Die Entwicklung der kalifornischen Weinwirtschaft
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Sabine Hölldobler
- Abgabedatum: November 1994
- Umfang: 149 Seiten
- Dateigröße: 2,2 MB
- Note: 1,3
- Institution / Hochschule: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-3147-1
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-3147-1 P - ISBN (CD) :978-3-8324-3147-1 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Hölldobler, Sabine November 1994: Die Entwicklung der kalifornischen Weinwirtschaft, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Wein, Kalifornien, Weinwirtschaft, Agrarwirtschaft, Wirtschaftsgeschichte
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Diplomarbeit von Sabine Hölldobler
Problemstellung:
Die traditionellen Weinländer Europas - Frankreich, Italien und Spanien - haben sich im Laufe der Jahrhunderte durch ihre Weine einen Weltruf geschaffen, der sich besonders in den Verkaufszahlen der Weinindustrie widerspiegelt. Unter Weinfreunden trifft man kaum jemanden, der nicht schon einmal Wein aus diesen Ländern getrunken hat. Und so hat sich in den jeweiligen Ländern ein gewisser Stolz auf die Tradition und die Qualität der produzierten Weine entwickelt.
Als auf dem internationalen Wein-Grand-Prix 1976 in Paris kalifornische Weine im Wettbewerb mit über 300 Weinsorten aus 34 Ländern erste Plätze belegten, ging ein Raunen durch die „Weinwelt“. Die Nachricht verbreitete sich unter Weinkennern wie ein Lauffeuer. Viele traditionsverbundene Weinkenner stellten sich die Frage, wie es möglich sei, dass in einem amerikanischen Bundesstaat Wein von solcher Qualität hergestellt würde, ohne dass die Welt davon bisher Notiz genommen habe. Mit einer gewissen Arroganz betrachteten einige europäische Weinspezialisten die Ergebnisse der französischen Blinddegustation und spöttelten, dass wohl ein Mißverständnis vorliegen müsse, da es wohl kaum möglich sei, dass in den USA - berühmt für fast-food und Coca-Cola - ausgezeichnete Weine produziert würden.
Doch die europäische Weinindustrie war alarmiert und begann, sich intensiv mit der Konkurrenz aus Übersee zu beschäftigen. Dabei mussten Weinhersteller und Weinhändler feststellen, dass sich in Übersee in den letzten Jahrzehnten tatsächlich eine beachtliche Weinindustrie entwickelt hatte. Die kalifornische Weinindustrie war als echte Konkurrenz anzusehen und man musste sich ernsthaft Gedanken machen, wie man diesem Mitbewerber in Zukunft entgegentreten sollte.
Der plötzliche Sprung der kalifornischen Weinhersteller in die Spitze der Weinbranche wirft vor allem eine interessante Frage auf: Welche Faktoren haben diese rasante Entwicklung der kalifornischen Weinwirtschaft beeinflusst?
Inhaltsverzeichnis:
| 1. | Einleitung | 1 |
| 1.1 | Methodische Vorgehensweise | 2 |
| 1.2 | Definitionen | 4 |
| 1.2.1 | Der Begriff Trauben | 4 |
| 1.2.2 | Der Begriff Wein | 5 |
| 1.2.3 | Die Trennung der Traubenwirtschaft von der Weinwirtschaft | 5 |
| 2. | Die Einflußfaktoren auf die Weinproduktion in Kalifornien | 6 |
| 2.1 | Der menschliche Einflußfaktor auf die Qualität des Weines | 6 |
| 2.1.1 | Die Traubenernte | 6 |
| 2.1.2 | Die Traubensaftherstellung | 7 |
| 2.1.3 | Die Gärung | 8 |
| 2.1.4 | Die Faßlagerung | 8 |
| 2.1.5 | Die Abfüllung | 9 |
| 2.2 | Die natürlichen Einflußfaktoren auf die Qualität des Weines | 9 |
| 2.2.1 | Die Traubensorte | 9 |
| 2.2.2 | Das Klima | 10 |
| 2.2.3 | Die Bodenbeschaffenheit | 13 |
| 2.2.4 | Die Schädlinge und Krankheiten | 13 |
| 3. | Die Anfänge der kalifornischen Weinwirtschaft von 1769 bis zum Ende des 19. Jahrhunderts | 16 |
| 3.1 | Die Missionszeit (1769 - 1833) | 16 |
| 3.2 | Der Beginn der kommerziellen Weinherstellung (1825 - 1850) | 17 |
| 3.3 | Die Entwicklung der kalifornischen Weinwirtschaft in derzweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts (1850 - 1900) | 18 |
| 3.3.1 | Der Goldrush und seine Folgen | 18 |
| 3.3.2 | Die Weinhandlung Kohler & Frohling und die Anaheim-Kolonie | 21 |
| 3.3.3 | Agoston Haraszthy | 23 |
| 3.4 | Die Probleme der kalifornischen Weinwirtschaft ab den 60er Jahren des 19. Jahrhunderts und ihre Auswirkungen | 25 |
| 4. | Der Fall der kalifornischen Weinwirtschaft zwischen 1900 und 1933 | 28 |
| 4.1 | Die Zeit von 1900 bis 1919 | 28 |
| 4.2 | Die Probleme während der Prohibition (1920 - 1933) | 31 |
| 4.3 | Die Folgeschwierigkeiten der Prohibition | 35 |
| 5. | Der schwierige Neubeginn der kalifornischen Weinwirtschaftzwischen 1933 und 1950 | 39 |
| 5.1 | Die Einflußfaktoren auf die Weinwirtschaft Kaliforniens | 39 |
| 5.1.1 | Die wissenschaftliche Forschungsarbeit | 39 |
| 5.1.2 | Die gesetzlichen Bestimmungen | 40 |
| 5.1.2.1 | Die amerikanische Gesetzgebung | 41 |
| 5.1.2.1.1 | Die Weinbezeichnungen und Etikettvorschriften | 41 |
| 5.1.2.1.2 | Die Lizenzvergabe | 42 |
| 5.1.2.1.3 | Die Bundessteuern | 43 |
| 5.1.2.1.4 | Die Importgebühren | 44 |
| 5.1.2.2 | Die kalifornische Gesetzgebung | 45 |
| 5.1.3 | Die Entwicklung der kalifornischen Traubenwirtschaft | 47 |
| 5.1.3.1 | Die Rebfläche | 47 |
| 5.1.3.2 | Der Ernteertrag | 48 |
| 5.1.3.3 | Die Traubenpreise | 48 |
| 5.1.4 | Der heimische Absatzmarkt | 49 |
| 5.1.4.1 | Der Gesamtweinkonsum | 49 |
| 5.1.4.2 | Der Pro-Kopf-Konsum | 51 |
| 5.2 | Die Entwicklung der kalifornischen Weinwirtschaft | 52 |
| 5.2.1 | Die Weinproduktion und der Weinabsatz | 52 |
| 5.2.2 | Die kalifornischen Weinpreise | 53 |
| 5.2.3 | Die Problemlösungsversuche der Winzer | 54 |
| 6. | Der Boom der kalifornischen Weinwirtschaft zwischen 1950 und 1966 | 58 |
| 6.1 | Die Einflußfaktoren auf die kalifornische Weinwirtschaft | 58 |
| 6.1.1 | Die wissenschaftliche Forschungsarbeit | 58 |
| 6.1.1.1 | Die Suche nach neuen Rebflächen | 58 |
| 6.1.1.2 | Die Entwicklung von Erntemaschinen | 59 |
| 6.1.1.3 | Die Fortschritte auf dem Gebiet der Rebzüchtung und chemischen Analyse | 60 |
| 6.1.1.4 | Der Beginn erster Konsumentenstudien | 61 |
| 6.1.2 | Die gesetzlichen Bestimmungen | 61 |
| 6.1.2.1 | Die amerikanische Gesetzgebung | 61 |
| 6.1.2.1.1 | Die Vorschriften zur Weinherstellung | 61 |
| 6.1.2.1.2 | Die Bundessteuern | 62 |
| 6.1.2.2 | Die kalifornische Gesetzgebung | 62 |
| 6.1.3 | Die Entwicklung der kalifornischen Traubenwirtschaft | 62 |
| 6.1.3.1 | Die Rebfläche | 63 |
| 6.1.3.2 | Der Ernteertrag | 63 |
| 6.1.3.3 | Die Traubenpreise | 64 |
| 6.1.4 | Der amerikanische Absatzmarkt | 66 |
| 6.1.4.1 | Der Gesamtweinkonsum | 66 |
| 6.1.4.2 | Der Pro-Kopf-Konsum | 68 |
| 6.2 | Die Entwicklung der kalifornische Weinwirtschaft | 69 |
| 6.2.1 | Die kalifornische Weinproduktion | 69 |
| 6.2.2 | Der Weinabsatz auf dem amerikanischen Markt | 70 |
| 6.2.3 | Die Weinpreise | 73 |
| 6.2.4 | Die Aktionen der kalifornischen Winzer | 73 |
| 7. | Der qualitative Aufstieg der kalifornischen Weinwirtschaftzwischen 1967 und 1979 | 76 |
| 7.1 | Die Einflußfaktoren auf die kalifornische Weinwirtschaft | 76 |
| 7.1.1 | Die wissenschaftliche Forschungsarbeit | 76 |
| 7.1.2 | Die gesetzlichen Veränderungen | 77 |
| 7.1.2.1 | Die amerikanische Gesetzgebung | 77 |
| 7.1.2.2 | Die kalifornische Gesetzgebung | 78 |
| 7.1.3 | Die Entwicklung der kalifornischen Traubenwirtschaft | 79 |
| 7.1.3.1 | Die Rebfläche | 79 |
| 7.1.3.2 | Der Ernteertrag | 81 |
| 7.1.3.3 | Die Traubenpreise | 82 |
| 7.1.4 | Der amerikanische Weinkonsum | 82 |
| 7.1.4.1 | Der Gesamtweinkonsum | 83 |
| 7.1.4.2 | Der Pro-Kopf-Konsum | 84 |
| 7.2 | Die Entwicklung der kalifornischen Weinwirtschaft | 85 |
| 7.2.1 | Die zwei internationalen Blinddegustationen in Paris1976 und 1979 | 85 |
| 7.2.2 | Die Weinproduktion und der Weinabsatz | 86 |
| 7.2.3 | Die Weinpreise | 88 |
| 7.2.4 | Die Kellereien und ihre Aktivitäten | 89 |
| 8. | Der internationale Durchbruch der kalifornischen Weinwirtschaftzwischen 1980 und 1992 | 91 |
| 8.1 | Die Einflussfaktoren auf die kalifornische Weinwirtschaft | 91 |
| 8.1.1 | Die wissenschaftliche Forschungsarbeit | 91 |
| 8.1.2 | Die gesetzlichen Bestimmungen | 92 |
| 8.1.2.1 | Die amerikanische Gesetzgebung | 92 |
| 8.1.2.1.1 | Die Weinbezeichnungen und Etikettvorschriften | 93 |
| 8.1.2.1.2 | Die Appellationen | 94 |
| 8.1.2.1.3 | Die bundesstaatliche Weinsteuer | 95 |
| 8.1.2.2 | Die kalifornische Gesetzgebung | 96 |
| 8.1.3 | Die Entwicklung der kalifornischen Traubenwirtschaft | 96 |
| 8.1.3.1 | Die Rebfläche | 96 |
| 8.1.3.1.1 | North Coast | 98 |
| 8.1.3.1.2 | Central Coast | 98 |
| 8.1.3.1.3 | South Coast | 99 |
| 8.1.3.1.4 | Central Valley | 99 |
| 8.1.3.1.5 | South California | 100 |
| 8.1.3.1.6 | Sierra Foothills | 100 |
| 8.1.3.2 | Der Ernteertrag | 100 |
| 8.1.3.3 | Die Traubenpreise | 102 |
| 8.1.4 | Der amerikanische Weinkonsum | 103 |
| 8.1.4.1 | Der Gesamtweinkonsum | 103 |
| 8.1.4.2 | Der Pro-Kopf-Konsum | 105 |
| 8.2 | Die Entwicklung der kalifornischen Weinwirtschaft | 106 |
| 8.2.1 | Zwei weitere „historische“ Blinddegustationen | 106 |
| 8.2.2 | Die Produktion und der Absatz | 107 |
| 8.2.3 | Die Weinpreise | 113 |
| 8.2.4 | Die Kellereien und ihre Aktivitäten | 114 |
| 9. | Ein Ausblick | 116 |
| 9.1 | Möglichkeiten und Grenzen auf dem Inlandsmarkt | 116 |
| 9.2 | Möglichkeiten und Grenzen auf dem Auslandsmarkt | 117 |
| 9.3 | Ansichten und Konsequenzen der kalifornischen Winzer | 117 |
| 10. | Anhang | 126 |
| 11. | Literaturverzeichnis | 134 |
| 11.1 | Quellen | 134 |
| 11.2 | Fachzeitschriften | 135 |
| 11.3 | Darstellungen | 135 |
Die amerikanische Regierung erhöhte 1951, während des Koreakrieges, erneut die indirekten Steuern auf alkoholische Getränke um durchschnittlich 15 Prozent. Die Steuern lagen 1951 bei 0,17 Dollar (1936: 0,05 Dollar/Gallone) für eine Gallone Tafelwein, d. h. unter 14 Prozent Alkoholgehalt, und 0,67 Dollar (1936: 0,10 Dollar/Gallone) für eine Gallone Dessertwein, d. h. zwischen 14 und 21 Prozent Alkoholgehalt. Für eine Gallone Wein zwischen 21 und 24 Prozent Alkoholgehalt mußten 2,25 Dollar Steuern (1936: 0,20 Dollar) entrichtet werden.225 6.1.2.2 Die kalifornische Gesetzgebung Das zunehmende Wachstum der kalifornischen Metropolen San Francisco und Los Angeles hatte zur Folge, daß die Stadtgrenzen immer näher an die Rebflächen der Küstengebiete heranrückten. Die kalifornische Regierung wollte den Konkurrenzkampf um Wohn- und Rebflächen beenden und erließ 1960 ein Gesetz zur Schaffung von landwirtschaftlichen Räumen, sogenannten green belts. Das Land sollte demnach nicht nach seinem Wohnwert, sondern seinem Anbauwert besteuert werden. Doch das Gesetz scheiterte praktisch, da die Bevölkerungsexplosion Kaliforniens weiterhin anhielt und zwischen 1960 und 1970 von 15 auf 20 Millionen Einwohner stieg. Viele Weinberge in Stadtnähe mußten aufgegeben werden.226 6.1.3 Die Entwicklung der kalifornischen Traubenwirtschaft Die kalifornischen Traubenbauern verringerten zwar ihre Rebflächen, intensivierten jedoch den Ernteertrag trotz mangelnder Nachfrage. Dementsprechend lag die Angebotsmenge weit über der nachgefragten Traubenmenge und die Traubenpreise fluktuierten eminent. [...]
verhalten dar. Beispielsweise wurden zur Ausdehnung des Absatzmarktes neue Zielgruppen für die verschiedenen Weintypen gesucht.221 Die Winzer hatten dadurch die Möglichkeit, der Weinnachfrage entsprechend zu produzieren und die Konsumentenbedürfnisse besser abzuschätzen. 6.1.2 Die gesetzlichen Bestimmungen Sowohl die amerikanische als auch die kalifornische Regierung versuchte, der Weinindustrie in jeder erdenklichen Form zu helfen, auch wenn die Bundessteuern auf alkoholische Getränke 1951 angehoben wurden. 6.1.2.1 Die amerikanische Gesetzgebung Die amerikanische Gesetzgebung setzte den Winzern bei der Weinproduktion keine Schranken und je nach Wunsch der Kellereien wurden neue Gesetze verabschiedet. Negativ wirkte sich allerdings die mangelnde Kontinuität der bundesstaatlichen Weinsteuer aus. Ständige Veränderungen erschwerten den Winzern eine effiziente Planung. 6.1.2.1.1 Die Vorschriften zur Weinherstellung 1954 beschloß die amerikanische Regierung einen Zusatz zum Internal Revenue Code. Darin wurde vor allem die Produktion von Wein, Bier und Schnaps neu festgelegt. Die Winzer konnten weiterhin alle erdenklichen Produktionstechniken bei der Weinherstellung anwenden, für die Entwicklung neuer Weine wurden ihnen kaum Grenzen gesetzt.222 Die Vorschriften für die Weinwerbung wurden nicht verschärft und entsprachen weiterhin dem Federal Alcohol Administration Act von 1935.223 Im selben Jahr autorisierte die Regierung den Verkauf von special natural wines ohne zusätzliche indirekte Steuern. Die Auswirkungen dieser Erlaubnis waren jedoch nicht ausschließlich positiv. Zum einen nahm die finanzielle [...]
in neuen Weinbergen wurden die wissenschaftlichen Forschungsergebnisse nur teilweise umgesetzt. Gesamt gesehen fand der Einsatz von Erntemaschinen anfangs nur mäßige Akzeptanz. • • Die Anbaugebiete mußten eben und großflächig sein, damit Erntemaschinen überhaupt zum Einsatz kommen konnten. Die Erntemaschinen waren nicht für Traubensorten mit dünnen Schalen geeignet, da diese bei der Ernte aufbrachen, dadurch Traubensaft verloren • • und Mikroorganismen die Trauben befielen. Je nach Rebsorte blieb ein Teil der Trauben am Rebstock, da die Schneidestangen der Maschinen nicht alle Trauben erreichten. Die Erntemaschinen unterschieden nicht zwischen Trauben und losen Teilen des Rebstocks. Blätter oder Holzteile gelangten in das Lesegut und mußten - je nach gewünschter Qualitätsstufe des Weines - wieder aussortiert werden. Aufgrund dieser Einschränkungen wurden vor dem industriellen Einsatz der Erntemaschinen noch Modifikationen vorgenommen. Beispielsweise wurde ein automatisch gesteuerter Fühlmechanismus installiert, der die Form der Rebstöcke abtastete und so den Trauben den geringstmöglichen Schaden zufügte.218 6.1.1.3 Die Fortschritte auf dem Gebiet der Rebzüchtung und chemischen Analyse Dr. Olmo gab 1958 die neuen Rebsorten Royalty und Rubired zur Pflanzung frei. Sie waren beide dunkelrot und für die Portweinproduktion gezüchtet.219 Die Winzer konnten dadurch farbintensivere Rotweine herstellen, die sich besser verkauften. Das von den Önologen erworbene Wissen über die chemischen Bestandteile von Trauben und Weinen begünstigte die Weinherstellung. Die zunehmende Analysemöglichkeit der Bestandteile von Trauben, Most und Wein gaben den Traubenbauern und Winzern die Chance, die Weinqualität zu erhöhen.220 [...]
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Hölldobler, Sabine November 1994: Die Entwicklung der kalifornischen Weinwirtschaft, Hamburg: Diplomica Verlag
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Wein, Kalifornien, Weinwirtschaft, Agrarwirtschaft, Wirtschaftsgeschichte



