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Erarbeitung eines Marketingkonzeptes für ein Autohaus

Erarbeitung eines Marketingkonzeptes für ein Autohaus
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Ralf Köhler
  • Abgabedatum: Juli 2004
  • Umfang: 96 Seiten
  • Dateigröße: 1,4 MB
  • Note: 1,7
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Stralsund Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-8336-4
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-8336-4 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-8336-4 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Köhler, Ralf Juli 2004: Erarbeitung eines Marketingkonzeptes für ein Autohaus, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Marketingplan, Automobil, Strategien, Werbung, Vision

Diplomarbeit von Ralf Köhler

Problemstellung:

Die Automobilwirtschaft befindet sich im Wandel. Die seit einigen Jahren anhaltende rezessive Wirtschaftsentwicklung stellt neue Anforderungen an den Automobilhandel. Neue Richtlinien der GVO, steigende Fixkosten und wachsender Wettbewerbsdruck sind nur einige Erschwernisse, die es zu bewältigen gilt. Laut ZDK gaben im Geschäftsjahr 2003 rund 1.100 Autohändler auf. Die Zahl der Insolvenzen stieg sogar auf 1.400.

Allein diese Zahlen zeigen deutlich, dass sich die Strategie vieler Autohändler so schnell wie möglich ändern muss, um eine Insolvenz oder Geschäftsaufgabe zu verhindern. Ein Problem liegt darin, dass der Begriff Marketing sehr oft mit Werbung gleichgesetzt wird und diese meist mit einfacher Anzeigenwerbung. Es besteht akuter Handlungsbedarf. Begriffe wie Marketingstrategien und Corporate Identity sind vielen Händlern unbekannt.

„Ich erinnere mich noch gut an damals. Die Autos wurden uns regelrecht aus den Händen gerissen. Bei jeder Sonderveranstaltung wurden mindestens 10 Fahrzeuge verkauft und das innerhalb von 2 Tagen, das ist jetzt gut 7 Jahre her. […]Bei unserer letzten Veranstaltung, im September 2003, waren es gerade noch 2 Neuwagen. „ Die Zeiten haben sich geändert und die Händler müssen mit diesem Wandel Schritt halten. Ein Marketingplan kann die Position eines Unternehmens verbessern. Es gilt, genaue Ziele und Strategien zu definieren, um die Existenz eines Unternehmens langfristig zu sichern.

Daraus ergibt sich auch das Thema dieser Diplomarbeit: „Erarbeitung eines Marketingplanes für den Automobilhandel am Beispiel der Nissan Autohaus XXXXX GmbH“.

Gang der Untersuchung:

Das grundlegende Ziel dieser Arbeit ist es, der Firma XXXXX mittels eines Marketingplanes mögliche Ansätze aufzuzeigen, um den gestiegenen Anforderungen als Autohändler gerecht zu werden. Gleichzeitig soll sie als Leitfaden dienen, der es dem Unternehmen ermöglicht, alle Verhaltensweisen und Aktionen sowohl am Markt als auch intern auf spezielle Ziele zu fokussieren.

Der Marketingplan beginnt mit der Darstellung des Corporate Identity Management. Mit seinen Elementen bildet es die Grundlage allen unternehmerischen Handelns.

Im zweiten Kapitel soll die unternehmerische Ist-Situation mittels einer Unternehmensanalyse untersucht werden. Weiterhin erfolgt eine Untersuchung des Marktes hinsichtlich der Branche, der Konkurrenten, sowie den Kunden. Zusammen mit den Informationen aus der Umweltanalyse, wird das Kapitel mit einer SWOT-Analyse abgeschlossen.

Aufgabe des dritten Kapitels ist es mit Hilfe der Erkenntnisse aus der Analysephase, Ziele für die die XXXXX GmbH zu entwickeln.

Aufbauend auf den Zielinhalten wird im letzten Kapitel ein Strategieplan zur Durchführung der festgelegten Ziele festgelegt. Weiterhin umfasst das Kapitel die Erarbeitung speziell abgestimmter Aktionsmaßnahmen zur Erreichung der definierten Ziele.

Inhaltsverzeichnis:

I Inhaltsverzeichnis 3
II Abbildungsverzeichnis 5
III Tabellenverzeichnis 7
IV Abkürzungsverzeichnis 8
A Einleitung 9
1 Problemstellung 9
2 Zielsetzung und Verlauf der Untersuchung 10
B Corporate Identity Management 11
1.1 Elemente der Corporate Identity 11
1.1.1 Vision 1
1.1.2 Mission 12
1.1.3 Unternehmensleitlinien 13
1.2 Instrumente der Corporate Identity 15
2 Informationsgestaltung und Beschaffung 17
2.1 Unternehmensanalyse 18
2.1.1 Unternehmenscharakteristika 18
2.1.2 Angebotspotenzial 19
2.1.3 Distribution 26
2.1.4 Kommunikationspolitik 29
2.1.5 Kontrahierungspolitik 34
2.1.6 Personalpolitik 36
2.1.7 Zusammenfassende Stärken-/Schwächen-Analyse 38
2.2 Analyse des relevanten Marktes 39
2.2.1 Branchenanalyse 39
2.2.2 Kundenanalyse 44
2.2.3 Konkurrenzanalyse 47
2.3 Umweltanalyse 53
2.3.1 Gesetzliche Umweltbedingungen 54
2.3.2 Gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung 56
2.4 SWOT Analyse 58
3 Planung der Marketingziele 61
3.1 Marktökonomische Ziele 63
3.2 Marktpsychografische Ziele 64
4 Entwicklung der Marketing- und Instrumentalstrategien 65
4.1 Marketingstrategien 65
4.1.1 Marktfeldstrategien 66
4.1.2 Marktstimulierungsstrategien 69
4.1.3 Marktparzellierungsstrategien 71
4.1.4 Marktrealstrategien 74
4.2 Instrumentalstrategien - Marketing - Mix Entscheidungen 77
4.2.1 Produkt-/Leistungspolitik 77
4.2.2 Kontrahierungspolitik 79
4.2.3 Distributionspolitik 80
4.2.4 Kommunikationspolitik 82
4.2.4.1 Werbung 83
4.2.4.2 persönlicher Verkauf 86
4.2.4.3 Direkt Marketing 87
4.2.4.4 Sponsoring 88
4.2.4.5 Verkaufsförderung 89
4.2.4.6 Public Relations 90
C Schlussbetrachtung 92
V Literaturverzeichnis 93
VI Anhang 97
Eidesstattliche Erklärung 114

Automatisiert erstellter Textauszug:

Umweltökonomische Gesamtrechnungen im Statistischen Landesamt Mecklenburg-Vorpommern, Margit gesamtwirtschaftliche Situation in Mecklenburg Vorpommern wie folgt: „Die wirtschaftliche Lage in Mecklenburg-Vorpommern ist unbefriedigend. Die wirtschaftliche Gesamtentwicklung hatte bereits 1997 stark an Schwung verloren, seit 2001 ist sie rückläufig. Das Bruttoinlandsprodukt als umfassender Ausdruck der im Inland erbrachten wirtschaftlichen Gesamtleistung sank 2003 gegenüber 2000 preisbereinigt um 2,0 Prozent. Seit 1997 lag das Wirtschaftswachstum auch nicht mehr über dem bundesdeutschen Durchschnitt (Ausnahme: 1999). Gleichzeitig verharrt die Unterbeschäftigung auf hohem Niveau. Die Arbeitsproduktivität (Bruttoinlandsprodukt je Erwerbstätigen) stieg in 2003 zwar preisbereinigt um 0,6 Prozent (Deutschland: + 1,0 Prozent). Zurückzuführen war das jedoch auf den Rückgang der Erwerbstätigenzahl um 2,1 Prozent. In 2003 erreichte die Arbeitsproduktivität somit 75 Prozent des gesamtdeutschen Niveaus, wie auch bereits in 2002. Die durchschnittlichen Bruttolöhne und -gehälter je Arbeitnehmer betrugen dagegen in 2003 knapp 79 Prozent des bundesdeutschen Niveaus. Die Einwohner des Landes verfügten aber trotzdem nur über das niedrigste Pro-Kopf-Einkommen aller Bundesländer. Gleichzeitig war die Investitionstätigkeit stark rückläufig, insbesondere im Verarbeitenden Gewerbe, der Modernitätsgrad des Anlagevermögens war aber dagegen von allen Bundesländern am höchsten.“126 [...]

Verträgen Anwendung finden dürfen. 118 Entscheidet sich der Hersteller für das selektive Vertriebssystem, können Händler in allen anderen Teilen ihres Landes oder einem anderen Mitgliedsstaat der EU Zweigniederlassungen einrichten. Damit ist das als „Standortklausel“ bekannte Verbot aufgehoben.119 Für die Firma XXXXX ist die Standortklausel in diesem Zusammenhang aufgehoben, da sich Herstellern Nissan für ein selektives Vertriebssystem entschieden hat. Somit umfasst das neue Vertragsgebiet die gesamte EU und XXXXX darf einen aktiven Verkauf innerhalb der gesamten EU betreiben.120 Schrieb die bisherige Regelung den Händlern noch separate Ausstellungsräume, rechtliche Trennung und eine separate Geschäftsführung im Falle eines Mehrmarkenvertriebes vor, können Hersteller nach neuer GVO lediglich einen der eigenen Marke vorbehaltenen Teil des Präsentationsbereiches [...]

Stärken von ATU liegen unter anderem in der Kommunikation sowie der Kapazität und Flexibilität der Ressourcen. Die Firma ATU soll im Folgenden genauer untersucht werden. Aufgrund der Transparenz des Unternehmens können wichtige Informationen für den Bereich Kundendienst gewonnen werden. Informationsgrundlage bildet die Präsentation114 der ATU Jahreskonferenz vom 01. April 2004. Auffällig ist der große Anteil des Reifengeschäfts am Gesamtumsatz; in jeder Filiale können so jährlich durchschnittlich 103.736 €/p.a nur mit der Montage der Reifen umgesetzt werden. Auch der Einbau von Ersatz- und Verschleißteilen, welcher mit 59 % den größten Anteil am Gesamtumsatz der Werkstattdienstleistungen bildet, ist besorgniserregend. Vor dem Hintergrund, dass XXXXX einen Preisvorteil von knapp 10 % in der Reifenmontage und sogar knapp 19 % im Stundenverrechnungssatz für Mechanik aufweisen kann, ist die Ursache für die Abwanderung der Kunden wiederum nur in der mangelhaften Kommunikation zu sehen. Da die Firma XXXXX offensichtlich in der Lage ist, günstigere Preise anzubieten als die Konkurrenz, sollten die Preise entweder kommuniziert oder angehoben werden. Hier entstehen der zumindest kurzfristig neue Absatzpotenziale. Weitere Vorteile der Firma ATU liegen unter anderem in der besseren Kapitalstruktur und in Spezialisierung auf kleinere Werkstattarbeiten. Die Spezialisierung hat aber nicht nur Vor-, sondern auch Nachteile zur Folge. So ist ATU nicht in der Lage Karosserie oder Lackierarbeiten durchzuführen, was dem „Full Service“115 des Autohauses XXXXX zugute kommt. Nachfolgend soll die momentane Positionierung der Firma XXXXX mit ihren direkten und indirekten Konkurrenten dargestellt werden. Bei der Betrachtung wurde nach Qualität sowie Spezialisierung auf einen bestimmten Service bzw. Leistung oder auf ein komplettes Service- bzw. Leistungsangebot unterschieden: [...]

Arbeit zitieren:
Köhler, Ralf Juli 2004: Erarbeitung eines Marketingkonzeptes für ein Autohaus, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Marketingplan, Automobil, Strategien, Werbung, Vision

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