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Entwicklungsmanagement im deutschen Werkzeugmaschinenbau

Entwicklungsmanagement im deutschen Werkzeugmaschinenbau
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Alexander Breiter
  • Abgabedatum: Februar 1998
  • Umfang: 124 Seiten
  • Dateigröße: 9,7 MB
  • Note: 1,3
  • Institution / Hochschule: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-0813-8
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-0813-8 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-0813-8 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Breiter, Alexander Februar 1998: Entwicklungsmanagement im deutschen Werkzeugmaschinenbau, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Entwicklung, Entwicklungsmanagement, FuE, Maschinenbau, Werkzeugmaschinenbau

Diplomarbeit von Alexander Breiter

Gang der Untersuchung:

Anschließend an eine kurze Einführung zum Thema, dient Kapitel 2 der Entwicklung des theoretischen Bezugsrahmens für das Entwicklungsmanagement. Da als generelle Gestaltungshebel die Effektivität und Effizienz als hilfreich erscheinen, wird zuerst das in der Literatur vorherrschende traditionelle Begriffsverständnis hiervon aufgezeigt. Danach erfolgt die Darlegung eines neuen Verständnisses dieser beiden Begriffe. Grundlage für die Analyse des traditionellen sowie für die Ausgestaltung eines zukunftsorientierten Entwicklungsmanagements bildet ein aufzustellender sogenannter "Entwicklungswürfel". Seine drei Ebenen werden durch verschiedene Prinzipien konkretisiert.

In Kapitel 2.2 wird mit dem deutschen Werkzeugmaschinenbau das Objekt dieser Arbeit näher vorgestellt. Einer Einführung mit der Schilderung der allgemeinen Situation im deutschen Maschinenbau folgt die Beschreibung der aktuellen Lage des Werkzeugmaschinenbaus. Unterlegt wird die Darstellung mit aktuellen Daten aus der Branche.

Anschließend erfolgt das übersichtshafte Aufzeigen des Aufbaus einer Werkzeugmaschine mit entsprechender Abbildung (Kapitel 2.3).

Den Abschluß von Kapitel zwei bildet Abschnitt 2.4 mit der kurzen Schilderung der einzelnen Phasen des Entwicklungsprozesses.

In Kapitel drei finden die Darstellung und Analyse des klassischen Entwicklungsmanagements statt. Dabei dienen die oben genannten Gestaltungshebel als übergeordnete Gliederungsebene. Nach Darstellung der einzelnen klassischen Bestandteile erfolgt jeweils im Anschluß das Aufzeigen vorhandener Schwachstellen. Eine Zusammenführung der Erkenntnisse des Kapitels drei erfolgt im sogenannten "Teufelskreis des Entwicklungsmanagements im deutschen Werkzeugmaschinenbau" (Kap. 3.3).

Den Hauptpunkt der Arbeit bildet das anschließende Kapitel vier. Aufbauend auf den Erkenntnissen aus Kapitel drei werden Gestaltungsansätze für ein zukunftsorientiertes Entwicklungsmanagement aufgezeigt. Die Zusammenführung dieser Erkenntnisse erfolgt in der Operationalisierung des "Entwicklungswürfels" aus Kapitel 2.2, wobei die entwickelten Gestaltungsansätze den jeweiligen Prinzipien zugeordnet werden (Kap. 4.3).

Abschließend erfolgt in Kapitel fünf mit der Gegenüberstellung der Erkenntnisse aus Kapitel drei und vier eine Gesamtzusammenführung der angestellten Überlegungen. Ein Ausblick in die Zukunft des deutschen Werkzeugmaschinenbaus rundet die Arbeit ab.

Im Anhang erfolgt die Aufstellung einer Checkliste zur raschen Überprüfung eines Entwicklungsmanagements (Kap. 6.1) sowie die Zusammenfassung einer Umfrage, die zum Thema Entwicklungsmanagement unter deutschen Werkzeugmaschinenherstellern durchgeführt wurde (Kap. 6.2). Außerdem sind die Adressen aller deutschen Dreh- und Fräsmaschinenhersteller aufgeführt (Kap. 6.3).

Inhaltsverzeichnis:

Abkürzungsverzeichnis III
Abbildungsverzeichnis IV
1. Einführung 1
1.1 Ineffektives und ineffizientes Entwicklungsmanagement gefährdet die Existenz von Unternehmen im deutschen Werkzeugmaschinenbau 1
1.2 Ziel der Arbeit 2
1.3 Gang der Arbeit 3
2. Theoretischer Bezugsrahmen des Entwicklungsmanagements im deutschen Werkzeugmaschinenbau 6
2.1 Das Fundamentalprinzip als theoretisches Fundament eines neuen
Effektivitäts- und Effizienz-Verständnisses und seine Operationalisierung anhand eines "Entwicklungswürfels" 6
2.2 Objektvorstellung: Werkzeugmaschinenbau - Die Schlüsselbranche des deutschen Maschinenbaus 11
2.3 Aufbau einer Werkzeugmaschine 16
2.4 Der Entwicklungsprozeß und seine einzelnen Phasen 18
3. Darstellung und Analyse des klassischen Entwicklungs-managements im deutschen Werkzeugmaschinenbau 19
3.1 Effektivität - Die Auswahl der Projekte 20
3.1.1 Sachlich - Die Schwerpunkte werden falsch gesetzt 20
3.1.1.1 Strategie - "Die Flucht in die Nische" 20
3.1.1.2 Netzwerk - Die reine Unternehmensbetrachtung 24
3.1.1.3 Organisation - Die Schwerpunktlegung auf die späten Phasen 25
3.1.2 Zeitlich - Die falschen Ausgangspunkte 26
3.1.2.1 "Time-to-Market‘ 26
3.1.2.2 Die kurzsichtige Zeitraumbetrachtung 27
3.1.2.3 Betrachtungsperspektive: Der rein statische Blick von der Gegenwart in die Zukunft 28
3.1.3 Sozial - Die Probleme auf Mitarbeiterebene 29
3.1.3.1 Spezialistentum - Die Spezialisierung nach Funktionen 29
3.1.3.2 Expertenproblematik - Die "Experten der Gegenwart" 30
3.2 Effizienz - Die Durchführung der Projekte 31
3.2.1 Sachlich - Der rein sequentielle Phasenablauf 32
3.2.1.1 Beobachtungs- und Ideenphase - Die falsche Aufnahme von Impulsen 32
3.2.1.2 Definitionsphase - Die alleinige Aufstellung des Pflichtenhefts durch den Entwicklungsbereich 33
3.2.1.3 Konzeptphase - Die verspätete Einbeziehung von Zulieferern und Kunden 34
3.2.1.4 Realisierungsphase mit Prototypen und Serienbau - Die Verkennung der Wichtigkeit der späten Phaseninhalte 36
3.2.2 Zeitlich - Die Verkennung der Wichtigkeit von Entwicklungszeitverkürzungen 37
3.2.2.1 Steuerung - Regelung - Kontrolle 37
3.2.2.2 Arbeitsweise: Sequentiell 38
3.2.3 Sozial -Die falsche Dominanz der Führungsebene 39
3.2.3.1 Das Führungsverhalten verkennt Mitarbeiterpotentiale 39
3.2.3.2 Die einseitig gerichtete Kommunikation 40
3.3 Zusammenfassung: "Teufelskreis des Entwicklungsmanagements im deutschen Werkzeugmaschinenbau" 42
4. Ausgestaltung eines zukunftsorientierten Entwicklungsmanagements für den deutschen Werkzeugmaschinenbau 44
4.1 Effektivität - Die Auswahl der Projekte 45
4.1.1 Sachlich - Die neue Schwerpunktsetzung 45
4.1.1.1 Strategie - "Zurück in den Volumenmarkt mit kleinen Serien" 45
4.1.1.2 Netzwerk - Die gesamte Wertschöpfungsnetzwerkbetrachtung 53
4.1.1.3 Organisation - Die Schwerpunktlegung auf die frühen Phasen 56
4.1.2 Zeitlich - Die Änderung der zeitlichen Ausgangspunkte 60
4.1.2. "Time-to-Market" 60
4.1.2.2 Die langfristige Zeitraumbetrachtung 62
4.1.2.3 Betrachtungsperspektive - Über den "Archimedischen Punkt" zur Dynamisierung der Entwicklung 63
4.1.3 Sozial - Die notwendigen Veränderungen auf Mitarbeiterebene 64
4.1.3.1 Spezialistentum - Die Spezialisierung nach Produkten/Produktfamilien 65
4.1.3.2 Die Notwendigkeit von "Experten der Zukunft" 67
4.2 Effizienz - Die Durchführung der Projekte 68
4.2.1 Sachlich - Die dynamische Sicht der Phasen 68
4.2.1.1 Beobachtungs- und Ideenphase - Beachtung von Potential- und Bedarfsimpulsen 69
4.2.1.2 Definitionsphase - Die Einbeziehung aller beteiligten Bereiche 71
4.2.1.3 Konzeptphase - Die konsequente Umsetzung der festgelegten Ziele 77
4.2.1.4 Realisierungsphase mit Prototypen und Serienbau - Der vorgezogene Prototypenbau 78
4.2.2 Zeitlich - Die Verkürzung der Entwicklungszeit 80
4.2.2.1 Steuerung - Regelung - Kontrolle 80
4.2.2.2 Arbeitsweise: Überlappend 82
4.2.3 Sozial - Die Nutzung der Mitarbeiterpotentiale 83
4.2.3.1 Nutzung der Mitarbeiterpotentiale durch eine Änderung im Führungsverhalten 84
4.2.3.2 Die interdisziplinären Entwicklungsteams 87
4.3 Der operationalisierte Entwicklungswürfel 91
5. Gesamtzusammenführung und Schlußbemerkungen 93
6. Anhang 98
6.1 Checkliste 98
6.2 Ergebnisse einer Umfrage 100
6.3 Firmenlisten 103
Quellenverzeichnis VIII

Arbeit zitieren:
Breiter, Alexander Februar 1998: Entwicklungsmanagement im deutschen Werkzeugmaschinenbau, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Entwicklung, Entwicklungsmanagement, FuE, Maschinenbau, Werkzeugmaschinenbau

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