Erarbeitung einer effektiven Lösung zur Verfolgung der Wechselbrückenbewegungen im Bereich der Geschäftsstelle Berlin der Firma XY
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Sebastian Herrmann
- Abgabedatum: August 2002
- Umfang: 101 Seiten
- Dateigröße: 4,1 MB
- Note: 1,3
- Institution / Hochschule: Technische Fachhochschule Wildau Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-7700-4
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-7700-4 P - ISBN (CD) :978-3-8324-7700-4 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Herrmann, Sebastian August 2002: Erarbeitung einer effektiven Lösung zur Verfolgung der Wechselbrückenbewegungen im Bereich der Geschäftsstelle Berlin der Firma XY, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Wechselbrücken, Transponder, Logistik, Transportbehälter, Kontrolle
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Diplomarbeit von Sebastian Herrmann
Einleitung:
In der folgenden Ausarbeitung wird ein ganzheitlicher Logistikansatz zur Verfolgung der Wechselbrückenbewegungen im Bereich der Geschäftsstelle des auftraggebenden Unternehmens behandelt. Grund dazu ist der seit einiger Zeit wachsende und fortgeschriebene Fehlbestand an Wechselbrücken. Da der Wert dieser Transportbehälter bisher nicht ausreichend beachtet wurde, kommt es zur Notwendigkeit hier einen besseren Zustand zu schaffen.
Die Firma XY hat sinngemäß die Erarbeitung einer effektiven Lösung zur Verfolgung der Wechselbrückenbewegungen im Bereich der Geschäftsstelle Berlin zum Aufgabenschwerpunkt gemacht. Es sollen mehrere Varianten, eine Übergangslösung sowie darauf aufbauend eine integrierbare DV-Lösung dargestellt werden.
Im Folgenden werden eine detaillierte Beschreibung des Ist-Zustandes inkl. der Analyse des bestehenden DV-Systems hinsichtlich der Problemstellung, die Erarbeitung mehrerer Lösungsvarianten, die Entwicklung einer DV-Komponente, die sich in das bestehende EDV-System integrieren lässt sowie eine Beschreibung der Umsetzung der Übergangsvariante beschrieben.
„Die Aufgabe der Planung von Logistiksystemen besteht darin, aus einer Vielzahl von Möglichkeiten geeignete Anlagen und Betriebsmittel so auszuwählen, in Leistungsstellen anzuordnen, zu Leistungsketten und Logistiksystemen zu verknüpfen, zu organisieren und zu dimensionieren, dass die vorgegebenen Leistungsanforderungen unter Berücksichtigung aller Rahmenbedingungen optimal erfüllt werden“ (T. Gudehus).
„Entscheidend für den Erfolg der Planung und Realisierung von Logistiksystemen und Lieferketten ist die Kenntnis der Ziele, Leistungsanforderungen, Rahmenbedingungen und Handlungsmöglichkeiten.“ (T. Gudehus).
Inhaltsverzeichnis:
| Aufgabenstellung | ||
| Selbstständigkeitserklärung | ||
| Sperrvermerk | ||
| Abkürzungsverzeichnis | 3 | |
| 1. | Einleitung | 4 |
| 3. | Transport in der Logistik | 14 |
| 3.1 | Anforderungen an Transportbehälter | 15 |
| 3.2 | Wechselbrücken | 16 |
| 3.3 | Einsatz von Wechselbrücken bei der Firma XY | 19 |
| 3.4 | Kombilifter | 21 |
| 4. | Beschreibung der Ist-Situation | 22 |
| 4.1 | Einleitung | 22 |
| 4.2 | Abteilung Fernverkehr | 24 |
| 4.3 | Abteilung Nahverkehr | 30 |
| 4.4 | Abteilung Export/ Import | 38 |
| 4.5 | Physische Wechselbrückenbewegungen | 39 |
| 4.6 | Bestehende Kontroll-/ Verfolgungsmechanismen | 42 |
| 4.6.1 | Schrankensteuerung | 42 |
| 4.6.2 | Einsatz von Kameratechnik | 44 |
| 4.6.3 | Wechselbrückenprogramm | 46 |
| 4.7 | Bewertende Zusammenfassung | 51 |
| 5. | Lösungsvarianten | 53 |
| 5.1 | Lösungsvariante 1 | 55 |
| 5.1.1 | Lösungsvariante 1a - Belegführung bei geschlossener Schranke | 55 |
| 5.1.2 | Lösungsvariante 1b -WB-Programm bei geschlossener Schranke | 59 |
| 5.1.3 | Einführungszeit | 62 |
| 5.1.3.1 | Einführungszeit Variante 1a | 62 |
| 5.1.3.2 | Einführungszeit Variante 1b | 63 |
| 5.2 | Lösungsvariante 2 | 64 |
| 5.2.1 | Lösungsvariante 2a - Eingabe durch Fahrer an der Schranke | 64 |
| 5.2.2 | Lösungsvariante 2b - Zusätzliche Personenschranke | 70 |
| 5.2.3 | Einführungszeit | 71 |
| 5.3 | Lösungsvariante 3 - Wechselbrückenprogramm bei offener Schranke | 72 |
| 5.4 | Lösungsvariante 4 - Zentrale Integrierte Transponderlösung | 74 |
| 5.4.1 | Erkennung der WB mittels Transponder | 76 |
| 5.4.2 | Software zur Datenübermittlung zum KSP | 77 |
| 5.4.3 | Modul zur Steuerung der Wechselbrückenvorgänge | 81 |
| 5.4.3.1 | Stammdatenverwaltung | 82 |
| 5.4.3.2 | Erweiterungsmöglichkeit für Hofaktivitäten | 82 |
| 5.4.3.3 | Schnittstellenrealisierung zu den Datenlesegeräten und zum KSP | 82 |
| 5.4.3.4 | Auswertungsmöglichkeiten der Bewegungsdaten | 83 |
| 5.4.4 | Funktionsweise | 84 |
| 5.4.5 | Einführungszeit | 85 |
| 5.5 | Vergleich der Lösunngsvarianten | 86 |
| 5.5.1 | Vergleich der Kosten und Zeiten | 86 |
| 5.5.2 | Vor- und Nachteile der Lösungsvarianten | 92 |
| 5.6 | Entscheidung der Geschäftsstelle Berlin der Firma XY | 94 |
| 5.7 | Beschreibung der Umsetzung von Variante 3 | 95 |
| 6. | Zusammenfassung der Bearbeitung des Diplomthemas | 100 |
| 7. | Abbildungs- und Tabellenverzeichnis | 102 |
| 8. | Literaturverzeichnis | 105 |
Durch diese Differenzierung ist es möglich, die entsprechenden Geschäftsstellen mit WB zu belasten sowie die eigene Schuldigkeit transparent zu machen. Ausgehende Wechselbrücken, d.h. zu einem Empfänger des Fernverkehrsbereiches, können über zwei Wege aus dem internen Buchungskreis in den externen übergehen. Zum einen besteht wieder die Möglichkeit, per Drag & Drop die WB von dem Ort, an dem sie sich zurzeit befindet (z.B. „Hofgelände“), zu dem jeweiligen Zielort zu befördern. Eine andere Möglichkeit bietet ein einfacher Druck auf die „Minus“-Taste (-) der Tastatur und ein Fenster erscheint, in dem der Nutzer nach der WB-Nummer sowie dem Zielort gefragt wird. Als Zielorte stehen in einem Dropdown-Menü alle Standorte des externen Buchungskreises zur Verfügung. Anschließend bietet das Programm die Möglichkeit, eine Fahranweisung zu erstellen sowie über den Beladungszustand der WB zu entscheiden (dies gilt auch für die erste Drag & Drop-Variante). Abschließend erscheint die Wechselbrücke in der Zieldestination und ist aus dem internen Kreis ausgebucht. Der Bestand ändert sich an dieser Stelle. Allerdings wird bei der zweiten Variante nicht beachtet, woher die WB kommt, d.h. egal wo sie sich befindet, sie wird einfach ausgebucht und dem gewählten externen Zielort zugebucht. Eingehende Wechselbrücken können allerdings nur auf eine Art erfasst werden. Hierzu reicht ein Druck der „Plus“-Taste (+) der Tastatur und ein Auswahlfenster erscheint, in dem die WB-Nummer, der Ursprungsort (in dem Fall ein externer Standort) und der Zielort (ein interner Standort) abgefragt werden. Dem Ursprungsort wird diese Brücke abgezogen und dem jeweiligen internen Standort zugefügt. Für den Fall, dass diese Wechselbrücke noch nicht im System existiert, bietet das Programm sofort die Möglichkeit, diese anzulegen. In einem Dialogfenster wird anschließend die Art, Ladung, Eigentümer und Notiz abgefragt und der Nutzer kann durch einen geringen Aufwand eine neue WB anlegen. [...]
Es ist jede physische Schnittstelle einbezogen, so dass z.B. in der Abbildung 23, linke Seite, deutlich wird, welche Wechselbrücken sich an welchen Toren des Exportbereiches befinden. Diese wären dann dem Tor zugeordnet (in dem Fenster rechts neben dem Strukturbaum erkennbar). Auf der rechten Seite der Abbildung 23 ist erkennbar, dass es auch möglich ist im Nahverkehrsbereich (NV) bestimmte Fahrzeuge mit Wechselbrücken zu bestücken. Die zu erkennenden dreistelligen Nummern bezeichnen jeweils nach dem Prinzip des Erfassungssystems Mistral die jeweiligen Fahrzeuge. Die kleinen Buchstaben „a“ und „b“ stehen für „Zugmaschine“ sowie „Hänger“. Damit lässt sich jedes Fahrzeug mit zwei WB bestücken. Ähnlich sind auch die Positionen „Hof“ und „Halle1“ differenziert. Bei Betrachtung der Buchungsvorgänge ist zu beachten, dass mit jeder Bewegung auch der aktuelle Zustand sowie, wenn nötig, die Beladung anzugeben ist, um von überall nachvollziehen zu können, welchen Zweck die bestimmte Wechselbrücke am jeweiligen Ort hat. Im Falle von Reparaturen an den Transportbehältern ist noch ein Feld „Werkstatt“ im Verzeichnisbaum aufgeführt. Alle hier aufgelisteten Wechselbrücken stehen dann natürlich den anderen Abteilungen nicht zur Verfügung. Dieser Bereich muss von der Werkstatt selbst gepflegt werden. Diese Buchungsvorgänge können mit Hilfe der Drag & Drop-Funktion aufgenommen werden und am jeweiligen Zielort „fallen gelassen“ werden. Dabei bleibt der generelle Bestand unverändert. Der externe Buchungskreis ist der Geschäftslandschaft der Firma XY angepasst. Hier finden sich alle Niederlassungen wieder, die im Rahmen der Waren- und Güterbewegungen auftreten. Bei diesen, meist durch den Fernverkehr disponierten, Bewegungen kommt es wie bereits beschrieben oft zum Tausch der WB auf halber Strecke. Da aber bekanntlicher Weise mehrere Arten von Wechselbrücken genutzt werden, ist es nun sehr wichtig, dass im Falle zweier ausgehender Großraum-WB auch wieder zwei GroßraumWB in der Geschäftsstelle Berlin eintreffen. Dafür ist eine sogenannte Kontenführung eingerichtet worden. [...]
4.6.3 Wechselbrückenprogramm Zur elektronischen Verwaltung der Wechselbrückenbewegungen wurde 1995 durch die Konzernleitung in die Lizenz für ein Wechselbrückenverwaltungsprogramm investiert. Wie auch in anderen Geschäftsstellen wurde es in Berlin eingeführt. Dieses Programm wurde von einer Firma, die schon sehr lange Zeit in engem Kontakt zur Firma XY steht, eingeführt. Die Mitarbeiter wurden diesbezüglich hinreichend geschult und die Einführungsphase konnte auch ohne nennenswerte Zwischenfälle durchgeführt werden. Die Installation wurde auf allen PCs durchgeführt, zu denen die Disposition, der Eingang, die Terminalmitarbeiter sowie die Abteilung Werkstatt Zugang haben. Somit war hier ein Netzwerk zur elektronischen Verfolgung der Wechselbrücken ohne Lücken aufgebaut. Mit Hilfe dieses Programms ist es möglich, viele Funktionen sowie Arbeitsschritte im Speditionswesen abzuarbeiten. Neben den Funktionen, die für die reine Verfolgung der Wechselbrücken vorhanden sind, stehen auch noch Funktionen wie die Erstellung von Fahranweisungen, eine Kundenübersicht, eine Bewegungsplanung, eine Fahrerkartei sowie diverse Nebenfunktionen zur Verfügung. Der für die Problemstellung interessante Teil des Programms ist grob in zwei Buchungskreise gegliedert. Da es sich um ein universelles Programm handelt, sind hier alle Möglichkeiten der Nutzung für kleine Firmen mit nur einer Geschäftsstelle, aber auch für Firmen mit mehreren Geschäftstellen vorhanden. Da dieses Programm in enger Zusammenarbeit mit der Firma XY entstanden ist, sind die Funktionen und Tools auch deren Abläufen und Strukturen angepasst. Es ist möglich einen Pool von Wechselbrücken anzulegen und für den jeweiligen Zweck darauf zuzugreifen. Dieser Pool kann allerdings nicht durch eine Datenimportfunktion aktualisiert werden. Jede Aktualisierung muss daher manuell Wechselbrücke für Wechselbrücke erfolgen. Somit kann jedes Transportmittel mit seiner Nummer und zusätzlich der Informationen über die Art, Beladungszustand, Eigentümer und Notizen in einer Datenbank erfasst werden. [...]
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832477004
Arbeit zitieren:
Herrmann, Sebastian August 2002: Erarbeitung einer effektiven Lösung zur Verfolgung der Wechselbrückenbewegungen im Bereich der Geschäftsstelle Berlin der Firma XY, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Wechselbrücken, Transponder, Logistik, Transportbehälter, Kontrolle



