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Entwicklung eines prozeßorientierten Projekt-Controlling-Konzeptes für ein mittelständiges Softwareunternehmen

Entwicklung eines prozeßorientierten Projekt-Controlling-Konzeptes für ein mittelständiges Softwareunternehmen
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Beate Sank
  • Abgabedatum: August 1998
  • Umfang: 151 Seiten
  • Dateigröße: 930,5 KB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Technische Universität Dortmund Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-2027-7
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-2027-7 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-2027-7 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Sank, Beate August 1998: Entwicklung eines prozeßorientierten Projekt-Controlling-Konzeptes für ein mittelständiges Softwareunternehmen, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Projekt-Controlling, Mittelstand, Softwareunternehmen

Diplomarbeit von Beate Sank

Gang der Untersuchung:

Ausgehend von dem im einführenden ersten Kapitel aufgezeigten Grundkonzept der Arbeit (Motivation, Ziele, Vorgehensweise) werden im zweiten Kapitel die branchenspezifischen Rahmenbedingungen für den Aufbau eines Projektcontrollings näher untersucht.

Kerngrößen bilden dabei Spezifika der mittelständischen Softwarebranche im Zusammenhang mit der Entwicklung des Projektcontrollings. Dabei sind neben einer Betrachtung von Markt-, und Wettbewerbssituation die typischen Branchencharakteristika; z.B. der Dienstleistungssektor, zu beachten. Daneben ist der Begriff der Projektleistung im Rahmen der Softwareentwicklung näher zu spezifizieren und eine Klassifizierung von Softwareprojekten vorzunehmen.

In Vorbereitung auf die Ausgestaltung eines Projektcontrollings für die Softwarebranche werden zunächst die Merkmale des Projektmanagements im Softwareentwicklungsprozeß aufgezeigt und die Rolle des Projektcontrollings in diesem Rahmen herausgestellt.

Auf Basis dieser Vorarbeiten kann sodann im dritten Kapitel eine konkrete Operationalisierung der Bausteine des Projektcontrollings für die Softwarebranche vorgenommen werden. Ausgehend von einer Arbeitsdefinition werden konkrete Ziele formuliert und Aufgaben abgeleitet, für deren Umsetzung entsprechende Instrumente bereitgestellt und spezifische Ziel- und Meßgrößen herausgearbeitet und festgelegt werden müssen.

Nachdem in den vorangegangenen Kapiteln schrittweise ein theoretischer Unterbau für das Projektcontrolling erarbeitet wurde, wird im vierten Kapitel die praktische Umsetzung anhand eines Fallbeispiels (mittelständisches Systemhauses) demonstriert.

Durch die Beschreibung der Geschäftstätigkeit des Unternehmens und die sich daraus ergebenen Problemfelder kann ein spezifisches Anforderungsprofil an ein führungsunterstützendes Instrumentarium erarbeitet werden. Um die controlling-relevanten Informationsflüsse im Unternehmen zu veranschaulichen, werden drei ausgewählte repräsentative Geschäftsprozesse ( Angebotsplanung und -erstellung, Systementwicklung, Wartung und Service) modellhaft dargestellt. Auf Basis dieser Modellierung ist es sodann möglich, entsprechend der Prozeßstruktur wert- und mengenmäßige Größen aus der operativen Ebene zu erfassen und zu führungsrelevanten prozeßorientierten Kennzahlen zu verdichten.

Inhaltsverzeichnis:

Abkürzungsverzeichnis III
Abbildungsverzeichnis IV
Tabellenverzeichnis VI
1. Einführung 1
1.1 Motivation 1
1.2 Ziele und Vorgehensweise 2
2. Rahmenbedingungen für ein Controlling mittelständischer Softwareunternehmen 4
2.1 Markt- und Wettbewerbssituation von Softwareunternehmen 4
2.1.1 Spezifika der Softwareentwicklung 6
2.1.2 Struktur des Softwaremarktes 8
2.1.3 Umweltfaktoren für Softwareunternehmen 10
2.2 Charakteristika mittelständischer Softwareunternehmen 14
3. Management von Software-Projekten 18
3.1 Komplexität von Software-Projekten 18
3.2 Die funktionale Sicht des Projektmanagements 20
3.3 Die institutionale Sicht des Projektmanagements: Aufbau- und Ablauforganisation mittelständischer Softwareunternehmen 24
3.4 Vorgehensmodelle der Softwareentwicklung 29
3.5 Controllingaufgaben im Projektmanagement 35
3.6 Informationsversorgung in mittelständischen Softwareunternehmen 38
4. Operationalisierung des Controlling für die Softwareentwicklung 52
4.1 Das Projekt-Controlling - Formulierung einer Arbeitsdefinition 52
4.1.1 Wirtschaftliche Erfolgsfaktoren eines Projektes 55
4.1.2 Analyse der Kosteneinflußfaktoren 68
4.1.3 Ansätze zum Controlling in Softwareunternehmen 76
4.2 Entwicklung eines Controlling-Konzeptes für die Softwareent-wicklung 78
4.2.1 Controllingziele mittelständischer Softwareunternehmen 79
4.2.2 Controllingaufgaben mittelständischer Softwareunternehmen 82
4.2.3 Bausteine und Instrumente des Controlling-Systems 85
4.2.4 Modelle der Aufwandschätzung 90
5. Entwicklung einer projektorientierten Controlling-Konzeption für ein mittelständisches Softwareunternehmen 94
5.1 Darstellung des Unternehmens 94
5.1.1 Unternehmen und Geschäftstätigkeit 94
5.1.2 Markt und Stellung im Wettbewerb 95
5.1.3 Probleme aus wirtschaftlicher Sicht 96
5.2 Ausgewählte Projekt-Controlling-Instrumente für das Beispielunternehmen 99
5.2.1 Planungs- und Kontrollinstrumente 99
5.2.2 Informationsinstrumente 107
5.2.3 Der Einsatz von Kennzahlen als Instrument der Informationsübermittlung im Planungs- und Kontrollprozeß 112
5.3 Prozeßorientiertes Projekt-Controlling 114
5.3.1 Darstellung und Modellierung des Softwareentwicklungsprozsses 114
5.3.2 Controlling-relevante Informationen im Softwareentwicklungsprozeß 117
5.3.3 Verdichtung der Prozeßinformationen zu Kennzahlen 119
6. Schlußbetrachtung 125
Anlage 127
Literaturverzeichnis 135

Automatisiert erstellter Textauszug:

Anhand der Qualitäts-Merkmale lassen sich Qualitäts-Anforderungen an spezifische Ausprägungen von Qualitäts-Merkmalen definieren. Der Grad der Erfüllung vorgegebener Qualitäts-Anforderungen an die Software bestimmt somit die Qualität der Software. Eine Einstufung der Qualitäten kann -ggf. unter Einbezug weiterer Faktoren- nur in Zusammenhang mit einer konkreten Aufgabenstellung erfolgen.131 Aufgabe des Qualitätsmanagements in der Qualitätsplanung ist es, gerade die relevanten Merkmale zu definieren und sie als Qualitätsmaßstäbe festzulegen. Durch eine Operationalisierung der Merkmale können sie daraufhin in meßbare Entwicklungsziele umgesetzt werden. Zur Lenkung des Entwicklungsprozesses können Teilziele beispielsweise in Form von Meilensteinen herangezogen werden. Nach Abschluß der Qualitätsprüfung wird der Nachweis der Qualität das Vertrauen des Kunden in die Funktionalität der Software sowie in die Zuverlässigkeit seines Entwicklungsprozesses bewirken, die vor allem für den Kunden vor der Entscheidung hinsichtlich der Auftragsvergabe von Wichtigkeit ist. So kann der Kunde einschätzen, ob Zeit- und Kostenpläne eingehalten werden und die Software nach seiner Spezifikation erstellt wird. Funktionalität und Zuverlässigkeit setzen jedoch die Quantifizierbarkeit der Qualitätsmerkmale voraus, um eine “Einheit” bewerten zu können. Nachweisbare Softwarequalität definiert sich zunächst jedoch über den Grad der Abwesenheit von meßbaren Fehlern.132 Quantitative Methoden der Qualitätssicherung von Software werden derzeit in drei Schritten innerhalb eines geschlossenen Regelkreises, bestehend aus Qualitätsplanung, -lenkung sowie -prüfung, verwendet. Mit ihnen werden hauptsächlich drei Zielsetzungen verfolgt: • die Bewertung des Produktes, • die Lenkung des Entwicklungsprozesses und • die Bewertung des Entwicklungsprozesses. Dokumentarisch wird die Qualität einer Software in der (Anforderungs-) Spezifikation festgelegt. Obwohl sich Qualitäten schlecht festlegen lassen, ist es wichtig, sie in der Spezifikation anzugeben, da Qualität z.B. auch ein wichtiger Einflußfaktor bei der Schätzung des Projektumfangs ist. Es kann als offensichtlich betrachtet werden, daß der Projekterfolg mit höheren Anforderungen an die Qualität steigt. Die [...]

dergelegten Nutzeranforderungen können von den tatsächlichen Nutzerbedürfnissen abweichen, da die tatsächlichen Bedürfnisse sich in vielen Softwareprojekten erst im Laufe des Entwicklungsprozesses herausstellen. Als zufrieden erweist sich der Kunde langfristig allerdings nur dann, wenn nicht nur seine geäußerten Forderungen, sondern auch seine impliziten Erwartungen erfüllt werden.129 Der Software-life-cycle ist hinsichtlich der Qualität nicht mit der Einführung des Produktes beendet. Gerade in Bezug auf die spätere Wartbarkeit der Software muß bereits dieses Merkmal während des Entwicklungsprozesses berücksichtigt werden. Der bei Software-Projekten vorherrschende Zeitdruck führt zu einem frühzeitigen Entwicklungsende, wenn schon während der Entwurfsphase von Programmteilen andere Teile bereits im Einsatz sind, z.B. im Rahmen des Prototypings. Bei zunehmender Abkehr vom strikt sequentiellen Vorgehen des Wasserfallmodells soll es zu einer Parallelisierung der Phasen kommen (s. Abb. 4.3), so daß die Entwicklungszeit gesenkt werden kann, somit Kosten eingespart werden können und eine frühere Markteinführung des Produktes ermöglicht wird. [...]

Der Begriff Qualität bezieht sich auf die Beschaffenheit und die Güte der Software und kann allgemein folgendermaßen definiert werden: Qualität umfaßt die Gesamtheit von Eigenschaften und Merkmalen eines Produktes oder einer Tätigkeit, die sich auf die Eignung und Erfüllung gegebener Erfordernisse bezieht.124 Soll die Qualität einer Software gemessen werden, ist es nötig, einzelne Qualitätsmerkmale genau festzulegen sowie entsprechende Meßgrößen zu deren Bewertung zu definieren. Auf jeden Fall ist es unabdingbar, den Begriff Qualität immer relativ in Beziehung zu den Projektzielen zu sehen.125 Softwarequalität kann je nach Sichtweise verschieden interpretiert werden, d.h. sie wird abhängig vom angelegten Maßstab mit unterschiedlichen Qualitätsprädikaten versehen, da verschiedene relevante Merkmale mit unterschiedlichen Erwartungen und Anforderungen verbunden sind. So sind beispielsweise die Kriterien für qualitativ hochwertige Software aus der Sicht des Softwarekunden andere als aus der Sicht des Softwareherstellers, da ver123 [...]

Arbeit zitieren:
Sank, Beate August 1998: Entwicklung eines prozeßorientierten Projekt-Controlling-Konzeptes für ein mittelständiges Softwareunternehmen, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Projekt-Controlling, Mittelstand, Softwareunternehmen

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