketing-Methoden. Um einen Einblick in diesen Themenbereich zu erlangen, wird eine Übersicht der Methoden vorgestellt. Im Anschluss daran werden im Detail das Affiliate Marketing, das Suchmaschinen Marketing und das Viral Marketing vorgestellt. Um der zukünftigen Entwicklungen im Internet Rechnung zu tragen, soll mit dem Punkt Web 2.0. auf bevorstehende mögliche Marketingmöglichkeiten eingegangen werden. Ziel ist es die Funktionsweisen, Erfolgsfaktoren, Zielsetzungen und Besonderheiten jedes einzelnen Instruments entsprechend zu beleuchten.
Im fünften Kapitel sollen unterschiedliche, gängige Methoden der Erfolgskontrolle dargestellt werden. Neben unterschiedlichen Kennzahlen sollen Messtechniken vorgestellt werden, welche eine Erfolgsmessung wie in keinem anderen Medium zulassen.
Der Abschluss dieser Arbeit bildet die Betrachtung von Gefahren und Risiken als auch möglicher Wettbewerbsvorteile im Internet, E-Commerce und im Speziellen der vorgestellten neuen Online-Marketing-Methoden.
Abschließend werden die gesammelten Erkenntnisse in einem Fazit dargestellt.
Inhaltsverzeichnis:
| Abkürzungsverzeichnis | III | |
| Abbildungsverzeichnis | IV | |
| Tabellenverzeichnis | V | |
| 1. | Thema und Zielsetzung | 1 |
| 2. | Vom Massen-Marketing zum One-to-One Marketing | 3 |
| 3. | Entwicklung des Internets und des Bereichs E-Commerce | 6 |
| 3.1 | Internet in Deutschland 2005 | 11 |
| 3.1.1 | Soziodemografische Strukturen | 11 |
| 3.1.1.1 | Geschlechterverteilung | 12 |
| 3.1.1.2 | Altersverteilung | 12 |
| 3.1.1.3 | Bildungsstand | 13 |
| 3.1.2 | Internetnutzung von Privatpersonen | 15 |
| 3.1.2.1 | Technologie | 15 |
| 3.1.2.2 | Häufigkeit | 16 |
| 3.1.2.3 | Themenschwerpunkte | 17 |
| 3.1.3 | Einfluss von Werbung | 21 |
| 3.2 | Zukunftsaussichten | 23 |
| 4. | Neue Methoden des Online-Marketing | 26 |
| 4.1 | Übersicht | 31 |
| 4.2 | Suchmaschinen-Marketing | 33 |
| 4.2.1 | Typologie der Suchdienste | 35 |
| 4.2.2 | Der deutsche Suchmaschinenmarkt | 38 |
| 4.2.3 | Bezahlte Suchmaschinenwerbung | 41 |
| 4.2.4 | Suchmaschinenoptimierung | 45 |
| 4.2.4.1 | On-Site-Optimierung | 47 |
| 4.2.4.2 | Off-Site-Optimierung | 48 |
| 4.2.5 | Bezahlte Suchmaschinenwerbung vs. Suchmaschinenoptimierung | 49 |
| 4.3 | Affiliate-Marketing | 50 |
| 4.3.1 | Funktionsprinzipien | 53 |
| 4.3.2 | Dienstleister | 56 |
| 4.3.2.1 | Affiliate-Netzbetreiber | 56 |
| 4.3.2.2 | Anbieter von Partnerprogramm-Verzeichnissen | 57 |
| 4.3.3 | Erfolgsfaktoren | 59 |
| 4.3.4 | Geschäftsmodelle | 60 |
| 4.4 | Viral-Marketing | 65 |
| 4.4.1 | Elemente einer viralen Kampagne | 67 |
| 4.4.2 | Ziele und Zielgruppen | 71 |
| 4.4.3 | Effektive Übertragungsformate | 73 |
| 4.4.3.1 | 75 | |
| 4.4.3.2 | Webseiten | 76 |
| 4.4.4 | Zielgruppenspezifisches Streuen | 77 |
| 4.5 | Die Zukunft mit Web 2.0 | 79 |
| 4.5.1 | Typische Web-Anwendungen | 82 |
| 4.5.1.1 | Weblogs | 82 |
| 4.5.1.2 | Wikis | 84 |
| 4.5.1.3 | Sonstige | 85 |
| 4.5.2 | Mechanismen | 87 |
| 4.5.3 | Nutzungsmöglichkeiten für das Marketing | 88 |
| 5. | Quantitative Erfolgskontrolle von Online-Maßnahmen | 93 |
| 5.1 | Unterschiedliche Kennzahlen für unterschiedliche Kampagnenziele | 94 |
| 5.2 | Messverfahren | 98 |
| 6. | Grenzen und Risiken | 101 |
| 6.1 | Allgemein im E-Commerce und Online-Marketing | 101 |
| 6.2 | Im Hinblick auf die vorgestellten Online-Marketing-Methoden | 103 |
| 7. | Wettbewerbsvorteile | 107 |
| 7.1 | Allgemein im E-Commerce und Online-Marketing | 108 |
| 7.2 | Im Hinblick auf die vorgestellten Online-Marketing-Methoden | 110 |
| 7.3 | Vernetzung der Möglichkeiten | 113 |
| 8. | Fazit | 114 |
| Literaturverzeichnis | 116 |
Ziel einer jeden Marketingkampagnen ist es allgemein die Verkäufe zu steigern, eine Verbesserung der Marktpenetration zu erreichen und in Folge dessen eine Erhöhung des Marktanteils zu erreichen. Die wichtigsten Zielbereiche von Viralen-Kampagnen sind im Speziellen: • Steigerung der Markenbekanntheit (Brand Awareness). Ziel der meisten Viralen-Kampganen ist es, dass sich der Konsument mit dem Unternehmen, Produkt oder Dienstleistung auseinandersetzt. Dies sollte spielerisch geschehen, während der Nutzung des Kampagnenguts. Unabhängig davon ob eine Marke neu am Markt ist oder sich bereits etabliert hat, beide Konsumenten. • Anstieg der Besucherzahlen (traffic). Die meisten Unternehmen nutzen ihre Website um Produktinformationen bereit zu stellen, konkrete online Produktangebote zu unterbreiten oder Affiliate-Programme zu betreiben. Virale-Kampagnen können hierbei unterstützend wirken, indem sie User bei Gefallen dazu ermutigen auf den Link einer bestimmten Webseite zu klicken. Dort können sie dann bspw. eine erweitere Version kostenpflichtig beziehen. Dies ist oftmals bei kostenlosen E-Mail-Adressen vorzufinden, welche einen kostenpflichtigen E-Mail-Premium-Dienst anbieten. • Gewinnung von Kundeninformationen. Im Rahmen der Kampagne können persönliche Daten der Teilnehmer gewonnen werden. Hierzu wird in der Regel eine Hürde in den Empfehlungsprozess [...]
Eine fast genauso große Wirkung haben Grußkarten. Denn wer eine Grußkarte erhält wird meist selbst zum Versender. Hierbei steht der zwischenmenschliche Kontakt im Vordergrund. Eine andere Motivation stellt das Teilen dar. Viele Menschen durchstreifen das Internet nur aus dem Grund wertvolle Inhalte zu finden, welche der Kommunikation mit anderen Menschen dienen. Auch das Versprechen von „Glück in der Liebe“ hat schon tausende Internetnutzer dazu verleitet Kettenmails weiterzuleiten. Ebenso stellen Angst und Schrecken gute Eigenschaften dar, um einen Marketingvirus zu schaffen. Das berühmteste Beispiel hierfür ist wohl „The Blair Witch Project“, in dem die Filmemacher ein komplexes Netz schufen und einmal infizierte User immer tiefer verstrickt wurden. Für das Virus-Marketing bedeutet dies, eine Botschaft mit einem Wert zu versehen, welchen der Empfänger nutzen kann, um seine eigene Kommunikation zu bereichern. Der Schwierigkeit liegt im richtigen Köder für die entsprechende Zielgruppe. [...]
Viral-Marketing kann nach dem Grad der Konsumentenbeteiligung, um einen Virus zu verbreiten, unterschieden werden. Hierbei wird oft von aktiver bzw. hochintegrativer und passiver bzw. geringintegrativer Beteiligung gesprochen. Die jeweiligen Begriffspaare werden in der Literatur synonym verwendet. Im Falle der aktiven Konsumentenbeteiligung wird der Konsument selbst aktiv und empfiehlt einer anderen Person eine bestimmte Leistung. Meist wird diese Art der Weitergabe durch einen Anreiz (Gewinnspiele, Werbegeschenke, etc.) von Seiten der Unternehmung unterstützt. Bei der passiven Konsumentenbeteiligung hingegen verbreitet der Kunde die Information über ein Angebot allein durch die Nutzung desselben. Die Integration zwischen Nutzer und Service ist in diesem Fall relativ gering im Vergleich zur [...]
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832499037
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Schmahl, Diana Juli 2006: Erfolgreich im E-Commerce mit Hilfe neuer Online-Marketing-Methoden, Hamburg: Diplomica Verlag
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Suchmaschinenmarketing, Affiliate, Web 2.0, Internetnutzung, Viral-Marketing



