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Das Erfahrungskurven-Konzept als Instrument zur Erlangung strategischer Wettbewerbsvorteile

Eine kritische Bestandsaufnahme

Das Erfahrungskurven-Konzept als Instrument zur Erlangung strategischer Wettbewerbsvorteile
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Detlev Braack
  • Abgabedatum: August 1992
  • Umfang: 81 Seiten
  • Dateigröße: 3,6 MB
  • Note: 2,0
  • Institution / Hochschule: Universität Hamburg Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-0098-9
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-0098-9 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-0098-9 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Braack, Detlev August 1992: Das Erfahrungskurven-Konzept als Instrument zur Erlangung strategischer Wettbewerbsvorteile, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Erfahrungskurve, Lernkurve, Strategische Planung, Stückkostensenkung, Wettbewerbsvorteil

Diplomarbeit von Detlev Braack

Zusammenfassung:

Diese Arbeit befaßt sich kritisch mit der Möglichkeit, im Rahmen der strategischen Planung einen dauerhaften Vorsprung vor seinen Rivalen- dadurch- zu erlangen, daß man- -die- Erfahrungskurve als Instrument für einen langfristigen Kostenvorteil nutzt, um langfristigen Erfolg sicherzustellen.

Die Wirkungskette der Erfahrungskurven-Strategie läßt sich vereinfacht in folgender Kette zusammenzufassen:

Ich bin der Erste, ich habe die größte kumulierte Menge, ich habe die niedrigsten Stückkosten, ich bestimme den Marktpreis, ich habe den größten Stückgewinn, ich habe das größte Volumen, ich habe den größten Gesamtgewinn, ich habe die größten Investitionen, ich verdiene die meisten Abschreibungen, ich habe den größten Cash Flow, ich habe die beste Chance für Innovationen und damit die Chance, wieder Erster zu sein.

Im Rahmen der Arbeit wird das Erfahrungskurven-Konzept mit seinen starken Kostenwirkungen als wichtiges Instrument zur Erlangung strategischer Wettbewerbsvorteile identifiziert - allerdings nur unter bestimmten im Rahmen der Ausführungen benannten Voraussetzungen und vor einem hierin näher definierten Hintergrund.

Darüber hinaus werden diejenigen Gefahren und Risiken offengelegt, die vor Umsetzung einer Erfahrungskurven-Strategie genau zu analysieren und zu berücksichtigen sind, da ansonsten eine erfolgreiche Umsetzung in hohem Maße gefährdet ist. Die Quellen dieser Gefahren und Risiken können sehr unterschiedlichen Ursprungs sein.

Inhaltsverzeichnis:

Teil 1: EINLEITUNG UND GANG DER UNTERSUCHUNG 1
1.1. Einleitung 1
1.2. Gang der Untersuchung 2
TEIL 2: ALLGEMEINE GRUNDLAGEN 3
2.1. Definitionen und Erläuterungen zum Begriffsfeld Strategie 3
2.1.1. Strategische Planung - Entwicklung, Aufgabe und Bedeutung 3
2.1.2. Der Begriff Strategie und sein Inhalt 5
2.1.3. Charakterisierung des strategischen Wettbewerbsvorteils 6
2.1.4. Die Wettbewerbsstrategie - Definition und Alternativen 7
2.2. Grundlagen des Erfahrungskurven:--Konzeptes 9
2.2.1. Die Hauptergebnisse des Erfahrungskurven-Konzeptes 9
2.2.2. Von der Lern- zur Erfahrungskurve: Die Entwicklung 11
2.2.3. Die Quellen des Erfahrungskurven-Konzeptes 11
2.2.4. Formale und graphische Darstellung des Konzeptes 13
2.2.5. Die Bedeutung einer hohen Erfahrungsrate 14
TEIL 3: STRATEGISCHE ERFOLGSFAKTOREN DES ERFAHRUNGSKURVENKONZEPTES 16
3.1. Die Bedeutung des Marktanteils als strategischer Erfolgsfaktor 16
3.1.1. Die Markteintrittsbarriere 17
3.1.2. Die Entwicklung der Gewinnspanne bei verschiedenen Marktanteilen 18
3.1.3. Der Vorteil eines hohen Marktanteils beim Verdrängungswettbewerb 19
3.2. Die Bedeutung des Marktwachstums für strategischen Erfolg 19
3.3. Preis und Erfahrungskurven-Strategie 22
3.3.1. Die besondere Bedeutung des Marketing-Mix-Instrumentes Preis 22
3.3.2. Die Anfangspreisstrategie bei Nutzung des Erfahrungskurven Effektes 23
3.3.3. Die Preisstrategie in späteren Phasen des Produktlebenszyklus 24
3.3.4. Die beiden typischen Preisverläufe beim Erfahrungskurven Effekt 25
3.4. Überprüfung der Kriterien des strategischen Wettbewerbsvorteils am Erfahrungskurven-Konzept 26
TEIL 4: PROBLEME UND GEFAHREN EINER ERFAHRUNGSKURVEN-STRATEGIE SOWIE IHRE LÖSUNGSANSÄTZE 27
4.1. Unternehmensinterne Gefahren und Möglichkeiten zur Förderung des Erfahrungskurven-Effektes 27
4.1.1. Bedeutung von Personal, Unternehmenskultur und Shared Experience bei einer Erfahrungskurven-Strategie 28
4.1.2. Das Problem der Finanzierung einer Erfahrungskurven Strategie 31
4.1.2.1. Der Kapitalbedarf 31
4.1.2.2. Möglichkeiten zur Kapitalbedarfsdeckung 33
4.1.3. Sinkende Flexibilität, Innovations- und Reaktionsfähigkeit 35
4.2. Möglichkeiten der Wettbewerber zur Gefährdung der Kostenführerschaft 38
4.2.1. Geheimhaltungsproblematik und Imitationsgefahr 38
4.2.2. Weitere Kostensenkungsquellen als Gefährdung der Erfahrungskurven-Strategie 41
4.2.3. Weitere erfolgseinschränkende Konkurrenzaktionen 42
4.3. Gefahren durch spezielles Nachfragerverhalten für den Erfolg einer Erfahrungskurven-Strategie 44
4.3.1. Niedrige Preiselastizität und geringe Akzeptanz eines Produktes als mögliche Gefahr einer Erfahrungskurven-Strategie 45
4.3.2. Die Notwendigkeit der Beachtung anderer Produktmerkmale 46
4.3.3. Die Bedeutung des Preises als Qualitätsindikator 47
TEIL 5: METHODISCHE KRITIK 49
5.1. Die Problematik der Produkt- und Marktabgrenzung 49
5.2. Die Problematik des Kostenbegriffes und der Kostenerfassung 50
5.3. Die Notwendigkeit eines Deflators 51
5.4. Die Schätz- und Prognoseproblematik 51
TEIL 6: SCHLUSS 53
ANHANG
LITERATURVERZEICHNIS

Arbeit zitieren:
Braack, Detlev August 1992: Das Erfahrungskurven-Konzept als Instrument zur Erlangung strategischer Wettbewerbsvorteile, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Erfahrungskurve, Lernkurve, Strategische Planung, Stückkostensenkung, Wettbewerbsvorteil

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