Entwicklung eines handlungsrelevanten Sicherheitskonzeptes
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Christina Reichelt
- Abgabedatum: September 1997
- Umfang: 107 Seiten
- Dateigröße: 9,6 MB
- Note: 1,0
- Institution / Hochschule: Technische Universität Darmstadt Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-2650-7
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-2650-7 P - ISBN (CD) :978-3-8324-2650-7 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Reichelt, Christina September 1997: Entwicklung eines handlungsrelevanten Sicherheitskonzeptes, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Sicherheitskultur, Unternehmenskultur, Integrativer Arbeits,- Gesundheits- und Umweltschutz, Betrieblicher Arbeitsschutz, Sicherheitsorganisation
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Diplomarbeit von Christina Reichelt
Gang der Untersuchung:
Für die Entwicklung eines handlungsrelevanten Sicherheitskonzeptes mit einer Checkliste zur Diagnose eines solchen Konzeptes wird im 1. Kapitel zunächst dargestellt, warum Arbeitsschutz betrieben wird. Zum einen ist es gesetzliche Vorschrift, zum anderen ergibt sich durch ein allgemeines Bewusstsein in der Gesellschaft, aus wirtschaftlichen Gründen und durch wissenschaftliche Erkenntnisse für Unternehmen ein Handlungsdruck.
Arbeitsschutz wird im Gegensatz zu Unternehmen der Großindustrie in mittelständischen Unternehmen teilweise nur mangelhaft umgesetzt. Es wird daher herausgearbeitet, warum eine Umsetzung vom Wissen zum Handeln, von der Kenntnis der Notwendigkeit und der Vorteile von Arbeitsschutz zur praktischen Sicherheitsarbeit in mittelständischen Unternehmen so schwer ist. Als Methode wurde die Prozessanalyse (Kapitel 2) gewählt. Durch eine Verhaltensbeobachtung und die Analyse von Dokumenten wird die bestehende Situation im Unternehmen umfassend registriert. Die Ergebnisse sind in Kapitel 3 wiedergegeben.
In Kapitel 4 erfolgt eine Interpretation der Beobachtungen und Dokumente. Für eine weitergehende Analyse und für zu ziehende Schlussfolgerungen sind die einzelnen Deutungen in Kernsätzen zusammengefasst, die anschließend klassifiziert werden. Aus dieser Klassifizierung ergibt sich, dass 50% der Kernsätze das Thema „Ziele”, 25% das Thema „Kommunikation”, 13% das Thema „Führung” und 12% das Thema „Organisation” betreffen.
Eine weitere Interpretation erfolgt in Kapitel 5 anhand der Zwei-Faktoren-Theorie (Top-down- und Bottom-up-Modell). Die Zwei-Faktoren-Theorie ist ein effektives Instrument zur Erfassung der Unternehmensstruktur. Für einen funktionierenden Arbeitsschutz wird gefordert, dass beide Modelle interagieren.
Das „Handlungsrelevante Sicherheitskonzept“ wird in Kapitel 6 entwickelt. Aufgrund der Ergebnisse aus den Kapiteln 4 und 5 geschieht dies anhand der Themen „Ziele“, „Vorbildfunktion“, „Konsequenzen“, „Prozesshafte Entwicklung“ und „Gruppenarbeit“. Das Thema „Führung“ ist diesen Begriffen immanent und wird durch sie differenziert. Das Kapitel schließt mit der auf Basis der Untersuchung entwickelten Checkliste zur Analyse eines solchen Konzeptes.
Die Zusammenfassung der Ergebnisse in Kapitel 7 führt als weitere Schlussfolgerung zu der Antwort auf die Frage, wie das Wissen um Arbeitsschutz in Handeln umgesetzt werden kann.
Der Ausblick in Kapitel 8 enthält neben einer Methodenkritik noch einen Blick auf die besondere wirtschaftliche Situation des untersuchten Unternehmens und beantwortet die Frage, ob sich Arbeitsschutz unter den gegebenen Umständen „rechnet“ und wie der ideale Unternehmer der Zukunft aussehen könnte.
Inhaltsverzeichnis:
| Einleitung | 1 | |
| 1. | Betrieblicher Arbeitsschutz | 3 |
| 1.1 | Gesetzliche Regelungen | 3 |
| 1.1.1 | Arbeitssicherheitsgesetz | 4 |
| 1.1.2 | Sozialgesetzbuch VII | 9 |
| 1.1.3 | Arbeitsschutzgesetz | 9 |
| 1.1.4 | Organisationspsychologische Einordnung der Gesetze | 13 |
| 1.2 | Innen- und Außendarstellung des Unternehmens | 15 |
| 1.2.1 | Integrativer Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz | 15 |
| 1.2.2 | Unternehmenskultur | 18 |
| 1.2.3 | Sicherheitskultur | 20 |
| 1.2.4 | Sicherheitsorganisation | 20 |
| 2. | Untersuchungsaufbau und Untersuchungsdurchführung | 22 |
| 2.1 | Ziel der Untersuchung | 22 |
| 2.2 | Wahl der Erhebungsmethode | 23 |
| 2.3 | Vorgehensweise | 24 |
| 2.4 | Informationen zum Unternehmen | 25 |
| 3. | Darstellung der Beobachtungen im Unternehmen | 26 |
| 3.1 | Vorbereitungsphase | 27 |
| 3.2 | Prozessbeobachtung | 29 |
| 3.3 | Zusammenfassende Beschreibung der Beobachtungen | 52 |
| 4. | Interpretation der Beobachtungen und Dokumente | 54 |
| 4.1 | Klassifizierung der Kernsätze (Zusammenfassende Auswertung der Beobachtungen und Dokumente) | 68 |
| 4.2 | Interpretation der Kernsätze | 72 |
| 4.3 | Zusammenfassung | 76 |
| 5. | Interpretation nach der Zwei-Faktoren-Theorie | 77 |
| 5.1 | Top-down-Modell | 77 |
| 5.2 | Bottom-up-Modell | 78 |
| 6. | Handlungsrelevantes Sicherheitskonzept | 80 |
| 6.1 | Ziele | 80 |
| 6.2 | Vorbildfunktion | 82 |
| 6.3 | Konsequenzen | 83 |
| 6.4 | Prozesshafte Entwicklung | 85 |
| 6.5 | Gruppenarbeit | 86 |
| 6.6 | Checkliste zur Analyse eines handlungsrelevanten Sicherheitskonzeptes | 88 |
| 7. | Zusammenfassung | 91 |
| 8. | Ausblick | 95 |
| 8.1 | Methodenkritik | 95 |
| 8.2 | Zur wirtschaftlichen Situation des Unternehmens | 96 |
| 8.3 | Weitere Forschungsthemen | 96 |
| Literaturverzeichnis | 98 |
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832426507
Arbeit zitieren:
Reichelt, Christina September 1997: Entwicklung eines handlungsrelevanten Sicherheitskonzeptes, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Sicherheitskultur, Unternehmenskultur, Integrativer Arbeits,- Gesundheits- und Umweltschutz, Betrieblicher Arbeitsschutz, Sicherheitsorganisation



