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Entwicklungsländer auf dem Weg zur E-Country

Methode zur Potentialanalyse der Internetanwendung in Entwicklungsländern

Entwicklungsländer auf dem Weg zur E-Country
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Marc Weegen
  • Abgabedatum: Februar 2001
  • Umfang: 97 Seiten
  • Dateigröße: 1,1 MB
  • Note: 1,5
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Reutlingen Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-4587-4
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-4587-4 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-4587-4 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Weegen, Marc Februar 2001: Entwicklungsländer auf dem Weg zur E-Country, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: 3. Welt, Internet, Dritte Welt, E-Commerce, Entwicklungsländer

Diplomarbeit von Marc Weegen

Zusammenfassung:

Das Ziel dieser Arbeit ist die Entwicklung eines Methodenmodells, mit dem eine Aussage über das Potential der Internetanwendung in einem beliebigen Entwicklungsland gemacht werden kann. Für diese Arbeit wurde, wie in der New Economy Gang und Gebe, dieses Thema mit der Wortkreirung „e-country“ („e“ aus „E“ntwicklungsland und „E“-Commerce).

Es ergeben sich vier Arbeitsebenen zur Entwicklung des Modells. Die Probleme der Entwicklungsländer müssen bekannt sein und in Kategorien eingeteilt werden können (Kapitel drei). Die Chancen, die das Internet bietet, müssen in diesen gleichen Kategorien klassifizierbar sein (Kapitel zwei). Das Internet kann erst dann seine Chancen freigeben, wenn gewisse Voraussetzungen erfüllt sind (Kapitel vier). Es ist davon auszugehen, dass sich manche Voraussetzungen noch in einem nicht ausreichenden Erfüllungsstadium befinden. Die Frage mit welchen Instrumenten und wer diese Voraussetzungen erfüllen kann, ist ebenfalls für das Modell erforderlich (Kapitel vier). Nach der theoretischen Herleitung dieses Modells, muss es in einem Praxisfall validiert werden (Kapitel fünf). Für das Modell ergibt sich die Grundstruktur:

Das Modell besteht aus vier Ebenen: Entwicklungsländer mit Problemfeldern, Internet mit Chancenfeldern, Internet mit Voraussetzungsfeldern und Voraussetzungsinstrumente mit Instrumenten der jeweiligen Teilnehmer. Die Schnittmenge, die sich aus Ebene eins (Entwicklungsland) und Ebene zwei (Internet) bildet, ist das „e-country Potential“. Die Schnittmenge zwischen Ebene zwei (Internet) und Ebene drei (Voraussetzungen) beschreibt die aktuelle „e-country Situation“. Die Schnittmenge aus Ebene drei und Ebene vier sind die „e-country Handlungsempfehlungen“. In den folgenden Kapiteln müssen die einzelnen Ebenen mit Elementen gefüllt werden.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einführung 1
1.1 Ausgangslage, Problematik und Zielsetzung 1
1.2 Struktur/Vorgehensweise 4
1.2.1 Anmerkung zur Vorgehensweise 5
1.2.2 Das Konzept „Internet“ 6
2. Internet 7
2.1 Einleitung 7
2.2 Generelle Voraussetzungen der Internetanwendung 7
2.3 Chancenfelder des Internets 9
2.3.1 Grundeigenschaften des Internets 9
2.3.2 Chancenfeld: ökonomische Elemente 10
2.3.3 Chancenfeld: ökologische Elemente 12
2.3.4 Chancenfeld: politische Elemente 13
2.3.5 Chancenfeld: soziokulturelle Elemente 15
2.3.6 Chancenfeld: demographische Elemente 17
2.4 Modellgestaltung: Chancenfelder Internet 17
3. Entwicklungsländer 19
3.1 Einleitung 19
3.2 Definition Entwicklungsländer 19
3.2.1 Problematik und gängige Definitionen 19
3.2.2 Einstufung von Entwicklungsländern 20
3.2.3 Aktuelle Situation der Entwicklungsländer 22
3.3 Problemfelder 24
3.3.1 Problemfeld: ökonomische Elemente 24
3.3.2 Problemfeld: ökologische Elemente 25
3.3.3 Problemfeld: politische Elemente 26
3.3.4 Problemfeld: soziokulturelle Elemente 29
3.3.5 Problemfeld: demographische Elemente 31
3.4 Ursachen für Entwicklungsprobleme 32
3.4.1 Interne Ursachen 33
3.4.2 Externe Ursachen 34
3.5 Modellentwicklung: Problemfelder Entwicklungsländer 34
4. Methodenmodell 37
4.1 Einleitung 37
4.2 Internetanwendung generell und in Entwicklungsländern 37
4.2.1 Voraussetzungen der Internetanwendung 37
4.2.1.1 Voraussetzungsfeld: Zugang 38
4.2.1.2 Voraussetzungsfeld: Menschen 40
4.2.1.3 Voraussetzungsfeld: Andere 41
4.2.2 Barrieren bei der Internetanwendung in Entwicklungsländern 42
4.2.2.1 „Digital Divide“ 42
4.2.2.2 Spezielle Barrieren in Entwicklungsländern 45
4.2.3 Risiken der Internetanwendung 47
4.3 Handlungsbedarf relevanter Akteure 48
4.3.1 Definition relevanter Akteure 48
4.3.2 Handlungsempfehlungen für die Regierung 48
4.3.3 Handlungsempfehlungen für das Bildungssystem 51
4.3.4 Handlungsempfehlungen für Unternehmen 52
4.3.5 Handlungsempfehlungen für Privatpersonen 53
4.3.6 Handlungsempfehlungen für sonstige Akteure 53
4.4 Methodenmodell Zusammenfügung 54
4.4.1 Zusammensetzung der einzelnen Ebenen 54
4.4.2 Limitationen des Modells 55
5. Überprüfung des Methodenmodells 57
5.1 Einleitung 57
5.2 Datenblatt mit verschiedenen Kennziffern zu Uganda 58
5.3 Ermittlung der relevanten Daten für Ebene Eins: Problemfelder Ugandas 59
5.3.1 Problemfeld: ökonomische Elemente 59
5.3.2 Problemfeld: ökologische Elemente 60
5.3.3 Problemfeld: politische Elemente 60
5.3.4 Problemfeld: sozio-kulturelle Elemente 61
5.3.5 Problemfeld: demographische Elemente 62
5.4 E-Country: Potential 63
5.5 Ermittlung der relevanten Daten für Ebene Drei: Voraussetzungen der Internetanwendung in Uganda 63
5.5.1 Voraussetzungsfeld: Zugang 63
5.5.2 Voraussetzungsfeld: Menschen 64
5.5.3 Voraussetzungsfeld: Sonstige, Barrieren/Digital Divide 65
5.6 E-Country: Situation 66
5.7 E-Country: Handlungsempfehlungen 67
5.8 Modellbewertung nach den Erfahrungen aus dem Praxistest 67
5.8.1 Problematik: Informationsbeschaffung 67
5.8.2 Modellstruktur 67
6. Zusammenfassung und Schlussbemerkung 70
Anhang

Automatisiert erstellter Textauszug:

Grundkenntnisse in Englisch zu den notwendigen „Internet-Skills“, da die meisten Internetseiten (54%124)125 und auch Benutzeroberflächen die englische Sprache verwenden. Schon jetzt haben 35% aller Internetbenutzer keine Englischkenntnisse126. Generell ist die Lernbereitschaft sich mit neuen Technologien zu befassen und sie zu nutzen bei jüngeren Menschen stärker ausgeprägt. Dies sollte in Entwicklungsländern mit ihren jungen Altersstruktur vorteilhaft wirken. Das BBC127 berichtet weiterhin, dass es wichtig ist, bei den Menschen das generelle Interesse für das Internet zu wecken. Die vielfältigen Möglichkeiten, die das Internet bietet, müssen den Menschen bewusst gemacht werden und die Angst vor der Benutzung genommen werden. In den USA beurteilen 40% der Nichtuser ihre Abstinenz mit mangelndem Interesse, berichtet die Welt128, und beschreibt dies mit dem Begriff „Internetapathie“. Die Wichtigkeit der richtigen Einstellung der Menschen stellt der afrikanische E-Learning Anbieter, die African Virtual University“, heraus: „The true barrier to progress is mindset. AVU [African Virtual [...]

Nutzungsdauer ist von der Höhe der Nutzungskosten abhängig. Die Nutzungskosten setzen sich aus den Verbindungskosten zum ISP119 (z.B. per Telefonleitung) und den Gebühren des ISPs zusammen. Nutzungskosten sind vor allem in Entwicklungsländern von großer Bedeutung, da diese Länder sehr niedrige Pro-Kopf Einkommen haben. 120 Nicht die Frage, ob Zugang existiert, sondern auch wie leistungsfähig dieser Zugang ist, ist für eine Potentialerreichung des Internets entscheidend. So sind viele Dienste wie z.B. Chatrooms, Internettelefonie oder Datentransfers von hohen und konstanten Übertragungsleitungen abhängig. Wenn ein Wissenschaftler in Europa per ISDN mit dem Internet verbunden ist, kann er sehr schnell große Informationen aus dem Internet abrufen. Ein Forscher in Afrika, der über eine unstabile Telefonleitung verbunden ist und noch dazu höhere Telefongebühren zu tragen hat, muss gegenüber dem europäischen Forscher mit einem höheren Zeit- und Kosteneinsatz die Informationen abrufen. Schnelligkeit und auch Sicherheit der Datenübertragung sind an dieser Stelle entscheidend.121 Der beeinflussende Parameter ist die Anzahl von Host-Rechner122 in einer Region. [...]

wesentlich geringer, als bei Kabelleitungen. Die Anwendbarkeit ist vor allem in jenen Gebieten interessant, in denen eine geringe Bevölkerungsdichte vorhanden ist und nicht jeder Mensch per Kabelleitung erreicht werden kann. Die Nutzung von Satelliten zur Datenübertragung hat sich schon seit Jahren in der Übertragung von TV-, Telefon- oder Radiodaten bewährt. Satelliten kennzeichnen sich durch eine hohe Abdeckung räumlicher Gebiete, aber auch durch hohe Startkosten aus. Auf Entwicklungsländer übertragen bedeutet dies, dass sie perfekt zu der geringen Versorgung mit Datenübertragungsmöglichkeiten passen, aber aufgrund des hohen Kapitaleinsatzes für Entwicklungsländer nur sehr schwer zu finanzieren sind. Der Präsident der Weltbank, James Wolfensohn, ist jedoch von dem Einsatz von Satelliten überzeugt: „...werden uns binnen fünf Jahren Breitbandkommunikation mit jedem Teil der Welt erlauben.“115. Eine interessante Möglichkeit ist die Übertragung per Funk. Bei dieser Wahl werden Endgeräte wie z.B. Mobiltelefone116 und PDAs117 eingesetzt. Auch wenn die jetzige Generation noch durch eine sehr langsame Übertragungsgeschwindigkeit gekennzeichnet ist, so sind die Entwicklungen der sogenannten „dritten Generation“ sehr vielversprechend. Unstabile Verbindungen der Kabelnetze, einfachere Wartung, die Vermeidung von Wartezeiten bei der Bereitstellung bei Festanschlüssen und eine relative kurze Einführungszeit, machen diese Übertragungsmöglichkeit vor allem für Entwicklungsländer sehr interessant. Der Economist118 fasst die Chancen mit: „...mobiles [...]

Arbeit zitieren:
Weegen, Marc Februar 2001: Entwicklungsländer auf dem Weg zur E-Country, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
3. Welt, Internet, Dritte Welt, E-Commerce, Entwicklungsländer

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