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Episodisches Gedächtnis bei 15- bis 20-jährigen Jugendlichen unter dem Einfluss von Zeit und Ausbildung

Episodisches Gedächtnis bei 15- bis 20-jährigen Jugendlichen unter dem Einfluss von Zeit und Ausbildung
Über dieses Buch
  • Art: Dissertation / Doktorarbeit
  • Autor: Susanna Bloder
  • Abgabedatum: Februar 2004
  • Umfang: 139 Seiten
  • Dateigröße: 8,4 MB
  • Note: 3,0
  • Institution / Hochschule: Leopold-Franzens-Universität Innsbruck Österreich
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-8002-8
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-8002-8 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-8002-8 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Bloder, Susanna Februar 2004: Episodisches Gedächtnis bei 15- bis 20-jährigen Jugendlichen unter dem Einfluss von Zeit und Ausbildung, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Langzeitspeicher, Adoleszente, Autobiographische Inhalte, Gedächtnistheorie, Erinnerung

Dissertation / Doktorarbeit von Susanna Bloder

Zusammenfassung:

In der vorliegenden Arbeit wurde der Zusammenhang zwischen episodischem Gedächtnis bei Jugendlichen, welche drei unterschiedliche Schultypen besuchen, und der Erinnerungsrepräsentation unter Berücksichtigung von sechs zeitlichen Markern untersucht.

Weibliche Jugendliche setzen mehr temporale Marker über alle untersuchten Zeiträume als ihre männlichen Mitschüler. Die höchste Anzahl der von ausschließlich weiblichen Jugendlichen gesetzten Marker entfällt auf den Zeitraum Vor einem Jahr; männliche Jugendliche datieren vorzugsweise in den Zeiträumen Gestern, Vor einer Woche bzw. Vor einem Monat.

Männliche Berufsschüler sehen die Bilder bezogen auf den Zeitraum Gestern im Unterschied zu ihren weiblichen Mitschülern signifikant öfter von vorne. Männliche Handelsakademiker sehen im Zeitraum Vor einer Woche den Körper homogen und erinnern sich im gleichen Zeitabschnitt besser an die Form als weibliche Handelsakademikerinnen. Beim temporalen Marker Vor einem Monat nehmen männliche Handelsakademiker signifikant öfter als ihre weiblichen Mitschülerinnen die persönliche Feldperspektive ein.

Weibliche Schülerinnen erinnern sich im Unterschied zu ihren männlichen Mitschülern an mehr Bilder und nehmen beim Erinnern sowohl die Beobachter- als auch die Feldperspektive ein. Die erinnerten Bilder werden links oben und unten bzw. von vorne gesehen. Die überwiegenden Gefühle sind Freude, Trauer und Überraschung, wobei die verspürte Intensität beim Erinnern zwischen sehr intensiv bis intensiv schwankt. Weibliche Jugendliche sehen die Bilder sowohl mit als auch ohne Bewegung, farbig, mit strukturiertem oder homogenen Hintergrund und Körper bzw. Gesicht erscheinen strukturiert. Die Repräsentationen werden sowohl gehört als auch ohne Ton erinnert. Körperliche Reaktionen treten unterschiedlich auf. Bezüglich der Sinne überwiegen Sehen, Hören und Tasten. Am besten wird an Menschen und Handlungen erinnert.

Nicht signifikant zeigen sich die Gruppenunterschiede bezüglich der erinnerten Positionen rechts oben und unten; bei Zorn, Ekel, Angst, Keine Gefühle und Überhaupt kein verspürtes Gefühl bei der Erinnerungsrepräsentation; Schwarz-Weiß-Sehen der Bilder; verschwommenes Sehen des Gesichts; bei den Sinnen Riechen und Schmecken und beim Grund der Erinnerung: Geräusche und Farbe. Dies bedeutet, dass männliche und weibliche Jugendliche hier über die verschiedenen Zeitspannen gleich erinnern.

Je nach besuchtem Schultyp unterscheiden sich die gemeinsamen männlichen und weiblichen Repräsentationen: bei männlichen und weiblichen Gymnasiasten überwiegen visuelle und emotive Erinnerungen; bei Handelsakademiker/lnnen zeigen sich ausschließlich emotionale Repräsentationen und Berufsschülerinnen erinnern bevorzugt visuelle Komponenten.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung 1
2. Gedächtnissysteme 2
3. Das episodische Gedächtnis 3
3.1 Die Gedächtnistheorie von Endel Tulving 5
4. Repräsentation ereignisspezifischer Erinnerungen 10
4.1 Individuelle Unterschiede bei der Repräsentation 14
5. Introspektion als Forschungsmethode 15
6. Spezifische Fragestellungen und Hypothesen 16
7. Untersuchungsmethoden 18
7.1 Probanden 18
7.2 Untersuchungsinstrumente 19
8. Resultate der Untersuchung 21
9. Zusammenfassung und Diskussion der Resultate der Untersuchung 90
Anhang A Fragebogen I
Anhang B Variablenverzeichnis III
Anhang C Tabellen im Hauptteil – Übersicht V
Anhang D Tabellen im Anhang F – Übersicht VIII
Anhang E Abbildungen im Hauptteil – Übersicht IX
Anhang F Tabellen XIII

Arbeit zitieren:
Bloder, Susanna Februar 2004: Episodisches Gedächtnis bei 15- bis 20-jährigen Jugendlichen unter dem Einfluss von Zeit und Ausbildung, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Langzeitspeicher, Adoleszente, Autobiographische Inhalte, Gedächtnistheorie, Erinnerung

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