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Erarbeiten eines Datenpools für Betriebsvergleiche im Zweiradhandel

Erarbeiten eines Datenpools für Betriebsvergleiche im Zweiradhandel
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Thomas Nehmert
  • Abgabedatum: Februar 1996
  • Umfang: 155 Seiten
  • Dateigröße: 1,2 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-1820-5
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-1820-5 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-1820-5 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Nehmert, Thomas Februar 1996: Erarbeiten eines Datenpools für Betriebsvergleiche im Zweiradhandel, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Bilanzanalyse, Fahrradeinzelhandel, Zweiradhandel, Kennzahlen, Betriebsanalyse

Diplomarbeit von Thomas Nehmert

Einleitung:

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Betriebsanalyse auserwählter Fahrradeinzelhandelsgeschäfte. Der Begriff der Betriebsanalyse wird in der Literatur analog auch als Bilanzanalyse bezeichnet.

Ziel der Analyse ist es einen Datenpool zu erarbeiten, aus dem einerseits bekannt wird welche Marktstellung der Fahrradeinzelhandel (Entwicklungsphasen und Perspektiven der Branche) besitzt, welche Institutionen den Markt ständig beobachten und aus dem andererseits die individuelle Marktstellung der zu untersuchenden Unternehmen ersichtlich wird. Schwerpunkt der Arbeit ist die materielle Bilanzanalyse (s.u.), die die Feststellung der wirtschaftlichen Lage der zu analysierenden Unternehmen zum Gegenstand hat.

Durch die Bilanzanalyse soll das System Betrieb nach qualitativen (Beurteilung der Bilanzpolitik) und quantitativen (Bilanzkritik anhand der Abschlußzahlen) Gesichtspunkten untersucht werden, Ursachen des betrieblichen Geschehens sollen sichtbar gemacht werden. Durch die Aufbereitung der Jahresabschlüsse sollen diese vergleichbar gemacht und ein Branchenvergleich ermöglicht werden.

Als Instrumente der Bilanzanalyse werden die Jahresabschlüsse einem Entwicklungsvergleich unterzogen, d.h. Kennzahlen eines Betriebs aufeinanderfolgender Perioden werden zueinander relativiert. Im weiteren Betriebs- bzw. Branchenvergleich wird die relative Ertragskraft dann ins Verhältnis zu anderen Unternehmen gesetzt (zwischenbetrieblicher Vergleich in dem Kennzahlen eines Betriebes mit Richtzahlen verglichen werden). Auf diese Weise soll eine Beurteilungsgrundlage geschaffen werden.

Inhaltsverzeichnis:

1. Problemstellung 1
1.1 Vorbemerkungen 1
1.2 Einordnung der Unternehmen 1
1.3 Beschreibung und Durchführung der Analyse 2
2. Marktsituation und Entwicklungsperspektiven des Zweiradhandels 4
2.1 Standortbedingungen Berlin 4
2.1.1 Allgemeine Angaben 4
2.1.2 Entwicklung des Handels 4
2.2 Nachfragesituation Gesamtdeutschland 5
2.2.1 Einzelhandel insgesamt 5
2.2.1.1 alte Bundesländer 5
2.2.1.2 neue Bundesländer 5
2.2.2 Fahrradeinzelhandel 6
2.2.2.1 Rückblick 6
2.2.2.2 Analysezeitraum 6
2.2.2.3 Gegenwärtige Situation und Ausblick 8
2.3 Angebots-/Wettbewerbssituation 10
2.3.1 Branchenstruktur 10
2.3.2 Angebotssituation 10
2.3.3 Wettbewerb 12
2.4 Auswertung 13
3. Situation der Facheinzelhandelsbetriebe / Standort, Kapazitäten und Angebotskonzeption 15
4. Formale Bilanzanalyse 17
4.1 Theoretischer Hintergrund 17
4.2 Anmerkungen zu den vorliegenden Jahresabschlüssen 17
5. Materielle Bilanzanalyse 18
5.1 Theorie und Durchführung 18
5.2 Festlegung der Kennzahlen 20
5.2.1 Anmerkungen zur Auswahl der Kennzahlen 20
5.2.2 Kennzahlen und Kurzerläuterung 21
5.2.2.1 Kennzahlen zur Ertragslage 21
5.2.2.1.1 Rentabilität 21
5.2.2.1.2 Aufwand 22
5.2.2.1.3 Ertrag 23
5.2.2.1.4 Rentabilität des Kapitals 24
5.2.2.2 Kennzahlen zur Finanzlage 25
5.2.2.3 Kennzahlen zur Vermögenslage 26
5.3 Strukturbilanz (Vermögens- und Kapitalstruktur) 29
5.4 Durchführung der Partialanalysen und Auswertung 29
5.4.1 Vorbemerkungen 29
5.4.2 Betrieb 17/80446 34
5.4.3 Betrieb 17/80447 35
5.4.3.1 Erfolgswirtschaftliche Jahresabschlußanalyse 35
5.4.3.1.1 Betriebsergebnis, ordentlicher Betriebserfolg 35
5.4.3.1.2 Betriebliche Gesamtleistung (ordentlicher Betriebsertrag) 36
5.4.3.1.2.1 Umsatzerlöse 36
5.4.3.1.2.2 Sonstige ordentliche Erlöse und Erträge 37
5.4.3.1.3 ordentlicher Betriebsaufwand 38
5.4.3.1.3.1 Übersicht Kostenarten 38
5.4.3.1.3.2 Betriebsbedingte Kosten 38
5.4.3.1.3.2.1 Wareneinkauf, -einsatz bzw. Materialaufwand/Nachkalkulation 38
5.4.3.1.3.2.2 Personalkosten 40
5.4.3.1.3.2.3 Werbekosten 41
5.4.3.1.3.3 Anlagebedingte Kosten 41
5.4.3.1.3.3.1 Raumkosten 41
5.4.3.1.3.3.2 Abschreibungen 42
5.4.3.1.3.3.3 Zinsen 43
5.4.3.1.4 Finanz- und Verbunderfolg 44
5.4.3.1.5 Außerordentlicher und Liquidationserfolg 45
5.4.3.1.6 Bewertungserfolg 45
5.4.3.1.7 Rentabilitätsanalyse 46
5.4.3.2 Finanzwirtschaftliche Jahresabschlußanalyse 47
5.4.3.2.1 Investitionsanalyse 47
5.4.3.2.2 Finanzierungsanalyse 48
5.4.4 Betrieb 17/80448 49
5.4.4.1 Erfolgswirtschaftliche Jahresabschlußanalyse 49
5.4.4.1.1 Betriebsergebnis, ordentlicher Betriebserfolg 49
5.4.4.1.2 Betriebliche Gesamtleistung (ordentlicher Betriebsertrag) 50
5.4.4.1.2.1 Umsatzerlöse 50
5.4.4.1.2.2 Sonstige ordentliche Erlöse und Erträge 51
5.4.4.1.3 ordentlicher Betriebsaufwand 51
5.4.4.1.3.1 Übersicht Kostenarten 51
5.4.4.1.3.2 Betriebsbedingte Kosten 52
5.4.4.1.3.2.1 Wareneinkauf, -einsatz bzw. Materialaufwand/Nachkalkulation 52
5.4.4.1.3.2.2 Personalkosten 54
5.4.4.1.3.2.3 Werbekosten 55
5.4.4.1.3.3 Anlagebedingte Kosten 55
5.4.4.1.3.3.1 Raumkosten 55
5.4.4.1.3.3.2 Abschreibungen 56
5.4.4.1.3.3.3 Zinsen 57
5.4.4.1.4 Finanz- und Verbunderfolg 57
5.4.4.1.5 Außerordentlicher und Liquidationserfolg 58
5.4.4.1.6 Bewertungserfolg 59
5.4.4.1.7 Rentabilitätsanalyse 59
5.4.4.2 Finanzwirtschaftliche Jahresabschlußanalyse 60
5.4.4.2.1 Investitionsanalyse 60
5.4.4.2.2 Finanzierungsanalyse 62
5.4.5 Betrieb 17/80449 62
5.4.5.1 Erfolgswirtschaftliche Jahresabschlußanalyse 62
5.4.5.1.1 Betriebsergebnis, ordentlicher Betriebserfolg 62
5.4.5.1.2 Betriebliche Gesamtleistung (ordentlicher Betriebsertrag) 63
5.4.5.1.2.1 Umsatzerlöse 63
5.4.5.1.2.2 Sonstige ordentliche Erlöse und Erträge 64
5.4.5.1.3 ordentlicher Betriebsaufwand 65
5.4.5.1.3.1 Übersicht Kostenarten 65
5.4.5.1.3.2 Betriebsbedingte Kosten 65
5.4.5.1.3.2.1 Wareneinkauf, -einsatz bzw. Materialaufwand/Nachkalkulation 65
5.4.5.1.3.2.2 Personalkosten 67
5.4.5.1.3.2.3 Werbekosten 69
5.4.5.1.3.3 Anlagebedingte Kosten 69
5.4.5.1.3.3.1 Raumkosten 69
5.4.5.1.3.3.2 Abschreibungen 70
5.4.5.1.3.3.3 Zinsen 71
5.4.5.1.4 Finanz- und Verbunderfolg 72
5.4.5.1.5 Außerordentlicher und Liquidationserfolg 73
5.4.5.1.6 Bewertungserfolg 73
5.4.5.1.7 Rentabilitätsanalyse 73
5.4.5.2 Finanzwirtschaftliche Jahresabschlußanalyse 75
5.4.5.2.1 Investitionsanalyse 75
5.4.5.2.2 Finanzierungsanalyse 76
5.4.6 Betrieb 17/80450 77
5.4.6.1 Erfolgswirtschaftliche Jahresabschlußanalyse 77
5.4.6.1.1 Betriebsergebnis, ordentlicher Betriebserfolg 77
5.4.6.1.2 Betriebliche Gesamtleistung (ordentlicher Betriebsertrag) 78
5.4.6.1.2.1 Umsatzerlöse 78
5.4.6.1.2.2 Sonstige ordentliche Erlöse und Erträge 79
5.4.6.1.3 Ordentlicher Betriebsaufwand 80
5.4.6.1.3.1 Übersicht Kostenarten 80
5.4.6.1.3.2 Betriebsbedingte Kosten 80
5.4.6.1.3.2.1 Wareneinkauf, -einsatz bzw. Materialaufwand/Nachkalkulation 80
5.4.6.1.3.2.2 Personalkosten 82
5.4.6.1.3.2.3 Werbekosten 84
5.4.6.1.3.3 Anlagebedingte Kosten 85
5.4.6.1.3.3.1 Raumkosten 85
5.4.6.1.3.3.2 Abschreibungen 86
5.4.6.1.3.3.3 Zinsen 86
5.4.6.1.4 Finanz- und Verbunderfolg 87
5.4.6.1.5 Außerordentlicher und Liquidationserfolg 88
5.4.6.1.6 Bewertungserfolg 88
5.4.6.1.7 Rentabilitätsanalyse 88
5.4.6.2 Finanzwirtschaftliche Jahresabschlußanalyse 89
5.4.6.2.1 Investitionsanalyse 89
5.4.6.2.2 Finanzierungsanalyse 91
6. Schlußbemerkungen 92
7. Adressenpool 93

Automatisiert erstellter Textauszug:

Die Lagerkennzahlen des Institutes für Handelsforschung lassen keine Rückschlüsse auf eine erhöhten Kapitalbedarf zu. Auch hier zeigt sich daß die Lagerdauer, obwohl sie tendenziell ansteigt, in der Streuungsbreite liegt, so daß sich noch kein erhöhter Kapitalbedarf ableiten läßt. Die Debitorenlaufzeit bestätigt nochmal die Ausführungen zu den Außenständen aus Kreditverkäufen, denen in diesem Betrieb kein besonderes Gewicht beizumessen ist. Die relativ geringe Anlagenintensität hat zum einen mit den geringen Investitionen in der Periode zu tun, was durch die geringe Investitionsquote nochmal gezeigt wird, zum anderen mit dem Verkauf des Grundstücks in 1994, so daß diese Kennzahlen wieder in den Branchendurchschnitt gerückt sind und kein erhöhter Kapitalbedarf mehr besteht. Der Gesamtkapitalumschlag zeigt wie oft das eingesetzte Kapital im Geschäftsjahr liquidisiert worden ist. Der Gewinn ist umso höher, je öfter das Gesamtkapital umgeschlagen wird.121 1994 liegt diese Kennzahl über dem Branchendurchschnitt. Risiko und Gewinn liegen bei einem hohen Gesamtkapitalumschlag dicht nebeneinander. Sobald Verluste eintreten kann es zu einem schnellen Kapitalverzehr kommen,122 daß heißt bei einem hohen Kapitalumschlag ist ein relativ kleines Betriebsvermögen durch Verluste schneller aufgezehrt als ein relativ großes Betriebsvermögen. 5.4.3.2.2 Finanzierungsanalyse Tabelle 24: Finanzlage des Betriebes Kennummer 17/80447 [...]

Der außerordentliche- und Liquidationserfolg wird durch die außerordentlichen (untypischen und unregelmäßigen) Aufwendungen und Erträge, wie sie in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen oder im Anhang erläutert worden sind, bestimmt. Für die Bewertung der Ertragskraft ist dieses Ergebnis weniger relevant. Ein alarmierender Effekt geht nicht davon aus, da das positive Ergebnis nicht ausschließlich in diesem Bereich entsteht.113 1993 wurde das Ergebnis durch Verluste aus dem Grundstücksverkauf belastet. Für die Zukunft ist diese Verlustquelle versiegt. Die Ertragskomponenten setzen sich 1994 aus periodenfremden Erträgen, Ausbuchung von Verbindlichkeiten sowie aus Anlagenverkäufen und aus der Auflösung von Rückstellungen zusammen. Demgegenüber stehen Verluste aus dem Abgang von Anlage- und Umlaufvermögen, außerplanmäßige Abschreibungen und periodenfremde Aufwendungen. Der periodenfremde Aufwand wurde [...]

Bisher konnte der Finanzerfolg durch die Beteiligung noch leicht aufgebessert werden. Künftig entfallen die Beteiligungserträge. Der Beteiligungsergebnisanteil zeigt in welchem Ausmaß. Wie oben bereits erwähnt sind 11.000,00 DM einmalig aus dem Verkauf von Gesellschafteranteilen zugeflossen und haben den Jahresüberschuß in 1994 um 16,8 % verbessert. Die Zinsdeckung beschreibt die Reagibilität des Ergebnisses auf Veränderungen der Zinsen. Je höher die Zinsdeckung, desto stabiler ist das Unternehmen gegen Zinserhöhungen. Die höhere Zinsdeckung ist in erster Linie auf eine Abnahme des Betriebsaufwands (s. Erfassungs- und Aufbereitungsbogen 4 im Anhang), insbesondere des Personalaufwands zurückzuführen. Die Zinsbelastung verdeutlicht die Kosten der Fremdfinanzierung, die in 1994 um 5,7 Prozentpunkte auf 17,2 % der Geldverbindlichkeiten gestiegen sind. 5.4.3.1.5 Außerordentlicher und Liquidationserfolg Tabelle 18: Außerordentlicher und Liquidationserfolg des Betriebes Kennummer 17/80447 [...]

Arbeit zitieren:
Nehmert, Thomas Februar 1996: Erarbeiten eines Datenpools für Betriebsvergleiche im Zweiradhandel, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Bilanzanalyse, Fahrradeinzelhandel, Zweiradhandel, Kennzahlen, Betriebsanalyse

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