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Der Erfolg von Handelsmarken

Welche Strategien die Position der Marke stärken. Ergebnisse einer umfangreichen Studie.

Der Erfolg von Handelsmarken
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Tilo Gesper, Christian Ahlström
  • Abgabedatum: März 2007
  • Umfang: 280 Seiten
  • Dateigröße: 1,7 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg Deutschland
  • Originaltitel: Die Bedeutung des Image für den Erfolg von Handelsmarken im Vergleich zu Herstellermarken im Fast Moving Consumer Goods-Bereich dargestellt an ausgewählten Märkten
  • Bibliografie: ca. 123
  • ISBN (eBook): 978-3-8366-0345-4
  • ISBN (CD) :978-3-8366-0345-4 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Tilo Gesper, Christian Ahlström März 2007: Der Erfolg von Handelsmarken, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Handelsmarke, Markenpolitik, Markenartikelhersteller, Marktforschung, Konsumverhalten

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Diplomarbeit von Tilo Gesper, Christian Ahlström

Einleitung:

Markenartikelhersteller werden aufgrund von gesättigten Märkten, vorhandenen Überkapazitäten, sich ständig wechselnden Kundenbedürfnissen vermehrt vor Herausforderungen gestellt. Insbesondere die Anpassung von Angeboten an die immer kleineren, individuelleren Verbrauchersegmente und der technologische Wandel führte dazu, dass die Markenartikelhersteller einem großen Innovationsdruck ausgesetzt sind. Mit der Folge, dass die Markenartikelindustrie versucht die heterogenen Bedürfnisse der Konsumenten mit Produktneueinführungen zu befriedigen. Diese Neueinführungen stellen sich zum größten Teil im Bereich der Fast Moving Consumer Goods als Flops dar, die hohe Kosten verursachen und wenig innovativ sind. So fingen viele Markenartikelhersteller damit an, dem steigenden Kostenaufwand durch Senkung der Qualität ihrer Produkte entgegenzutreten.

Diese Hintergründe führen unter anderem dazu, dass die Herstellermarken für den Konsumenten im Vergleich zu den Handelsmarken wenig differenzieren und zunehmend austauschbar sind. Die Entwicklung ist besonders für die schwachen Marken im Markt ein Problem, denn bei geringerer Differenzierung in Aspekten wie Qualität und Innovation gegenüber den Handelsmarken ist der heutige Konsument eher bereit die preiswerteren Handelsmarken zu kaufen. Klassische Handelsmarken wie Balea oder Tandil haben sich im Laufe der Zeit zu so genannten Quasimarken entwickelt, die auf die Herstellermarken enormen Druck ausüben werden.

Trotz der Zunahme der Handelsmarken, auch verursacht durch das Boomen der Discounter wie Aldi und Lidl sind es insbesondere die Premiummarken bzw. die starken Marken wie Nivea oder Persil, die ihre Marktanteile halten oder ausbauen konnten. So werden diese Marken im Vergleich zu anderen Marken vom Konsumenten unter anderem als einzigartig und qualitativ höherwertig wahrgenommen.

Neben der objektiven Qualität entscheidet häufig auch das Image über die Bildung von Präferenzen und die Wahl von Marken. Das Markenimage ist ein Grund für die wahrgenommene Einzigartigkeit der „Starken Marken“. Dies gilt besonders in Märkten mit funktional und technologisch weitgehend homogenen Produkten.

Mit dieser Diplomarbeit soll die Bedeutung des Images für den Erfolg der Handelsmarken gegenüber den Herstellermarken erarbeitet werden. Grundlage für die Ermittlung des Images von ausgewählten Hersteller- und Handelsmarken ist eine schriftliche Befragung.

Aus den Ergebnissen der Befragung werden relevante Faktoren ermittelt, welche Imageunterschiede und Differenzierungen der verschiedenen Marken, aber auch der Warengruppen erklären.

Gang der Untersuchung:

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit einem Vergleich der Images von Herstellermarken im Vergleich zu Handelsmarken auf Basis einer Befragung.

Nach der Einführung in die Thematik in Abschnitt A folgt eine umfassende Annäherung der theoretischen Grundlagen in Abschnitt B. Diese beinhaltet eine Definition des Begriffs der Marke und eine Erläuterung der Bedeutung der Marke für die Herstellerunternehmen. Dem Markenbegriff werden anschließend die Handelsmarke und die Bedeutung für die Handelsunternehmen gegenübergestellt.

Des Weiteren wird auf die Determinanten des Kaufverhaltens eingegangen. Dieses Kapitel umfasst eine Erläuterung der aktivierenden und kognitiven Prozesse des Kaufverhaltens, welche u. a. Einfluss auf die Markenwahl und die Imagebildung haben.

Komplettiert werden die theoretischen Grundlagen der Themenbearbeitung durch eine Darstellung der methodischen Grundlagen der Einstellungsforschung. In diesem Kapitel wird auf Forschungsmethoden allgemein und die Möglichkeiten der Fragebogengestaltung eingegangen.

Abschnitt C erläutert den Aufbau und die Durchführung der Studie. Hierbei wird auf das Design des Fragebogens, die Auswahl der relevanten Warengruppen und die Datenerhebung eingegangen.

Die Analyse der Ergebnisse für die verschiedenen Warengruppen erfolgt in Abschnitt D. Diese werden umfassend anhand verschiedener Parameter dargestellt. Im Anschluss an jede Ergebnisdarstellung wird diese unter Aspekten für das Markenimage interpretiert. Darüber hinaus werden Thesen formuliert, welche Faktoren für die Bildung und den Erhalt einer „Starken Marke“ von Bedeutung sind.

Den Abschluss der Arbeit bildet der Abschnitt E. Dieser umfasst eine Zusammenfassung der Ergebnisse und ein Fazit.

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis 1
Abbildungsverzeichnis 10
Tabellenverzeichnis 13
A. Einführung 14
1. Einleitung 14
2. Aufgabenstellung 15
3. Gang der Untersuchung 15
B. Grundlagen der Themenbearbeitung 17
1. Marke 17
1.1 Definition Marke 17
1.2 Funktionen der Marke 18
1.2.1 Nutzen der Marke aus Nachfragersicht 18
1.2.2 Nutzen der Marke aus Anbietersicht 19
1.2.3 Nutzen der Marke aus Handelssicht 20
1.3 Erscheinungsformen von Marken 21
1.3.1 Erscheinungsformen nach der institutionellen Stellung des Trägers 22
1.3.2 Erscheinungsformen nach der geografischen Reichweite der Marke 22
1.3.3 Erscheinungsformen nach den bearbeiteten Marktsegmenten 23
1.3.4 Erscheinungsform nach der Zahl der markierten Güter 24
1.3.5 Formen von Unternehmensmarken/ Corporate Brands 24
1.3.6 Formen von Untermarken 26
1.4 Markenstrategien 27
1.4.1 Markenarchitektur 27
1.4.2 Definition Starke Marken 30
1.5 Markenimage 31
1.6 Markenbekanntheit 33
1.7 Markensympathie 34
1.8 Zufriedenheit, Vertrauen, Loyalität und angenommene/ wahrgenommene Qualität als Reaktion auf Image und Bekanntheit 35
1.8.1 Markenzufriedenheit 35
1.8.2 Markenvertrauen 35
1.8.3 Markenloyalität und Markenbindung 35
1.8.4 Angenommene/ wahrgenommene Qualität 37
1.9 Markenwert und Markenstärke als Leitgrößen der Markenführung 37
1.10 Die Grundanforderungen an die Markenführung 38
1.10.1 Markenidentität 39
1.10.1.1 Identitätsansatz von Aaker 41
1.10.2 Markenpositionierung 43
1.10.3 Die Herausforderungen des Markenaufbaus 46
1.10.3.1 Qualität 47
1.10.3.2 Innovationen 48
1.10.3.3 Kommunikation 48
1.11 Zusammenhang zwischen Markenidentität, Markenimage und Markenpositionierung 49
1.12 Die Markeninstrumente 50
1.12.1 Produktpolitik 51
1.12.2 Kommunikationspolitik 51
1.12.3 Preispolitik 52
1.12.4 Distributionspolitik 52
1.13 Die Rahmenbedingungen der Markenführung 53
1.14 Fazit 59
2. Handelsmarken 60
2.1 Definition und Erscheinungsformen von Handelsmarken 60
2.2 Klassifikation von Handelsmarken 63
2.3 Funktionen der Handelsmarken 66
2.4 Ziele der Handelsmarkenführung 68
2.5 Handelsmarkengenerationen 69
2.6 Handelsmarketinginstrumente 71
2.6.1 Betriebstypenpolitik des Einzelhandels 72
2.6.1.1 Discountmärkte 72
2.6.1.2 Supermärkte 72
2.6.1.3 Verbrauchermärkte und SB-Warenhäuser 73
2.6.1.4 Drogeriemarkt 73
2.6.2 Produkt- und Sortimentspolitik 73
2.6.3 Kommunikationspolitik 75
2.6.4 Preispolitik 76
2.6.5 Distributionspolitik 76
2.7 Rahmenbedingungen der Handelsmarkenpolitik 77
2.8 Fazit 82
3. Determinanten des Konsumentenverhaltens 84
3.1 Psychische Determinanten des Konsumentenverhaltens 84
3.1.1 Aktivierende Prozesse 84
3.1.1.1 Aktiviertheit 85
3.1.1.2 Involvement 86
3.1.1.2.1 Messung von Aktiviertheit und Involvement 89
3.1.1.3 Emotion 89
3.1.1.3.1 Messung von Emotion 90
3.1.1.4 Motivation 90
3.1.1.4.1 Messung von Motivation 91
3.1.1.5 Einstellungen und Image 91
3.1.1.5.1 Messung von Einstellungen und Image 93
3.1.1.5.1.1 Eindimensionale Einstellungsmessung 94
3.1.1.5.1.2 Mehrdimensionale Einstellungsmessung 94
3.1.1.6 Werte und Normen 94
3.1.1.6.1 Messung von Werten und Normen 95
3.2 kognitive Prozesse 95
3.2.1 Wahrnehmung (Informationsaufnahme) 96
3.2.2 Denken (Informationsverarbeitung) 97
3.2.3 Lernen (Informationsspeicherung) 98
3.3 Soziale Determinanten des Konsumentenverhaltens 99
3.3.1 Demografische Merkmale 99
3.3.2 Kulturelle Einflüsse 99
3.3.3 Lebensstil 100
3.3.4 Persönlichkeitsmerkmale 101
4. Methodische Grundlagen der Einstellungsforschung und Image-Studien 101
4.1 Methoden der Forschung 101
4.1.1 Deskriptive Marktforschung 102
4.1.2 Demoskopische Marktforschung 102
4.2 Sekundärforschung und Primärforschung 102
4.2.1 Sekundärforschung 103
4.2.2 Primärforschung 103
4.3 Qualitative und quantitative Marktforschung 103
4.3.1 Qualitative Marktforschung 104
4.3.2 Quantitative Marktforschung 104
4.4 Messtheoretische Grundlagen 105
4.4.1 Grundgesamtheit 106
4.4.2 Repräsentativität 106
4.4.3 Stichprobenfehler 106
4.4.3.1 Zufallsfehler 107
4.4.3.2 Systematischer Fehler 107
4.4.4 Genauigkeit empirischer Studien: Validität und Reliabilität 108
4.4.4.1 Reliabilität 108
4.4.4.2 Validität 109
4.4.4.3 Trennschärfe 109
4.4.4.4 Utilität 109
4.5 Auswahlmethoden 109
4.5.1 Stichprobenauswahl 109
4.5.2 Zufallsorientierte Auswahlverfahren 110
4.5.2.1 Einfache Zufallsauswahl 110
4.5.2.2 Willkürliche Auswahlverfahren 111
4.6 Methoden der Datengewinnung 111
4.6.1 Schriftliche Befragung 112
4.7 Gestaltung der Skalierung 112
4.7.1 Skalenbreite 112
4.7.2 Messniveau von Skalen 113
4.7.2.1 Nominalskala 113
4.7.2.2 Ordinalskala 113
4.7.2.3 Intervallskala 114
4.7.2.4 Verhältnisskala 114
4.7.3 Gestaltung der Skalierung 115
4.7.3.1 Rating-Skalen 115
4.7.3.2 Ranking 115
4.7.3.3 Likert-Skala 115
4.7.3.4 Semantisches Differential 116
4.7.4 Unipolare Skalierung 117
4.7.5 Bipolare Skalierung 117
C. Durchführung der Studie 118
1. Aufbau des Fragebogens 118
1.1 Skalierung des Fragebogens 118
1.2 Auswahl der Statements 119
1.3 Demographische Erhebung 120
2. Definition des Begriffs Fast Moving Consumer Good 120
3. Darstellung der Warengruppen 121
3.1 Molkereiprodukte 121
3.2 Tiefkühlpizza 121
3.3 Waschmittel 122
3.4 Körperpflege 122
4. Kriterien der Auswahl von Marken und Handelsgruppen 122
4.1 Umsatz 123
4.2 Bekanntheit 123
5. Handelsunternehmen und Eigenmarken 123
5.1 Rewe-Gruppe 123
5.1.1 Warengruppe Molkereiprodukte: Erlenhof 124
5.1.2 Warengruppe Tiefkühlpizza: Salto 125
5.1.3 Warengruppe Tiefkühlpizza, Molkereiprodukte: Ja! 125
5.1.4 Warengruppe Körperpflege: Today 126
5.2 Edeka 126
5.2.1 Warengruppe Molkereiprodukte: Mibell 126
5.3 dm; Budnikowski: Balea 127
5.4 Aldi: Tandil 128
5.5 Schlecker: AS 129
6. Herstellerunternehmen und Marken 130
6.1 Warengruppe Molkereiprodukte: Bauer 130
6.2 Warengruppe Tiefkühlpizza: Wagner 131
6.3 Warengruppe Körperpflege: Nivea 132
6.4 Warengruppe Waschmittel: Persil 132
6.5 Warengruppe Molkereiprodukte: Danone 133
7. Durchführung der Datenerhebung 133
7.1 Pretest des Fragebogens 134
7.2 Zusammensetzung der Stichprobe 135
7.3 Einkaufsstättenwahl der Stichprobe 141
7.4 Bekanntheit und Verwendung der Marken 142
8. Durchführung der Faktoranalyse 144
9. Bildung des Preisindex 146
9.1 Ermittlung der Bezugspreise 146
9.2 Bildung der Preis- und Faktorindizes 147
9.3 Ermittlung der objektiven Qualität 147
D. Analyse der Ergebnisse 149
1. Warengruppe Molkereiprodukte 149
1.1 Analyse der Faktoren 149
1.2 Die Mittelwerte der einzelnen Marken 151
1.2.1 Die Marke Bauer 151
1.2.1.1 Faktor Qualität 152
1.2.1.2 Faktor Innovation 153
1.2.1.3 Faktor Kommunikation 154
1.2.2 Die Handelsmarke Erlenhof 154
1.2.2.1 Faktor Qualität 154
1.2.2.2 Faktor Innovation 156
1.2.2.3 Faktor Kommunikation 156
1.2.3 Die Handelsmarke Mibell 157
1.2.3.1 Faktor Qualität 158
1.2.3.2 Faktor Innovation 158
1.2.3.3 Faktor Kommunikation 159
1.3 Darstellung des Preisindex: Warengruppe Molkereiprodukte 159
1.3.1 Vergleich absoluter Preis zum Faktor Qualität 159
1.3.1.1 Vergleich absoluter Preis zum Faktor Qualität: Danone und Ja! 160
1.3.2 Vergleich relativer Preis zum Index Qualität 161
1.3.2.1 Vergleich relativer Preis zum Index Qualität: Danone und Ja! 162
1.3.3 Vergleich der Indizes der Faktoren Qualität, Innovation undKommunikation 162
1.3.4 Vergleich Faktor Qualität zu objektiver Qualität 164
1.4 Zusammenfassung 165
1.5 Interpretation und Schlussfolgerung 166
2. Warengruppe Tiefkühlpizza 168
2.1 Analyse der Faktoren 168
2.2 Die Mittelwerte der einzelnen Marken 169
2.2.1 Die Marke Wagner 170
2.2.1.1 Faktor Qualität 171
2.2.1.2 Faktor Innovation 172
2.2.1.3 Faktor Kommunikation 172
2.2.2 Die Handelsmarke Salto 172
2.2.2.1 Faktor Qualität 173
2.2.2.2 Faktor Innovation 174
2.2.2.3 Faktor Kommunikation 174
2.2.3 Die Handelsmarke Ja! 175
2.2.3.1 Faktor Qualität 175
2.2.3.2 Faktor Innovation 176
2.2.3.3 Faktor Kommunikation 176
2.3 Darstellung des Preisindex: Warengruppe Tiefkühlpizza 177
2.3.1 Vergleich absoluter Preis zum Faktor Qualität 177
2.3.2 Vergleich relativer Preis zum Index Qualität 178
2.3.3 Vergleich der Indizes der Faktoren Qualität, Innovation undKommunikation 180
2.3.4 Vergleich Faktor Qualität zu objektiver Qualität 181
2.4 Zusammenfassung 182
2.5 Interpretation und Schlussfolgerung 183
3. Warengruppe Körperpflege 184
3.1 Analyse der Faktoren 184
3.2 Die Mittelwerte der einzelnen Marken 186
3.2.1 Die Marke Nivea 186
3.2.1.1 Faktor Qualität 187
3.2.1.2 Faktor Innovation 188
3.2.1.3 Faktor Kommunikation 189
3.2.2 Die Handelsmarke Balea 189
3.2.2.1 Faktor Qualität 190
3.2.2.2 Faktor Innovation 191
3.2.2.3 Faktor Kommunikation 191
3.2.3 Die Handelsmarke Today 192
3.2.3.1 Faktor Qualität 192
3.2.3.2 Faktor Innovation 193
3.2.3.3 Faktor Kommunikation 193
3.3 Darstellung des Preisindex: Warengruppe Körperpflege 194
3.3.1 Vergleich absoluter Preis zum Faktor Qualität 194
3.3.2 Vergleich relativer Preis zum Index Qualität 195
3.3.3 Vergleich der Indizes der Faktoren Qualität, Innovation undKommunikation 196
3.3.4 Vergleich Faktor Qualität zu objektiver Qualität 197
3.4 Zusammenfassung 198
3.5 Interpretation und Schlussfolgerung 198
4. Warengruppe Waschmittel 200
4.1 Analyse der Faktoren 200
4.2 Die Mittelwerte der einzelnen Marken 202
4.2.1 Die Marke Persil 202
4.2.1.1 Faktor Qualität 203
4.2.1.2 Faktor Innovation 204
4.2.1.3 Faktor Kommunikation 204
4.2.2 Die Handelsmarke Tandil 204
4.2.2.1 Faktor Qualität 205
4.2.2.2 Faktor Innovation 206
4.2.2.3 Faktor Kommunikation 206
4.2.3 Die Handelsmarke AS 206
4.2.3.1 Faktor Qualität 207
4.2.3.2 Faktor Innovation 208
4.2.3.3 Faktor Kommunikation 208
4.3 Darstellung des Preisindex: Warengruppe Waschmittel 208
4.3.1 Vergleich absoluter Preis zum Faktor Qualität 208
4.3.2 Vergleich relativer Preis zum Index Qualität 209
4.3.3 Vergleich der Indizes der Faktoren Qualität, Innovation undKommunikation 211
4.3.4 Vergleich Faktor Qualität zu objektiver Qualität 212
4.4 Zusammenfassung 212
4.5 Interpretation und Schlussfolgerung 213
5. Herstellermarken, Handelsmarken und Gattungsmarken 215
5.1 Vergleich der Mittelwerte 215
5.1.1 Herstellermarken 215
5.1.2 Handelsmarken 217
5.1.3 Gattungsmarken 218
5.2 Vergleich der Faktoren Qualität, Innovation und Kommunikation 219
5.3 Vergleich der Mittelwerte über Herstellermarken, Handelsmarken, Gattungsmarken 220
5.4 Vergleich absoluter Preis zum Faktor Qualität 221
5.5 Vergleich Index Qualität zu Index Preis 222
5.6 Zusammenfassung 223
E. Zusammenfassung und Fazit 225
Quellenverzeichnis 227
Anhang 228

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis 1
Abbildungsverzeichnis 10
Tabellenverzeichnis 13
A. Einführung 14
1. Einleitung 14
2. Aufgabenstellung 15
3. Gang der Untersuchung 15
B. Grundlagen der Themenbearbeitung 17
1. Marke 17
1.1 Definition Marke 17
1.2 Funktionen der Marke 18
1.2.1 Nutzen der Marke aus Nachfragersicht 18
1.2.2 Nutzen der Marke aus Anbietersicht 19
1.2.3 Nutzen der Marke aus Handelssicht 20
1.3 Erscheinungsformen von Marken 21
1.3.1 Erscheinungsformen nach der institutionellen Stellung des Trägers 22
1.3.2 Erscheinungsformen nach der geografischen Reichweite der Marke 22
1.3.3 Erscheinungsformen nach den bearbeiteten Marktsegmenten 23
1.3.4 Erscheinungsform nach der Zahl der markierten Güter 24
1.3.5 Formen von Unternehmensmarken/ Corporate Brands 24
1.3.6 Formen von Untermarken 26
1.4 Markenstrategien 27
1.4.1 Markenarchitektur 27
1.4.2 Definition Starke Marken 30
1.5 Markenimage 31
1.6 Markenbekanntheit 33
1.7 Markensympathie 34
1.8 Zufriedenheit, Vertrauen, Loyalität und angenommene/ wahrgenommene Qualität als Reaktion auf Image und Bekanntheit 35
1.8.1 Markenzufriedenheit 35
1.8.2 Markenvertrauen 35
1.8.3 Markenloyalität und Markenbindung 35
1.8.4 Angenommene/ wahrgenommene Qualität 37
1.9 Markenwert und Markenstärke als Leitgrößen der Markenführung 37
1.10 Die Grundanforderungen an die Markenführung 38
1.10.1 Markenidentität 39
1.10.1.1 Identitätsansatz von Aaker 41
1.10.2 Markenpositionierung 43
1.10.3 Die Herausforderungen des Markenaufbaus 46
1.10.3.1 Qualität 47
1.10.3.2 Innovationen 48
1.10.3.3 Kommunikation 48
1.11 Zusammenhang zwischen Markenidentität, Markenimage und Markenpositionierung 49
1.12 Die Markeninstrumente 50
1.12.1 Produktpolitik 51
1.12.2 Kommunikationspolitik 51
1.12.3 Preispolitik 52
1.12.4 Distributionspolitik 52
1.13 Die Rahmenbedingungen der Markenführung 53
1.14 Fazit 59
2. Handelsmarken 60
2.1 Definition und Erscheinungsformen von Handelsmarken 60
2.2 Klassifikation von Handelsmarken 63
2.3 Funktionen der Handelsmarken 66
2.4 Ziele der Handelsmarkenführung 68
2.5 Handelsmarkengenerationen 69
2.6 Handelsmarketinginstrumente 71
2.6.1 Betriebstypenpolitik des Einzelhandels 72
2.6.1.1 Discountmärkte 72
2.6.1.2 Supermärkte 72
2.6.1.3 Verbrauchermärkte und SB-Warenhäuser 73
2.6.1.4 Drogeriemarkt 73
2.6.2 Produkt- und Sortimentspolitik 73
2.6.3 Kommunikationspolitik 75
2.6.4 Preispolitik 76
2.6.5 Distributionspolitik 76
2.7 Rahmenbedingungen der Handelsmarkenpolitik 77
2.8 Fazit 82
3. Determinanten des Konsumentenverhaltens 84
3.1 Psychische Determinanten des Konsumentenverhaltens 84
3.1.1 Aktivierende Prozesse 84
3.1.1.1 Aktiviertheit 85
3.1.1.2 Involvement 86
3.1.1.2.1 Messung von Aktiviertheit und Involvement 89
3.1.1.3 Emotion 89
3.1.1.3.1 Messung von Emotion 90
3.1.1.4 Motivation 90
3.1.1.4.1 Messung von Motivation 91
3.1.1.5 Einstellungen und Image 91
3.1.1.5.1 Messung von Einstellungen und Image 93
3.1.1.5.1.1 Eindimensionale Einstellungsmessung 94
3.1.1.5.1.2 Mehrdimensionale Einstellungsmessung 94
3.1.1.6 Werte und Normen 94
3.1.1.6.1 Messung von Werten und Normen 95
3.2 kognitive Prozesse 95
3.2.1 Wahrnehmung (Informationsaufnahme) 96
3.2.2 Denken (Informationsverarbeitung) 97
3.2.3 Lernen (Informationsspeicherung) 98
3.3 Soziale Determinanten des Konsumentenverhaltens 99
3.3.1 Demografische Merkmale 99
3.3.2 Kulturelle Einflüsse 99
3.3.3 Lebensstil 100
3.3.4 Persönlichkeitsmerkmale 101
4. Methodische Grundlagen der Einstellungsforschung und Image-Studien 101
4.1 Methoden der Forschung 101
4.1.1 Deskriptive Marktforschung 102
4.1.2 Demoskopische Marktforschung 102
4.2 Sekundärforschung und Primärforschung 102
4.2.1 Sekundärforschung 103
4.2.2 Primärforschung 103
4.3 Qualitative und quantitative Marktforschung 103
4.3.1 Qualitative Marktforschung 104
4.3.2 Quantitative Marktforschung 104
4.4 Messtheoretische Grundlagen 105
4.4.1 Grundgesamtheit 106
4.4.2 Repräsentativität 106
4.4.3 Stichprobenfehler 106
4.4.3.1 Zufallsfehler 107
4.4.3.2 Systematischer Fehler 107
4.4.4 Genauigkeit empirischer Studien: Validität und Reliabilität 108
4.4.4.1 Reliabilität 108
4.4.4.2 Validität 109
4.4.4.3 Trennschärfe 109
4.4.4.4 Utilität 109
4.5 Auswahlmethoden 109
4.5.1 Stichprobenauswahl 109
4.5.2 Zufallsorientierte Auswahlverfahren 110
4.5.2.1 Einfache Zufallsauswahl 110
4.5.2.2 Willkürliche Auswahlverfahren 111
4.6 Methoden der Datengewinnung 111
4.6.1 Schriftliche Befragung 112
4.7 Gestaltung der Skalierung 112
4.7.1 Skalenbreite 112
4.7.2 Messniveau von Skalen 113
4.7.2.1 Nominalskala 113
4.7.2.2 Ordinalskala 113
4.7.2.3 Intervallskala 114
4.7.2.4 Verhältnisskala 114
4.7.3 Gestaltung der Skalierung 115
4.7.3.1 Rating-Skalen 115
4.7.3.2 Ranking 115
4.7.3.3 Likert-Skala 115
4.7.3.4 Semantisches Differential 116
4.7.4 Unipolare Skalierung 117
4.7.5 Bipolare Skalierung 117
C. Durchführung der Studie 118
1. Aufbau des Fragebogens 118
1.1 Skalierung des Fragebogens 118
1.2 Auswahl der Statements 119
1.3 Demographische Erhebung 120
2. Definition des Begriffs Fast Moving Consumer Good 120
3. Darstellung der Warengruppen 121
3.1 Molkereiprodukte 121
3.2 Tiefkühlpizza 121
3.3 Waschmittel 122
3.4 Körperpflege 122
4. Kriterien der Auswahl von Marken und Handelsgruppen 122
4.1 Umsatz 123
4.2 Bekanntheit 123
5. Handelsunternehmen und Eigenmarken 123
5.1 Rewe-Gruppe 123
5.1.1 Warengruppe Molkereiprodukte: Erlenhof 124
5.1.2 Warengruppe Tiefkühlpizza: Salto 125
5.1.3 Warengruppe Tiefkühlpizza, Molkereiprodukte: Ja! 125
5.1.4 Warengruppe Körperpflege: Today 126
5.2 Edeka 126
5.2.1 Warengruppe Molkereiprodukte: Mibell 126
5.3 dm; Budnikowski: Balea 127
5.4 Aldi: Tandil 128
5.5 Schlecker: AS 129
6. Herstellerunternehmen und Marken 130
6.1 Warengruppe Molkereiprodukte: Bauer 130
6.2 Warengruppe Tiefkühlpizza: Wagner 131
6.3 Warengruppe Körperpflege: Nivea 132
6.4 Warengruppe Waschmittel: Persil 132
6.5 Warengruppe Molkereiprodukte: Danone 133
7. Durchführung der Datenerhebung 133
7.1 Pretest des Fragebogens 134
7.2 Zusammensetzung der Stichprobe 135
7.3 Einkaufsstättenwahl der Stichprobe 141
7.4 Bekanntheit und Verwendung der Marken 142
8. Durchführung der Faktoranalyse 144
9. Bildung des Preisindex 146
9.1 Ermittlung der Bezugspreise 146
9.2 Bildung der Preis- und Faktorindizes 147
9.3 Ermittlung der objektiven Qualität 147
D. Analyse der Ergebnisse 149
1. Warengruppe Molkereiprodukte 149
1.1 Analyse der Faktoren 149
1.2 Die Mittelwerte der einzelnen Marken 151
1.2.1 Die Marke Bauer 151
1.2.1.1 Faktor Qualität 152
1.2.1.2 Faktor Innovation 153
1.2.1.3 Faktor Kommunikation 154
1.2.2 Die Handelsmarke Erlenhof 154
1.2.2.1 Faktor Qualität 154
1.2.2.2 Faktor Innovation 156
1.2.2.3 Faktor Kommunikation 156
1.2.3 Die Handelsmarke Mibell 157
1.2.3.1 Faktor Qualität 158
1.2.3.2 Faktor Innovation 158
1.2.3.3 Faktor Kommunikation 159
1.3 Darstellung des Preisindex: Warengruppe Molkereiprodukte 159
1.3.1 Vergleich absoluter Preis zum Faktor Qualität 159
1.3.1.1 Vergleich absoluter Preis zum Faktor Qualität: Danone und Ja! 160
1.3.2 Vergleich relativer Preis zum Index Qualität 161
1.3.2.1 Vergleich relativer Preis zum Index Qualität: Danone und Ja! 162
1.3.3 Vergleich der Indizes der Faktoren Qualität, Innovation undKommunikation 162
1.3.4 Vergleich Faktor Qualität zu objektiver Qualität 164
1.4 Zusammenfassung 165
1.5 Interpretation und Schlussfolgerung 166
2. Warengruppe Tiefkühlpizza 168
2.1 Analyse der Faktoren 168
2.2 Die Mittelwerte der einzelnen Marken 169
2.2.1 Die Marke Wagner 170
2.2.1.1 Faktor Qualität 171
2.2.1.2 Faktor Innovation 172
2.2.1.3 Faktor Kommunikation 172
2.2.2 Die Handelsmarke Salto 172
2.2.2.1 Faktor Qualität 173
2.2.2.2 Faktor Innovation 174
2.2.2.3 Faktor Kommunikation 174
2.2.3 Die Handelsmarke Ja! 175
2.2.3.1 Faktor Qualität 175
2.2.3.2 Faktor Innovation 176
2.2.3.3 Faktor Kommunikation 176
2.3 Darstellung des Preisindex: Warengruppe Tiefkühlpizza 177
2.3.1 Vergleich absoluter Preis zum Faktor Qualität 177
2.3.2 Vergleich relativer Preis zum Index Qualität 178
2.3.3 Vergleich der Indizes der Faktoren Qualität, Innovation undKommunikation 180
2.3.4 Vergleich Faktor Qualität zu objektiver Qualität 181
2.4 Zusammenfassung 182
2.5 Interpretation und Schlussfolgerung 183
3. Warengruppe Körperpflege 184
3.1 Analyse der Faktoren 184
3.2 Die Mittelwerte der einzelnen Marken 186
3.2.1 Die Marke Nivea 186
3.2.1.1 Faktor Qualität 187
3.2.1.2 Faktor Innovation 188
3.2.1.3 Faktor Kommunikation 189
3.2.2 Die Handelsmarke Balea 189
3.2.2.1 Faktor Qualität 190
3.2.2.2 Faktor Innovation 191
3.2.2.3 Faktor Kommunikation 191
3.2.3 Die Handelsmarke Today 192
3.2.3.1 Faktor Qualität 192
3.2.3.2 Faktor Innovation 193
3.2.3.3 Faktor Kommunikation 193
3.3 Darstellung des Preisindex: Warengruppe Körperpflege 194
3.3.1 Vergleich absoluter Preis zum Faktor Qualität 194
3.3.2 Vergleich relativer Preis zum Index Qualität 195
3.3.3 Vergleich der Indizes der Faktoren Qualität, Innovation undKommunikation 196
3.3.4 Vergleich Faktor Qualität zu objektiver Qualität 197
3.4 Zusammenfassung 198
3.5 Interpretation und Schlussfolgerung 198
4. Warengruppe Waschmittel 200
4.1 Analyse der Faktoren 200
4.2 Die Mittelwerte der einzelnen Marken 202
4.2.1 Die Marke Persil 202
4.2.1.1 Faktor Qualität 203
4.2.1.2 Faktor Innovation 204
4.2.1.3 Faktor Kommunikation 204
4.2.2 Die Handelsmarke Tandil 204
4.2.2.1 Faktor Qualität 205
4.2.2.2 Faktor Innovation 206
4.2.2.3 Faktor Kommunikation 206
4.2.3 Die Handelsmarke AS 206
4.2.3.1 Faktor Qualität 207
4.2.3.2 Faktor Innovation 208
4.2.3.3 Faktor Kommunikation 208
4.3 Darstellung des Preisindex: Warengruppe Waschmittel 208
4.3.1 Vergleich absoluter Preis zum Faktor Qualität 208
4.3.2 Vergleich relativer Preis zum Index Qualität 209
4.3.3 Vergleich der Indizes der Faktoren Qualität, Innovation undKommunikation 211
4.3.4 Vergleich Faktor Qualität zu objektiver Qualität 212
4.4 Zusammenfassung 212
4.5 Interpretation und Schlussfolgerung 213
5. Herstellermarken, Handelsmarken und Gattungsmarken 215
5.1 Vergleich der Mittelwerte 215
5.1.1 Herstellermarken 215
5.1.2 Handelsmarken 217
5.1.3 Gattungsmarken 218
5.2 Vergleich der Faktoren Qualität, Innovation und Kommunikation 219
5.3 Vergleich der Mittelwerte über Herstellermarken, Handelsmarken, Gattungsmarken 220
5.4 Vergleich absoluter Preis zum Faktor Qualität 221
5.5 Vergleich Index Qualität zu Index Preis 222
5.6 Zusammenfassung 223
E. Zusammenfassung und Fazit 225
Quellenverzeichnis 227
Anhang 228

Textprobe:

Kapitel 4, Methodische Grundlagen der Einstellungsforschung und Image-Studien: In diesem Kapitel wird der Begriff Marktforschung mit seinen verschiedenen Ausprägungen definiert. Des Weiteren wird auf verschiedene Erhebungsmethoden, Auswahlverfahren und Grundlagen des Fragebogendesigns wie Skalierung und Möglichkeiten der Gestaltung der Skalierung eingegangen. Diese Bereiche werden in Abschnitt C, dem Fragebogendesign, aufgegriffen.

Weiterhin beschäftigt sich dieses Kapitel mit messtheoretischen Grundlagen wie Auswahl der Grundgesamtheit und Fehlerarten. Diese Punkte sind bei der Analyse der Studie von Bedeutung.

Kapitel 4.1, Methoden der Forschung: Marktforschung ist die Lehre von der Gewinnung , Erhebung, Ordnung und Nutzung von Informationen sowie deren Analyse und Interpretation. Marktforschung ist systematisch und zielorientiert: Marktforschung ist der systematische Prozess der Gewinnung und Analyse von Daten. Je nach Untersuchungszweck lassen sich unterschiedliche Formen der Marktforschung unterscheiden. Hier seien beispielsweise die demoskopische Marktforschung, Primär- und Sekundärforschung sowie quantitative und qualitative Marktforschung genannt.

Kapitel 4.1.1, Deskriptive Marktforschung: Diese Untersuchung dient dazu, das Einkaufsverhalten und die Einstellungen von Verbraucherinnen zu beschreiben. Deskriptive Forschungsarbeiten, wie die vorliegende Arbeit, sind durch die vorweg festgelegte Formulierung spezifischer Untersuchungsfragen gekennzeichnet. Deskriptive Studien ermitteln das Vorhandensein eines psychischen Sachverhaltes nach Art und Intensität.

Es sind allerdings keine Aussagen über Ursache und Wirkung möglich, da bei einer schriftlichen Befragung keine Versuchsbedingungen wie bei einer kausalanalytischen Studie hergestellt werden können. Deskriptive Studien setzen voraus, dass bereits ein beträchtliches Vorwissen über die Fragestellung vorliegt und sollten darüber hinaus sorgfältig hinsichtlich der zu erschließenden Quellen und der bei der Informationsbeschaffung zu verwendenden Verfahren geplant werden.

Die deskriptive Marktforschung benutzt statistische Methoden, die die gesammelten Einzelinformationen verdichten und übersichtlich darstellen. Hierzu gehören die Beschreibung mit Hilfe von Häufigkeiten, die Berechnung von Lage- und Streuungsparametern und die Darstellung von Abhängigkeiten und Konzentrationen.

Kapitel 4.1.2, Demoskopische Marktforschung: Die demoskopische Marktforschung befasst sich mit der Erhebung subjektiver verhaltensbezogener Informationen. Zu diesen gehören beispielsweise Einstellungen, Motive und das Verhalten der Verbraucher.

Kapitel 4.2, Sekundärforschung und Primärforschung: Im Folgenden wird der Unterschied zwischen Primär- und Sekundärforschung dargestellt.

Kapitel 4.2.1, Sekundärforschung: Unter Sekundärforschung kann die Beschaffung, Aufbereitung und Erschließung vorhandenen Datenmaterials verstanden werden. Dieses Material lässt sich kaum abgrenzen. In der Regel handelt es sich um Daten und Informationen, die für andere Zwecke zu einem früheren Zeitpunkt erhoben worden sind und auf seine Brauchbarkeit und Ergiebigkeit für ein aktuelles Entscheidungsproblem ausgewertet werden.

Sekundärforschung hat den Nachteil, dass die Daten möglicherweise nicht genau das bestehende Informationsproblem lösen. Ein weiterer Nachteil ist die eventuell fehlende Aktualität der vorhandenen Daten. Der Vorteil von Sekundärforschung liegt in normalerweise niedrigeren Kosten und in der Zeitersparnis. Dazu beruhen Sekundärdaten häufig auf Totalerhebungen und sind dadurch nicht durch Stichprobenfehler eingeschränkt. Auch sind diese Daten oftmals für die Vergangenheit verfügbar. Wodurch es möglich ist, Veränderungen im Zeitablauf zu beobachten.

Kapitel 4.2.2, Primärforschung: Als Primärforschung wird die Neuerhebung von Daten für ein bestehendes Untersuchungsproblem bezeichnet. So wird von Primärforschung gesprochen wenn eine Untersuchung jeglicher Art für einen ganz bestimmten Zweck durchgeführt wird. Es werden für einen bestimmten Zweck Informationen beschafft, die vorher nicht verfügbar waren. Primärforschung hat den Vorteil, dass genau die Daten erhoben werden, die tatsächlich benötigt werden und dass diese Daten eine hohe Aktualität aufweisen. Der Nachteil kann in den relativ hohen Kosten liegen.

Primärforschung liefert umso brauchbarere Informationen, je mehr vorhandene Informationen im Vorfeld berücksichtigt werden können. Ein möglicher Weg dazu kann die Sekundärforschung sein. Aus diesem Grund ist der Marktforschungsprozess häufig nicht eindeutig der Primär- oder Sekundärforschung zuzuordnen.

Kapitel 4.3, Qualitative und quantitative Marktforschung: Dieses Kapitel unterscheidet zwischen qualitativer und quantitativer Marktforschung.

Kapitel 4.3.1, Qualitative Marktforschung: Bei der Primärforschung kann zwischen quantitativer und qualitativer Marktforschung unterschieden werden. Die qualitative oder auch psychologische Marktforschung dient zur Erklärung der Motivationen der Konsumenten und geht über die deskriptiven Daten der Marktforschung hinaus.

Die qualitative Marktforschung dient zur Erfassung von Motiven, Bedürfnissen und subjektiven Bildern, sie bezieht sich auf psychologische und soziologische Inhalte wie z.B. Einstellungen, Meinungen und Motive. Die Definition dessen, was qualitative Forschung ausmacht, ist schwierig, häufig werden nur Beispiele für qualitative Forschung wie z.B. das Tiefeninterview oder die Gruppendiskussion genannt. Eine einfache Definition der qualitativen Marktforschung lautet: Marktforschung ist dann qualitativ, wenn man mit den Ergebnissen nicht rechnen kann. Das eigentliche Forschungsziel qualitativer Marktforschung liegt im Erkennen, Beschreiben und Verstehen psychologischer und soziologischer Zusammenhänge, nicht aber in deren Messung.

Der qualitative Marktforschungsprozess ist durch eine geringe Strukturierung, kleine, nicht repräsentative Stichproben, kaum quantifizierbare Aussagen und von hohen Anforderungen an die Datensammlung gekennzeichnet.

Kapitel 4.3.2, Quantitative Marktforschung: Unter quantitativer Marktforschung ist eine Datenerhebung anhand standardisierter Untersuchungsmethoden zu verstehen, die eine statistische Repräsentanz der Ergebnisse gewährleisten. Dieses setzt große Stichproben voraus. Allgemein gilt, je größer die Stichprobe, desto verlässlicher die Resultate. So wird auch von repräsentativen Querschnittsuntersuchungen gesprochen. Die quantitative Forschung lässt sich zur Ermittlung von Marktanteilen, Käufergruppen, Distribution und Produktverwendung einsetzen. Darüber hinaus kann auch Usage and Attitude - Marktforschung betrieben werden. Ziel dieser Forschung ist beispielsweise die Erforschung von Marken-, Hersteller- oder Medienimage.

Querschnittsuntersuchungen sind dem Bereich der deskriptiven Forschung zuzurechnen. Damit verbunden ist die bereits erwähnte repräsentative Untersuchungsanlage, die die angestrebten präzisen Angaben über eine Grundgesamtheit ermöglicht und das schwerpunktmäßige Bemühen, systematische Fehler gering zu halten. Kennzeichnendes Merkmal ist die Zeitpunktbezogenheit.

Die Datenerhebung findet zu einem bestimmten Zeitpunkt statt, der in der Praxis auch einige Wochen umfassen kann. Ein Teil der Aussagemöglichkeiten kann aber auch darüber hinaus reichen, beispielsweise, wenn die Fragegestaltung früheres oder zukünftiges Kaufverhalten umfasst. Allerdings stellt sich die Frage, inwieweit die Präzision von vergangenheitsbezogenen Angaben durch Erinnerungsmängel und die Aussagekraft von zukunftsbezogenen Angaben durch Änderungen im Zeitablauf, z.B. Veränderungen von Bedürfnissen, Präferenzen, beeinträchtigt werden.

Typische Aussagemöglichkeiten von Querschnittsuntersuchungen beziehen sich beispielsweise auf die Schätzung von Anteilswerten und anderer statistischer Maßzahlen wie z.B. Mittelwerte und Mediane in den Grundgesamtheiten. Auch der Vergleich unterschiedlicher Gruppen im Hinblick auf verschiedene Merkmale bietet sich an. Ein Beispiel hierfür ist die Einstellung gegenüber einer bestimmten Marke bei Verwendern und Nichtverwendern. Des Weiteren können auch Korrelationen zwischen einzelnen Variablen ermittelt werden, wie z.B. zwischen Zufriedenheit mit einem Produkt und der Bindung zu diesem.

Vergleiche und Korrelationen werden in der Praxis häufig wie Kausalaussagen interpretiert. Schlüsse aus diesen Aussagen entsprechen aber nicht den deutlich strengeren Anforderungen an Aussagen über Kausalbeziehungen.

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Arbeit zitieren:
Tilo Gesper, Christian Ahlström März 2007: Der Erfolg von Handelsmarken, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Handelsmarke, Markenpolitik, Markenartikelhersteller, Marktforschung, Konsumverhalten

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