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Entwicklungstendenzen der modernen Unternehmensbewertung

Eine empirische Untersuchung der Unternehmensbewertungspraxis der "Big Five"

Entwicklungstendenzen der modernen Unternehmensbewertung
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Thorsten Backhaus
  • Abgabedatum: Februar 2001
  • Umfang: 85 Seiten
  • Dateigröße: 1,1 MB
  • Note: 1,7
  • Institution / Hochschule: Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-4159-3
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-4159-3 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-4159-3 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Backhaus, Thorsten Februar 2001: Entwicklungstendenzen der modernen Unternehmensbewertung, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Realoptionen, empirisch, IDW Standard, Studie, Unternehmenssteuerreform 2001

Diplomarbeit von Thorsten Backhaus

Einleitung:

Die Unternehmensbewertung im neuen Jahrtausend ist bestimmt durch Einflüsse der globalen Finanz- und Kapitalmärkte, insbesondere der Einflüsse Nordamerikas, sowie einer fortschreitenden Globalisierung der Wirtschaft. Eine zunehmende Anzahl von Unternehmensfusionen, Börsengängen und die starke Ausrichtung der Unternehmen auf das „Shareholder Value“-Konzept machen die Ermittlung von Unternehmenswerten beispielsweise durch M&A-Berater, Unternehmensberater, Investmentbanken und Wirtschaftsprüfer unerlässlich.

Eine starke anglo-amerikanische Beeinflussung ist ebenfalls in der deutschsprachigen Literatur und Praxis deutlich erkennbar. Unternehmensbewertungsverfahren wie z.B. das deutsche Ertragswertverfahren oder das Substanzwertverfahren verlieren immer mehr an Bedeutung bzw. werden kaum noch angewandt. Der IDW Standard zur Unternehmensbewertung vom 28.06.2000 macht dies explizit durch die Integration der Discounted Cash Flow-Verfahren (DCF-Verfahren) deutlich.

Um diese theoretische Entwicklung auch aus der Sicht der Praxis zu eruieren, ist ein Fragebogen (siehe Anhang) entwickelt worden, der Kernpunkte der Unternehmensbewertung erfasst und erfragen soll, welche Unternehmensbewertungsverfahren in der Praxis angewendet werden. Die empirische Studie soll Aufschluss darüber geben, inwiefern die Neuerungen und Änderungen des IDW Standards bereits in der Praxis (im Fokus liegen die „Big Five“ - Wirtschaftsprüfungsunternehmen) umgesetzt worden sind und wie dieser aus Praktikersicht gewertet wird.

Die vorliegende Abhandlung wird sich demnach nicht im Kern mit der theoretischen Ausgestaltung der Methoden zur Unternehmensbewertung befassen. Vielmehr werden die Ergebnisse der Studie dargestellt und analysiert.

Gang der Untersuchung:

Auszugsweise wird auf neue Unternehmensbewertungsverfahren eingegangen, wobei die detaillierte theoretische Konzeption dieser Verfahren im Hintergrund bleibt.

Im folgenden Kapiteln soll die Vorgehensweise und Zielsetzung dieser Studie näher erläutert werden (Kapitel 2). Im Anschluss werden die Ergebnisse der Studie vorgestellt. Kapitel 3 befasst sich mit den wesentlichen Anmerkungen der Praktiker, die nicht den IDW Standard betreffen. Eine eingehende Untersuchung und Durchleuchtung des neuen Standards vor dem Hintergrund der Studie geschieht in Kapitel 4. Kernpunkte sind die Neuerungen und Veränderungen gegenüber der HFA-Stellungnahme 1983, insbesondere wird der gestiegene Einfluss der DCF-Methoden behandelt.

Die in Kapitel 5 folgenden Erwartungen sowie die Kritik und Anregungen aus Sicht der Praxis können nur als subjektive Einschätzungen der Ansprechpartner der Wirtschaftsprüfungsunternehmen wiedergegeben werden. Inwiefern dies die Meinung der ganzheitlichen Unternehmung widerspiegelt, kann nicht beantwortet werden.

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis I
Verzeichnis der Abbildungen III
Verzeichnis der Tabellen IV
Verzeichnis der Abkürzungen V
1. Konzeptionelle und fundamentale Grundlagen 1
2. Zielsetzung und Durchführung der Untersuchung 3
2.1 Repräsentativität der Studie 4
2.2 Der Einfluss der Funktionenlehre auf die Gestaltung des Fragebogens 4
2.3 Die Durchführung und Vorgehensweise der Erhebung 6
3. Auswertung und Analyse der Fragebögen 8
3.1 Die Einhaltung des IDW Standards 8
3.2 Statements der Bewertungspraxis: Aspekte und Hinweise 10
3.2.1 Der Informationsstand für Unternehmensbewertungen: Die Ad-hoc-Publizität 11
3.2.2 Das Zirkularitätsproblem 13
3.3 Kritische Betrachtung neuester Verfahren zur Unternehmensbewertung 13
3.3.1 Die Relevanz des Börsenkurses 14
3.3.2 Der Einsatz des Realoptionenansatzes in der Unternehmensbewertung 15
3.3.2.1 Die Bedeutung der Realoption für die Unternehmensbewertung 16
3.3.2.2 Eine Kategorisierung der Realoptionen 17
3.3.2.3 Die Verfahrensweise zur Bewertung von Optionen 19
3.3.3 Das EVA-Verfahren als Unternehmensbewertungsmethode 21
3.3.3.1 Das Grundmodell des EVA-Konzeptes zur Unternehmensbewertung 22
3.3.3.2 Kritische Würdigung des EVA-Modell als Bewertungsinstrument 25
3.3.4 Die Konzeptionen moderner Vergleichs- und Multiplikatormethoden 27
3.3.4.1 Die Multiplikatormethoden in der deutschen Praxis 28
3.3.4.2 Vergleichsverfahren zur Unternehmensbewertung 29
3.4 Zwischenergebnis 32
4. Der neue IDW Standard vor dem Hintergrund der Analyse 34
4.1 Die wichtigsten Änderungen und Neuerungen 34
4.1.1 Die Integration der DCF-Verfahren in den Bewertungsstandard 35
4.1.2 Kapitalmarktorientierung und die Problematik der Risikoberücksichtigung 38
4.1.3 Die Eignung der vereinfachten Preisfindung zur Plausibilisierung 42
4.1.4 Die Bedeutung und Auswirkungen der Unternehmenssteuerreform 2001 für die Unternehmensbewertung 43
4.2 Kritische Beurteilung des IDW Standards 46
5. Fazit, Erwartungen, Anregungen und Kritik der Praktiker an die Hochschulen und Wissenschaft, in Hinsicht auf die Unternehmensbewertung und deren Weiterentwicklung 48
Anhang VIII
Literaturverzeichnis XIV

Arbeit zitieren:
Backhaus, Thorsten Februar 2001: Entwicklungstendenzen der modernen Unternehmensbewertung, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Realoptionen, empirisch, IDW Standard, Studie, Unternehmenssteuerreform 2001

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